Effekt selbstgebaut. Erfahrungen?

von Doctor Madness, 12.03.05.

  1. Doctor Madness

    Doctor Madness Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.05   #1
    Also, ich hab die seite http://www.tonepad.com entdeckt,
    und mir überlegt, das DOD 250 Distortion mal selbst zu
    bauen.
    Ein bekannter Elektriker kann mir helfen. Aber ich hab 2 Fragen:
    1. Welche Buchsen brauche ich für In/Output und wo bekomme
    ich die im Internet?
    2. Welche Dioden muss ich verwenden (Spannung etc.), wie auf
    der Skizze im Anhang enthalten? Die stehen nicht in der Teileliste!

    Schonmal danke!

    m.f.G.
     

    Anhänge:

  2. guitargeorge

    guitargeorge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.05   #2
    hey!

    das is ja mal ne frage!... die hätt ja schon ins technikforum gepasst...

    ALSO... die buchsen richten sich danach, ob du das gerät ein/ausschalten willst damit... prinzipiell mono-klinke 6,3mm... wenn du einen schalter realisierst damit, dann brauchst du eine stereo-klinke...

    zu den dioden: ich nehm mal an, das was etw. pixelig erscheint u. nach unten deutet sollte masse sein... es ist zwar mein genre, aber ich kann nicht wirklich nen sinn erkennen (wenns doch einen gibt, schande über mich :D )...

    von den symbolen her dürften es keine zener-dioden sein, sondern ganz normale... generell gilt, dass dioden in der regel immer dieselbe wirkung haben... (ausnahme: spezielle dioden ála zener...) die "normalen" dioden unterscheiden sich nur durch:
    - max belastbarkeit (max. verlustleistung, sperrspannung, strom)
    - schaltgeschwindigkeit (für HF anwendungen z.b. schottky-dioden)
    - durchlassspannung (schottky z.b. nur 0,3V)

    wahrscheinlich werden es ganz normale "waldundwiesen"-dioden sein... d.h. du musst eher beachten, dass sie die 9V? versorgung aushalten... dann bist auf der sicheren seite... und den strom müssens aushalten (den sollte man vorher mal ausrechnen)

    allerdings seh ich für die dioden absolut keinen sinn, da die eine die positiven und die anderen die negativen spannungen kurzschließt... somit kriegst am ausgang nix mehr raus :confused: :confused: :confused:

    seltsam... da bin ich jetzt auch neugierig...

    mfg guitargeorge
     
  3. punkbeatle

    punkbeatle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.05   #3
    Mein Vater hat zu DDR zeiten mal ein Federhall gebaut. Aber ich gklaube davon hat er nicht viel Ahnung.
     
  4. Doctor Madness

    Doctor Madness Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.05   #4
    http://www.ein-kauf.net/Klinkbuchse.shtm
    Das ist das Einzige, an Buchse, dass ich finden konnte. Zu klein..
    Was meinst du, ob ich damit das Gerät ein/aus schalten will?
    Dafür kommt doch nen extra Power-Switch..
     
  5. Moerchen

    Moerchen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.05   #5
  6. GoFlo

    GoFlo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.05   #6
    Ich wollts grad schreiben :D
    Im dazugehörigen Forum findest du auch Hilfe und im diy.musikding auch Bauberichte zu Effekten

    Gruss Flo
     
  7. kusi

    kusi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.05   #7
    hi

    willkommen in der welt des DIY :D

    also, als dioden werden normale silizium-kleinsignal-dioden genommen - 1N4148 sind da am gebräuchlichsten. du kannst auch germanium-dioden einsetzten, zb.OA134 oder so.

    bei den dioden kommt es hauptsächlich auf die durchlass-spannung an, die ist bei silzium ca. 0,7V, bei germanium 0,5V.

    natürlich kannst du auch die dioden untereinander mischen, oder asymetrisches clipping machen...

    mfg kusi
     
  8. Darkforce

    Darkforce Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.05   #8
    Hi,

    ist eigentlich recht einfach. Wie Kusi schon schrieb haben unterschidelich Diodentypen unterschiedliche Durchlasspannungen. Darunter haben sie noch einen relativ hohen Widerstand. Es werden also erst ab eben diesem Wert die Signalspitzen gegen Masse kurzgeschlossen, was zu einer Verzerrung führt.

