Einbau SD-JB Bridge Pickup in Strat -> Regelweg/Klangfärbung Tonpoti optimieren?

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Ashigari
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Hallo zusammen,

ich besitze eine Fender Strat, die ich leider kaum nutze, da ich überwiegend im High-Gain-Bereich unterwegs bin. Die Strat war meine allererste E-Gitarre und ist mir daher aus ideellen Gründen sehr wichtig. Leider nutze ich sie kaum, und nur an die Wand hängen möchte ich sie auch nicht.

Daher habe ich mir als Lösung an der Bridge-Position einen Seymour Duncan JB Humbucker im Singlecoil-Format eingebaut. Der Klang geht nun deutlich mehr in die gewünschte Richtung. Allerdings habe ich nun das Problem, dass ich den Tonpoti kaum aufdrehen kann, da der Klang mit viel Gain deutlich blechern und metallisch klingt. Wenn ich den Tonpoti runterdrehe, klingt es zwar nicht mehr blechern, der Ton ist mir allerdings deutlich zu dumpf.

Nun spiele ich mit dem Gedanken, mir einen 500k-Tonpoti einzubauen und eventuell den Kondensator auszutauschen. Wozu ratet ihr mir? Ziel ist es, den Tonpoti auch mit High Gain bei Bedarf voll aufdrehen zu können.
Welcher Kondensatorwert macht im Falle eines Tausches Sinn?

Vielen Dank vorab für eure Gedanken und Ideen!

Habt ein schönes Wochenende!
 
Sicher, dass du den PU richtig angeschlossen hast? Wenn die Spulen out of phase sind klingt ein PU "blechern".
 
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Sicher, dass du den PU richtig angeschlossen hast? Wenn die Spulen out of phase sind klingt ein PU "blechern".
Werde ich morgen mal prüfen und die Strat aufmachen. Hab den Singlecoil-Humbucker vor ca. 20 Jahren verbaut...

Den Tonpoti habe ich mit 100%-Sicherheit im Originalzustand belassen, was bei einer Strat ja 250K-Potis sein müssten. Soweit ich verstanden habe sollten bei Humbuckern 500k-Potis genutzt werden, damit mehr Höhen und Präsenz durckommen.
 
Muss nicht unbedingt. Ich habe mir eine Janick Gers Strat gebaut mit einem JB 1 am Hals und am Steg und laut Schaltplan sollten 250k verlötet werden.

Du kannst deine Konfiguration mal auf der Seymour Duncan Seite zusammenstellen und dir dann den passenden Schaltplan ausdrucken. Die Schaltung kannst Du dann direkt 1zu1 vergleichen und prüfen, ob evtl ein Fehler vorliegt.
 
In dem Moment, in dem das Tone-Pot voll aufgedreht ist, spielt der Wert des Kondensators quasi keine Rolle mehr. Er bestimmt das Verhalten beim Zudrehen. Der Wert des Tone-Potis bestimmt, wie stark die Resonanzspitze der Übertragungsfunktion im voll aufgedrehten Zustand bedämpft wird. Je höher er ist, desto geringer fällt die Bedämpfung aus. Wenn du also jetzt zu viele Höhen hast (blechern, metallisch), ist ein Poti mit größerem Wert genau der falsche Weg.
Ich stimme zu, dass zunächst die Verdrahtung überprüft gehört. Man kann auch für einen Test den Tonabnehmer direkt mit der Ausgangsbuchse verbinden, ohne Schalter, Volume- und Tone-Poti. Das entspricht dann dem Maximum an Höhen, das erzielbar ist. Die Potis reduzieren die Höhen und zwar umso mehr, je niedriger ihr Wert ist.
 
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Den Tonpoti habe ich mit 100%-Sicherheit im Originalzustand belassen, was bei einer Strat ja 250K-Potis sein müssten. Soweit ich verstanden habe sollten bei Humbuckern 500k-Potis genutzt werden, damit mehr Höhen und Präsenz durckommen.
Allerdings nicht bei Duncans HB im SC-Format. Der JB jr. ist explizit auch für 250 KOhm-Volumepotis ausgelegt, und er klingt mMn mit 500ern auch nicht wirklich nach JB, sondern etwas überkandidelt, sprich schrill. Parallel geschaltet kann man aus ihm für meine Ohren dabei schon fast Tele-ähnliches rausholen, der beißt ordentlich, hat aber auch noch genug Output und Mitten. Könnte aber auch gut sein, dass das hier der Fall ist.

Wenn der PU brummt, ist er out of phase oder nur einspulig verdrahtet, das würde den Sound auch erklären. Kingt er sehr schrill, brummt aber nicht, bliebe nur das Violumepoti oder eine parallele Verdrahtung als Ursache.

Der PU selbst dürfte in korrekter Verdrahtung eigentlich nicht so klingen wie beschrieben, die einzelnen Anschlüsse durchmessen kann da auch nicht schaden. Was auch stimmen muss, ist die Höheneinstellung, das macht nicht nur was mit derm Ouztput, sondern auch in Sachen Sound. Zu weit weg wirds schon mal etwas dünn, aber zu nah dran sorgt hier auch gerne mal für schrille Töne. Also schrittweise verstellen und ausprobieren.

In Strats konnte ich mit den üblichen .022 oder .047 µF Kondensatoren schon immer wenig anfangen. Ich nehme .01 oder sogar .005µF, da kann man auch mal ganz zudrehen und bekommt noch verwertbares. Aber Du hast auf jeden Fall recht, der JB jr. sollte schon auch aufgedreht ordentlich klingen, da stimmt was nicht.

Gruß, bagotrix
 
Den Tonpoti habe ich mit 100%-Sicherheit im Originalzustand belassen …
Wie sieht die Schaltung denn aus?
Im Originalzustand ist bei ner Strat der bridge-PU doch ganz offen (volume - neck tone - middle tone).
 
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Allerdings habe ich nun das Problem, dass ich den Tonpoti kaum aufdrehen kann, da der Klang mit viel Gain deutlich blechern und metallisch klingt. Wenn ich den Tonpoti runterdrehe, klingt es zwar nicht mehr blechern, der Ton ist mir allerdings deutlich zu dumpf.
Dachte ich auch erst, allerdings schreibt er ja:
Im Originalzustand ist bei ner Strat der bridge-PU doch ganz offen (volume - neck tone - middle tone).
Das kann es also wohl nicht sein, heute haben ja viele Strats den Bridge-PU schon ab Werk mit ans zweite Tonpoti gehängt.

Gruß, bagotrix
 
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Ein Bild von der Schaltung wär also super.
 
Ich schätze auch, dass das etwas mit der Verdrahtung nicht stimmt.
Ich habe einen JB Jr. in meiner Framus Renegade und ich muss eher schauen, dass der nicht zu mumpfelig wird. An Wumms aber auch kein Mangel.
 

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