Drop A-Tuning - Barre-Griff über A- und E-Saite klingt immer verstimmt

von Xhes, 08.04.12.

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  1. Xhes

    Xhes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.12   #1
    Hallo Leute,

    Ich habe mir die Tage eine neue Gitarre gekauft und zwar die Schecter Demon 7.
    Das ist ne 7-Saiter-Klampfe mit der ich Drop A spielen möchte. Ich hab sie entsprechend getunt, muss nun aber feststellen, dass ich die dicke A-Saite nicht mit der E-Saite im Barre greifen kann, ohne dass es total verstimmt klingt. Das passiert auch wenn ich alle Saiten erst gerade neu gestimmt habe.

    Kann es sein, dass der Saitensatz, der werkseitig draufgespannt ist, vielleicht gar nicht für Drop A geeignet ist? Ist meine vermeintlich dicke A-Saite vielleicht eigentlich ne E-Saite oder so?
    Sollte ich mir mal nen neuen 7-String-Satz holen und das mal neu bespannen?
     
  2. Acruto

    Acruto Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.12   #2
    Wenn man die tiefe H/B Saite runter stimmt, würdest (man kann's natürlich machen, klingt nur schief) du ja bekanntlich die Powerchords wie du sie kennst nun quasi gerade durchspielen.
    Nehmen wir mal als Beispiel einen Powerchord im zweiten Bund:

    E ---------------------------------
    H ---------------------------------
    G ---------------------------------
    D ---------------------------------
    A -----4----------------------------
    E -----4----------------------------
    H ----2-----------------------------

    So ist es ja sonst immer. Wenn du die tiefe H Saite nun runter stimmst musst du es logischerweise so spielen:


    E ---------------------------------
    H ---------------------------------
    G ---------------------------------
    D ---------------------------------
    A -----2----------------------------
    E -----2----------------------------
    A ----2-----------------------------

    (Der selbe Ton wie im oberen Beispiel wäre dann im vierten Bund)

    So werden aus den alten Griffen diese neuen, so gesehen leichteren, die man einfach mit einem Finger greifen kann.
    Wenn du jetzt ganz normal Barre-Griffe spielst, ist es logisch, dass sich das schief anhört :)
    WOBEI es teilweise auch gut klingen kann, kommt ganz auf die Musikrichtung an (wenn du nicht gerade ein Virtuosengenie bist, dass unbedingt eine siebte Saite zum shredden braucht, spielst du wahrscheinlich härteren Metal aus der Neuzeit? :gruebel: ).

    Denkt man sich die tiefe A Saite weg, so kann man natürlich wieder Barre-Griffe nehmen, da dieser Bereich ja quasi wie eine normale Gitarre gestimmt ist ;)
     
  3. Xhes

    Xhes Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.12   #3
    Öhm danke für deine Antwort, aber ich glaube ich bin nicht richtig verstanden worden.

    Den Sachverhalt mit den Akkorden kenne ich.
    Als ich noch eine 6-Saiter hatte habe auch immer Barre über die E- und A-Saite gespielt. Das hört sich gut an. Mit dem Drop A-Tuning geht das eigentlich immernoch genauso, nur dass die A-Saite jetzt eine dickere ist und über der E-Saite hängt. Mein Bandkollege macht das mit seinem 7-Saiter im Drop A-Tuning ja ganz genauso. Nur bei mir hört es sich verstimmt an. Bei ihm nicht.

    Und ja: Extremer Metal aus der Neuzeit ist richtig ;-)

    Hat vielleicht noch jemand eine Idee warum die gestimmte Saite im Barre verstimmt klingt?
     
  4. redstrat95

    redstrat95 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.12   #4
    Hast du da nicht nen kleinen Denkfehler drin?
    Müsste man den Power-Chord dann nicht über alle 3 Saiten im 4. Bund spielen?
     
  5. Richelle

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    Erstellt: 09.04.12   #5
    Könnte schon sein.
    Für Drop-A mit Deiner Mensur wäre mindestens eine 0,062 inch (= 1,57 mm) Saite erforderlich (die würde ca. 7,9 kg Zugkraft erzeugen).
    Wenn Du z.B. eine 0,046 inch - E-Saite hast, dann erzeugt diese auf E gestimmt ca. 9,7 kg Zugkraft.
    Mit einer 0,065 (8,7 kg) oder 0,068 (9,5 kg) inch Saite für das Drop A wärst Du noch näher an der Zugkraft der E-Saite.

    Bei allen Saiten deren Zugkraft deutlich unter etwa 7 kg liegt erfolgt beim normalen Greifen sehr leicht ein Bending und somit Tonhöhenänderung.
    Um mit so leichten Zugkräften zu spielen muss man die Greifkraft sehr genau dosieren, dies ist umso schwieriger wenn man Barreè greift und zwei benachbarte Saiten vielleicht bis zu 3 kg Zugkraftunterschied haben.

    Du kannst dies ganz einfach testen indem Du bei der A-Saite bei irgendeinem Bund extrem zart greifst und die Saite anschlägst und dann die Greifkraft erhöhst bis sich der Ton erhöht. Und das gleiche machst Du dann auf der E-Saite. Wenn das Tonerhöhen auf der tiefen A-Saite im Vergleich zur E-Saite sehr viel leichter erfolgt, dann hast Du einfach bei diesen beiden Saiten einen starken Zugkraftunterschied (Drop-A Saite zu dünn).
     
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