    Orig. Signal:
    [​IMG]

    Germaniumdioden(Gain noch nicht ganz offen):
    [​IMG]

    Mit den Dioden würde ich einfach testen. Ich habe einfach einen Drehschalter genommen um verschiedene Diodenpärchen zu testen. Auf jeden Fall mal Germanium und LED's antesten.


    Viele Grüße
    Johannes
     
  9. kusi

    kusi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.05   #9
    hey darkforce, hast du meine signatur aus dem musikding-board geklaut.... :?D


    mfg kusi
     
  10. Darkforce

    Darkforce Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.05   #10
    Hi,

    Meine Sig hab ich hier schon seit nem halben Jahr oder noch länger. Schaue nicht mehr so oft hier rein.
     
  11. guitargeorge

    guitargeorge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #11
    @Darkforce

    jaja... ich weiß, wie dioden funktionieren... trotzdem danke...

    aber schau mal... du würdest dann nie mehr als 0,5 bzw. 0,7 V ausgangsspannung kriegen... :confused:

    noch mehr verwirrt mich, dass die eigentlich nicht irgendwo in der OPV-schaltung sitzen sondern direkt zwischen den RC-gliedern...

    und außerdem... wird die verzerrung normalerweise nicht durch übersteuerung der verstärkerstufe (hier halt ein OPV) erreicht? => 2 dioden sind der ges. verzerrer... der OPV nur vorstufe...

    also wenns wirklich nicht durch übersteuern, sondern durch dioden begrenzt wird... dann halt ich das für eine seltsame methode... (seh das hier zum ersten mal...)

    was mir auch grad auffällt: der output wäre auch sehr gering... zuerst auf 0,7V spitze (!) begrenzt, hinten dran noch ein "level"-poti... wohlgemerkt, dass doppelte spannung nicht gleich doppelte lautstärke ist...

    mfg guitargeorge
     
  12. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 14.03.05   #12
    Die Verzerrung kommt immer durch die Aussteuerung der Diodenkennlinien zustande, egal ob sich die Dioden am Ausgang eines Verstärkers oder im Gegenkopplungsweg eines OP befinden.

    Würde man den OP übersteuern, wäre das Ergebis eine klangliche Katastrophe, da dieser in bester Transistormanier das Signal hart begrenzt. Wir suche jedoch die weiche (röhrenartige) Begrenzung. Die erreicht man am besten mit Dioden.

    Ich habe vor Jahren mal einen Verzerrer gebaut, der im Gegenkopplungsweg mit 1N4148 und am Ausgang (wie hier gezeigt) mit AA118 ausgerüstet war. Das Teil konnte von Crunch bis High-Gain so ziemlich alles. Bei kleinen Verstärkungen kam die Verzerrung nur von den Germaniumdioden. Alles was größer als 0,3 V war wurde dann begrenzt. Ab 0,7 Volt setzten dann die Siliziumdioden ein. Ihre Kennlinie ist wesentlich steiler und daher ist das Spektrum der Verzerrung auch etwas anders (eher wie eine übersteuerte Röhrenendstufe).

    Bezüglich der Lautstärke hatte ich keine Probleme.

    Ulf
     
  13. guitargeorge

    guitargeorge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.05   #13
    DANKE!

    so jetzt check ichs!... das es begrenzt war mir eh scho klar... aber ich hab von den klangunterschieden her keine ahnung... (die elektronik im beruf hat halt eher wenig mit audio zu tun... somit hab ich fast nur wenig erfahrungen damit)

    ich kann mir vorstellen, dass manche noch ne 2. verstärkerstufe dahinter haben... 0,7V spitze... sind nicht sooo laut... manche verzerrer denk ich liefern ein vielfaches...

    vielleicht bau ich mir auch mal so ein ding... mal schaun... verschiedene typen ausprobieren usw...

    ach ja ONKEL: hast du meine PM gekriegt?

    mfg guitarageorge
     
  14. DerOnkel

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    Erstellt: 14.03.05   #14
    Jo, und ich hab auch schon nachgedacht. Schau mal hier.

    Ulf
     
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