EDIROL PCR800 mit 12V???

von Funkeybrother, 19.08.10.

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  1. Funkeybrother

    Funkeybrother Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.08.10   #1
    Hallo!

    Um das Netzteil-Chaos in meinem Rack zu beseitigen habe ich mir ein leistungsstarkes Netzgerät mit 60VA besorgt, um alle Geräte damit zu betreiben. Die Spannung ist bei allen Geräten mit 12VDC angegeben - außer bei meinem PCR800 mit 9V.
    Mit 12V scheint das Keyboard allerdings auch problemlos zu funktionieren. Kann ich das PCR800 auch auf Dauer mit 12V betreiben oder könnte es passieren, daß bei längerem Betrieb irgendwas abraucht?

    Gruß, Andreas
     
  2. cineralf

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    Erstellt: 20.08.10   #2
    Würde ich definitiv nicht riskieren auch wenn es durchaus funktionieren kann.

    Generell haben die Netzteile sowieso alle recht hohe Toleranzen. Also 12V könnte auch mal 12,5 oder 11,3V sein... Evtl. könntest Du ja mal nachmessen, was wirklich bei Dir rauskommt. Ich hatte mal ein billiges Keyboard, dass ein proprietäres Netzteil mit 11,1V oder so wollte mit 10V und auch mal öfter mit 12V betrieben, weil es einfach kein passendes Netzteil gab, ist nie was passiert, aber empfehlen würde ich es trotzdem nicht. Außerdem hatte ich das Problem, dass es je nach Raum/Steckdose auch manchmal nicht zum laufen zu bringen war und ich schon dachte jetzt ist es kaputt- zu Hause lief es dann wieder.... Da das PCR komplett aus Plastik ist kann es ja maximal kaputtgehen. Das es wirklich anfängt zu brennen oder anders gefährlich wird glaube ich aber nicht bei so niedriger Spannung.

    Evtl. gibt es irgendeinen Spannungsteiler für diese Zwecke zu kaufen oder kann man sich vielleicht selber löten, so dass du die 3V anders verbrätst? Frag doch mal bei Conrad oder in einem E-Techniker-Forum nach.
     
  3. Funkeybrother

    Funkeybrother Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.08.10   #3
    Jo, ein Elektroniker hat mir auch davon abgeraten. Auch wenn es funktioniert, muß man damit rechnen, daß es sich eben wegen größerer Hitzeentwicklung auf die Lebensdauer des Gerätes auswirkt - und das wollen wir ja nicht.;)
    Ich dachte nur, daß es vielleicht grundsätzlich noch im Toleranzbereich liegt, weil bei einem anderen MIDI-Controller von mir (Evolution X-Session) am Netzteileingang 9-12V angegeben ist.
    Vielleicht tut's irgendein einfacher Spannungsteiler mit Diode - oder ich habe halt noch ein zusätzliches Netzteil - zwei sind immer noch besser als sechs.:rolleyes:
     
  4. Funkeybrother

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    Erstellt: 23.08.10   #4
    Na sowas! Jetzt habe ich mal die Spannung gemessen, die am Original-Netzteil von Roland anliegt (ACR-230).
    Da liegen satte 13,6 V an! Unter Last, also mit angeschlossenem Keyboard (300mA) werden 11,5V daraus - angegeben sind 9V.

    Soviel zum Thema "recht hohe Toleranz".:rolleyes:
     
  5. cineralf

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    Erstellt: 23.08.10   #5
    HAHA, sehr cool und danke für die Rückmeldung. Da packen die bei den Midi-Keys sicherlich auch die billigsten Netzteile bei, die sie kriegen können.

    Bei dem Evolution-Teil könnte es natürlich auch eine Detect-Schaltung sein, so dass er "merkt" wieviel Volt denn nun anliegen, glaube ich aber auch nicht bei den Preisen.

    Wie misst Du das denn bei angeschlossenem Key (aufgeschraubt?)?

    Also nutzt Du denn nun einfach Deine 12V oder wie wirst DU vorgehen?
     
  6. Funkeybrother

    Funkeybrother Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.08.10   #6
    Ich habe jetzt einfach mal reingeschaut. Im Gerät selbst ist wohl ein Festspannungsregler eingebaut - 7805 oder 7809 konnte ich nicht genau erkennen.

    Da sich das Netzteil normalerweise im Rack befindet und das Kabel zu kurz ist, habe ich mir eine Verlängerung gebaut. Der Stecker der Verlängerung läßt sich natürlich aufschrauben.

    Das neue mit 12V angegebene Netzgerät liefert 11,6V. Ich habe testweise mehrere Geräte angeschlossen mit insgesamt 2,5A und die Spannung ändert sich nicht - da sollte es also mit dem neuen Netzgerät keine Probleme geben.
     
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