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Hallo bounty7,
bei mir war die Situation folgende:
so ähnlich wie Du es vorhast, habe ich auch angefangen, allerdings nicht mit einem Laptop, sondern dem PC.
Da ich die Kosten für ein richtiges Digi-Piano gescheut hatte, kaufte ich mir ein gebrauchtes Masterkeyoard mit einer ordentlichen Tastatur (Fatar Studio 1100).
Auch bei mir war/ist der Platz knapp, deshalb war ständiges Auf- und Abbauen angesagt. Kein Vergnügen, bei einem Gewicht von ca. 26 kg.
Dazu gesellte sich natürlich auch noch das jedes mal nötige Verkabeln (da das Keyboard noch echte Midi-Anschlüsse hat und kein USB, war noch ein genbrauchtes Midi-Interface vonnöten), eventuell PC hochfahren, mindestens aber das Starten der Software, etc.
Alles zusammen war nicht gerade förderlich für die Übungsmotivation.
Als nächstes besorgte ich mir für kleines Geld ein iPhone 4s, auf das ich die App "iGrand Piano" (regulärer Preis: 19,99€, gekauft für 7,99€ bei einer der regelmäßigen Sonderpreisaktionen von IK-Multimedia) installierte, sowie ein gebrauchtes iRig Midi Interface, um das iPhone mit dem Keyboard zu verbinden.
Das war schon mal deutlich komfortabler, als die Konfiguration mit dem PC.
Die App ist deutlich schneller startbereit, außerdem ist hier der der Aufwand mit dem Verkabeln geringer,als beim PC und ich konnte mir aussuchen, wo ich das Keyboard aufstelle, weil ich ich ja nicht mehr auf den PC im Arbeitszimmer angewiesen war.
Die Qualität und Spielbarkeit der App ist sehr gut, lässt die diversen kostenlosen Software-Piano nicht vermissen.
Dann ergab es sich, dass ich für einen Schnäppchenpreis ein Stagepiano mit eigener Klangerzeugung und Lautsprechern ergattern konnte.
Somit fielen die Einschränkungen und Unbequemlichkeiten, die die Lösungen mit externen Soundgeneratoren mit sich brachten, natürlich weg. (wie bebop99 bin ich längst der Auffassung, dass ein tonloses Masterkeyboard mit externer Klangerzeugung eigentlich nur Sinn macht, wenn man ein fest installiertes System hat, wo man nichts ständig auf- und abbauen, verkabeln etc. muss und das "extra Gewurschtel", wie bepop99 es nennt, nicht stattfindet)
Ich konnte nun das Keyboard aufstellen, wo ich wollte, Knöpfchen drücken und loslegen. Kein lästiges Verkabeln, App starten, etc., die Übungsmotivation und -häufigkeit war deutlich angestiegen.
Alles Prima!
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Alles Prima?
Naja, nicht ganz...
Denn immer noch bestand das Problem des fehlenden festen Standplatzes, was im Grunde weiterhin bedeutete,dass das Piano auf- und abgebaut werden musste.
Kein Spaß, wenn das Teil 35 kg wiegt...
Für den Übergang wurde mir vom Innenministerium genehmigt, das Piano im Schlafzimmer aufzustellen, aber nur solange, bis etwas neues, etwas,das sich bei Nichtbenutzung besser verstauen lässt, da ist.
na immerhin..
Mittlerweile ist es aber auch schon wieder aus dem Haus und zum Wochenende sollte das Roland FP-30 endlich Einzug halten.
Momentan bespiele ich übrigens wieder das Masterkeyboard mit dem iPhone als Klangerzeuger.
So, langer Rede kurzer Sinn:
Sei Dir im Klaren darüber, dass die Übungsmotivation umso höher ist, je weniger "Gewurschtel" man hat.
Wenn man keinen festen Platz hat, ist es zudem sehr wichtig, dass das Piano ein bandscheibenfreundliches Gewicht hat.
Falls Du trotzdem unbedingt eine Lösung mit externer Klangerzeugung vorziehst und zufälligerweise ein iPhone (mindestens 4s, oder entsprechendes iPad) besitzt, würde ich auf jeden Fall die Version mit einer Piano App (wie zb. iGrand Piano oder CMP Piano) ernsthaft in Betracht ziehen.
Ziemlich neu ist übrigens die App "Collossus Piano" von "Crudebyte", dem Entwickler von CMP Piano. https://www.crudebyte.com/mobile/colossus-piano/
Allerdings ist diese etwas teurer, kostet je nach Variante zwischen 20€ und 50€. Da sind dann aber auch die Samples zwischen 3,4 und 14 GB groß, also locker mal im Bereich der Piano-VSTs für den PC.
