Also hier mal alle Infos zum Thema Roger versus Diego:
Diego wurde bisher nur in Europa vertrieben, deshalb hatte Göldo kein Problem bezügl. der Lizenzrechte von Fender, Göldo will aber weiter erweltweit expandieren (schließlich sind die Duesenbergs in den USA voll eingeschlagen), dass geht aber nicht mit der bekannten Strat Kopfform, den da würde Göldo mit dem US Lizenzrecht Probleme kriegen. Die Firma hat aber nicht nur die Kopfplatte verändert, sondern auch sonst die Gitarre grundlegend überarbeitet. Die Kopfplatte der neuen Roger-Gitrarren ist natürlich geschmackssache, aber ich konnte eine Roger gegen eine Diego testen, bei der Soundfabrik in Fürth im Odenwald (
www.soundfabrik.com) , dort hängen übrigens noch 1 - 2 Diegos, und muss sagen, die Roger sind wirklich tolle Instrumente.
Folgende Veränderungen wurden vorgenommen:
- Jumbobünde, für jeden "modernen" Player eine Wohltat
- Tonregler mit extrem kurzem Regelweg, macht echt Spass, da kann man echte Wah Wah Effekte an der Gitarre durchführen
- tolle fette PUs, die sind teilwesie auch in den Duesenbergs drin, wesentlich fetter als die Diego PUs, da klang die Diego richtig blass dagegen, ist aber natürlich geschmackssache, - der mittlere PU wird mit dem zweiten Tonregler dazugeregelt, ist vielleicht etwas ungewöhnlich, man hat dann aber auch die Kompination mit allen drei PUs
- die üblichen Art-Deco Komponenten von Duesenberg, die Regler und der PU Wahlschalter sind echt edel, wenn es stört, kann das ja für wenig Kohle schnell ändern,
die PUs sind übrigens mit offenen Neusilberkappen versehen, sieht echt scharf aus
Alles in allem sind die Teile wirklich einen Test wert, aber natülich nix für Puristen, da doch einige wesentliche Strateigenschaften verändert wurden. Die Diegos sind optisch wie klanglich näher an den "alten" Strats. Ich bedauere es auch, dass die anscheinend nicht mehr hergestellt werden, aber Göldo zeichnet sich schon immer dadurch aus, dass die Firma sehr kreativ ist und ständig Dinge verbessert, und das hat ja auch seinen Reiz.