[DRUM MACHINE] Alesis SR-16

von andRo4tw, 19.09.10.

  1. andRo4tw

    andRo4tw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.10   #1
    Hey Leute!

    ich wollte fragen ob jemand von euch eine Drummachine benutzt?
    Kennt jemand das Alesis SR-16? (https://www.thomann.de/at/alesis_sr16.htm)

    Oder gibts da noch Alternativteile?

    Mein Lehrer benützt so'n Teil zum Üben, macht ihr das auch? Schließt man das dann einfach beim Übe-Amp an oder wie läuft das?
    Fragen über Fragen ;)

    Danke im Vorhinein für eure geschätzten Antworten :)


    Lg, Andi
     
  2. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 20.09.10   #2
    Hallo Andi,

    ich benutze zwar eine Drum-Machine, bei mir ist die allerdings in den Übungsamp (Roland RX) eingebaut.
    Ich kann das Üben mit Drums nur empfehlen, da es hilft Timingfehler zu vermeiden. Daher stimme ich deinem Lehrer zu.

    Das Alesis SR-16 scheint ja bereits eines der billigsten Geräte zu sein? Wenn dein Lehrer das gleiche hat, bietet es sich an. Allerdings kann diese Drum Machine mehr als Du eigentlich brauchst (was nicht unbedingt schlecht ist).

    Alternative wäre ein Effektgerät von Zoom, denn die haben einen Drumcomputer an Bord. Was der kann und wie man ihn bedient weiß ich allerdings nicht. Da müsstest Du ggf. die Bedienungsanleitung studieren (gibt es bestimmt auf der Zoom Website zum runterladen). So ein Zoom B1 ist bedeutend billiger: http://www.musik-schmidt.de/Zoom-B-1.html
    Natürlich ist die Bedienung nicht so komfortabel - aber man spart ne Menge Geld. Vermutlich kannst Du aus dem Zoom einfach in den AUX Eingang deines Übungsamps (so wäre das auch beim Alesis). Das Zoom könntest Du aber auch einfach zwischen Bass und Amp hängen. Die Effekte muss man ja nicht nutzen; der Drumcomputer reicht ja.

    Gruß
    Andreas

    EDIT: Hier die Bedienungsanleitung in Deutsch: http://www.zoom.co.jp/archive/German_Manual/D_B1_B1X.pdf
    Es scheint 40 Rhythmen zu geben, die man in der Geschwindigkeit variieren kann. Druck Seite 10/11 und Seite 24/25 aus und zeig sie deinem Lehrer. MMn sollte das völlig zum üben reichen. Kostet eben unter 50 Euro - und ein Netzgerät ist wohl auch dabei. Die Effekte kannst Du zwar nutzen, musst Du aber nicht ...
     
  3. Betamax

    Betamax Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.10   #3
    Hi Andy,
    ich benutz nen SR-16 zuhause als Übungsgerät. Meist nur als Metronomersatz, oder um nen soliden Groove zur Verfügung zu haben. Hab auf dem Ding aber auch schon ganze Songs einprogrammiert um dazu zu spielen. Das Gerät ist bei mir per Klinke an nem Kleinmixer angeschlossen und von da mit ner alten Stereoanlage verbunden. Kann so einiges, aber das meiste brauch ich nicht, ist mir zu umständlich. Bischen viel Geld für nen Metronomersatz, aber es übt sich auch irgendwie ganz anders zu ner Drumbegleitung als zu nem Tick-Tack-Tick.
    Bin allerdings nur Gitarrist, kein Basser. :cool:
     
  4. andRo4tw

    andRo4tw Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.10   #4
    hey leute!

    danke für die tollen Antworten!

    Ja mein Lehrer hat das Teil auch am Amp angeschlossen, jedoch habe ich seit neuestem einen Harkte Kickback 15, da finde ich eigentlich nur den Klinken-Input für den Bass. Gibts da Alternativemöglichkeiten? Habe hier im Überaum auch noch einen Gitarrenverstärker stehen, bei dem gibts 2 Klinken-inputs ... Sorry, vielleicht kommt euch die Frage ein wenig dumm vor: kann man das Alesis da auch anschließen?

    Das mit dem Zoom werde ich mir noch ansehen! Wäre sicher eine klasse Alternative!

    Danke für die Antworten!

    LG, Andi ;)

    So
     
  5. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 20.09.10   #5
    Hallo Andi,

    das Alesis dürfte (ungefähr) einen "Line-Pegel" haben. Damit kannst Du es auch an einen Bass oder Gitarrenamp anschließen. Wenn Du das machst nutzen allerdings die zwei Eingänge (vermutlich High/Low) nichts. Der Amp ist mono und wird auch nur ein Mono-Signal wiedergeben. Normalerweise haben so Drumcomputer aber auch einen Mono-Ausgang (oft, wenn man nur L benutzt).
    Allerdings heben Gitarrenverstärker meistens die Mitten an und schneiden die Höhen ab. Daher kann der Drumcomputer "etwas merkwürdig" klingen. Manche Gitarrenverstärker haben (hinten) aucgh einen Send/Return. Du könntest das Alesis auch direkt (mono) an den Return hängen und die Vorstufe umgehen. Dann entfiele allerdings die Klangregelung.

