Ding dong. Es klingelt an der Tür

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Poppotov

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1.
Ding dong. Ding dong.
Es klingelt an der Tür.
Es ist King Kong,
was will der von mir?
Er geht auf Reisen,
die Dreharbeit beginnt.
Er braucht einen Babysitter
für sein Affenkind.
Refr. Ding. Dong. Ding. Dong. Es klingelt an der Tür!

2.
Ding dong. Ding dong.
Es klingelt an der Tür.
Der Weihnachtsmann ist da
und überrascht mich hier.
Es ist Hochsommer,
der Kerl hat sich geirrt.
Ich bin besorgt,
was aus Deutschland wird. (Refr.)

3.
Ding dong. Ding dong.
Es klingelt an der Tür.
Es ist Aschenputtel,
die Frau hat Gespür
für gutes Timing, was gerade ansteht!
Sie darf gerne kommen
und bleiben, bis sie geht. (Refr.)
(Poppotov, 2026)

Habe die beiden neuen Strophen heute früh beim Frühstück geschrieben. Musik passt, hat Drive. Akkorde gibt es. Genre offen.
Der Song ist enstanden aus den Thread "wie schreibt man einen guten Song" von gestern. Da entstand Strophe 1 aus einer Idee, die aus einem anderen Song mit einem ganz anderen Thema getriggert worden war.
 
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Sehr schön! Toll, was Du aus der Inspiration gemacht hast.

Kann ich mir gut im Stil von den Ärzten vorstellen, Schlagzeug, zwei Gitarren, Gesang im Refrain zweistimmig, Tempo nach vorne.
 
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  • #3
Danke. Ich hätte es gerne in einem Stil, das kein Mensch an die Ärzte denkt, sondern es sofort mit "Poppotov" assoziiert. Ich danke dir für die Inspiration! Du kommst auf meine "White List". Menschen, die mich musikalisch selbstlos unterstützt haben.
Das Ding dong ist echt ein guter Einstieg in eine Hook.
Ich denke, mit King Kong, Weihnachtsmann und Aschenputtel klingeln genug Personen an der Tür. Aber wer weiß? Die steht jetzt ja lyrisch sperrangelweit offen. Aber weniger ist mehr. Das wichtigste Rezept für Ohrwürmer.👍
 

Klasse! Das kannte ich noch gar nicht. Was man hier alles lernt, ist schon super
 
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  • #7
Ich schau es mir nicht an. Ich kenne auch keinen Song oder keine Melodie, die Ähnlichkeit hat. Soll ich täglich 50.000 Veröffentlichungen checken? Ob es King Kong, Weihnachtsmann und Aschenputtel gibt? Die tauchen sogar in meinen Märchen mehrfach auf. Nach meiner Erfahrung weiß ein Dieb genau, was er wo klaut.
Vielleicht kommt Aladin nun doch noch zum Zug und schafft es in den Text?
 
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  • #8
Der Vollständigkeit halber die 4. Strophe. Der Kaffee heute morgen ist noch nicht ausgetrunken. Ich schreibe die meisten Songs also nicht an einem Tag auf. Und ich texte sehr früh am Tag. Quasi mit dem Aufwachen kommt die Idee. Übrigens sollte der Text einige Zeit ruhen, bis man ans Recording geht. Keine Zeile muss endgültig sein. Eile mit Weile.

4.
Ding dong. Ding dong.
Es bleibt aktuell.
Der Meister fällt nicht vom Himmel,
doch ab jetzt geht es schnell.
Aladin reibt an der Lampe
bis sein Geist erscheint.
Starke Hilfe wäre nützlich,
wenn man aus Kummer weint.
Refr.: Ding dong. Ding dong. Es klingelt an der Tür.

Schönen Tag noch, schöne Sommertage.
(Ach oh weh, die nächste Hook für den nächsten Songtext😅.)
 
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Na dann ... Beton reimt sich auch auf Ding Dong. Das inspiriert.
-->

Ding dong, ding dong.
der Song geht noch weiter
ich fahre nach Ulm,
dort wohnt ein Schneider.
Das Wetter ist schlecht,
Regen und Sturm,
wir treffen uns oben
im Münster, im Turm.
Die Flügel hat er schon
in seinem Gepäck
es gibt noch nen Schnaps
und ein kleines Gebäck.

Ich schaue nach unten
ich sehe Beton
dann fliegen wir los
das ist grandi ...[Geräusch: Luftrauschen übertönt den Text].... Ding dong.

