[Effekt] Vox StompLab IG

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Hallo!

Da mir die Schlepperei des großen Effektboardes zum Proberaum zuletzt etwas lästig war, suchte ich ein Multieffekt, mit dem ich die wichtigsten Sounds bequem mitnehmen kann. Aufgrund des günstigen Preises nahm ich das Vox StompLab näher unter die Lupe. Da ich auch einen Vox Modeling Verstärker spiele (AD50VT) war ich mit dem Bedienkonzept schnell vertraut und da mit die Sounds auch zusagten, wurde zugegriffen. Nach ca. 1 Monat Nutzung gibt es jetzt ein Review:

lg_StompLab1G_Top.jpg

0. Lieferumfang
Im Karton ist das StompLab, die Anleitung sowie 4 passende Batterien. ein Netzteil wird nicht mitgeliefert, von mir aber unbedingt empfohlen.

1. Aufbau des Gerätes / Konzept
Das StompLab ist ein kleines Multieffekt, welches vor den Verstärker oder direkt ins Pult gespielt werden kann. Es ist wirklich recht klein (etwa die Fläche einer CD-Hülle), aber robust aufgebaut. Das Hauptchassis ist aus Metall mit Kunststoff-Seitenwänden.

Die Bedienelemente sind im Wesentlichen 3 normal große Drehknöpfe (Checken-Heads), drei kleine Taster und zwei normal große Fußtaster. Alle Ein-/Ausgänge sind an der Stirnseite, nämlich Input, (Stereo-)Output beides als 6,3mm Klinkenbuchse, 9V Netzteilanschluss und Powertaster.

Der Signalfluss im Gerät durchläuft logisch gesehen folgende Schritte:

Pedaleffekte -> Verstärker mit Drive/Volume/Bässe, Mitten, Höhen/Presenz, Cabinet (Lautsprecher) -> Rauschunterdrückung -> Modulationseffekte -> Delay (Echo) -> Hall. Eine Tunerfunktion steht ebenfalls bereit.Dabei kann man sogar wählen, ob der Sound gemutet wird, oder noch etwas zu hören ist.

Ich teste hier die Version ohne Fußpedal. Diese verfügt zwar über Pedaleffekte, die dann aber fest eingestellt werden (z.B. ist das Wah dann ein fixed Wah). Bei der Version mit Pedal lassen sich die Effektparameter dem Pedal zuweisen.

Es gibt 100 vorgespeicherte und nicht veränderbare Patches und 20 Userspeicherplätze für eigene Patches.


2. Bedienkonzept
Wie bei den meisten Multieffekten mit nur sehr wenigen Bedienelementen muss man das Konzept einmal nachvollziehen, um mit dem Gerät gut klarzukommen. Mir half sicher, dass ich das Grundkonzept vom Vox AD50VT Verstärker bereits kannte.

Grundsätzlich muss man sich beiden beiden Value-Reglern rechts daran gewöhnen, dass sie nicht als Analog-Poti arbeiten, sondern als digitaler Regler. Beispiel: Geht man auf die Mittenreglung und steht der Regler in der Mitte (auf 12 Uhr), würde man bei einem analogen Regler erwarten, dass die Mitten jetzt weder betont noch abgesenkt sind. Ruft man beim Vox einen Patch auf, dann steht der Regler "irgendwo", die Mitteneinstellung wird aber aus dem Patch geladen. Der Regler könnte am Linksanschlag stehen und die Mitten aus dem Speicher bei 12 Uhr. Möchte man den Klang verändern, muss man immer erstmal den Regler bewegen. Ab diesem Moment ist alles wie gewohnt. Links ist 0, Mitte ist 5, rechts ist 10. Damit man nun weiß, welcher Wert denn vorher gespeichert war, leuchte beim Drehen im Display ein kleiner Punkt auf, wenn man den gespeichert Wert gewählt hat. Wenn ich Effekte verändere, drehe ich in der Regel schnell den Regler bis zum Aufleuchten des Punktes. Jetzt weiß ich, dass Reglerstellung und gehörter Ausgangssound übereinstimmen und ich kann gezielt von da aus Abweichungen regeln.

Das klingt jetzt in der Beschreibung komplizierter als es ist, dennoch weiß ich, dass viele sich mit diesem Bedienkonzept am Anfang schwer tun. Es hat aber den großen Vorteil, dass man klanglich immer beim gespeicherten Sound startet und nicht zufällig dort, wo der Regler steht. Man kann das ganze übrigens auch ganz intuitiv angehen, in dem man einfach losdreht... :)

a. Der Edit Modus

Ich beschreibe die Grundfunktion mal aus dem Edit Modus, den man erreicht, wenn man einmal die Edit Taste drückt. Jetzt steht das Gerät bereit, um sich einen Sound "zu schrauben".

