DSL40c Besitzer sucht neuen Amp

Ich habe momentan einfach Zweifel an mir selbst da ich die Zerre der Marshals einfach nicht ertrage. Zu kreischend, sägig und penetrant.
Schon mal einen Vox AC10 oder AC15 probiert?
 
Sorry dass ich den Thread wieder aufwärme...
Ich bin auch auf der Suche nach einem neuen Amp. Dachte da auch mal wieder an Marshall, da die Dinger immer und überall präsent sind und ja quasi eine Refernz bei Amps darstellen.
Hab dann mal ein Paar Teile gestestet. Den 2525 Silver, DSL40, DSL5, Vintage Modern ...
Ich habe momentan einfach Zweifel an mir selbst da ich die Zerre der Marshals einfach nicht ertrage. Zu kreischend, sägig und penetrant.
Ich spiele eigentlich Rock bis Hardrock (Les Paul 58 und manchmal Strat) und da müssten die Marshalls laut der allgemeinen Meinung ja perfekt passen. Tun sie (für mich) aber nicht.
Hab dann noch einen Fender Hot Rod Deluxe III getestet. Die oft kritisierte Zerre des Amps hat mir eigentlich recht gut gefallen.
Vielleicht liegts an mir und meinem Verständnis für Zerre?! Denk mir hald wenn Gott und die Welt Marshall liebt, warum gefallen sie MIR dann nicht ansatzweise für meine Zwecke!?

Jeder hat was anderes gern. Ja, Marshall ist allerseits bekannt und so... aber man muss den Klang davon mögen.
Es kann aber gut sein dass du es schmackhafter magst, oder rauer, oder nochmal anders... Unser Kollege von der nachbahrgruppe schwärmte so vom Marshall Sound. Aber er hat einmal auf meinem Blackface Klon draufgespielt, und jetzt ist er voll in richtung Fender Klang gegangen.
Vielleicht hat sich aber, bei deine Hörproben, auch der Wurm eingeschlichen und den resultat eines gut klingenden Amp verschlechtert, denn die Lautsprecher können sehr unterschiedliche Endresultate liefern. Ich benutze selber Tube Town cabs, aber auch alte Marshall 4x12 cabinets mit uralten Celestions drin. Und das ganze tönt dann noch ein ganzer Tick anders, als einen Marshall 1960a oder vieles was mann im Mittelsegment findet. Für mein gehör empfinde ich dies dann als "besser".

Vielleicht werden dir Fender Bassmänner, bzw. Mesa Boogie Lone Star oder Stilettos, Elmwood Modena M60, vielleicht der VoxAc30, einen Orange, oder vielleicht Soldano mehr gefallen. Sie haben alle ihr ganz eigenes Stil in die Sättigung zu gehen. Mein alter Gitarrenkumpel in der Band benutzte Elmwood Verstärker und hatte immer einen guten Hardrock sound, mit viel Substanz. Vielleicht könntest du da anfangen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Vielen Dank für eure Antworten und Tipps!


V30 sind für den Hausgebrauch nicht unbedingt die erste Wahl. Die brauchen wirklich etwas Bumms, bis die ordentlich klingen. Gerade in geschlossenen Boxen finde ich die im Ein-Mann-Zimmerbetrieb aber sehr quäkig. Ich habe einen WGS Veteran 30 (klingt so wie ein alter, eingespielter V30) in einem offenen Combo, was wirklich ordentlich klingt.

Danke für den Tipp! Werde mir den Speaker mal besorgen. Bei meinen Tests im Musikladen ist mir schon aufgefallen, dass der Sound viel mit dem Speakern zu tun hat.

Schon mal einen Vox AC10 oder AC15 probiert?

