Eigenkomposition + Songwriting-Probleme

von Valgalder, 05.06.05.

  1. Valgalder

    Valgalder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.06.05   #1
    Hey,

    ich habe mich heute Nachmittag das erste Mal mit Guitar Pro hingesetzt und wollte mal einen eigenen Song schreiben.

    Herausgekommen ist natürlich erstmal was bescheidenes - ich verfüge über keinerlei musiktheoretische Kenntnisse noch anderweitige Songwriting-Erfahrungen. Ich spiele nur seit ein paar Monate Gitarre.

    Das ist erstmal eine Art Skizze, ich hab einen Chorus, eine misslungene Bridge und eigentlich noch nicht viel mehr.
    Die Basslinien lassen zu wünschen übrig, aber daran mach ich mich noch..

    Mein Hauptproblem ist aber ganz einfach zu erklären: Mir fallen oft viele kleine schöne Riffs ein, ich krieg es aber einfach nicht auf die Reihe, einen ganzen Song daraus zu machen. Oft krieg ich nen schönen Chorus gebastelt, aber ich finde einfach keine schlüssige Überleitung geschweige denn einen Strophenteil, der zum Chorus auch halbwegs passt.

    Das merkt man auch hier denke ich - gibt es da vielleicht irgendwelche Tips? Ich weiß einfach nicht, was ich da machen soll. Ist es Mangel an Kreativität? Wie kann ich einen Riff-Kern erweitern, so dass der Rest auch passt?

    Vielleicht hat jemand ein paar Antworten für mich...
     

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  2. Gregg Berlyn

    Gregg Berlyn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.05   #2
    hi,

    google mal nach Akkordprogressionen.

    Das ist das Baukastenprinzip, was dir fehlt glaube ich.

    Man kann, wenn man auf ner C Dur Tonleiter Akkorde baut und bsw. am Piano nur die weissen Tasten gebraucht, folgende Tonarten bilden:

    C Dur / D moll / E moll / F Dur / G Dur / A moll / H vermindert / C Dur

    Jeder dieser Akkorde hat einen Abstand von der root (C Dur) und kriegt dementsprechend eine roemische Ziffer I-VII. Das System kannst du auf jede Tonart anwenden.

    Du wirst feststellen, dass die meisten deiner Riffs einen Grundton haben und nach dem obengenannten System funktionieren, also eine Progression darstellen. Wenn also meinentwegen Dein Song (kann ihn leider momentan nicht hoeren) in A Dur beginnt und des weiteren E Dur und D Dur beinhaltet (Stufe I IV und V...die am haeufigsten gebrauchten...siehe auch Kadenz) koenntest du ihn mit den anderen Akkorden aus der Progression anfuellen, z.B C#-Moll (III) oder F#-Moll (VI)

    Da findest du aber mit Sicherheit auch noch ausfuehrlichere Erklaerungen mit ERlaeuterungen am Fallbeispiel im Netz. Einfach mal Chordprogression reinhaun.

    Fazit. Wer das System auf der Kelle hat, braucht keine Jam Session mehr zu fuerchten, und kann auch schon ne ganze Menge selst komponieren.

    Ich wuerde mal sagen, dass ein bisschen HAndwerkszeug gepaart mit ein bisschen Kreativitaet schon mit besserem Gefuehl an die Sache herantreten laesst.
     
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