Einfache Audio-Software für Bandaufnahmen gesucht (16 Kanäle)

von jago, 25.05.16.

  1. jago

    jago Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.16   #1
    Hallo liebe Recording-Fachleute. Ich sag's gleich vorweg, ich bin absoluter Recording-Software-Amateur und mein (unser) Ziel ist, daß wir auf einfachstem und möglichst kostengünstigen Weg eine Software benötigen Aufnahmen mit unserer Band im Proberaum zu machen.
    Entscheidend dabei ist, daß wir alle Instrumente (2 x Git., Bass, Hammond, 2x Harps, Drums) sowie die Vocals (3 x) beim Livespiel aufnehmen wollen und danach die aufgenommenen Einzelspuren nachträglich einfachst nachbearbeiten wollen (lediglich Ton-Optimierung in jedem Kanal sowie Effekte wie Hall, Chorus etc.). Natürlich wollen wir dann nachträglich die Möglichkeit haben einzelne Spuren separat neu aufzunehmen wenn mal was versemmelt wurde.
    Wir haben ein SOUNDCRAFT MXFI Mischpult mit 20 Kanälen, daß wir in unserem großzügigen Übungsraum wie im Live-Betrieb nutzen umd für die Aufnahmen einfach über die Inserts "anzapfen" wollen (würden aber mit 16 Aufnahme-Kanälen vollkommen ausreichen).
    Wir werden uns auf Anraten eines THOMANN Recording-Spezialisten, uns das CYMATIC LR16 zulegen. Das ist ein 16-kanaliges Interface das sogar in der Lage ist die Spuren aufzuzeichnen (über einen USB-Stick) und auch sofort unbearbeitet wiederzugeben (man kann bei der Wiedergabe die einzelnen Spuren aber leider nur lautstärkemäßig abmischen). Dieses CYMATIC (kostet tatsächlich nur 299,- Euro) und bietet auch die Möglichkeit alle aufgenommenen 16 Einzelspuren auf einen PC als Einzelspuren zu übertragen und man kann dort, mit einer entsprechenden Audio-Recording-Software - nach der ich jetzt suche - alle Einzelspuren bearbeiten bevor man dann den Endmix macht und das Ergebnis als MP3 etc. erhält.
    Der Berater von Thomann hat mir gesagt, daß es solche Software zwar sogar schon als Freeware gibt, aber wir sollten in unserem Fall lieber für eine ausgereifte, einfache Software ca. 100,- Euro investieren, da diese in der Regel stabiler läuft und meist auch einfacher zu bedienen ist, einen guten Support hat wenn mal was nicht läuft oder man Probleme hat.
    Ich glaube diesem Thomann-Mitarbeiter und habe mich auf sein Anraten hin schon über einige Software-Programme informiert (er hat mir übrigens das Programm PRESONOS STUDIO ONE V3 empfohlen und meinte das auch CUBASE durchaus brauchbare Programme bietet die für uns ausreichen würden, jedoch wäre Cubase etwas fummeliger in der Bedienung).
    Da ich aber wie schon gesagt total Neuling auf dem Gebiet bin, möchte ich hier in der Runde die Frage stellen was Ihr mir raten würdet.
    Wichtig dabei ist die einfache Bedienung (idealerweise mit deutscher oder einfacher verständlicher englischer Anleitung). Ach ja, ich habe bei meinen Recherchen festgestellt, daß die meisten Programme irrsinnig viele Möglichkeiten mit Midi-Bearbeitung bieten sowie tausende von Drum-Loops, Synthie-Sounds etc. und wohl eher für Heimstudio-Akrobaten konzipiert sind. Das ist nicht unser Ziel! Wir wollen in erster Linie handgemachte Musik in der Gesamtheit als Band aufnehmen und idealerweise im Handumdrehen zu einem hörbaren Ergebnis kommen.
    Wichtig wäre mir noch, daß man für das Bearbeiten und Abmischen der Kanäle die einzelnen Soundeinstellungen abspeichern kann, damit man nicht bei jedem neuen Song erst mal jedes Instrument wieder neu einstellen muß (Gain, Höhen, Mitten, Reverb, Chorus etc.). Die Aufnahmen sollen schließlich hinterher möglichst die gleichen EinzelsoundsSounds haben und sich nicht jedes Mal völlig anders anhören (wie von einer anderen Band).
    Ich hoffe, daß Ihr mir meine sehr amateurhaft gestellten Fragen verzeiht. Ich habe auch keinen Nerv mir erst telefonbuchdicke Recording-Fachbücher reinzuziehen weil die meisten davon schon jede Menge Fachkenntnisse vorausetzen. Ich kenne ganz viele Bands, die vor der gleichen Situation stehen wie wir, die sich aber auch nicht trauen mit dem Recording anzufangen weil man mittlerweile ein PC-Studium braucht um in die Materie einzusteigen weil es so viele Programme für die unterschiedlichsten Homerecording-Anwendungen gibt.
    Über ernstgemeinte Vorschläge die auch für Amateure wie mich verständlich sind, würde ich mich sehr freuen. Idealerweise von Bands die die gleichen einfachen Ansprüche haben bzw. hatten.