... is auf der ToDo-Liste ;)

...Unser Kollege von der nachbahrgruppe schwärmte so vom Marshall Sound. Aber er hat einmal auf meinem Blackface Klon draufgespielt, und jetzt ist er voll in richtung Fender Klang gegangen.
Vielleicht werden dir Fender Bassmänner, bzw. Mesa Boogie Lone Star oder Stilettos, Elmwood Modena M60, vielleicht der VoxAc30, einen Orange, oder vielleicht Soldano mehr gefallen. Sie haben alle ihr ganz eigenes Stil in die Sättigung zu gehen. Mein alter Gitarrenkumpel in der Band benutzte Elmwood Verstärker und hatte immer einen guten Hardrock sound, mit viel Substanz. Vielleicht könntest du da anfangen.

Bei Fender-amps hab ich immer irgendwie bedenken, dass sie zu bassig und dumpf werden?!
Ich hatte mal einen RockerVerb MKI. Der war mir aber irgendwie nicht so sympatisch. Ist aber auch schon eine ganze Weile her. Sollte ich auch nochmal anspielen.
Mesa Recto-Verb wär auch noch eine Möglichkeit, laut Tests und Reviews soll der ja sehr flexibel sein.

Hier mal meine Auswahl:
Marshall 2525H (möchte ich nochmal mit anderen Box testen)
Fender blues deluxe
Fender Hot Rod Deluxe III
Fender 65 oder 68 reverb deluxe
Orange TH30
Friedman Runt20
Vox Ac15 HW
Mesa Recto-Verb 25
Supro Black Magick

Bei den Reverb Deluxe bin ich mir nicht sicher, ob die Hardrock hinbekommen?
Würde mit einem TS808DLX und Okko Diablo+ nachhelfen.
 
Der Eingangsriff ist mit dem DLR blackface mit einem gainreicheren ersten Kanal realisiert. Dann durch einen 1960a gejagt. 1/1 Klang match. Jedoch fehlt ein bisschen an gain, ja. Gerade der Serienfender hat ein ganz bisschen weniger gain im ersten Kanal.



Bei Fender-amps hab ich immer irgendwie bedenken, dass sie zu bassig und dumpf werden?!
Zum glück nicht. Aber mann muss einfach den Bassregler am Amp zurückdrehen. Ich spiele mit meinem Bass regler auf 9 Uhr, bzw. 10 Uhr Einstellung.

...aber, in sachen Klang wird jeder was anderes hören. Und so ist es auch gut. Ich kann dir leider auf deine Liste nicht wirklich weiterhelfen. Nur eines, der 2525h würde ich unter keine umständen kaufen, die Elektronik ist mittelmässiges Industriestandard und wird beim Wiederverkauf viel an Wert verlieren. Auch ist reparierbahrkeit nach 20 Jahren sehr heikel auf diesen Verstärker.

(ich hoffe mein Deutsch ist hier verständlich)
 
Der Eingangsriff ist mit dem DLR blackface mit einem gainreicheren ersten Kanal realisiert. Dann durch einen 1960a gejagt.
sagt wer?
Ich habe im laufe der Zeit so viele Sachen gehört und darüber gelesen, daß ich da vorsichtig bin sowas zu glauben. Da hat Blackmore vorn auf der Bühne ne Marshallwand stehen gehabt, aber über einen Vox der dahinter stand gespielt, oder Karl Heinz Santana hat Samba Pa ti mit ner Strat im Studio eingespielt usw.
Also Vorsicht mit Aufnahmen und Videos.
Fender Blues Deluxe kann ich empfehlen, ist gar nicht dumpf, oder bassig. Alles dran was man braucht, aber auch nicht mehr. Gain reicht mit LP locker für AC/DC und Konsorten. TS oder OCD davor und dann gibt's Hardrock. Der Amp ist wirklich unheimlich dynamisch, Wahnsinn. Habe mir den, nach einem kurzen Ausflug zum Palmer FAT 50 geholt. Muss aber bei @crazy-iwan Abbitte leisten, der Palmer ist wirklich nicht sehr dynamisch, hat mir dann am Ende doch nicht so gefallen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Dass war nicht im diesen Sinne gemeint. Wir haben diesen Sound, eben mit diesem Aufbau erreicht. Ob ACDC dies dann eben so gemacht hat weiss ich nicht. Aber es gibt dir einen eindruck vom Klang dass man von solch einen Fender raushauen kann.
 
