Durchhänger beim Klavierunterricht

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Fl?gelJule
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Hey Leute!

Geht euch das ach manchmal so, dass ihr zwischenzeitlich keinen Bock mehr auf Klavierspielen habt oder bin ich die einzige?

Grüße
 
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jo das kenn ich;) ich spiele zwar für mein Leben gerne Klavier,keyboard etc. aber manchmal hab ich echt NULLL bock^^,hm aber wenns mir schlecht geht hilft es mir immer sehr zu spielen oder zum abreagieren ist es auch ganz cool..Oder neulich hatten wir Probewoche(8 stunden am tag musik machen)als ich wieder kam konnte ich keine tasten mehr sehn :p

*wink* yours Lenschen^^
 
ja manchmal ist das bei mri auch so aber eigentlich nur wenn mich das stück was ich halt spielen sollte total ankotzt, bin z. B. nicht so der Klassikfreak aber muss halt wegen der Technik und so.

Sportmusicgirly schrieb:
aber wenns mir schlecht geht hilft es mir immer sehr zu spielen oder zum abreagieren ist es auch ganz cool..

da kann ich nur zustimmen!! :great:
 
Es ist ganz normal, dass man nicht immer Bock auf Klavierspielen hat.
Manchmal braucht man einfach mal ne Auszeit, geht mir genauso.
Die Lust kommt dann nach einiger Zeit von ganz alleine wieder.
 
Meine Erfahrung ist die , das in der warmen Jahreszeit der Bock auf üben abnimmt und wenn es kälter wird mir die vertane Zeit im Sommer leid tut.
mfg victor zen on
 
...Frag einfach mal einen Jan Ulrich, einen Michael Ballack, einen Roger Federer, oder vielleicht auch einen Carlos Santana, einen Jon Hiseman, eine Ann-Sophie Mutter, ob er (sie) jeden Tag mit grösstem Vergnügen sein Trainings- bzw. Übungspensum abspult ?

Kunst kommt von Können - und Können kann nur mit viel Übung erreicht werden. Die Motivation dazu ist nicht nur bei jedem Menschen unterschiedlich hoch, sondern eben auch an manchen Tagen stärker und an manchen Tagen weniger stark ausgeprägt.

Wenn Du Dich aber über Wochen und Monate permanent zum Üben zwingen mußt und die Einheiten stets nur mit Unlust absolvierst, solltest Du überlegen, ob Du weitermachst, denn ganz ohne Freude an der Sache wirst Du es auch nicht besonders weit bringen !

Manne
 
Manned schrieb:
...Frag einfach mal einen Jan Ulrich,
Wenn wir den schon mit ins Spiel bringen, kann ich als (Noch-)Angehöriger dieser Berufsgruppe sagen: Pausen gehören zum Trainingsplan dazu! ;) Gibts eigentlich am Klavier auch sowas wie Übertraining?
 
Jay schrieb:
Gibts eigentlich am Klavier auch sowas wie Übertraining?

Rein technisch gesehen gibt es IMHO, wenn man alles richtig macht, so etwas wie Übertraining nicht. Musikalisch bzw. psychisch können allerdings gewisse Pausen erstaunlich viel bringen.

Mir ist aufgefallen dass meine Klavierlehrerin öfters gerade dann besonders zufrieden ist, wenn ich nicht so viel zum Üben gekommen bin und vielleicht tageweise garnicht üben konnte. Darauf angesprochen meinte sie, dass es wohl daran liegt, dass ich dadurch etwas Abstand zu den Stücken gewonnen habe und dadurch musikalische Sachen teilweise ganz anders umsetzen kann.

Und jeder hier dürfte den Effekt kennen, wenn man z.B. vom Urlaub heimkommt und sich zuhause wieder mal ans Klavier setzt und WOW klingt das genial...

Aber in rein technischer Hinsicht dürfte die Rechnung deprimierend einfach sein: Je mehr üben desto besser
 
oh ja wie sehr kenn ich dieses Gefühl... An manchen Tagen kotzt mich die Überei so sehr an, dass ich bei jedem Fehler ausflippe. Aber wenn ich dann mal eine Zeit lang nicht spiele, gewinne ich jedes Mal wieder Freude am Spielen und freu mich über alles, was ich spielen kann :)
 
also ich hab 8 jahre mit unterricht gespielt.
hm hab mit 7 angefangen, anfangs hats mir richtig spaß gemacht.
da war ich richtig gut.
die letzten 3 jahre warn so ziemlich nutzlos..weil ich nur noch wegen den eltern hin bin. und geübt hab ich gar nich.
seit ich aber kein unterricht mehr hab spiel ich eigtl ziemlich gern.
is alles irgendwie mehr ohne druck und so...
 
@Jay: Willst du damit sagen, du bist professioneller Radrennfahrer??
 
@flügeljule

Trost!
Es geht mir auch so, aber höchstens 2 Tage in der Woche :D
 
Mir gehts eher umgekehrt. ;)
Ich spiele [ WENN ich denn mal spiele ] öfters lieber mal ne Stunde nur Jazz- und Blues-Impro als die Übungsstücke. [ Gut, die kommen auch aus der Richtung, aber egal... :D ]
Also dann, wann ich wirklich bock drauf hab. :great:
 
cordesavide schrieb:
Rein technisch gesehen gibt es IMHO, wenn man alles richtig macht, so etwas wie Übertraining nicht.

Naja, eine Sehnenscheidenentzündung kann man sich schon einfangen, wenn man nicht aufpasst. Das wäre dann wohl Übertraining im sportlichen Sinne, da es mehr schadet als nützt.

Schau mal hier, da sind Pianisten sogar explizit erwähnt.

Grüsse,
skymaster
 
cordesavide schrieb:
wenn man alles richtig macht

Gute Klaviertechnik zielt darauf ab (und erreicht es auch), dass Unterarm und Handgelenk komplett locker und unbelastet sind. Die ganze Anschlagsarbeit wird von den Fingern gemacht, die in kontrollierter Art und Weise von oben auf die Tasten fallen und die Anstrengung besteht praktisch nur darin, die Finger zu heben. Wenn man so weit ist, kann man tatsächlich beinahe unbegrenzt lange üben ohne dass es zu einer Belastung oder gar Überlastung im sportlichen Sinne kommt.

Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man sich schon ziemlich lange und effektiv mit seiner Klaviertechnik auseinandergesetzt hat und dass man schon ziemlich trainierte Finger hat. Wenn jetzt ein relativer Anfänger oder jemand der generell recht verkrampft spielt, plötzlich sechs Stunden am Tag üben will, dann ist die Sehnenscheidenentzündung oder ähnliches vermutlich vorprogrammiert, das stimmt schon. Aber ansonsten bleibe ich dabei: Klavier spielen muss nicht wehtun!
 
Vielleicht hilft auch einfach mal ein Wechsel der Musikrichtung. Wenn du also viel Klassik spielst, hol dir doch mal ein paar Popsong-Noten und vielleicht kannst du ja sogar dazu singen.
 

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