Dunlop Formula 65 Polish and Cleaner und Nitrolacke??

von webmassa, 21.08.08.

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  1. webmassa

    webmassa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.08.08   #1
    Hallo zusammen,

    ich wollte mal fragen ob man die Dunlop Produkte Formula 65 Polish + Cleaner für einen mit Nitro lackierten Body (70er Jahre) und das Dunlop 65 Lemon Oil für ein ebenso altes Griffbrett bedenkenlos benutzen kann?
    Hat da jemand Erfahrung mit, sprich ist Dunlop 65 kompatibel zu alten Nitrolacken oder macht man sich damit alles kaputt?
    Wenn nicht, wie würdet Ihr den Nitro-Lack ein altes Instrument pflegen, einfach nur Mikrofaser reicht ja meistens nicht.

    Danke für eine Rückinfo und schönen Gruß...der Webmassa
     
  2. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.08.08   #2
    Hallo,

    aus welchem Holz ist denn das Griffbrett?

    Es gibt standardmäßig:
    Ahorn: Farbe ist Hellbraun. Ahorn Griffbretter werden mit einer transparenten Schicht lackiert und reinigen kann man dieses mit einem feuchten Tuch. Wegen der Lackierung kann hier das Lemon Öl nicht in das Holz einziehen. Palisander: Es hat eine braune Farbe, allerdings kann Palisander auch in Richtung Schwarz gehen und es hat eine streifige Maserung. Palisander Griffbretter bleiben natur belassen oder werden geölt. Ebenholz: Farbe ist Schwarz, allerdings gibt es auch Ebenholz das in Richtung Braun geht. Ebenholzgriffbretter bleiben natur belassen oder werden geölt. Palisander und Ebenholz kann also geölt werden.

    Zu den Nitrolacken kann ich Dir leider nichts erzählen. Du könntest allerdings auch mal Thomann anschreiben und nachfragen wie es mit der Politur in Verbindung mit Nitrolacken aussieht. Oder warte ab bis Dir hier jemand antwortet. :)

    Grüße

    -Silence-
     
  3. webmassa

    webmassa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.08   #3
    Das Griffbrett ist aus Ebenholz. Ich hatte mal den Gibson Support angemailt und die meinten es sollen auf jeden Fall Gibson Produkte zur Pflege alter Nitro Lacke genutzt werden (ist ja auch ne Gibson LP). Habe ich mir schon fast gedacht, der Hersteller will natürlich verkaufen aber da ich wenig Lust habe ein Risikko bei so einer alten Gitarre einzugehen habe ich mal den Pump Cleaner, den Polisher und die Griffbrettpflege von Gibson bestellt. Kostet nicht die Welt und die Reviews die ich so gelesen haben waren auch nicht schlechter als man es von Dunlop gewohnt ist.

    Hätte jetzt einer geschrieben "ich benutze Dunlop schon seit Ewigkeiten auf meiner originalen 59'er Les Paul" dann hätte ich den Mut gehabt es auch mal zu probieren :-)

    Schönen Gruß...der Webmassa
     
  4. Mr96

    Mr96 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.08   #4
    Da kannst du beruhigt sein, das Dunlop Formula 65 eignet sich sehr gut für den Nitrolack; es wurde mir von MeinAnderesIch empfohlen und seitdem benutze ich es auch.
    Bist du sicher, dass die LP ein Ebenholzgriffbrett hat? Normalerweise ist es ja Palisander. Aber wie auch immer, das Lemon Oil darf nur bei Ahorn nicht benutzt werden.
     
  5. webmassa

    webmassa Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.08   #5
    Ja ist auf jeden Fall Ebenholz, war bei den 1976 Les Paul Customs wohl so. Ich denke auch mal das es weniger um die Reaktion von Holz und Lemon Oil geht als viel mehr um die Reaktion der 32 Jahre alten Inlays mit irgendwelchen Lösungsmitteln.
    Ansonsten habe ich aber mitbekommen das Waffenöl auch sehr gebräuchlich ist um den Hals vor dem Austrockneen zu bewahren...oder halt die Gibson Produkte.

    Schönen Gruß...der Webmassa
     
  6. Spatz

    Spatz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.09   #6
  7. MAI

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    Erstellt: 21.02.09   #7
    Die Customs haben eigentlich in der Regel immer Ebenholzgriffbretter.

    Die Dunlop Formula 65 Sprühflasche verwende ich schon seit Jahren an meinen Gibsons. Sowohl auf den US-Serienmodellen als auch auf meiner 59er Reissue.

    Außerdem natürlich bei meinen Fender Relics.

    Drei verschiedene Nitrolack-Zusammensetzungen - bisher keine Probleme.
     
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