Fender Blues Deluxe kann ich empfehlen, ist gar nicht dumpf, oder bassig. Alles dran was man braucht, aber auch nicht mehr. Gain reicht mit LP locker für AC/DC und Konsorten. TS oder OCD davor und dann gibt's Hardrock. Der Amp ist wirklich unheimlich dynamisch, Wahnsinn.
Ich schwanke grad zwischen 65 Reverb Deluxe, Hot Rod Deluxe III und eben Blues Deluxe...
Vielleicht kann wer in ein Paar Sätzen die wesentlichen Unterschiede dieser drei Amps sagen?!
 
Ich schwanke grad zwischen 65 Reverb Deluxe, Hot Rod Deluxe III und eben Blues Deluxe...
Vielleicht kann wer in ein Paar Sätzen die wesentlichen Unterschiede dieser drei Amps sagen?!
Also dann werde ich das mal als Fender Neuling versuchen. Der Hot Rod und der Blues Deluxe nehmen sich nicht viel, der HR hat noch einen Kanal mehr, den More Drive, als der Bd, allerdings ist genau der Kanal nicht jedermanns Sache, meine ganz und gar nicht. Der BD klingt, für mich, schöner und runder in beiden Kanälen. Auch vom Aussehen her macht der BD mehr her als der HR, für mich jedenfalls. Ich habe mich vor kurzen für den BD entschieden und bekomme mit TS oder OCD davor, einen wirklich sehr guten, satten Hardrock Sound hin. Die Zerre ohne Treter reicht locker für AC/ DC und Co, wie schon gesagt.
Zum 65 DR kann ich leider nichts sage, aber der ist, so glaube ich, dann schon wieder ne andere Liga, auch vom Preis her. Für mich kam er nicht in Frage, da
" nur " 22 Watt, kein Effekt Loop und von Vibrato bin ich auch kein Fan.
 
Bei Klangeigenschaften trennen sich die Geschmacke sehr. Ich werde hier über die amps berichten die ich kenne. Den VSA Deluxe Reverb Blackface (VS112), und den Fender Hot Rod Deluxe.

Gerade beim Hot Rod Deluxe scheiden sich die Berichte sehr. Einige sind happy damit, einige nicht. Der Klang ist spezifisch, ein bisschen krischender, ein bisschen dünner. Die Crunchs haben was schwammigeres dran. Und mann bringt nie wirklich druck auf's Medium (einige sagen er hat ein loch im Medium). Man hört ihn gut, die zwei 6l6 machen einen höllenkrach, aber man hat auch probleme diesen Krach gezielt einzusetzen. Denn, des öfteren, ist er einfach zu laut für "normale" Gigs.

Der VSA ist da viel wandelbahrer, er kann zahrter angehen und ziemlich böse enden. Cleans sind klarer (viel) und mann kann dann übers spiel oder den Setup bestimmen ob es heiss werden soll oder ob es glasklar und perlend bleiben soll... und wie lange. Die Crunchs reichen bis ACDC ohne Pedale. Auf meine version ist der Kanal eins ein bisschen aufgemmoddet und mann kann Marshall JTM sounds damit kitzeln. Die beiden 22w bzw 25w des DLR reichen normalerweise für alles aus. Bei proben und Konzerte jage ich die Volumenpoti gerne rauf auf's zwei drittel. Generell gefällt der Klang des DLR fast immer. Da wo sich die geister beim HRD scheiden.
 
Ok, vielen Dank für eure Tipps!
Soundmäßig bin ich im Moment sehr auf der Schiene von Freischlader und Bonamassa!
Ob ich das mit einem Reberb Deluxe hinbekomme?
Würde mit diesen Pedal etwas nach helfen:
TS808DLX - Okko Diablo - EHX East River Drive
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben