Ein Gesangsversuch

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DarkStar679

DarkStar679

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hi,

ich singe eigentlich selten, möchte das aber mehr und mehr ĂŒben und auch anwenden.
problem ist irgendwie, daß ich immer das mikro anstiere und wenn der einsatz kommt, ich keinen ton, oder nur was undefinierbares hervor bringe.
dazu dieses fremde, die eigene stimme zu hören.

bei dem stĂŒck habe ich mit text und gesang extrem viel experimentiert, daß ich sogar den titel des songs Ă€ndern mußte.
etliche textversionen haben nicht funktioniert und der gesang ist mir durch das schnelle tempo schwer gefallen.
beim nĂ€chsten mal, bleibe ich unter 125 bpm. 138 ist fĂŒr mich zu schnell.

aber vielleicht kann ich ja aus diesem stĂŒck durch euren input was lernen? der gesang ist eher eine art sprechgesang, durch die schnelle geschwindigkeit des stĂŒcks.

https://soundcloud.com/darkstar679/back-to-the-future-draft
 

kĂŒnstlerische Freiheit hin oder her - aber (solche) Songs enden nicht mit einem (dem) Gitarrensolo ;)
und wenn, dann in verkĂŒrzter Form als 'fade out'.
Kurz vor Ende wird noch mal der Refrain (oder was sonst als hook funktioniert) gebracht, damit's besser in Erinnerung bleibt.
Im Prinzip ist der Song aber durchaus richtig interpretiert und dass du aus der Komfortzone raus musstest, passt ja zum Thema. Insofern sind manche 'GesangsschwÀchen' hier nicht mal negativ.
An deine (Monitor) Stimme musst du dich halt gewöhnen, da geht's wohl den meisten Àhnlich.
Irgendwann wird es zur Gewohnheit und man ertrÀgt auch den eigenen shice :D
 
  • Ersteller
  • #3
danke fĂŒr's reinhören.
naja, das mit dem bruch im stĂŒck, das war eine idee, die ich von genesis (Dance on a Volcano) abgeschaut habe.
da dachte ich, warum nicht instrumental enden?

bezĂŒglich gesang hatte ich ĂŒberlegt, ob ich meine darbietung nachtrĂ€glich aufpolieren soll, oder teile neu einsinge, aber ich dachte, fĂŒr ein konstruktives feedback soll es original sein.

was mich etwas stört, ist der umstand, daß ich in diesem stĂŒck ganz anders klinge, als in meinem erstlings werk. dort habe ich ganz einfache sĂ€tze eingesungen, mit dem augenmerk auf optimale tonstabilitĂ€t. aber da klingt die stimme irgendwie anders:
https://soundcloud.com/darkstar679/you-are-lonely
 

etliche textversionen haben nicht funktioniert und der gesang ist mir durch das schnelle tempo schwer gefallen.
Wie lange hast Du denn die letzte Fassung geĂŒbt bzw. eingesungen?

WennÂŽs fĂŒr Dich nicht schneller zu singen geht, und Du es weiterhin fĂŒr zu schnell hĂ€lst, bleibt eigentlich nur, den song mit einem langsameren Tempo umzusetzen.
Wenn Du die Möglichkeit hast, das statt neu einzuspielen, ĂŒber die software zu tun, dann mach das mal probehalber.

was mich etwas stört, ist der umstand, daß ich in diesem stĂŒck ganz anders klinge, als in meinem erstlings werk. dort habe ich ganz einfache sĂ€tze eingesungen, mit dem augenmerk auf optimale tonstabilitĂ€t. aber da klingt die stimme irgendwie anders:
Das ist halt auch ein ganz anderes StĂŒck mkit einem anderen Charakter ... Bei Deinem Erstlingswerk hast Du ja auch sowas wie eine Gesangsmelodie.

Ich finde das recht monoton-sprechgesangsmĂ€ĂŸige passend zum song - das stört mich vom Charakter her nicht - fĂŒr mich geht es in Richtung Punk.
WorĂŒber Du nachdenken könntest wĂ€re sogar eine noch stĂ€rkere Verfremdung - etwa wie wenn man durch ein Megaphon singt/spricht - quasi wie wenn man es durch den Stadionlautsprecher hören wĂŒrde ...

Also eher in Richtung: mehr Mut, aber mit Konsequenz - und in diese Interpretationsrichtung mehr ĂŒben und dann noch mal einsingen. Du kannst viel mehr mit dem durchgehenden Grundbeat der Gitarre arbeiten, beispielsweise. Stell Dir das Lyrische Ich bildlich vor, arbeite mehr wie ein Schauspieler: in welcher Stimmung ist der, welche Emotion soll rĂŒberkommen?

x-Riff
 
  • Ersteller
  • #5
danke fĂŒr's reinhören.
geĂŒbt habe ich das ĂŒberhaupt nicht. nachdem ich den text und die worte einigermaßen dem rythmus angepaßt hatte, habe ich kurz am klavier probiert, welche töne gut passen wĂŒrden und bin dann gestartet mit der aufnahme.
insgesamt die 5 text passagen gesungen. keine fand ich so schrecklich, daß ich es wiederholen mĂŒĂŸte.
zumindest ausreichend, um es mal vorzustellen, fĂŒr input, wie und was ich verbessern kann und muß.

die idee mit dem stadionsprecher gefĂ€llt mir. ich muß mal schauen, wie ich da die DAW einstellen muß, um so ein stimme zu erzeugen.
 
geĂŒbt habe ich das ĂŒberhaupt nicht. nachdem ich den text und die worte einigermaßen dem rythmus angepaßt hatte, habe ich kurz am klavier probiert, welche töne gut passen wĂŒrden und bin dann gestartet mit der aufnahme.
Machst Du das mit den anderen Instrumenten genau so, wenn Du eine Hörprobe hie reinstellst?

x-Riff
 
  • Ersteller
  • #7
Machst Du das mit den anderen Instrumenten genau so, wenn Du eine Hörprobe hie reinstellst?

x-Riff

als ich mit der musik vor 3 jahren anfing schon, denn wie soll man was lernen? wenn man es perfekt kann, dann hat man es gelernt.
gesang ist fĂŒr das neue an der musik und ich weiß nicht, wie ich mich dem annĂ€hern soll.
so probiere ich, so gut ich es eben kann.
ich habe deinen vorschlag aufgegriffen und einen stadionsprecher etabliert. datei ist neu hochgeladen.

kurz gefragt. ihr ĂŒbt was ihr singt vorher? schreibt ihr dazu noten, oder wie macht ihr das, damit es jedes mal gleich klingt?
 
kurz gefragt. ihr ĂŒbt was ihr singt vorher? schreibt ihr dazu noten, oder wie macht ihr das, damit es jedes mal gleich klingt?
Also wenn ich gar nicht sicher bin, dann kann es schon mal sein, dass ich eine grobe musikalische Skizze mache und sie mir selbst ein paar mal anhöre und wenn ich denke, dass es aussagekrĂ€ftig ist fĂŒr eine RĂŒckmeldung der Art "kann man so machen" oder "geht gar nicht" dann lade ich das hoch.

bei dem stĂŒck habe ich mit text und gesang extrem viel experimentiert, daß ich sogar den titel des songs Ă€ndern mußte.
etliche textversionen haben nicht funktioniert und der gesang ist mir durch das schnelle tempo schwer gefallen.
Ich wollte einfach wissen, das Du mit "extrem viel experimentiert" meinst ...

Also es ist vergleichsweise wie mit einem Gitarrensolo: Klar kannst Du auch den ersten Take hochstellen und weißt, dass da noch Tempounsicherheiten drin sind, es nicht genau auf den Punkt ist, es nicht sauber klingt und so weiter. Da wĂŒrde es auch um ein "geht gar nicht" oder "kann man so machen"-Feedback handeln.

Aber darĂŒber hinaus mache ich es zumindest so, dass ich das richtig ĂŒbe und beispielsweise 10 oder 20 mal einsinge, es mir dann jedesmal noch mal anhöre, schaue, was nicht paßt und es dann besser mache - zum Teil sind es ja nur einzelne Stellen, so dass ich nicht den ganzen Text neu einsingen muss ...

Das wĂ€re dann eine Version, die ich hochladen wĂŒrde. Weil: Wenn ich schon höre, dass da noch einiges zu verbessern ist, muss ich nicht andere dafĂŒr fragen.
Ich mache es fertig, so dass ich damit zufrieden bin - und dann frage ich andere. Denn dann lerne ich etwas von anderen, was ich von mir selbst nicht mehr lernen kann ...

Also: gerade bei diesem song und dieser Art von Sprechgesang kommt es darauf an, dass der Text sauber sitzt und rhytmisch gut umgesetzt wird, dass die Betonungen stimmen, die ÜbergĂ€nge, die Dynamik etc. Die Stimme ist ein Soloinstrument, vergleichbar mit der Sologitarre. Da ist schon einiges an Übung angesagt.

Herzliche GrĂŒĂŸe

x-Riff
 
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  • Ersteller
  • #9
....
Ich wollte einfach wissen, das Du mit "extrem viel experimentiert" meinst ...

Also es ist vergleichsweise wie mit einem Gitarrensolo: Klar kannst Du auch den ersten Take hochstellen und weißt, dass da noch Tempounsicherheiten drin sind, es nicht genau auf den Punkt ist, es nicht sauber klingt und so weiter. Da wĂŒrde es auch um ein "geht gar nicht" oder "kann man so machen"-Feedback handeln.

Aber darĂŒber hinaus mache ich es zumindest so, dass ich das richtig ĂŒbe und beispielsweise 10 oder 20 mal einsinge, es mir dann jedesmal noch mal anhöre, schaue, was nicht paßt und es dann besser mache - zum Teil sind es ja nur einzelne Stellen, so dass ich nicht den ganzen Text neu einsingen muss ........

Also: gerade bei diesem song und dieser Art von Sprechgesang kommt es darauf an, dass der Text sauber sitzt und rhytmisch gut umgesetzt wird, dass die Betonungen stimmen, die ÜbergĂ€nge, die Dynamik etc. Die Stimme ist ein Soloinstrument, vergleichbar mit der Sologitarre. Da ist schon einiges an Übung angesagt.

Herzliche GrĂŒĂŸe

x-Riff

danke fĂŒr deine erklĂ€rung.
mit extrem viel experimentiert meine ich, ich habe einen text entworfen, der hier und da ein paar reime enthalten hat, und versuchte den text zu singen. mal tief, mal hoch, mal mittig im stimmunfang. da habe ich schnell gemerkt, daß gewisse worte gesungen nicht gut klingen, ich teilweise mit dem versmaß nicht in den takt paßt. das habe ich mehrfach geĂ€ndert, bis ich den text ganz gelöscht , ein neues thema ausgesucht habe und versuchte mit kĂŒrzeren worten zu arbeiten.

der sprechgesang ist eher zufĂ€llig entstanden. die ersten versionen des urtextes habe ich richtig gesungen, was aber nur bedingt auf den schnellen beat und die rauen gitarren paßte. ich habe auch gegröhle ausprobiert.

das verwirrende beim gesang ist, daß er erheblich vielfĂ€ltiger dargeboten werden kann, als musik mit instrumenten. da gibt es sĂ€nger, die falsch singen, andere sprechen, andere rappen, dann die sĂ€ngerinnen, welche töne ĂŒber mehrere takte ziehen.

da weiß ich nicht, wie ich da anfagen soll, worauf man achten muß. beim instrument fĂ€llt mir das erheblich leichter.
 
  • #10
das verwirrende beim gesang ist, daß er erheblich vielfĂ€ltiger dargeboten werden kann, als musik mit instrumenten. da gibt es sĂ€nger, die falsch singen, andere sprechen, andere rappen, dann die sĂ€ngerinnen, welche töne ĂŒber mehrere takte ziehen.
Das stimmt - deswegen vergleiche ich es auch mit einem Soloinstrument - und Gitarre finde ich nicht verkehrt, weil die auch extrem variantenreich ist.

Letztlich ist die Stimme aber doch eingrenzbar - Deine Stimme hat einen bestimmten Bereich, in dem sie sich wohl fĂŒhlt und der Variantenreichtum ist halt am Anfang auch beschrĂ€nkt.
Es spricht natĂŒrlich nichts dagegen, viel auszuprobieren, zu ĂŒben, sich neues drauf zu schaffen.

Aber wenn Du jetzt an einem konkreten song sitzt, hast Du eben nur das zur VerfĂŒgung, was Dir gerade stimmlich möglich ist.