Grundsätzlich wird mit dem linken Drehpoti jetzt die Effektgruppe bzw. Verstärker oder Lautsprecher ausgewählt, die beiden anderen Potis steuern dann zwei verschiedene Parameter. Ein Einfaches Beispiel: Man wählt links Hall aus (REV für Reverb), jetzt kann man mit dem linken Regler die Hall-Länge und mit dem rechten den Hall Anteil (Mix) regeln.

Da die Effektgruppe aber in der Regel mehrere Effekte oder Varianten enthält, brauch man noch die Möglichkeit, zwischen diesen zu wählen. Das macht man mit den kleinen Tastern "Effekt-Type". Am Beispiel des Halls kann man zwischen ROOM (Raumklang), SPRING (Federhall), und HALL wählen.

Hat man das einmal nachvollzogen, sind die einzelnen Komponenten eines Effektes schnell zusammengedreht.

Die umfassendsten Einstellungen kann man bei den Verstärkertypen bzw. den Verzerrertypen machen. Ganze 44 Typen sind hier wählbar vom cleanen Boutique Amp über britischen Crunch zum High-Gain Modell. Bei jedem Modell lassen sich dann Gain, Volume und 4-bandig der EQ regeln. Auf der gleichen Gruppe liegen die Verzerrer. 18 Overdrives, Distortion etc. stehen hier zur Auswahl.

Zusammen mit der Möglichkeit, in einer anderen Gruppe die passende Boxencharakteristik zu wählen, ergibt das schon eine Menge an Möglichkeiten. Schon an dieser Stelle sei gesagt, dass sich einige Einstellungen drastisch, andere nur in Nuancen auswirken.

b. der Programmmodus

Im Programmmodus wählt man mit dem Linken Poti eine Gruppe (z.B. Blues) und mit den Fußtastern stehen dann 10 Programme zur Auswahl. Dreht man auf die Gruppe "User" kann man mit dem Fußtaster durch 20 Programme gehen. Dabei sind die Programme immer sequenziell auszuwählen, also von 0 nach 1 nach 2, nach 3, nach 2 zurück und so weiter. Ein Springen von z.B. Programm 2 nach 9 ist nicht möglich. Das das Display nur die Zahlen 0bis 9 darstellen kann, wird für die ersten 10 ein kleines "u", für die Programme 11-20 ein großes "U" vorangestellt.

Ich habe mir meine Userpresets so angelegt, dass Effekt-Patches, zwischen denen ich schnell umschalten muss, nebeneinanderliegen. Also, z.B. für den Rhytmusteil eines Songs eine leicht angezerrte Einstellung mit etwas Compressor, für das Solo dann mehr Gain, etwas Delay und mehr mitten. Das klappt in der Praxis ganz gut. Daneben habe ich mir 3 Patches gemacht, die bei gleichem Grundsound von clean, nach Crunch, nach "volles Brett" gehen. Da ist man auch spontan bei der Probe in der Lage, einen passenden Patch aufzurufen.

3. Der Sound

Kommen wir zum Wichtigsten: Wie klingt denn nun das Stomplab?

Zunächst meine ich, dass es einen weiten Bereich von cleanen Sounds, angezerrt bluesigem bis zur Metalzerre vieles abdeckt. Das Spielgefühl bleibt dabei sehr direkt. Da habe ich frühere Multieffekte mit einer deutlich spürbaren Latenz schlechter in Erinnerung. Gerade die angezerrten Sachen bleiben auch sehr dynamisch und reagieren ganz ordentlich auf den Anschlag oder die Pickupauswahl bzw. das Volumepoti an der Gitarre.
Bei den meisten Sounds fand ich die Abstimmung der Höhen nicht ganz einfach, da mir diese oft zu aufdringlich waren. Hier muss man neben den Einstellungen des EQ insbesondere auch mit der Speakersimulation und der globalen Einstellmöglichkeit des Gerätes arbeiten, mit dem eine Anpassung an verschiedene Verstärkertypen (gemeint ist der tatsächlich genutzte Verstärker) möglich ist. Nimmt man sich die Zeit, diese Dinge abzustimmen, ist das Ergebnis beachtlich. Die Effekte selbst sind maximal mit 2 Parametern versehe3n, aber so praxisnah abgestimmt, dass man nichts vermisst. Allenfalls eine Tap-Tempo Funktion bei Delay fehlt. Die Qualität der Effekte ist ebenfalls hochwertig. Besonders die Halleffekte sind gut abgestimmt und selbst bei den Extremstellungen noch songdienlich zu gebrauchen. Da bin ich doch sehr überrascht.
Sollten extreme Einstellungen einmal zu etwas Rauschen führen, so lässt sich dieses mit dem Noisegate gut unterdrücken. Da es logisch geshen vor den Effekten greift, werden z.B. Hallfahnen auch nicht abgeschnitten: Dafür ein Sonderlob an Vox.