    Jago
     
  2. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.16   #2
    Hmm, also zunächst solltest Du alles vergessen was Dir der Herr "Recording-Spezialist" geträllert hat.

    Mal als Beispiel

    Und was passiert wohl, wenn ihr euch mal verspielt? Und das immer und immer wieder? Wie soll das dann laufen? Und sowas soll "nur 299€" kosten? Dafür bekommt ihr ein anständiges Audio-Interface zum Anschluss an einen Computer. Und wenn ihr dann verspielt wird einfach per Drop-In weiteraufgenommen oder man bedient sich 16 weiterer Spuren, falls einem das mehr liegt.
    --- Beiträge zusammengefasst, 25.05.16 ---
    Was ist denn das Ziel der Unternehmung? Sicherlich eine Art Demo-CD. Vielleicht sogar mehr? Etwas das ihr euren Fans anbieten könnt?
     
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  3. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 25.05.16   #3
    Hallo, Jago,

    ...ich schließe mich Signalschwarz an - das geht in dieser Form in die Hose, und zwar voll. Als Recording-Neuling bist Du bereits mit der einfachen Mikrofonierung eines Drumkits voll ausgelastet, wenn's gut klingen soll. Tut mir leid, das so sagen zu müssen, ist aber so! Und dann live, also alle zusammen, einspielen, und danach die live zusammen eingespielten Einzelspuren optimieren - oh je...

    Hast Du - vermutlich nicht, da Neuling ;) - daran gedacht, daß jedes Mic zwangsläufig in einer live-Aufnahme-Situation mehr oder weniger "Fremdsignal" mit einfängt, das Du dann wie selbstverständlich bei der Spurenbearbeitung mitbearbeitest (ein fetter Gesangshall auf den Drums ist was Feines.. :D)

    "...idealerweise im Handumdrehen zu einem hörbaren Ergebnis kommen..." - definiere mal bitte "hörbar", wie sind da die Ansprüche?
    Schnell und einfach in der Bedienung bei gleichzeitigem live-Zusammenspiel wäre beispielsweise schon ein guter Mobilrecorder mit 2 Mikrofonen. den ihr mit ein bißchen Ausprobieren, was die Aufstellung anbelangt, im Probenraum positioniert. Übrigens die beste Idee, einfach schnell mal neue musikalische Ideen auf die Schnelle festzuhalten.

    Nochmal - verabschiede Dich bitte als Neuling von dem Gedanken, eine 16-Spur-live-Aufnahme im Probenraum technisch so beherrschen zu können, daß "...im Handumdrehen..." etwas wirklich gutklingendes herauskommt. Da haben auch Profis schon mal ihre Sorgen mit...