    Bassverstärker sind (meistens) nicht so mittenlastig, sondern bringen mehr Höhen und Bässe. Daher klingen sie besser geeignet um Drums zu verstärken. Ohne kleinen Zusatzmischer kannst Du allerdings nicht Bass und Alesis an deinem Amp betreiben.

    Für mich kristalisiert sich das Zoom B1 Multi immer mehr als gute Alternative heraus.
    Die 40 Drum Rhythmen sollten zum üben voll ausreichen. Neben vielen 4/4 Rhythmen sind auch 3/4 und sogar 5/4 dabei. Einfach zwischen Bass und Amp und los geht's. Wenn ich das richtig sehe, kannst Du auch verschiedene Amps simulieren. Ob das jetzt zusammen mit dem Drumcomputer funktioniert, weiß ich nicht. Aber zusammen mit dem Zoom könntest Du sogar ohne Amp über Kopfhörer (oder die Stereo-Anlage???) üben. Zudem scheint auch ein Stimmgerät an Bord zu sein.
    Gerade beim Drumcomputer brauchst Du den aber einfach nur zwischen Bass und Amp (oder Kopfhörer) zu hängen, Pattern auswählen, Geschwindigkeit bestimmen und los geht's. Das Zoom mag keinen Profiansprüchen standhalten; aber für 50 Euro hast Du eine kleine Wunderkiste, die alles Wesentliche einfach und schnell kann. Weitere Funktionen kannst Du vielleicht nutzen (mal den Chorus um in der Band den Sound zu modellieren), musst Du aber nicht. Die Effekte können auch alleine dazu dienen, dass Du später genau weißt was Du willst (und brauchst) und was nicht.

    Je länger ich nachdenke, desto besser finde ich meine Idee mit dem Zoom für Dich. :)

    Gruß
    Andreas
     
  6. andRo4tw

    andRo4tw Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.10   #6
    Danke Cadfael ;)

    ja ich werde mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen.
    Das mit dem Zoom klingt wirklich verlockend, aber momentan ist das Geld da und ich könnte mir das Alesis leisten,
    denn ich würde gerne auch selber Rhythmen programmieren ...

    noch eine Frage von einem miiiiesen Anfänger ;P

    also ich habe im Überaum an meinem Computer ein Soundsystem von Bose (2.1) angeschlossen,
    aus dessem Subwoofer gibts natürlich ein Klinken-LineIn vom Computer weg ... könnte man da das
    Alesis anschließen? (wahrscheinlich kommt euch jetzt das Lachen weil jemand so ne Frage stellt ... )

    Lg, Andi
     
  7. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 20.09.10   #7
    Hallo Andi,

    daher der eben von mir erwähnte "Line Pegel". Das bedeutet gleichzeitig: Ja, vermutlich hat das BOSE System dann auch einen Stereo-Klinken-Eingang, über den man das Alesis sogar stereo betreiben könnte. An der Stereo-Anlage geht es natürlich auch über den AUX-Eingang.

    Zum Rhythmen programmieren: Ich war acht Jahre Drummer (1970er bis Mitte 1980er Jahre) und habe jetzt auch wieder ein "richtiges" E-Drumset zuhause. Klar macht das Spaß! Frage ist allerdings, wie lange Dir das Programmieren von Rhythmen Freude macht und wann es Dir zu mühsam wird; die Möglichkeiten ungenutzt bleiben. Ich vermute, der "schöne Traum" wird bald zerplatzen und Du wirst das kaum (nicht) mehr nutzen. Zumindest wäre das nicht ungewöhnlich / normal. Du magst da zu einer Minderheit gehören; aber das ist zumindest rechnerisch unwahrscheinlich. Vermutlich ist der "Traum vom Programmieren" nach spätestens vier Wochen ausgeträumt ...
    Leute die gut Drum-Rhythmen programmieren können, können oft auch Drum-Noten lesen und die Zusammenhänge verstehen. Man kann das rein intuitiv machen. Wenn ich Drum-Rhythmen für Cubase programmiert habe halfen mir allerdings meine Kenntnisse im Drum-Notenlesen ungemein - und ich wusste was ein echter Drummer kann und was nicht.

    Das "gesparte Geld" kannst Du zur Seite legen. Ich wette, Dir wird schnell auffallen, dass ja auch noch neue Saiten fällig sind, ein hochwertiges neues Kabel (kosten ja auch 30-40 Euro) schön wäre +++

    Ich hatte vor zwei Jahren 1500 Euro oder mehr für einen neuen Amp eingeplant. Geworden ist es dann ein Amp für "nur" 850 Euro - eben weil er genau passte. Mittlerweile habe ich noch einen "kleineren" Amp für 429 Euro hinzugekauft, damit ich nicht immer den "Großen" schleppen muss.
    Es ist nicht falsch auf Qualität zu setzen (wo das Alesis vermutlich überlegen ist). Manchmal sind Sachen aber auch einfach nur überdimensioniert und einfachere kleinere Sachen sind schneller und besser. Die Drumsets in meinem BR-880 Recording-Studio klingen auch viel viel besser und autentischer als die Drumsets meines MicroCube RX Übungsamps! Ich nutze aber die Sounds des RX, weil die immer drin und da sind - und viel einfacher einzustellen / zu bedienen. Wozu hundert Menüs durchsteppen, wenn man zwei Drehregler und eine Tempotaste hat?!

    Gruß
    Andreas
     
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