Welche Effekte haben mich besonders begeistert: Der Compressor klingt trotz nur zwei Reglern klasse (habe hier den MXR Supercomp zum Vergleich), das Uni-Vibe ist genial (ich sage nur "Breathe") und generell finde ich die Modulationseffekte sehr gelungen. Ringmodulator und Bass Octaver finde ich für mich unbrauchbar. Der Octaver ist auch der einzige Effekt, der deutliche Latenz hat; mir gefällt das nicht.
Wichtig finde ich noch den Hinweis, dass die Cabinet Einstellung, also welchen Speaker das Stomplab immitiert, auch vor einem echten Verstärker Sinn macht. Ich habe meinen Vox im Prinzip als Cleanen Marshall eingestellt. Und je nach gewähltem Cabinet wird der Sound in eine typische Richtung verändert. Ich sehe die Cabinet Einstellung daher eher wie eine vereinfachte EQ-Möglichkeit. Ob dadurch der Sound aus meinem 1*12 Lautsprecher tatsächlich wie eine 4*12 klingt? Natürlich nicht, aber es geht in die richtige Richtung.


Nur eine kurze Anmerkung zur Möglichkeit, einen Kopfhörer anzuschließen: Ja das geht und klingt passabel. Letztlich hat mich aber bislang der Kopfhörerausgang der Multis nie überzeugt und das gilt auch für das StompLab.

4. Zusammenfassung

Ich bin jetzt hier nicht auf jedes Detail eingegangen. Gerade in Anbetracht des Preises erhält das Vox StompLab von mir eine klarer Empfehlung, wenn man vielfältige Sounds schnell mitnehmen möchte. Für wen ist es damit nicht geeignet: Wer oft auf die schnelle Sounds einstellen muss, ist eher bei den großen Multieffekten mit dedizierten Reglern oder beim Effektboard aus Einzeleffekten gut aufgehoben. Auch wer zwischen einer Vielzahl sehr unterschiedlicher Effekte direkt und schnell umschalten muss, benötigt eher etwas größeres. Wer aber sin Soundsetup eher planbar und übersichtlich hat, daneben aber für einige wenige Stücke auch außergewöhnlichere Settings benötigt, dem bietet das StompLab alles, was er benötigt.



Hier noch eine kleine Übersicht, der im Gerät vorhandenen Effekte, die Verstärker und Verzerrertypen habe ich nicht aufgeführt, dass sie von der internen Bezeichnung im StompLab nicht so aussagekräftig sind.

Pedal : Kompressor, festes WahWah, Auto Wah, Octaver, Akustik-Gitarren-Simulation, Univibe, Tone, Ringmodulator
Modulation: Chorus, Multi Chorus, Flanger, Phaser, Tremolo, Rotary, Pitch Shifter, manuelles und automatisches Filtron
Delay: Analog Delay 1-4, Digitaldelay 1-4
Reverb: Room, Federhall, Halle
Noisegate
 
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detonation
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Hey Christian,
danke für Deinen Bericht. Kann man beim Stomplab die Delayzeit in bpm oder ms angeben?
Danke & Grüße
 
Guitar-Chris
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Hallo detonation!

Nein, leider kann man weder in bpm noch in ms eingeben. Man kann es tatsächlich nur nach "Gefühl" einstellen. Es geht in 0,1 Schritten von 0-10. Auch das Handbuch gibt keine Hinweise, ob diese Werte sich irgendwie umrechnen lassen.

Wer etwas nachlesen möchte, findet das Handbuch auf der Vox-Seite.
 
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detonation
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Schade... Aber vielen Dank!
 
gargi
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Hallo,

auch wenn die letzte Antwort schon ne Weile her ist, habe ich eine Frage:

Lässt sich die Boxensimulation und auch die Verstärkersimulation komplett abschalten, damit man das Stomplab als reines Multieffektgerät
am "echten" Amp nutzen kann?
Wenn ja: Hast du festgestellt, ob es dabei den Grundsound des Amps verändert?