Zumindest wenn Dein Ziel ist, den song selbst mit Deiner Stimme "fertig" zu machen. Ein anderes Ziel könnte beispielsweise sein, dass Du lediglich versuchst, umzusetzen, wie es klingen könnte, wenn es ein versierter SĂ€nger umsetzen wĂŒrde. Das hĂ€tte dann eher Demo-Charakter. Das muss dann schon in die richtige Richtung gehen, kann aber vorlĂ€ufig sein.

Dann gibt ja auch der song selbst eine bestimmte Art des Singens vor oder legt sie zumindest nahe. Bei dem konkreten song mit dem Race (ich vermute mal, das hat was mit Getrieben-Sein zu tun, mit der Metapher von Leben und (Pferde-) Rennen) finde ich das etwas rotzig-Punkige und das wenig kunstvoll Gesungene schon ganz passend. Der Megaphon-Effekt wĂŒrde dann auch zu dieser Interpretation passen.

Dann transportiert die Stimme sehr viele Emotionen: Soll die Stimme gehetzt klingen oder eher ruhig, melodisch oder eher monoton, aggressiv oder schĂŒchtern, selbstĂŒberzeugt oder unsicher, werbend oder abweisend, enttĂ€uscht oder hoffnungsvoll, feststellend oder ĂŒberzeugen-wollend und so weiter und so fort. Übrigens kann unabhĂ€ngig von der Grundstimmung die Emotion des Gesangs wechselnd - Strophe oder Refrain, zum Zeil innerhalb der Strophe, zum Teil innerhalb der Zeile.

Das ist der Grund, warum es schon eine Zeit dauert, ehe man ĂŒber viel Ausprobieren schließlich zu einer "amtlichen" Version kommt, in der wirklich alles paßt.

Und wenn man dann am Anfang steht, dann hat man wirklich mit einer Menge Baustellen zu tun - aber wie bei jedem Instrument: mit dem Üben und Ausprobieren kommt die Erfahrung und die Sicherheit.
da weiß ich nicht, wie ich da anfagen soll, worauf man achten muß. beim instrument fĂ€llt mir das erheblich leichter.
Wie gesagt: da ist auch wirklich ne Menge zu beachten, was da beim Gesang eine Rolle spielt. Aber man kann es, ausgehend vom song, dem Text, Deiner Stimme und dem Ziel (Demo fĂŒr andere SĂ€nger oder selbst fertig singen) schon ganz gut einkreisen und sich dem nĂ€hern.

Dass es Dir beim Instrument (Klavier, Gitarre?) leichter fÀllt, liegt vermutlich daran, dass Du damit schon mehr Erfahrung gesammelt hast.

mit extrem viel experimentiert meine ich, ich habe einen text entworfen, der hier und da ein paar reime enthalten hat, und versuchte den text zu singen. mal tief, mal hoch, mal mittig im stimmunfang. da habe ich schnell gemerkt, daß gewisse worte gesungen nicht gut klingen, ich teilweise mit dem versmaß nicht in den takt paßt. das habe ich mehrfach geĂ€ndert, bis ich den text ganz gelöscht , ein neues thema ausgesucht habe und versuchte mit kĂŒrzeren worten zu arbeiten.
Das finde ich ĂŒbrigens sehr gut!
Denn das zeugt davon, dass Dir Musik und Text wirklich wichtig ist und Du ein gutes, ĂŒberzeugendes Ergebnis haben willst und dafĂŒr was tust.

In der Tat passen kurze Worte besser zu einem schnellen song. Kannst den Text ja mal im Text-Bereich hochladen - vielleicht kann man da auch noch feintunen ... Könntest ja gleich die Stellen antackern, die noch nicht so gut passen.

Herzliche GrĂŒĂŸe

x-Riff
 
  • Ersteller
  • #11
Der Text wÀre das hier:

Running down the race way
heading for the line.

Screaming racing tires
Sending shivers down my spine.

I race, I sweat I win or I lose.

The perfume of the fuel
Rushing through injection

Drive the package forward
Or make a the engine doom

I race, I sweat I win or I lose.

The competitor is getting closer
I hear his engine scream

I pressing on the throttle deeper
And make myself a win.

I race, I sweat I win or I lose.