    Ich würde im Hinblick auf Demo-Aufnahmen einen anderen Weg vorschlagen: Vier- oder Achtkanalinterface (letzteres im Hinblick auf "größere" Mikrofonierungswünsche...), und dann die Aufnahmen eines GUT GEPROBTEN Stückes erstmal mit einer "Schmutzspur" beginnen. Da könnt ihr ruhig irgendein Stereosignal der kompletten Band nehmen, die Spur ist nur zur Orientierung gedacht und muß deshalb allerdings präzise im Timing sein.
    Über diese Schmutzspur spielt dann zunächst die Rhythmussektion, nämlich Drums und Baß, zusammen ihren Part ein. Wenn der Baß per DI-Box eingespielt wird, gibt's keinerlei Probleme mit Einstreuungen vom Drumkit ins Baßmikro, bei geschickter Plazierung läßt sich der Baß aber auch im selben Raum wie die Drums mikrofoniert aufnehmen (haben wir früher immer so gemacht...). Somit können Bassist und Drummer zusammen grooven und das Gerüst legen, auf dem die übrige Aufnahme aufbaut.
    Anschließend je nach Belieben Keyboards und Gitarren und zum Schluß den Gesang. So habt ihr alles gut getrennt, man kann sich auch schon mal verspielen oder versingen, ohne daß man komplett neu starten muß.

    Was die Software anbelangt: Der Wunsch nach speicherbaren Grundeinstellungen wird eigentlich von allen gängigen Programmen erfüllt. Stichwort: Template. Man kann Grundsettings so speichern, daß jedes neue Projekt entsprechend voreingestellt gestartet werden kann.
    Welche Software nun die richtige ist, müßt ihr natürlich letztlich selbst entscheiden. Günstig, weil kostenlos, wäre Studio one prime von Presonus, ist allerdings auch ein wenig limitiert. Reaper kostet für Privatanwender so um die 40 € und hat trotzdem das gleiche Funktionsangebot wie die ganz großen "Platzhirsche". Oder ihr holt euch das Sonderheft der Zeitschrift KEYS mit Cubase 8 LE und Wavelab 7 LE. Das kostet, glaube ich, gerade mal 19.90 €, und diese beiden light-Versionen sind wirklich sehr brauchbar (Achtung, wieviele Spuren Cubase 8LE gleichzeitig aufnehmen kann, da muß ich passen. Es gab da mal 'ne Limitierung, meine ich mich zu erinnern...)

    So, und noch der letzte Hinweis: Aufnehmen ist genauso wie das Spielen eines Instrumentes - man muß es lernen! Viel ausprobieren und auch viel lesen ;) , um aus vielen verschiedenen Quellen Informationen schöpfen.

    Viele Grüße
    Klaus
     
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  4. Signalschwarz

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    Erstellt: 25.05.16   #4
    Da hatte ich auch schon dran gedacht, muss aber auch passen was die Anzahl der gleichzeitig aufzunehmenden Spuren angeht, ich meine mich zu erinnern, dass es seit der 5er-LE was den Umfang an Features stetig bergab geht (Trommler weiss da gut Bescheid, den kann ich aber nicht markieren, weil ich mir die doofe Nummer von ihm nicht merken kann...:D). Ich würde aber auch fast eher noch zur Elements-Variante tendieren.
    --- Beiträge zusammengefasst, 25.05.16 ---
    Ach so, und da die Band ja bereits ein Mischpult für die Proben am Start hat bin ich mal davon ausgegangen, dass zumindest etwas Grundwissen was die Bearbeitung angeht vorhanden ist und das Projekt "Aufnahme der Sessions" jetzt so eine Art Erweiterung darstellt. Sicherlich sind das dann nochmal zwei Paar Schuhe im Probenraum einen "erträglichen Klang" hinzubekommen oder das Ganze auf... ja, was? Deswegen fragte ich auch nach, wie sich das Ziel genauer gestaltet. :)

    Leider hat sich der TE nachdem er noch einige Zeit in den Thread geschaut hat ausgeloggt. Ich befürchte er ist etwas angefressen, dass die erste Antwort durch mich nicht so ganz seinen Erwartungen entsprochen hat (Dreizeiler, toller Plan, tutti Frutti, nimm die Software X).
     