Grüße

Gargi
 
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Gargi, ich werde das morgen explizit testen und dann eine Rückmeldung geben. Was ich schon jetzt sagen kann, dass es auf jeden Fall Einstellungen gibt, die den Ampsound fast nicht ändern, denn ich nutze das Stomplab auch vor einem Amp. Die Ampsimulationen nutze ich einfach als unterschiedliche Zerrer. Ich gebe aber noch eine Rückmeldung, ob die Simulation ganz ausgeschaltet werden kann. Bin mir gerade nicht sicher.
 
gargi
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Super, danke. Ich warte :)
 
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So, hier die zugesagte Rückmeldung: Die Amp-Simulation und die Boxensimulation lassen sich beide komplett ausschalten. Genau wie die jeweilige Effektgruppe führt der gleichzeitige Druck auf die beiden Effekttasten zur Einstellung "Off".
Der Equalizer bleibt immer an, ist dann in Mittelstellung aber auch neutral.

Es gibt eine weitere Einstellung "Global": Hier wird die Anpassung des nachgeschalteten Amps vorgenommen:
A1: "mittig" klingender offener (englischer) Gitarrencombo
A2: "clean" klingender, offener (USA-typischer) Gitarrencombo
A3: 4x12-Box
Ln: Line-Eingang (z.B. eines Mischpults/Recorders), Kopfhörer oder Endstufe eines Gitarrenverstärkers

Nach meiner Erfahrung vor einem Vox AD50VT würde ich sagen, dass der Verstärkerklang gut erhalten bleibt. Selbst die Boxensimulationen färben (Gott sei Dank) immer nur etwas in die gewünschte Richtung oder eben gar nicht. Für den Preis bin ich weiterthin von dem Teil begeistert.
 
gargi
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Hallo Chris,

vielen Dank für deine Mühe. Das hört sich doch gut an.
Das Teil könnte was sein, um nicht immer das große Pedalgedöns mit herumschleppen zu müssen. Gerade für Proben.
 
JjWhite
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Hallo Chris,
erstmal Danke für das gute Review. Ich habe das StompLab IIG vom Christkind bekommen und nutze es hauptsächlich mit Kopfhörer. Ich würde es aber auch manchmal an meine Vox AD100-VT-XL nutzen. Welche Einstellungen nimmst du an deinen Vox AD50VT vor wenn du das StompLab an diesem Amp anschließt.

Grüße
JJ
 
tuckster
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Ist es auch möglich nur die Amps abzuschalten und die Boxen aktiv zu lassen?
Ich suche eine günstige Boxensim, die mehr als nur zwei verschiedene Sounds bietet.
Mir gefallen die aus dem Tonelab Ex sehr gut, leider ist das Ding etwas zu groß für diesen Zweck und steht momentan nur im Schrank.
Das Torpeso Cab ist für meine Zwecke etwas zu teuer :D
 
Guitar-Chris
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Hallo Chris,
erstmal Danke für das gute Review. Ich habe das StompLab IIG vom Christkind bekommen und nutze es hauptsächlich mit Kopfhörer. Ich würde es aber auch manchmal an meine Vox AD100-VT-XL nutzen. Welche Einstellungen nimmst du an deinen Vox AD50VT vor wenn du das StompLab an diesem Amp anschließt.

Ich stelle das UK 70s oder dass Tweed 4x10 Modell ein. Ich drehe dann zunächst Volume weit auf, anschließend drehe ich Gain soweit auf, dass es nicht anfängt zu zerren. Volume dann soweit zurück, dass dieser Preset nicht lauter ist als der andere. Der EQ steht um 12 Uhr herum. Ich könnte dir meine exakten Werte posten, das bringt aber nur etwas wenn du die gleiche Gitarre spielst, deswegen beschreibe ich eher das Setup hier.

Einfach gesagt: einen clean eingestellten Tweed oder Uk 70s, der wohl einem Marshall entsprechen soll.

- - - Aktualisiert - - -

Ist es auch möglich nur die Amps abzuschalten und die Boxen aktiv zu lassen?
Ich suche eine günstige Boxensim, die mehr als nur zwei verschiedene Sounds bietet.

Ja, das geht. Ich habe das Stomplab mal direkt über ein Pult in die PA gespielt. Die verzerrten Sounds überzeugten mich persönlich nicht, da ziehe ich es vor, das Teil über einen Amp zu spielen und diesen zu mikrofonieren.
 
JjWhite
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OK danke erstmal.

