Digitale Noten

  • Ersteller mr_beam
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Sorry, ich muss nochmal fragen: ich finde im Android Store nur eine App namens "ClearScanner", nämlich diese. Die ist es aber nicht, oder? (scheint mir nutzlos)

Eine Freundin sagt, sie hat "ClearScanner", aber auf dem iPhone. Das hatte ich auch schonmal gesehen, und das sah wirklich super aus, ganz anders als der Android link oben. Wahrscheinlich diese. Heißt die auf Android anders?

Könnte es diese sein? Selbes Symbol, aber irgendwie andere Entwickler....
 
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Die App für das iOS ist die richtige, die verlinkte für Android ist falsch.
Eigentlich gibt es diese App, die dir nur bei iOS angeboten wurde auch identisch für Android.
Wenn du sie aber nicht im PlayStore angeboten bekommst, hast du vielleicht nicht die passende Android-Version.
In dem Fall werden die Apps gar nicht erst im PlayStore angezeigt.

Ich habe die Apps auf zwei Samsung-Tablets, eines hat Android 9, das andere 11.
 
Gut zu wissen, dass diese lausige App nicht das richtige ist ;-)

Ich habe Android 9 auf meinem Galaxy S8. Aber ich hatte meinen Post nochmal erweitert oben: diese App heißt zwar nicht ClearScanner sondern nur ClearScan, verwendet aber dasselbe Symbol, und mittlerweile habe ich auch rausgefunden, dass die Entwickler dieselben zu sein scheinen (Nikorn Lansa und Indy Mobile scheinen dasselbe zu sein). Also vielleicht heißt sie auf Android etwas anders?

Ich probiere das mal aus. Mein Galaxy Tab S7+ müsste ja eine höhere Android Version haben.

Letzter Nachtrag: ich denke, sie sind dieselben:
https://indymobileapp.web.app/

Sie heißt auf Android tatsächlich NICHT ClearScanner...
 
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Sie heißt auf Android tatsächlich NICHT ClearScanner...
Das ist kurios, denn auf meinen beiden (Anroid-)Tablets heißt diese App nach wie vor "ClearScanner" (mit identischem Symbol).
Die einzig mögliche Erklärung dafür ist, da ich ClearSacnner schon vor über einem Jahr installiert habe und die damals noch so hieß, wurde auch bei Updates auf meinen Tablets der Name nicht geändert.
Wieder etwas gelernt - und, @mr_beam, sorry für das Durcheinander!

Das werde ich mir merken, wenn ich diese App zukünftig weiter empfehle.

Nachtrag:
Wenn ich im PlayStore "ClearScan" eingebe, erscheint diese App unter diesem Namen - logisch - und wird mir tatsächlich als installiert angezeigt.
 
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Ich nutze seit mittlerweile Jahren ein olles IPad mit Setlistmaker und einem kleinen Treterchen als Pager. Größtenteils habe ich meine alten Blätter gescannt und als PDF eingefügt. Das funktioniert auch seit Jahren einwandfrei, allerdings habe ich auch nur Textschnipsel und kritische Abläufe notiert…
 
Ich bin gerade erst auf den Thread gestoßen und finde ihn sehr informativ - danke erst einmal dafür.

Nach den ganzen positiven Berichten bin ich jetzt doch schwer am Überlegen, diese Lösung zumindest einmal auszuprobieren und den Odner mit den Sheets in Rente zu schicken. Meine Augen sind allerdings nicht mehr die jüngsten, weswegen ich nicht weiß, ob mein 9,7''-IPad ausreicht oder ob ich nicht doch in den sauren Apfel beißen und ein größeres Tablet einsetzen müsste.

Aber das wäre erst der zweite Schritt - der erste wäre, die bisher vorhandenen Sheets zu digitalisieren (sprich, einzuscannen) und dann als PDF auf dem Tablet zu nutzen. Können diese PDFs dann im Setlistmaker genutzt werden oder will der eigene Sheets haben? Der Charme wäre ja (so stelle ich es mir zumindest vor), dass ich dann gleichzeitig mit dem Aufruf des PDF die passenden Programmwechselbefehle an die Synthis versenden kann. Oder liege ich mit dieser Vorstellung falsch?