Decorated with the victor's wreath
Champain fontaine on the podest

The crowd is cheering me
girls come easy and give a kiss

I race, I sweat I win or I lose.

Wie gesagt, ich hĂ€tte mir Gesang niemals so schwierig vorgestellt. Allein schon einen Ton genau zu treffen, wenn man von einem anderen Ton hinspringen muß, ist echt schwierig. Als Hilfe habe ich mir beim Erstlingswerk die Melodie mit dem Klavier vorgespielt, sodaß ich keine Richtschnur hatte fĂŒr den Gesang.
 
  • #12
Ich merk mal nur an, was kĂŒrzer geht oder vielleicht glatter runtergeht:

Running down the race way
I run on the race way
heading for the line.

Screaming racing tires
screaming tires oder tires screaming
Sending shivers down my spine.
my spine shivers

I race, I sweat I win or I lose.
I race, sweat, win or lose.

The perfume of the fuel
the fuels perfume
Rushing through injection

Drive the package forward
pushing it forward
Or make a the engine doom
or let the engine doom

I race, I sweat I win or I lose.

The competitor is getting closer
(the) competitor is catching up
I hear his engine scream
his carÂŽs getting louder

I pressing on the throttle deeper
full pressure on the throttle
And make myself a win
will make me win (again).

I race, I sweat I win or I lose.

Decorated with the victor's wreath
I wear the victors wreath
Champain fontaine on the podest
champain is flowing

The crowd is cheering me
girls come easy and give a kiss
girls come near and kiss me

I race, I sweat I win or I lose.

Wie gesagt, ich hĂ€tte mir Gesang niemals so schwierig vorgestellt. Allein schon einen Ton genau zu treffen, wenn man von einem anderen Ton hinspringen muß, ist echt schwierig. Als Hilfe habe ich mir beim Erstlingswerk die Melodie mit dem Klavier vorgespielt, sodaß ich keine Richtschnur hatte fĂŒr den Gesang.
Yu - Gesang ist ne tricky Kiste.
Übrigens: es hilft ungemein, eine Spur aufzunehmen nur als Orientierung fĂŒr die Gesangs-Melodie. Halt das ruhig bei.
Manchmal gibt das auch dem song einen guten touch, wenn sie ab und zu im Hintergrund noch zu hören ist - da kannst Du auch mal mit rumexperimentieren.
Erstens zum Einsingen und zweitens wirkt die Stimme auch stabiler, wenn sie durch ein anderes Instrument im Hintergrund gestĂŒtzt wird.

x-Riff
 
  • Ersteller
  • #13
Übrigens war die Vorlage fĂŒr den Song: Long Way to the Top von ACDC.

Danke fĂŒr Deine TextvorschlĂ€ge.
Mal schauen, wie die sich einbauen ließen.
 
  • #14
Meine Musik ist das nicht (eher schon das zweite) aber fĂŒr mich klingt das absolut rund und (semi)professionell.
Undefinierbar ist da nix. :-)
 
  • Ersteller
  • #15
Meine Musik ist das nicht (eher schon das zweite) aber fĂŒr mich klingt das absolut rund und (semi)professionell.
Undefinierbar ist da nix. :-)
vielen dank fĂŒr's reinhören und deinen kommentar. von professionell bin ich weit entfernt, weil es mir um den spaß geht....einfach heraus zu finden, was man kann, und wo die grenzen liegen. so probiere ich das eine oder andere aus.
 
  • #16
Der Thread ist zwar schon einen Monat alt, trotzdem geb ich noch meinen Senf dazu :D
kurz gefragt. ihr ĂŒbt was ihr singt vorher?
Irgendwann singe ich alles zum ersten mal, da kann ich per definition nicht vorher ĂŒben :D, aber wenn gemeint ist: "ĂŒbt ihr was ihr singt bevor ihr einen zur Veröffentlichung gedachten Take erstellt" ==> Ja, aber sicher!
schreibt ihr dazu noten, oder wie macht ihr das, damit es jedes mal gleich klingt?
Bei Eigenkompositionen:
1) Ich erstelle eine ganz grobe Gesangsmelodie im Vorfeld, wenn ich noch am Klavier komponiere (bin ein lausiger Pianist) und schreibe danach den Text.
2) Wenn der Text steht: aufnehmen, anhören, geÀndert aufnehmen, anhören, Àndern, .... bis mir Melodie und Phrasierung gefÀllt, teilweise noch mit Textanpassungen -> Danach kann ich die gestrickte Melodie auswendig, den Text noch nicht
3) Notieren was ich gesungen habe, die Aufnahme unterstĂŒtzt dabei das welkende GedĂ€chtnis ;)
4) Aufnehmen & anhören, wieder und wieder, bis der Ausdruck meiner Vorstellung entspricht. Hierbei geht es höchstens im Mikrobereich noch um "richtig oder falsch", im Wesentlichen aber um "geil oder langweilig"
5) Veröffentlichen

FrĂŒher habe ich 3) weggelassen, da hat mir die Aufnahme als Merkzettel gereicht. Inzwischen notiere ich die Gesangsmelodie, so wie alles andere auch.

Bei Coversongs:
1) entfÀllt
2) Je nachdem wie gut ich den Song schon kenne vom Noten- oder nur Textblatt singend aufnehmen, bis Melodie und Phrasierung sitzt
3) entfÀllt
4) wie oben.
5) wie oben.

Einen "first take" bzw "take of first try" wĂŒrde ich nie und nimmer posten, nicht mal von einer Cover-Nummer.

EDIT: eigentlich hast du ja nach Feedback zu deinem Gesang gefragt. Leider kann ich nichts dazu sagen, weil ich ihn kaum hören kann. Vor allem bei der zweiten Nummer hatte ich zuerst schon gedacht: "HÀ? Da ist doch gar kein Gesang drauf!?"

LG Robert
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #17
EDIT: eigentlich hast du ja nach Feedback zu deinem Gesang gefragt. Leider kann ich nichts dazu sagen, weil ich ihn kaum hören kann. Vor allem bei der zweiten Nummer hatte ich zuerst schon gedacht: "HÀ? Da ist doch gar kein Gesang drauf!?"

Ich wĂŒrde auch eher die Bearbeitung des Gesangs beurteilen können. Finde ich im Prinzip recht gut. Beim ersten Song merkt man trotz der Bearbeitung aber, dass es ein paar HĂ€nger gibt. Beim zweiten habe ich dann "vorgespult", bis am Ende der Gesang kam. Da hört man etwas mehr von deiner Stimme. Klingt gut.
 
  • Ersteller
  • #18
Der Thread ist zwar schon einen Monat alt, trotzdem geb ich noch meinen Senf dazu :D

Irgendwann singe ich alles zum ersten mal, da kann ich per definition nicht vorher ĂŒben :D, aber wenn gemeint ist: "ĂŒbt ihr was ihr singt bevor ihr einen zur Veröffentlichung gedachten Take erstellt" ==> Ja, aber sicher!

Bei Eigenkompositionen:
1) Ich erstelle eine ganz grobe Gesangsmelodie im Vorfeld, wenn ich noch am Klavier komponiere (bin ein lausiger Pianist) und schreibe danach den Text.
2) Wenn der Text steht: aufnehmen, anhören, geÀndert aufnehmen, anhören, Àndern, .... bis mir Melodie und Phrasierung gefÀllt, teilweise noch mit Textanpassungen -> Danach kann ich die gestrickte Melodie auswendig, den Text noch nicht
3) Notieren was ich gesungen habe, die Aufnahme unterstĂŒtzt dabei das welkende GedĂ€chtnis ;)
4) Aufnehmen & anhören, wieder und wieder, bis der Ausdruck meiner Vorstellung entspricht. Hierbei geht es höchstens im Mikrobereich noch um "richtig oder falsch", im Wesentlichen aber um "geil oder langweilig"
5) Veröffentlichen

FrĂŒher habe ich 3) weggelassen, da hat mir die Aufnahme als Merkzettel gereicht. Inzwischen notiere ich die Gesangsmelodie, so wie alles andere auch.

Bei Coversongs:
1) entfÀllt
2) Je nachdem wie gut ich den Song schon kenne vom Noten- oder nur Textblatt singend aufnehmen, bis Melodie und Phrasierung sitzt
3) entfÀllt
4) wie oben.
5) wie oben.