Man bräuchte also ein mit entsprechend ausreichendem Speicher ausgestattetes iPhone/iPad.
Mein unmaßgeblicher Rat:
Dein Budget gibst Du mit 500€ an.
Dafür bekommst du schon ordentliche Stagepianos mit eigener Klangerzeugung und Lautsprechern.
Wenn's drin ist, leg noch 'nen Hunni drauf, dann bekommst Du schon das FP-30 nach Hause geliefert.
Ich bin mir zu 100% sicher, dass Du mit so einer Lösung auf Dauer besser fährst und glücklicher wirst.
Neee,Das mit dem Iphone klingt zwar auch recht interessant, jedoch hab ich nen total kaputten Bildschirm und stells mir jetzt auch mit dem kleinen Bildschirm, wenn man mal etwas nachspielen möchte, recht anstrengend vor.
Das FP-30 kann man sowohl als Masterkeyboard für PC/Laptop/iPhone/iPad einsetzen, als auch als eigenständiges Instrument mit eigener Klangerzeugung inkl. Lautsprechern.Das Fp-30 ist doch ebenfalls ein Digital Piano* zum nutzen am Pc oder? Lese da gerade:
aber das Klavier wird zu keiner Zeit ohne Kopfhörer genutzt.
- Leistungsfähiger Verstärker und Stereolautsprecher für einen eindrucksvollen Klang
Wieso dafür dann mehr zahlen als fürs Yamaha?
Oder versteh ich gerade irgendwas ganz falsch.
Du hast die Datenblätter/Beschreibungen/Empfehlungen verglichen, oder bist Du in den Laden und hast da selbst mal Hand angelegt? Papier ist geduldig, Testberichte auch. Selbst persönliche Erfahrungen anderer helfen Dir nur bedingt. Das einzige was wirklich zählt ist: Wie fühlt/hört sich das FÜR DICH an und ist das so, dass Du damit eine Weile Klar kommst?Hab nochmal alles verglichen und lande immer wieder beim p-45.
Du bezahlst im Großen und Ganzen für die Tastatur. DIe Elektronik gibt's mehr oder weniger als goodie dazu. Die Lautsprecher bestimmen den Preis nicht. In der Preisklasse klingen sowieso alle bescheiden.Wieso dafür dann mehr zahlen als fürs Yamaha?
Da gibt es nichts zu bedauern, Hauptsache ist doch, der Zweck der Kaufberatung wurde erfüllt.Tut mir Leid, wenn ich hier das Gefühl vermittle, dass ich nur das Yamaha möchte.
Lass dich nicht verrückt machen...., dass mir jetzt hier nur Modelle angeboten werden, die teurer sind, da ich sie eben auch ohne Pc und Kopfhörer nutzen kann. Da dies zu 99% nicht passieren wird, ....

Zumindest in diesem Thread wurde das nicht geschrieben. Das Yamaha P-45 kommt für einige der Boardkollegen im Vergleich zu anderen Einsteiger-Digitalpianos nicht richtig mit, gerade hinsichtlich der ausdrücklich geforderten Tastaturqualität - das ist aber etwas anderes als "schlecht".Und das Yamaha P-45 ist wirklich nicht so schlecht wie hier oft geschrieben wird.
Irgendwie geht dann jeder Thread irgendwann in diese Richtung. Aber Bounty7 hat das nie gefordert. Habe jetzt extra noch mal alles durchgelesen. Für seine Anforderung passt das ins Auge gefasste P-45. Warum soll er dann mehr ausgeben?... der ausdrücklich geforderten Tastaturqualität...
Wie gesagt ist mir nur die Tastatur wichtig.
Das hängt von Bounty7s Bewertung der Tastaturen ab und davon, ob ihm eine bessere Qualität den Mehrpreis wert wäre. Diese Einschätzung ist natürlich ureigenste Sache von Bounty7.Warum soll er dann mehr ausgeben?
Naja, ich seh's so: Du bist nach eigener Aussage Anfänger.Da ich noch nie auf einem Keyboard oder Digitalpiano gespielt habe, weiß ich natürlich nicht ob die Tastatur mich stört.
Fürs schöne Spielgefühl geh ich dann sowieso zum Klavier rüber, da das Digitalpiano nur dafür da ist, die Stücke zu üben / erlernen.