JJ
 
gargi
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Hat jemand schon Erfahrungen mit dem Stomplab im Effektloop eines Amps?
Die Zerre kommt vom Amp (Engl Retro Tube 50) und da wären die Modulations-, Delay und Reverbeffekte halt im Loop besser aufgehoben.
Hatte allerdings halt schon Effektgeräte, die im Loop nicht so recht wollten. Daher die Frage.
Ist der Lautstärkeregler am Stomplab eigentlich auch aktiv wenn die Ampsims ausgeschaltet sind? Wäre cool :)
 
govnor
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Hi,
ich hätte eine Frage: hat jemand schon mal das Stomplab im Direktvergleich mit dem Tonelab gehabt? Ist nur die Variabilität anders oder auch die Grundsounds von der Qualität her? Das würde mich interessieren.
 
gargi
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Hallo,

ich habe das Stomplab als kleinen Effektzwerg zum Proben und hatte früher mal einige Jahre lang das Tonelab SE. Im Moment nutze ich nur die Effekte im SL und keine Ampsims. Ich habe sie aber mal kurz getestet. Und da muss ich sagen, dass das Tonelab schon eine wesentlich bessere Figur abgab. Die Effekte alleine sind im SL wirklich nicht schlecht aber die Ampsims doch nicht mit dem Tonelab (zumindest dem SE) vergleichbar. Das war in der Kategorie echt top.
 
Guitar-Chris
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Hallo,

ich habe das Stomplab als kleinen Effektzwerg zum Proben und hatte früher mal einige Jahre lang das Tonelab SE. Im Moment nutze ich nur die Effekte im SL und keine Ampsims. Ich habe sie aber mal kurz getestet. Und da muss ich sagen, dass das Tonelab schon eine wesentlich bessere Figur abgab. Die Effekte alleine sind im SL wirklich nicht schlecht aber die Ampsims doch nicht mit dem Tonelab (zumindest dem SE) vergleichbar. Das war in der Kategorie echt top.


Danke Gargi für die Rückmeldung. Soundtechnisch wäre dann ein Tonelab als vollwertiges Gerät für mich. Den den Sound finde ich schon beim StompLab recht gut. Im Moment sind die Geräte aber kaum verfügbar. Vielleicht kommt auf der Messe gerade was neues.
 
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Es gibt eine weitere Einstellung "Global": Hier wird die Anpassung des nachgeschalteten Amps vorgenommen:
A1: "mittig" klingender offener (englischer) Gitarrencombo
A2: "clean" klingender, offener (USA-typischer) Gitarrencombo
A3: 4x12-Box
Ln: Line-Eingang (z.B. eines Mischpults/Recorders), Kopfhörer oder Endstufe eines Gitarrenverstärkers

Hallo Christian

ich habe mir das Stomplab IIG zugelegt und bin bisher sehr angetan. Aber sag mal, woher her hast du die Klarnamen für die Bezeichnungen A1-3 und Ln in der Globaleinstellung? In der Bedienungsanleitung werden die Bezeichnungen ja nicht näher beschrieben

Gruß
Matthias
 
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Hallo Christian

ich habe mir das Stomplab IIG zugelegt und bin bisher sehr angetan. Aber sag mal, woher her hast du die Klarnamen für die Bezeichnungen A1-3 und Ln in der Globaleinstellung? In der Bedienungsanleitung werden die Bezeichnungen ja nicht näher beschrieben

Doch, die Parameter werden auf Seite 35 (linke Seite) der Anleitung genau so beschrieben. Ich habe zwar nur noch die PDF Version hier, aber das müsstest du bei Dir auch finden. Die übrigen Parameter sind in der Anleitung etwas versteckter nämlich im Anhang ab Seite 50.

(Edit:Beim Stomplap IIG ist das auf Seite 44)
 
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Oh ja, danke, da hab ich nicht richtig hingeschaut.
Die für mich besten Soundergebnisse bisher habe ich auf Line Stellung direkt in die Endstufe meines Röhrencombos erzielt. Doch leider hab ich somit kein Mastervolume da der Wert des Volumepotis im Preset gespeichert ist und nach manuellem verstellen, lauter oder leiser, nach Programmwechsel wieder der gespeicherte Wert aktiv ist. Damit kann ich es bei Gigs nicht so ohne weiteres einsetzen, schade.
Von der Klangqualität aber angetan habe ich mich jetzt auch mal mit dem Tonelab ST beschäftigt, scheint die bessere Wahl für Auftritte zu sein und hat mit dem Output Level Regler auf der Anschlußseite wohl auch eine Art Mastervolume.
 
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