---
 
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  • #10
Nein, das ist leider keine Weiterführung der Songidee von mir. Das ist Baufix auf Lego legen. Man kann auch mit Baufix spielen. @opa_albin , ich wollte dir nur demonstrieren, was "andere" mit einer Idee machen, die man selber nicht wirklich wert schätzt.
Ich hatte soeben den nächsten Ding-Dong-Song geschrieben. Ein Plagiat von mir selbst ist eine Neubearbeitung.
Grundsätzlich: Der Rückgriff auf den "Schneider von Ulm", also eine bekannte Figur in der Songstory, ist ein Poppotovsches Stilmittel, das ich sehr gerne nutze. Siehe King Kong, Weihnachtsmann, Aschenputtel, Aladin.
Aschenputtel mag ich sehr.
 
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  • #11
Nein, das ist leider keine Weiterführung der Songidee von mir.
Das habe ich auch nicht behauptet. Es ist eine Weiterführung Deiner Songidee von mir.

ich wollte dir nur demonstrieren, was "andere" mit einer Idee machen, die man selber nicht wirklich wert schätzt.
Das verstehe ich nicht, klingt so negativ. Dein Text ist doch gut, finde ich jedenfalls.

Der Rückgriff auf den "Schneider von Ulm", also eine bekannte Figur in der Songstory, ist ein Poppotovsches Stilmittel
Hier überschätzt Du vielleicht Deinen Einfluss auf die Literaturgeschichte. Der Rückgriff auf bekannte Figuren dürfte mindestens seit der Antike üblich sein. Konkret zum Schneider von Ulm kenne ich Brecht, und der hat vermutlich nicht bei Dir abgekupfert ;)

Ich hatte soeben den nächsten Ding-Dong-Song geschrieben.
(y) Wow, das geht ja zackig. Dann wird vielleicht ein ganzes Ding-Dong-Album daraus!
 
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  • #12
Du willst nicht das lesen, was ich schreibe.
1. Den Rückgriff auf Figuren habe ich persönlich hauptsächlich aus Texten von Bob Dylan gelernt. Ich demonstriere das doch großzügig für andere, auch junge Leser, falls es welche gäbe.
2. Ich empfinde meinen Text ausgezeichnet und bin stolz. Du hast irgendwo oben, häufig, sehr oft, eine negative Grundstimmung. Auch den Zugriff auf den Schneider könntest du etwas liebevoller ausführen.
3. Wie bereits erwähnt achte ich und respektiere ich Inspirationen. Wenn jemand eine Idee triggert, hat er diese Idee nicht selber gehabt. Den "Schneider" habe ich noch niemals zitiert oder aufgegriffen. Mein Text hat ihn bei dir getriggert.
Übrigens: Der Osterhase wäre ja trivial gewesen!
Warum also den Schneider nicht was machen lassen ohne Ding-dong? Weil du vermutlich auch diese Idee nicht liebevoll ernst nimmst.
Das hat nichts mit mir zu tun. Das ist schon immer so vermutlich. Who knows?
 
  • #13
1. Den Rückgriff auf Figuren habe ich persönlich hauptsächlich aus Texten von Bob Dylan gelernt. Ich demonstriere das doch großzügig für andere, auch junge Leser
Das kann ja sein, aber was willst Du uns damit sagen? Deine Demonstration kenne ich nicht, kann gut sein, dass sie für junge Leser hilfreich ist. Aber neu ist das nicht; dieses Stilmittel mag ja für Dich unbekannt gewesen sein, aber sei versichert, dass es uralt ist.

Du hast irgendwo oben, häufig, sehr oft, eine negative Grundstimmung.
Das ist mir neu. Im Gegenteil schien es mir bei Dir der Fall zu sein. So kann man sich täuschen, siehst Du.
Also lassen wir doch einfach die Unterstellungen.

Ich verstehe auch gar nicht, was eigentlich Dein Problem ist.
Verstehe ich es richtig, dass Dir meine Strophe über den Schneider nicht gefällt?

Den "Schneider" habe ich noch niemals zitiert oder aufgegriffen.
Hat auch keiner behauptet, das war ja auch ich in dem kleinen Gedicht oben. Den kennt man doch aber wie gesagt aus dem Brecht-Gedicht.

Mein Text hat ihn bei dir getriggert.
Wieso meinst Du, meine Gedanken lesen zu können?

Der Schneider wurde bei mir durch die Assoziation mit "Beton" wach, ich suchte nach etwas schwarzhumorigem - also das Auftreffen auf eine Betonfläche - Autofahrt schien mir nicht so schön, also fliegen - von da nicht weit bis zum Schneider.

Wenn Du aber gern die Urheberschaft dafür beanspruchen möchtest, von mir aus, das ist mir doch wurscht ;)

Warum also den Schneider nicht was machen lassen ohne Ding-dong?
Ehm ... weil es hier um ein Ding-Dong-Gedicht geht? Ich versteh's nicht ...

Weil du vermutlich auch diese Idee nicht liebevoll ernst nimmst.
Tut mir leid, aber auch da kann ich Dir nicht folgen.

Wenn Dir mein Text nicht passt, bleib doch einfach bei Deinem. Ich habe aus Spaß an der Freude ein paar Zeilen improvisiert, wenn sie jemandem ein Lächeln entlocken, ist das schön, wenn nicht - auch gut.
 
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  • #14
Bin mal OT.
Mein neuester Entwurf. Geile Musik! Ein neuer Song erwächst.

"Der Schneider von Ulm sitzt auf seinem Tisch.
Er denkt an seine Frau. Die Trauer ist noch frisch.
Er näht an das Hemd drei Ärmel an.
Das passiert, wenn man nicht zählen kann..."

Um was es gehen soll, ist mir noch völlig unklar. Vielleicht baue ich ein paar Wichtel in die Story ein. Da habe ich Erfahrung.
Vielleicht folgen auch Rückblicke des Schneiders. Es könnte auch jemand an seiner Tür klingeln.

Nachtrag: Ich habe den anderen Text auch fertig. Er kommt in einen anderen Thread. Bitte nicht hier kommentieren. Danke
 
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  • #15
Der Schneider von Ulm sitzt am Tisch.
Er denkt an seine Frau, er riecht Fisch.
Er näht heute keine Ärmel an.
Den heute sind die Knöpfe dran
 
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  • #16
Um was es gehen soll, ist mir noch völlig unklar.
Ist doch klar, worum es geht ;)


Der Schneider von Hongkong
=====================

Der Schneider näht an einem Hemd,
die Frau und er, sie sind sich fremd.
Sie kocht für ihn nur faden Brei,
auf dass das Leben öde sei.
Die Suppe steht schon auf dem Tisch,
ist lauwarm nur und stinkt nach Fisch.

Der Hunger ist ihm lang vergangen,
vielleicht hätt er sich aufgehangen,
und wär ihm das nicht gleich gelungen
mit Flügeln von 'nem Turm gesprungen -
säß da nicht draußen auf Balkon
sein guter Freund, der Aff' King Kong.

Mit ihm kann man reden,
was schönes erleben,
die Wolken anseh'n,
und träumen von Jane,
ach waren das Zeiten,
da schwärmen die beiden.

Draußen Hongkong,
nur heißer Beton.
Sie schlürfen 'nen Long
Drink auf dem Balkon,
und schreiben nen Song
Im Dschungeljargon
zum Thema Ding Dong.
Der Schneider und Kong.

---
EDIT einige Zeilen ergänzt.
 
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  • #17
@opa_albin wärst du bitte so lieb und machst für deinen Text einen eigenen Thread auf? Das ist ein selbständiger Entwurf von dir. Ich habe meinen Text auch fertig und poste ihn demnächst im Texterforum. Danke!
Schön, dass du deine Talente nun nutzt!👍
Vorgestern schriebst du noch, dass dich eigene Texte nicht interessieren, weil du mit Jugendversuche unzufrieden warst! Eine erstaunliche Wandlung. Lesen als Therapie!
Es ist m.E. dennoch ratsam, die Texte separat zu archivieren und zu kommentieren. Aus Respekt und Wettbewerb. Vielleicht gibt es dann auch wieder mehr Publikum im Forum?
 
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  • #18
Schön, dass du deine Talente nun nutzt!👍
Lass doch bitte diesen Oberlehrerton. Meine Talente nutze ich seit über 50 Jahren, und Dichten gehört nicht dazu.

machst für deinen Text einen eigenen Thread auf?
Ich sehe das nicht als Text und werde für sowas auch keinen Thread eröffnen; wer will, kann das gerne für irgendwas verwenden, auch Du gerne.

Für mich ist das hier ein Diskussionsforum, wo man halt auch Sachen weiterspinnen kann. Für das statische Veröffentlichen von Texten gibt es doch andere Möglichkeiten....
 
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  • #19
Nein, du sabotierst mein Textarchiv. Bitte raus. Ich habe das gemeldet und wenn die Moderatoren nicht eingreifen, schafft ihr ein Klima der Respektlosigkeit. Ich habe heute morgen meine 4. Strophe geteilt. Der Rest danach ist nicht hilfreich für niemanden!
Leiste Beiträge zum Threadtitel! Ich schätze ausschließlich Autoren, die ihre eigenen Songtexte mit Respekt präsentieren.
 
  • #20
Kann es sein dass du dich selbst zu ernst nimmst?
 
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