E-Bass Spieltechniken Kolumne

von NoUseFor, 19.06.10.

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  1. NoUseFor

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    Erstellt: 19.06.10   #1
    http://www.youtube.com/watch?v=kr30fbgceUw

    Immer wieder tauchen im Internet Fragen nach der Slap-Technik auf.
    Hier ein kleiner Einstieg:
    Zuerst beobachten wir die rechte Hand.
    Der rechte Arm liegt locker auf dem Instrument, man kann alle Bewegungen ohne große Anstrengung und Kraftaufwand ausführen.
    Der Daumen sorgt mit einer Abwärtsbewegung für den Slap-Ton. Bei typischen Slap-Riffs vor allem auf der E- und A-Saite. Wichtig: Der Daumen geht "durch die Saite". Der Daumen liegt parallel zu den Basssaiten. Die Abwärtsbewegung des Daumens endet auf der nächsten Saite und stoppt die Bewegung. Lernt man diesen Ablauf von Anfang an richtig, stellen sich bald Erfolge ein. Zudem kann man diese Bewegung leicht zum "Double Thumping" erweitern.
    Die "Pluck"-Bewegung führen der Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand aus. Hierbei wird die Saite von unten angerissen, sodass sie gegen das Griffbrett schlägt. Auch hier ist weniger Kraftaufwand und entspanntes Spiel einem verkrampften vorzuziehen.
    Achte dabei auch auf deine Schulter: Oft zieht sie unwillkürlich nach oben und sorgt für unnötige Anspannung, die dann im Arm bis zur Hand und den Fingern weitergeht, langfristig für Schmerzen sorgt und den Groove stört.
    Nachdem der Anschlag demonstriert wurde, folgt ein kleines Riff. Die Notation habe ich beigefügt. Zur Notation: Ich folge der gebräuchlichen englischen Notation:
    T=Thumb (Daumen)
    I=Index (Zeigefinger)
    M=Middle (Mittelfinger)
    Das Abdämpfen erfolgt im Übrigen mit der LINKEN Hand. Das werde ich in einer seperaten Übungseinheit nochmal genau beleuchten.
     

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  2. NoUseFor

    NoUseFor Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.10   #2
    (Edit: Für Fortgeschrittene)

    Verschiedene Patterns im klassischen F Blues (4xF,2xB,2xF,C,B,2xF).

    Grundlage ist die Mollpentatonik, die ausgeschmückt wird durch diverse Options- und Durchgangstöne, zum Beispiel die kleine UND große Terz, die verminderte Quinte, der chromatische Durchganston zwischen der kleinen Septime und der Oktave (eb,E,f). Außerdem werden viele Arpeggien gespielt, über F7 zum Beispiel f-a-c-eb, auch kommt die mixolydische Tonleiter zur Anwendung (große Terz, reine Quarte, reine Qunite, große Sexte, kl. Septime).

    http://www.youtube.com/watch?v=Eq1JZ9l71vE

    http://www.youtube.com/watch?v=kvKxR7rBFlk

    Edit: Übersicht für alle Anfänger und Fortgeschrittene

    Fingerstyle Anschlag:

    -Wechselschlag (Daumen wird mitgeführt)

    -"Raking" bzw. "Durchrutschen"

    Slap:

    -"durch die Saite"

    -Double Thumping

    Tapping:

    -Singlenotes

    -Akkorde

    Daumenanschlag:

    -mit "palm muting" bzw. Abdämpfen mit dem Handballen

    -Daumen+Mittelfinger+Zeigefinger (+Ringfinger)

    Eine Bearbeitung des Jazzstandards "All The Things You Are" (Edit: Für Fortgeschrittene)

    Dabei ist einmal die Akkordstruktur mit einer Walkingbass-Linie und einmal die ausgespielten Akkorde mit Begleitendem Midi-File.

    Die Akkorde habe ich für Sechssaiter notiert, da sie so am bequemsten zu spielen sind und am besten klingen. Für den Anschlag nimmt man am besten eine Technik, die man sich bei Gitarristen abschauen kann, man zupft die Akkorde gelichzeitig mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger.
     

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  3. sKu

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    Erstellt: 20.06.10   #3
    Ich finds super das du dir die Mühe machst und hier versucht Grundlagen detailiert und verständlich zu vermitteln.

    Allerdings frage ich mich, wen du damit ansprechen willst.
    - Anfänger? Warum dann Double-Thumping und Zwei-Hand Tapping?
    - Fortgeschrittene? Warum dann so detailiert das Finger-Picking?

    Es ist ein bisschen Wirr von den Themenfeldern her. Mal Anschlagtechniken allgemein, mal Slappen, dann Blues Pattern... es wirkt ein wenig plan- und ziellos. Mal setzt die viel Theorie vorraus, mal fängst bei absoluten Bassics an...
    Vielleicht kannst du die Beiträge irgendwie gliedern und strukturieren, sodass eine Art "roter" Faden entsteht?

    Ich will dich nicht entmutigen oder deine Arbeit hier schlecht machen... versteh es bitte als konstruktive Kritik.
     
  4. NoUseFor

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    Erstellt: 20.06.10   #4
    Die Problematik hast du richtig erfasst. Es ist eben nicht so, dass ich hier einem Schüler vor mir habe, dem ich gezielt bei einer Sache helfen will, sondern dass ich vor einem Spagat stehe: Einerseits Leuten etwas mitzugeben, die am Anfang stehen, dann aber auch möglichst umfassend zu arbeiten und Fortgeschrittenen Ansätze zu vermitteln. Wie das am besten zu lösen ist, weiß ich nicht, denn potenziell kann und soll sich jeder das Video anschauen können, und etwas davon haben. Vielleicht hilft eine Kennzeichnung der Übung als "Anfänger", "Fortgeschrittener" etc. am Anfang eines Beitrags.
     
  5. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.06.10   #5
    In der Tat ein schöner Leitfaden :great:

    Den Spagat finde ich gar nicht mal so schlimm, so ist es eben für den Anfänger am Anfang gut, wie auch für den Fortgeschrittenen zum Nachschlagen. Vielleicht kannst du die Sachen ja noch als solche Kennzeichnen ("Nur Fortgeschrittene") oder sowas, damit sich ein eifriger Anfänger nicht direkt an Sachen wagt, die nicht zu schaffen sind.

    Wenn du sonst noch etwas an der Struktur schraubst, kann man das bei den "Workshops/FAQ" verlinken. So haben da viele was von. Wenn ich z.B. irgendwem was in der richtugn erklären will, muss ich es nicht neu schreiben sondern kann einfach auf dein FAQ verweisen. Kannst ja mal drüber nachdenken das eben so aufzubauen, fänd ich klasse :great:
     
  6. NoUseFor

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    Erstellt: 22.06.10   #6
    Ich kann die Beiträge jetzt nicht mehr editieren? Ihr könnt das auf jeden Fall mal verlinken, wenn es noch etwas geordnet wird. Allerdings würde ich das auch gern noch fortsetzen.
     
  7. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 22.06.10   #7
    Ne, Editieren geht nur 24 Stunden nach erstellen. Wenn du danach was ändern willst, einfach einem Mod bescheit geben.
    Strukturieren geht ja sonst auch in einer neuen Antwort hier gut, die kann man dann als erste in den Workshop packen.
     
  8. NoUseFor

    NoUseFor Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.10   #8
    ÜBERSICHT der ANSCHLAGSTECHNIKEN auf dem E-Bass für alle Anfänger + Fortgeschrittene (besonders für Fortgeschrittene gedachtes habe ich mit einem Stern * markiert

    http://www.youtube.com/watch?v=kvKxR7rBFlk

    Fingerstyle Anschlag:

    -Wechselschlag (Daumen wird mitgeführt)

    -"Raking" bzw. "Durchrutschen"

    Slap:

    -"durch die Saite"

    -Double Thumping*

    Tapping*:

    -Singlenotes

    -Akkorde

    Daumenanschlag*:

    -mit "palm muting" bzw. Abdämpfen mit dem Handballen

    -Daumen+Mittelfinger+Zeigefinger (+Ringfinger)

    EXKURS SLAPPEN (Für Anfänger + Fortgeschrittene)

    http://www.youtube.com/watch?v=kr30fbgceUw

    Immer wieder tauchen im Internet Fragen nach der Slap-Technik auf.
    Hier ein kleiner Einstieg:
    Zuerst beobachten wir die rechte Hand.
    Der rechte Arm liegt locker auf dem Instrument, man kann alle Bewegungen ohne große Anstrengung und Kraftaufwand ausführen.
    Der Daumen sorgt mit einer Abwärtsbewegung für den Slap-Ton. Bei typischen Slap-Riffs vor allem auf der E- und A-Saite. Wichtig: Der Daumen geht "durch die Saite". Der Daumen liegt parallel zu den Basssaiten. Die Abwärtsbewegung des Daumens endet auf der nächsten Saite und stoppt die Bewegung. Lernt man diesen Ablauf von Anfang an richtig, stellen sich bald Erfolge ein. Zudem kann man diese Bewegung leicht zum "Double Thumping" erweitern.
    Die "Pluck"-Bewegung führen der Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand aus. Hierbei wird die Saite von unten angerissen, sodass sie gegen das Griffbrett schlägt. Auch hier ist weniger Kraftaufwand und entspanntes Spiel einem verkrampften vorzuziehen.
    Achte dabei auch auf deine Schulter: Oft zieht sie unwillkürlich nach oben und sorgt für unnötige Anspannung, die dann im Arm bis zur Hand und den Fingern weitergeht, langfristig für Schmerzen sorgt und den Groove stört.
    Nachdem der Anschlag demonstriert wurde, folgt ein kleines Riff. Die Notation habe ich beigefügt. Zur Notation: Ich folge der gebräuchlichen englischen Notation:
    T=Thumb (Daumen)
    I=Index (Zeigefinger)
    M=Middle (Mittelfinger)
    Das Abdämpfen erfolgt im Übrigen mit der LINKEN Hand. Das werde ich in einer seperaten Übungseinheit nochmal genau beleuchten.

    SLAP EXKURS II Verschiede Varianten des Slappens (eher für Fortgeschrittene)

    http://www.youtube.com/watch?v=UqC_KHE9LdU

    1. Double Thumping

    -moderne Technik, bekannt geworden durch Victor Wooten

    -Daumen liegt parallel zu den Saiten

    -geht durch die Saiten durch, Daumen liegt auf der nächsten Saite

    -federt von dort aus zurück


    2. Standard-Slap

    -Daumen liegt parallel zu den Saiten

    -Zeige- und Mittelfinger reißen die Saiten (Pluck)


    3. Alternative Anschlagstechnik (wie zB Flea von den Red Hot Chilli Peppers)

    -Daumen liegt quer zu den Saiten

    -kein Double Thumping möglich

    -tendenziell verkrampfter

    -ermöglich aber das Abdämpfen der Saiten mit dem Handballen der Anschlagshand


    WALKING BASS für Jazz-Anfänger + FG, AKKORDBEGLEITUNG für Fortgeschrittene

    Eine Bearbeitung des Jazzstandards "All The Things You Are"

    Dabei ist einmal die Akkordstruktur mit einer Walkingbass-Linie und einmal die ausgespielten Akkorde mit Begleitendem Midi-File. Beim Walk ist darauf zu achten, dass immer möglichst die Zählzeiten "2" und "4" betont sind. Übt im langsamen Tempo, dass der Fuß anstatt wie gewohnt auf "1" und "3" auf "2" und "4" schlägt. So bekommt man das "Swing-Feeling" ganz gut hin. Den Walk können auch Anfänger im Jazz probieren. Ich habe ganz bewusst alles in der ersten Lage geschrieben, sodass ihr die Greifposition nicht oft wechseln müsst. Wo möglich habe ich Leersaiten eingesetzt, und chromatische Annäherungen (Chromatic Approaches) genutzt, um zum nächsten Akkord zu gelangen. Rhythmisch habe ich es beim durchgängigen Viertel-Rhythmus belassen, man kann, wenn man sicherer mit dem Material ist, auch kleine Verzierungen einbauen.

    Die Akkorde habe ich für Sechssaiter notiert, da sie so am bequemsten zu spielen sind und am besten klingen. Für den Anschlag nimmt man am besten eine Technik, die man sich bei Gitarristen abschauen kann, man zupft die Akkorde gelichzeitig mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger.

    Dem Akkordschema liegen sogenannte "Guidevoicings" zugrunde. Das sind reduzierte Akkordgerüste, die meist aus dem Grundton, der Terz und der Septime des Akkords bestehen. Auf dem Bass klingen diese Akkorde, wenn man sie nicht zu tief spielt (kritisch wird es ab dem siebten Bund E-Saite), ziemlich ausgewogen. Komplexe Akkorde klingen meist undurchsichtig und verwaschen. Allein deshalb bin ich auch auf den Sechssaiter ausgewichen, der klarere Akkordklänge ermöglicht. Alternativ kann man auch den Viersaiter eine Quarte hochstimmen (a,d,g,c) wobei man dünnere Saiten braucht als üblich.

    Als kleinen Bonus habe ich für alle an der Theorieinteressierten auch noch eine Stufenanalyse beigefügt. Die zu verwendenden Skalen kann man dann aus den Stufenakkorden ableiten. Generell kann man über alle m7-Akkorde dorisch spielen, über m7b5 lokrisch und über die V7 mixolydisch, Ganztonleiter, HTGT (Halbton-Ganzton) oder alteriert. Die Durakkorde kann man mit ionisch oder lydisch bedenken.

    SOLIEREN IM BLUES (für Fortgeschrittene)

    http://www.youtube.com/watch?v=Eq1JZ9l71vE

    Verschiedene Patterns im klassischen F Blues (4xF,2xB,2xF,C,B,2xF).

    Grundlage ist die Mollpentatonik, die ausgeschmückt wird durch diverse Options- und Durchgangstöne, zum Beispiel die kleine UND große Terz, die verminderte Quinte, der chromatische Durchganston zwischen der kleinen Septime und der Oktave (eb,E,f). Außerdem werden viele Arpeggien gespielt, über F7 zum Beispiel f-a-c-eb, auch kommt die mixolydische Tonleiter zur Anwendung (große Terz, reine Quarte, reine Qunite, große Sexte, kl. Septime).

    PS: Bitte an einem MOD, diese Antwort zu pinnen bzw. als erste anzeigen zu lassen.
     

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  9. NoUseFor

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  10. NoUseFor

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    Erstellt: 27.06.10   #10




    Essentiell ist dabei Anschlagsbewegung des "Durchrutschens" der rechten Hand.

    Harmonisch immer Standard-Ablauf:

    Tonika=T Subdominante=S Dominante=D

    TTTTSSTTDSTT
     
  11. NoUseFor

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    Erstellt: 30.06.10   #11
    Play Jazz!



    Für Jazzbegleitung verwende ich eine Technik, die den Daumen, Zeige-Mittel- und Ringfinger verwendet. So kann man Akkorde anschlagen und einzelne Noten hervorheben, was so mit einem Plek nicht möglich wäre.



     
  12. ApeX

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    Erstellt: 30.06.10   #12
    Kannst du mal ein ausführliches Video zur Greifhandtechnik machen? Speziell OFPF?

    Wäre cool.

    Gruß
    Chris
     
  13. NoUseFor

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    Erstellt: 01.07.10   #13
    Klar mach ich gern ein Video zur Greifhand. Ich spiele zu 95% den wie ich ihn nenne "Gitarrenfingersatz" mit einem Finger pro Bund. Aber ich sage dir auch, dass vieles mit dem Kontrabass-Fingersatz besser klingt und besser spielbar ist. Kommt dann aber erst in ein paar Tagen, hab momentan nicht viel Zeit dafür.

    UPDATE VOLLSTÄNDIG VOM 01.07.2010

    ÜBERSICHT der ANSCHLAGSTECHNIKEN auf dem E-Bass für alle Anfänger + Fortgeschrittene (besonders für Fortgeschrittene gedachtes habe ich mit einem Stern * markiert



    Fingerstyle Anschlag:

    -Wechselschlag (Daumen wird mitgeführt)

    -"Raking" bzw. "Durchrutschen"

    Slap:

    -"durch die Saite"

    -Double Thumping*

    Tapping*:

    -Singlenotes

    -Akkorde

    Daumenanschlag*:

    -mit "palm muting" bzw. Abdämpfen mit dem Handballen

    -Daumen+Mittelfinger+Zeigefinge r (+Ringfinger)

    EXKURS SLAPPEN (Für Anfänger + Fortgeschrittene)



    Immer wieder tauchen im Internet Fragen nach der Slap-Technik auf.
    Hier ein kleiner Einstieg:
    Zuerst beobachten wir die rechte Hand.
    Der rechte Arm liegt locker auf dem Instrument, man kann alle Bewegungen ohne große Anstrengung und Kraftaufwand ausführen.
    Der Daumen sorgt mit einer Abwärtsbewegung für den Slap-Ton. Bei typischen Slap-Riffs vor allem auf der E- und A-Saite. Wichtig: Der Daumen geht "durch die Saite". Der Daumen liegt parallel zu den Basssaiten. Die Abwärtsbewegung des Daumens endet auf der nächsten Saite und stoppt die Bewegung. Lernt man diesen Ablauf von Anfang an richtig, stellen sich bald Erfolge ein. Zudem kann man diese Bewegung leicht zum "Double Thumping" erweitern.
    Die "Pluck"-Bewegung führen der Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand aus. Hierbei wird die Saite von unten angerissen, sodass sie gegen das Griffbrett schlägt. Auch hier ist weniger Kraftaufwand und entspanntes Spiel einem verkrampften vorzuziehen.
    Achte dabei auch auf deine Schulter: Oft zieht sie unwillkürlich nach oben und sorgt für unnötige Anspannung, die dann im Arm bis zur Hand und den Fingern weitergeht, langfristig für Schmerzen sorgt und den Groove stört.
    Nachdem der Anschlag demonstriert wurde, folgt ein kleines Riff. Die Notation habe ich beigefügt. Zur Notation: Ich folge der gebräuchlichen englischen Notation:
    T=Thumb (Daumen)
    I=Index (Zeigefinger)
    M=Middle (Mittelfinger)
    Das Abdämpfen erfolgt im Übrigen mit der LINKEN Hand. Das werde ich in einer seperaten Übungseinheit nochmal genau beleuchten.

    SLAP EXKURS II Verschiede Varianten des Slappens (eher für Fortgeschrittene)



    1. Double Thumping

    -moderne Technik, bekannt geworden durch Victor Wooten

    -Daumen liegt parallel zu den Saiten

    -geht durch die Saiten durch, Daumen liegt auf der nächsten Saite

    -federt von dort aus zurück


    2. Standard-Slap

    -Daumen liegt parallel zu den Saiten

    -Zeige- und Mittelfinger reißen die Saiten (Pluck)


    3. Alternative Anschlagstechnik (wie zB Flea von den Red Hot Chilli Peppers)

    -Daumen liegt quer zu den Saiten

    -kein Double Thumping möglich

    -tendenziell verkrampfter

    -ermöglich aber das Abdämpfen der Saiten mit dem Handballen der Anschlagshand

    PLAY BLUES! (auch für Einsteiger)






    Essentiell ist dabei Anschlagsbewegung des "Durchrutschens" der rechten Hand.