Und, weil ich es immer wieder lese: Ein Bluetooth-Fußpedal zum Umblättern wäre wichtig. Habt Ihr da eine Empfehlung für mich?

Vielen Dank!
 
ich kann dir zumindest sagen was du nicht nehmen solltest: das iRig BlueTurn. Das Ding funktioniert zwar, die Tasten sind als Fußpedal aber viel zu klein.

Zum Tablet: ich habe ein 10,1" Android-Tablet, das ist mir auch zu klein. Beim iPad sollte es also schon das 12,9" Pro sein. Ich nutze aktuell am Digitalpiano einen alten 17" 4:3 Monitor der vom Laptop angetrieben wird. Für zwei Seiten nebeneinander absolut perfekt.

Gruß,
D.
 
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SetlistMaker kann ganz normale PDFs anzeigen, kein Problem. Und es sendet auch Programmwechselbefehle an deine Geräte.

Wenn du nur ein 9,7-iPad hast, das zu klein sein könnte und du sowieso alle Sheets erst noch in den Rechner bringen musst, solltest du überlegen, alle Sheets im Rechner mit Noten- oder Textsatzprogramm neu zu erstellen. Dann hast du volle Kontrolle über die Anzeigegröße. Ich verwende beruflich und privat diverse iPads diverser Größen, setze auf der Bühne aber nur das iPad Pro 12,9 ein, alles andere wäre mir zu klein.

Blättern geht bei mir gut mit einem Pageflip Firefly. Als Keyboarder könntest du natürlich überlegen, ob du bereits andere vorhandene Bedienelemente an deinen Geräten hast, mit denen du das Blättern auslösen könntest (Pedale, Tasten, Pads…).
 
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@HaraldS: Vielen Dank!
Das mit dem Neuerstellen wäre tatsächlich eine Option, ich habe derzeit aber schon gut die Hälfte als Word-Dokumente, die ich dann einfach ins PDF-Format konvertieren könnte - hier siegt meine natürliche Faulheit...
Das mit dem großen IPad fürchte ich fast auch, ich werd aber mal im Proberaum ausprobieren, ob die 9,7'' reichen. Falls nicht, werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und mir ein gebrauchtes Pro 1 zulegen.
Den Firefly sehe ich (bei Amazon) nur gebraucht und das zu einem Preis, der mehr als doppelt so hoch ist wie der aller anderen Schalter, weswegen ich für eine preiswertere Empfehlung durchaus offen wäre.
Bereits vorhandene Pedale wären natürlich eine Option, ich würde aber eine eigene Lösung nur für diese Funktion vorziehen, um nicht in Sachen Taster/Pad-Belegung durcheinander zu kommen.
 
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benutze das airtu
rn ped pro, und bin sehr zufrieden. Hab selber noch das alte mit Batterie, aber auch die hält locker ein Jahr. Man muß nur sp diszipliniert sein, nach einem Wechsel die Ersatzbatterie wieder neu zu machen.
 
Das Firefly gibt‘s im Musikalienhandel ;) , nicht bei Amazon…: https://www.thomann.de/de/pageflip_firefly.htm

Das ist mit 109€ schon teuer, aber für mich ist es den Preis wert: vorher hatte ich ein https://www.thomann.de/de/airturn_ped_pro.htm , bei dem ich aber mit dem Fuß nicht gefühlt habe, ob ich auf dem Pedal richtig drauf bin - das war auf der Bühne immer ein unnötiger Stressfaktor mehr, wenn ich richtig zielen musste, um das Blättern sicher auszulösen. Das geht beim Firefly besser, weil es eben ein richtiges Pedal und nicht nur eine Schaltfläche ist: ich spüre mit dem Fuß (genau wie beim Klavier-/Keyboardpedal), ob ich drauf bin.

Und das Firefly besteht aus zwei Pedalen. Ich verwende es mit ForScore und Noten-PDFs. Das rechte Pedal blättert eine Seite weiter, das linke blättert zurück zum Dal Segno/Da Capo oder löst einen Sprung in die Coda aus. Genau solche Funktionen erleichtern das Leben und sind ein wichtiger Vorteil gegenüber Papiernoten.
 
Ich denke jetzt über das Airturn Duo (https://www.thomann.de/de/airturn_duo_200.htm) nach, auch deswegen, weil man da offensichtlich die Fußtaster bei Bedarf durch externe Taster ersetzen kann. Finde ich eine clevere Lösung.
 
