eDrum: Gummiflächen oder Mesh-Heads?

von pharos, 26.04.05.

  1. pharos

    pharos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.05   #1
    Ich habe jetzt lange genug auf Pappkartons und meiner improvisierten Fuma rumgedroschen, jetzt soll ein 'etwas echteres' Schlagzeug her. Allerdings ist mir trozt jeder Menge suchen noch nicht so ganz klar geworden, ob die Unterschiede zwischen Gummiflächen und echten Fellen (in meinem Fall Netzfelle) eher Philosophischer Natur sind, oder ob es wirklich Sachen gibt, z.B. schnelle Wirbel auf der Snare, die nur auf einem echten Fell gehen.
    Ich stehe jetzt also vor der Alternative ob ich mir ein Drumpad mit Gummiflächen wie das SPD von Roland kaufe, oder ob ich mir einen controller wie den Alesis D4 hohle und dazu eine DDrum Snare mit Meshhead (der Rest kommt dann Später, bin ja nicht krösus).

    Was wuerdest ihr Profis mir da empfehlen, die "einfachere" Lösung mit den Gummiflächen, oder auf jeden Fall Meshheads? Testen hilft mir leider auch nicht viel, denn ich kann ja die schnellen Sachen noch nicht, so dass ich den Unterschied nicht merke.

    Vielen Dank!
     
  2. Martin Hofmann

    Martin Hofmann HCA Bass & Band HCA

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    Erstellt: 26.04.05   #2

    Meshheads sind klar besser: angenehmer zu spielen und leiser
     
  3. wyrus

    wyrus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.05   #3
    ums ausprobieren kommste wahrscheinlich nicht drumrum.

    der vorteil von mesh heads ist ihre stimmbarkeit, d.h. du kannst die fellspannung durch die schrauben am reifen verändern.
    bei den gummipads entfällt sowas ganz.
    weiter kann man sagen, dass die Vdrum Trommeln von Roland deutlich besser funktionieren, als Ddrum Precision Toms.Liegt wahrscheinlich in der Art der Abnahme.Die verschiedenen SPD-Drumcomputer von Roland sollte man auch mit vorschicht genießen. Es handelt sich dabei eher um Zusatzgeräte, mit denen man verschiedene Percussionklänge oder ähnliches auslöst. Als vollwertige Schlagzeuge taugen die nur bedingt.
     
  4. pharos

    pharos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.05   #4
    Also ihr meint wenn ich ernsthaft Drummen will wird so ein kompktes Pad a lá SPD schnell zur Behinderung? Die Pads von KAT sollen ja besser sein, aber da gilt wohl das selbe.

    Preislich ist ja kaum ein unterschied zwischen SPD oder Alesis D4+Snare, und bei letzterem wuerde ich dann Scritt fuer Schritt erweitern, bzw. weitere Pads selber bauen.

    Lärm ist aber auch ein sehr wichtiger Faktor (Mietwohnung) da sind Mesh heads wohl auch die bessere Wahl. Leider kann ich sie nirgendwo ausprobieren, die beiden Läden hier wo es drums gibt haben leider kein Set mit Mesh heads.

    Genau, ist das Alesis D4 ueberhaupt zu gebrauchen fuer einen anfänger, oder ist das so Steinzeitlich, dass man das gar nicht gebrauchen kann?
     
  5. wyrus

    wyrus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.05   #5
    du müsstest schonmal genauer erzählen, was du unter "ernsthaft" verstehst.

    mit nem spd hast du vielleicht nen paar wochen spass, aber dann kommst du damit auch nicht mehr weiter, abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann wie man mit den teilen 'richtiges trommeln' lernen will.die dinger haben kein authentisches spielgefühl und sind wie schon weiter oben gesagt dazu da um eine menge an unterschiedlichen instrumenten ins normale setup zu integieren.

    andersrum weis ich auch nicht wie man mit dem d4 und nur einem pad glücklich werden soll.da kannste besser nen übungspad nehmen und weitersparen.
    die teile von kat sind übrignes reine, sauteure schlagflächen.dazu brauchst du noch nen klangerzeuger, wie z.b. das d4.
    stichwort laustärke: edrums sind zwar deutlich leiser als akkustiksets, aber nen gewissen krach machen sie auch. die trommeln sind da nicht so das problem, aber die fußmaschine macht mit den meisten pads doch ne menge lärm und besonders in mietswohnungen!:o
     
  6. pharos

    pharos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.05   #6
    Hi,
    mit ernsthaft meine ich jetzt nicht dass ich damit live in einer Band spielen will, aber ich will schon richtig drummen lernen und nicht nur so ein paar loops machen... Ich habe auch schon fleissig auf meinen Pappkartons geuebt, und die standard rock-grooves und fills klappen schon ganz gut.

    Dass das KAT keine Klangerzeugung hat weiss ich, ich hatte vor damit per MIDI direkt in in meinem Computer mit Cubase reinzugehen und die Klangerzeugung per VSTi zu machen.

    Da ich den eindruck habe dass man Toms und Becken nur fuer Fills braucht wollte ich daran erstmal sparen, vieles kann man ja schon mit Snare, Bass und HiHat machen. Und auf http://edrum.for.free.fr/ ist sehr schön erklärt wie man sich Pads fuer Toms etc. billig selber machen kann :-) Und sonst kann man ja immer noch erweitern.

