Drums mit Keyboard spielen

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Dennis92
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Hallo zusammen!

Da ich ea nun leid bin meine Drum-Tracks immer per Maus einzugeben oder unzählige Male die Overdub-Funktion zu nutzen habe ich mich nun dazu entschlossen die nächsten Tage damit zu verbringen mir das "flüssige" bzw. schnelle spielen vom Schlagzeug über ein Keyboard anzueignen.

Vorab, ich spiele seit gut 12 Jahren Klavier, weshalb ich mir wegen der Technik keine Sorgen mache, was ich allerdings nicht weiß, und auch nirgends finden kann, ist, ob es quasi eine "standard-Fingerbelegung" für das Spielen mit dem GM Standard gibt. Ich habe gerade angefangen mir Drum-Tutorials anzuschauen und nachzuspielen, damit ich etwas Routine bekomme, und will bald damit anfangen mit Hilfe von Noten, die ich aus Drum-Magazinen habe, das ganze auf Tempo zu bringen.

Es wäre allerdings sehr unpraktisch wenn ich mir einen Fingersatz aneigne der dann später nur bedingt geeignet ist, da es mich doch sehr viel Mühe und Zeit kostet mich im Nachhinein umzugewöhnen, weshalb ich Euch fragen will, ...nunja, die erste Frage erübricht sich ja schon von selbst, :-D

-Gibt es einen "standard-Fingersatz" für das spielen von -mit General-Midi gemappten- Drums?

und falls nicht,

-Mit welchen Fingern spielt Ihr Drums, bzw was würdet Ihr mir empfehlen?, und wieso?

Ich danke Euch schonmal im Vorraus :)

Mit musikalischen Grüßen, Dennis ;-)))
 
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humtata
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Doch, genau das gibt es. Der General-Midi-Standard beinhaltet unter anderem eine einheitliche Tastenbelegung für Drumsounds. Mittlerweile halten sich auch alle Hersteller daran, d.h. Drumsets in den gängigen Workstations, Synthesizern und Tischhupen sind nach diesem Standard organisiert. In der ersten Oktave liegen wichtige Dinge wie Bassdrum, Snare, Toms, Hi-Hats (close, half-close, open) und Becken, ab der zweiten gehts weiter mit Cowbell, Tambourin, Congas, Bongos und dem ganzen Percussionkram. Individuelle Soundvorstellungen berücksichtigt so ein Standard aber natürlich nicht ;-)

http://www.zem-college.de/midi/mc_tabed.htm
 
Jean-M.B.
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Die Drum-Kits sind heute fast alle standardisiert C0 Bass-Drum, E1 Snare, F#1 HH Closed, G#1 HH Pedal, A#1 HH Open usw...
Aber...., man muss ja nicht alle Takte mit der Maus eingeben. Gerade bei den Drums ist es recht einfach.
1 Takt (oder 2) von dem Groove mit der Maus die Noten setzen und dann wird der Takt nur noch bis ans Ende dupliziert (Cubase = strg+d).
Wenn man mehr Livefeeling haben will, dann dupliziert man z.B. erst mal nur 5-10 Takte, gestaltet die Anschlagsstärke der Noten der einzelnen Instrumente unterschiedlich, verschiebt einwenig die Noten aus der Quantisierung und dann dupliziert man einfach den Groove bis zum Ende des Songs.
Nun macht man noch die Breaks in ähnlicher Form, fügt die Takte an den enstprechenden Stellen ein und ruckzuck ist man mit der Drum-Spur fertig.
 
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