    Harmonisch immer Standard-Ablauf:

    Tonika=T Subdominante=S Dominante=D

    TTTTSSTTDSTT

    Play Jazz! (eher für Fortgeschrittene, aber auch Jazz-Einsteiger)



    Für Jazzbegleitung verwende ich eine Technik, die den Daumen, Zeige-Mittel- und Ringfinger verwendet. So kann man Akkorde anschlagen und einzelne Noten hervorheben, was so mit einem Plek nicht möglich wäre.





    Wie oben auch schon die Anregung für die MODs: Pinnen oder zumindest diesen Post an den ANFANG des Themas zu stellen, da ich das nicht selbst editieren kann.
     
  14. ApeX

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    Erstellt: 02.07.10   #14
    Kannst du evtl. acuh auf die "richtige" Basshaltung in deinem Video eingehen. Das wär super.

    Also ein Verbund von Höhe des Basses, Winkel des Halses,Positioin der Greifhand,des Daumens usw....
     
  15. NoUseFor

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    Erstellt: 02.07.10   #15
    Mach ich gern.

    Jetzt gehts aber erstmal um Flageoletts!



     
  16. NoUseFor

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    Erstellt: 02.07.10   #16
    Voilà!

     
  17. NoUseFor

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    Erstellt: 03.07.10   #17
    Griffbrettübersicht, spielen über das ganze Griffbrett



    Arpeggios

     

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  18. ApeX

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    Erstellt: 04.07.10   #18
    Grade angesehen, genauso wie ichs mir vorgestellt habe.... Astreine Arbeit, vielen Dank für die Mühe.


    Tatsache ist, ich hab mcih grade genau an deine Anleitung gehalten, und die Position nocheinmal eingestellt.


    Aber es kommt noch immer zu den Oberarmkrämpfen,wie ich sie in meinem andern Thread schon beschrieben habe.

    Trotzdem Danke...

    Frustrierte Grüße
    Chris
     
  19. NoUseFor

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    Erstellt: 04.07.10   #19
    Freut mich das es gefällt. Habe da einfach frei von der Leber weg geredet. Gut war, dass du mich auf die Idee gebracht hast. Natürlich vermittle ich sowas gleich in den ersten Unterrichtsstunden bei meinen Schülern, hatte aber nicht die Idee darüber ein Video zu machen. Leider ist das Thema Haltung von Bass und Hand oft stiefmütterlich in Literatur und Unterrichtspraxis behandelt worden. Nach dem Motto: Sollen Sie machen was sie wollen. Ich finde das aber nicht richtig. Wenn sich da Fehler ergeben, hat man im schlechtesten Fall mit Schmerzen und Sehnenscheidenentzündung zu tun, oder auch mit eingeschränkter Flexibilität und potentiell schlechteren Leistungen und andauernd verkrampftem Spiel.

    Tatsächlich haben auch viele Profis eine unvorteilhafte Haltung, und deswegen viele Schmerzen und Probleme. Rocco von Tower of Power hat zwar fraglos toll Bass gespielt auf vielen Gigs und CDs, aber er hatte auch massive Probleme mit seinen Sehnen. Von vielen weiß man auch einfach nicht, wie ihre Probleme und wie schlimm sie sind.

    Das führt leider auch bei vielen Nachwüchslern dazu, diese Probleme nicht zu erkennen und dabei auch auf ihre Idole zu verweisen, die ja trotz ihrer Technik Erfolge feiern.

    Grundsätzlich "darf" bei mir auch jeder machen was er will, aber ich zeige jedem die richtige Haltung, und die allermeisten merken schnell, dass sie so viel besser spielen können. Gerade vielen, die immer Autodidakten waren kann man so gut helfen.
     
  20. ApeX

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    Erstellt: 04.07.10   #20
    Naja ich wollte nich sagen, das mir mein Lehrer ne schlechte Haltung vermittelt hat, aber ich weis auch nich... Von jetzt auf glecih kamen die Schmerzen... Schon übel... ich war mehrmals kurz davor, alles hinzuwerfen
     
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