    Macht die Fuma auch viel Lärm wenn man damit vor ein Netzfell haut? Ich habe allerdings eine Wohnung im untersten Geschoss, insofern ist es vielleicht nicht ganz so problematisch. Sonst kann ich ja auch noch mit leichteren, kleineren beatern experimentieren.

    Ist das D4 denn allgemein zu empfehlen, oder gibt es in der Preisklasse (100-200€) was besseres?
     
  7. Walzwerk

    Walzwerk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.05   #7
    Wegen dem D4: Also für das Geld kriegst du höchstens was gebrauchtes von Yamaha oder Roland wenn du glück hast.

    Würde mich ansonsten den Ratschlägen der anderen anschließen.
    Lieber auf ein komplettes Set zu sparen und solange auf enem Practisepad üben. Bis dahin kannst du dich ja nach einem Proberaum umschaun und dann mit einem Akustik-Set richtig loslegen. Ich habe auch ein E-Set und das bereits angesprochene Problem mit der Fussmaschine lässt sich kaum beheben. Auch die nachbarn über unserer Wohnung hören die Fussmaschine , weil es duch die Wände auch nach oben übertragen wird. Die einzig Lösung wär eine spezielle Bodenplatte für die Fussmaschine. irgendjemand im forum hat dazu was sehr brauchbares geschrieben. Musste mal die Suchmaschine benutzen.
     
  8. Ellen Aim

    Ellen Aim Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.05   #8
    Ich hab die Roland TD-8 V-Drum mit Meshheads, dazu hab ich die V-Cymbals, für Ride, Crash und Hi-hat. Mit den harten Pads konnte ich mich nicht anfreunden und die Meshheads sind einfach nur genial, das Spielgefühl ist fast genauso wie auf richtigen Drums. Nur den Rimshot spielt man anders und der ganze Setaufbau ist ein wenig Übungssache. Aber ich spiele im Unterricht auf einer richtigen Drum und zuhause auf der V-Drum, da hab ich nie Probleme mit dem Umstellen. Leiser ist es allemal. Mit der Bass-Drum hatte ich allerdings Trittschallmäßig erst ein paar Probleme. Hier in Taiwan sind die Häuser alle sehr hellhörig. Jetzt hab ich die Drum auf mehreren Lagen Teppich und Schaumgummimatten liegen (ich wohne leider im Haus ganz oben, aber bald hab ich auch das Zimmer unter mir angemietet). Wenn Du im Erdgeschoß wohnst, hast Du mit Lärm dann aber wohl kein Problem. Ich bin begeistert von meiner Drum. Die kleineren Probleme mit Crosstalk (wenn z.B. der Ride triggert, wenn man auf die Snare haut oder so), habe ich mit Hilfe von Leuten auf einem v-drum Board schnell behoben bekommen. Das Modul ist für mich immer noch sehr unerforscht allerdings, hat aber viele tolle Übungsfunktionen und ich kann über den Kopfhörer immer meine Übungsmusik einspielen.
     
  9. anonym

    anonym Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.05   #9
    Ich hab ein gebrauchtes altes Drumset von Rimmel (ich weiß, ihr haßt diese Marke), ein D4, DDRumtrigger und Meshheads- alles in allem für ca. 400 Kröten. Ich bin damit sehr zufrieden, denn damit kann ich spielen wann ich will, und was auch toll ist: niemand hört, wenn ich mich VERspiele! Das ist sehr entspannend beim üben, weil ich vorher versucht habe, halt Fehler zu vermeiden, damit die Nachbarn nicht denken, ich könnte nicht spielen, nun kann ich mutig auch mal was gewagteres ausprobieren ohnemich zu blamieren- psychologisch ist das für mich ein starkes Argument.
    Am D4 fehlt mir nix und es war günstig, außerdem hat es 4 statt die üblichen 2 Ausgänge, was mir beim aufnehmen entgegenkommt, weil ich gerne die wichtigen Sachen auf Einzelspuren habe, um sie später mischen zu können- bei den neuen Einsteigergeräten geht das nicht. Und die Sounds sind auch gut genug, um sie nicht wirklich editieren zu können, das geht nämlich nicht. Ein echtes Schlagzeug ist ja auch nicht flexibler, was die Siunds angeht. Ansonsten helfen PlugIns.
    Wenn ich mehr Spuren brauche, nutze ich das D4 einfach als Trigger-to-Midi-Konverter und steuer den Computer oder mein Rm1X damit an.
    Den Rebound der Meshheads kann man einstellen wie man lustig ist, damits realistisch wird.
    Lange Rede, kurzer Sinn: ich kanns dir so empfehlen. Ich vermisse nix außer Statussymbolhaftigkeit, und die ist sekundär.
     
  10. pharos

    pharos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.05   #10
    Ich hatte hier länger nicht mehr reingeschaut aber es sind ja noch ein paar Interssante Kommentare gekommen.
    Klingt schon gut mit den Mesh-head, aber Platzbedarf und Transportierbarkeit sind fuer mich wichtige Faktoren, ausserdem will ich keine Trommeln fuer viel 100€ kaufen, nur um sie dann zu reinen Triggern umzufunktionieren. Gibt es auch möglichkeiten, Mesheads irgendwie aufzuspannen ohne einen kompletten Kessel drunter? Von Roland etc. gibt es ja diese flacheren Kessel ohne Reso-Fell dafuer, aber die kosten dann auch direkt 200e das stueck!
    Kann man sich da irgendwie was basteln, qusi Mesh-head practice pads?
     
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