Einbau von PU

von Black_Plek, 19.11.03.

  1. Black_Plek

    Black_Plek Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.03   #1
    Hi,

    heute ist endlich mein Dimarzio X2N eingetroffen, den mir mein Vater heute Abend einbauen wird (kennt sich mit Löten aus). Ich wollte mal fragen, ob dabei irgendetwas schief gehen kann?! Wie lange dauert denn auch so etwas in der Regel?
     
  2. Konfusius di Obscura

    Konfusius di Obscura Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.03   #2
    Ach, das gibt keine Probleme! :) Man sollte die Saiten komplett runter nehmen (und zügig arbeiten) und bloss nicht mit dem Lötkolben auf den Lack kommen -Wer hätte es gedacht?-, und auf Lötfett (auf keinen Fall säurehaltiges!) wegen Spritzern verzichten... Sonst kann ich mich an keine Probleme bei meinen ganzen Umbauten entsinnen - ausser die Gitarre dabei sinnvoll hinzulegen, (Tuch) und dass die Bohrungen/Schrauben zwischen PU und Rahmen nicht immer hinhauen. Manche PUs haben auch mehr Luft (in/um den Rahmen) als andere :arrow: Ästethik: fällt natürlich nur Perfektionisten wie mir auf! Durch zu langes Löten am 5-Wegeschalter hatte sich scheinbar mal irgendein "Weichteil" verformt, so dass es in ganz seltenen Fällen zu Wackelkontakten in einer der Schalterstellungen kam. (Musste sowieso mal ersetzt werden! ;)) Deswegen: nicht zu lange auf einer Stelle mit dem Lötkolben verweilen! Die Lötstellen am Pickup nicht belasten!

    Doch noch was: Hast Du eine Klampfe mit Pickguard oder mit Kabelkanal? Wenn mit Kabelkanal könnte es Schwierigkeiten geben das neue Kabel durchzufädeln. Ein kleiner Trick: Nachdem ich im innern das Kabel vom alten PU vom 3-/5-Wegeschalter/Filer-/Volume-Poti abgelötet hatte, lötete ich an diese Enden ein Stück Kabel (mind. 40 cm) an. (Die Lötstelle mit Pflaster oder Iso-Band umkleben, um Kratzer zu vermeiden und damit sich nicht die steife Stelle beim Durchziehen verhakt!) Das zog ich dann mit dem PU heraus, so dass das offene Ende immernoch im "Elektro-Raum" steckte. Alten PU ablöten, neuen PU dran, und dann vorsichtig am offenen Ende des Stückchen Drahts ziehen, um das neue PU-Kabel ohne grossen Aufwand durch den Kabelkanal zum 3-/5-Wegeschalter zuführen. (Ist bloss problematisch, weil auf der einen Seite der PU zum Body geführt wird, man gleichzeitig auf der anderen Seiten am Kabel zieht: wünscht mir teilweise eine helfende Hand. ;)) :arrow: Zum Durchfädeln müssen die anderen PUs höchstens ein bisschen nach oben geschraubt werden

    Nach spätestens 30 Minuten waren bei mir die Saiten wieder drauf. Es gab bis auf das oben beschriebene, NIE ersthafte Probleme - lediglich Verzögerungen...

    Viel Glück und lass's krachen!

    KdO[/b]
     
  3. derYosh

    derYosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.03   #3
    noch etwas aus eigener erfahrung!!
    niemals gleichzeitg mit dem Lötzinn und dem Lötkolben gelichzeitig auf die zu verlötende Stelle drücken !!! :!: !!!
    mit dem Lötzinn einen Tropfen auf den Kolben bringen und dann mit dem Kolben den Zinn auf die entsprechende Stelle bringen...
    -¥osh
     
  4. thomas.h

    thomas.h Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.03   #4
    ...und probier nicht, den Lötkolben schnell über den Korpus zu bewegen, das Lötzinn tropft herunter und frisst sich fest! jaja, lacht mich nur aus :D
     
  5. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.11.03   #5
    hahaha :D


    :rolleyes:
     
  6. 8ight

    8ight HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 19.11.03   #6
    Das ist doch schwachsinn!!!

    beim löten muss man beide zu verlötenen teile erhitzen, den lötkolben entfernen und das lötzinn dranhalten, sonst gibts kalte lötstellen (=kein kontakt)
     
  7. derYosh

    derYosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.11.03   #7
    @8ight
    dann isses aber sehr komischer schwachsinn. der hat bei mir nämlich immer funktioniert! das ist jetz nicht böse gemeint, aber ich hab nich umsonst "aus eigener erfahrung" hingeschrieben. ich nämlich mal beides (sprich: Kolben und Zinn) gleichzeitig an die zu verlötende Stelle gehalten und danach war aber nix mehr mit Hurra... :(
    vielleicht war's aber auch ein Einzelfall (obwohl's mitterlweile schon fünfmal so geklappt hat :p )


    c y'all! ich geh jetzt ins Bett. jetz habt ihr mich soweit. hoffentlich habt ihr jetzt alle ein schlechtes gewissen ;)
    -¥osh
     
  8. Konfusius di Obscura

    Konfusius di Obscura Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.03   #8
    AAAAAH!!! NEEEEEIIIIN!!!

    Zu derYosh: Ja, ist möglich, muss aber nicht sein! Was hast Du denn für einen Lötkolben? 2000 Watt oder was?! 15 bis 30 Watt, mehr nicht! Dann verflüssigt sich auch nicht gleich der gesamte Lötdraht :mrgreen: , das war wohl Dein Problem oder? :D

    Zu 8ight: NEEEEEIIIIN! Auf keinen Fall! Lötzinn schmilzt bei 200-300°C (je nach Legierung). Bis Du die Drahtenden auf diese Temperatur gebracht hast, hat das gesamte Bauteil diese Temperatur: die meisten Bauteile (wie ICs, Kondensatoren, Transistoren, ... einfach alles, was eine innere/äussere Isolation aus Kunststoff hat) würden das nicht heil überstehen! Man kann maximal die zuverlötenden Stellen vorher mit Zinn benetzen und dann ohne Einsatz zusätzlichen Zinns beide Lötstellen durch Erwärmen mit dem Lötkolben verbinden, aber auch davon rate ich vorallem bei Halbleitern (z.B. auch LED. Dioden...) ab! Lötzinn und -kolben sollten möglichst gleichzeitig die entsprechende Stelle berühren und das auch nur so kurz wie möglich. Die Stelle muss mit Lötzinn vollständig BENETZT sein, es darf sich aber nur um die gerinste Menge an Zinn handeln. Auf keinen Fall darf sich ein Tropfen bilden => Kalte lötstelle möglich.

    Wo hast Du denn das eigentlich her???
     
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