Ich nutze Opensong auf einem Galaxy A7 mit 10,4 Zoll und Autoscroll.
Hab aber erst angefangen meine Sammlung ins XML Format zu übertragen.
Es wird wohl noch ein wenig dauern bis ich es im Live Einsatz habe.

Ich brauche nur Text und die Akkorde, also keine Notendarstellung für die wäre es wohl auch zu klein.
 
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Ich würde Dir auch ein 12,9er empfehlen, wenn Du in erster Linie Noten darstellen möchtest, und eins der ersteren Generation tut es, und ist deutlich günstiger. Ich war zwar lange mit dem 9,7er zufrieden, hab ein 12,9er 2. Gen günstig bekommen, und möchte das nicht mehr missen. 1. Gen bekommst Du mittlerweile schon ab 300EUR, 2.Gen ab 500EUR, neu startet es bei 1000EUR - das wäre mir für reinen Notenpultersatz zu viel Geld.
Umschalten brauch ich nicht, 95% aller meiner Sheets passen auf eine Seite, für die anderen 5% nutze ich Autoscroll oder wisch einmal über's Pad. Noten gehen natürlich in der Regel über mehrere Seiten.
 
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Danke für diese tolle Auflistung.
Mich interessiert vor allen Dingen welche Software eingesetzt wird.
Als kleine Coverband nutze ich derzeit die Abo-Version von GuitarTab mit den Akkorddarstellungen und für PDFs Apple Books und werfe es vom iPad per AirPlay auf einen TV. Aber meine beiden Mitmusiker überlegen sich bereits iPads zu kaufen.
Welche iOS Empfehlungen gibt es hier?
Ggf. kann man das ja auch noch für die Verschiedenen Anwendungsbereiche zusammentragen?
 
Ich kenne GuitarTab nicht. Aber alles, was als PDF dargestellt werden kann oder bereits als PDF vorliegt, kannst Du in so gut wie jeder Setlist App einbinden: OnSong, Setlistmaker, Bandhelper, Songbook etc. Die meisten dieser Apps bieten auch Screenshare an, so dass man auch ohne Airplay direkt zwischen verschiedenen Tablets Bildschirm teilen kann, entweder über Bluetooth, oder was immer stabiler ist, WLAN, was auf den meisten Bühnen, wo schon Digitalmixer eingesetzt werden, eh vorhanden ist.
Für Bandhelper hab ich selbst mal ein Review erstellt, und kann Dir da auch gezielt weiterhelfen, wenn Fragen sind.
 
Ich nutze zunächst Papier-Lead-Sheets. Wenn die vollständig und ohne Fehler sind, scanne ich die dann als pdf ein.
Das ganze wird in MobileSheets Pro auf einem 13.5" Windows10 Convertible Notebook mit Touch-Screen importiert.

Mit MobileSheets Pro kann ich die Leadsheets auch nachträglich quasi handschriftlich noch korrigieren, und mit einem Textmarker markieren.
Passend zum Leadsheet können die Sound-Patches meines Effektmultis per USB-Midi umgeschaltet und passende Backingtracks abgespielt werden.

Sobald ich das dann alles eingerichtet habe, kann ich die Songs meist auswendig. Dann brauch ich das alles nicht mehr :D
 
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Sobald ich das dann alles eingerichtet habe, kann ich die Songs meist auswendig. Dann brauch ich das alles nicht mehr :D

Aber dann hat es ja seinen Zweck erfüllt!
Wie ein guter Spickzettel. ;)
 
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Ich muss auch mal meinen Senf dazugeben:
Noten (auch ehrlich bezahlte) einzuscannen ist NICHT erlaubt!
Ich wollte auch auf iPad umsteigen und habe bei mehreren Verlagen angefragt, ob ich die Noten digital erwerben kann, oder kaufen und für den Eigengebrauch einscannen darf: von allen Verlagen ein definitives NEIN, nicht statthaft!
Man kann es natürlich machen, aber es sollte einem bewusst sein, dass es nicht legal ist.
Ich bin dann sowieso wieder auf Papier umgestiegen, weil es für mich praktischer ist in den Papiernoten meine Notizen zu machen.
Lg Thomas
 

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