Einen "first take" bzw "take of first try" wĂŒrde ich nie und nimmer posten, nicht mal von einer Cover-Nummer.

EDIT: eigentlich hast du ja nach Feedback zu deinem Gesang gefragt. Leider kann ich nichts dazu sagen, weil ich ihn kaum hören kann. Vor allem bei der zweiten Nummer hatte ich zuerst schon gedacht: "HÀ? Da ist doch gar kein Gesang drauf!?"

LG Robert
oh, eine tolle wegbeschreibung, wie ich zu einem gesang komme.
ich hab ja mittlerweile einen dritten song gemacht....bei dem ich zumindest rudimentÀr deiner beschreibung gefolgt bin.
allerdings mehr als 3 takes pro part waren es nicht, bis es fertig war. besonders im hinteren teil des songs den habe ich quasi recht schnell im endstadium gehabt.
https://soundcloud.com/darkstar679/i-see-it
das ist sicher noch zu verbessern, aber dafĂŒr gibt es ja den nĂ€chsten song, der schon vorbereitet ist, fĂŒr den gesang, nur mir fehlte noch die muße fĂŒr einen text und eine gesangsmelodie.

jedenfalls hab ich mir deine listen kopiert und abgespeichert, damit ich nichts vergesse, wenn ich aus dem instrumental stĂŒck einen song mache (bisher sind die lĂŒcken mit instrumentalteilen gefĂŒllt)
--- BeitrÀge wurden zusammengefasst ---
Ich wĂŒrde auch eher die Bearbeitung des Gesangs beurteilen können. Finde ich im Prinzip recht gut. Beim ersten Song merkt man trotz der Bearbeitung aber, dass es ein paar HĂ€nger gibt. Beim zweiten habe ich dann "vorgespult", bis am Ende der Gesang kam. Da hört man etwas mehr von deiner Stimme. Klingt gut.
bei dem stĂŒck habe ich etwas natĂŒrlicher gesungen und wenig effekte genutzt, etwas reverb, kompression und eine prise chorus.
 
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  • #19
eine tolle wegbeschreibung, wie ich zu einem gesang komme
Freut mich :) Aber das ist natĂŒrlich nicht der Weisheit letzter Schluß sondern nur eine Methode die bei mir halt funktioniert. Andere gehen da vielleicht anders ran und kommen auch zum Ziel. :nix:

Den Song hab ich mich auch angehört. Jetzt kann ich sogar den Gesang hören :D (besserer Kopfhörer). Klingt gar nicht schlecht wie du singst, die Bearbeitung finde ich immer noch sehr Effektbeladen, aber dass kann ja auch Stilmittel sein. Was mich hier im Gesang konkret stört sind einige deiner Wortendungen. Du neigtst bei manchen Worten dazu die Tonhöhe absinken zu lassen bevor du den Ton stoppst. Beispiele:

0:54 - "play"
1:00 - "see", 2 mal
1:15 - "place"
1:28 - "dead"
etc.
Falls du es bewußt als Stilmittel eingesetzt, dann fĂ€nde ich es zu hĂ€ufig. Falls nicht: achte darauf die Tonhöhe auch an den diesen Wortenden zu halten. Du machst das nĂ€mlich nicht immer sondern nur (fĂŒr meinen Geschmack) zu oft.

LG Robert
 
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  • Ersteller
  • #20
.... Du neigtst bei manchen Worten dazu die Tonhöhe absinken zu lassen bevor du den Ton stoppst. Beispiele:

0:54 - "play"
1:00 - "see", 2 mal
1:15 - "place"
1:28 - "dead"
etc.
.t

uhh!
war mir nicht bewußt. ich hatte darauf geachtet, beim ansingen des wortes nicht aus dem keller zu starten. das ich das gleiche problem auch am ende eines wortes habe...war mir nicht bewußt....da muß ich drauf achten.
vielen dank fĂŒr den tollen hinweis.

ja, effekte sind drauf.
in dem stĂŒck habe ich 4 verschiedentliche gesangsarten versucht....zumindest fĂŒr mich unterschiedlich:

1. hoch
2. eine oktave tiefer
3. laut rockig
4. versucht zu verzerren

diese ganzen stĂŒcke sind ja nur zum ausprobieren, wie man singen muß, es aufnimmt, mischt usw.
 

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