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  5. adrachin

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    Erstellt: 26.05.16   #5
    Wie ich das verstehe wollen die keine Studio Aufnahme machen sondern die Proben mitschneiden. Und klar, kann man machen. Auch mit dem CYMATIC LR16. Verspielt? Wen juckts. Kommt bei Live ja auch vor. Abgesehen davon geht das ja auch als Interface. 16 x 2 wird in der Anleitung erwähnt. Was wohl 16 in 2 out bedeutet.

    Und das ist easy going. Kann fest verkabelt verbleiben. Einschalten, USB Stick rein, record drücken und los gehts. Danach USB Stick abziehen, zu Hause in den Computer und dann kann es weiter gehen.

    Ich würde mir alternative noch das Zoom 16 ansehen:

    https://www.thomann.de/de/zoom_r16.htm

    hat Regler dran und damit könnte man sogar punch in wenn man wollte. Kostet was mehr aber von der Bedienung dann doch noch mal einfacher als das Regler freie Cymatic.

    Software würde ich Cubase Elements ansehen. Hat alles, was man braucht......
     
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  6. mjmueller

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    Erstellt: 26.05.16   #6
    Hallo,
    Cubase LE8 = 8 Spuren parallel aufzeichnen
    Insgesamt 24 MIDI-Spuren und 16 Audiospuren (Preis: 14,90 EUR in Key Spezial 2/2015, diese Version kann dann für 50 EUR auf Cubase Elements 8 upgegradet werden) :)
    Empfohlen wird mind. ein Dual-Core Prozessor und 4GB RAM, soll sogar unter WIN10 laufen :nix:

    Gute Idee finde ich: Aufnahmegerät, Speicher, Hardwaremonitor und DAW-Controller in einem. Leider nur zwei Mic-Inputs mit Phantomspannung. Dafür kann das R16 mit einem anderen R... kaskadiert werden via USB.
    Grüße
    Markus
     
  7. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.16   #7
  8. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 26.05.16   #8
    Hallo,

    ...demnach paßt das aber nicht ganz zusammen... vielleicht sorgt ja unser TE für Aufklärung ;)

    Selbstverständlich kann man mit einem Cymatic die Probe live mitschneiden - die Frage ist nur, inwiefern die Nachbearbeitung der 16 Spuren, wenn man sie denn alle nutzt, wirklich sinnvoll ist.
    Ich hab' das zu meinen Recording-Anfangszeiten übrigens auch so ähnlich versucht, damals noch mit Tascam 238S auf Compact-Cassette mit 8 Spuren. Ich wollte auch mal probieren, ob es nicht schöner klingt, ein Stück komplett live einzuspielen. Ich weiß nicht, wie viele Stunden wir gebraucht haben, bis wir einen ordentlichen Klang-Kompromiß hinbekommen haben (am Start: 2 Raummikrofone, 2 mikrofonierte Gitarrenamps, Baß über DI, Keys in Stereo und 1 x Gesang). Und dann das immer wieder neue Einspielen, wenn einmal ein kleiner Fehler drin war... na gut, ich habe damals viel zum Thema Aufnehmen gelernt und als Band haben wir damals den Kick bekommen, wirklich gut zusammenzuspielen. Insofern ja eine win-win-Situation. Nur: Mal eben auf die Schnelle, das war leider nicht...

    Viele Grüße
    Klaus
     
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  9. whitealbum

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    Erstellt: 26.05.16   #9
    Die Kernfrage von @Signalschwarz bleibt: Was will der TE mit den Aufnahmen erreichen?
    Was ist das Ziel? Was will ich mit den Aufnahmen erreichen?

    Als Anfänger mit 16 Spuren gleichzeitig zu hantieren, vor allem die Mikrofonierung, ohne Kenntnisse, das ist, vorsichtig ausgedrückt, ein hohes Wagnis.

    Also wir brauchen mehr Futter seitens des TE's.
     
  10. adrachin

    adrachin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.16   #10
    Verstehe ich nicht. Der schreibt doch glasklar was er machen will. Aufnahmen im Proberaum aus den Inserts des Mischers so wie im Live Betrieb. Und das dann nachträglich mit einer geeigneten Software bearbeiten, die einfach zu bedienen ist und möglichst ein deutsches Handbuch hat. Gegebenenfalls noch was Overdub drauf.

    Meine Empfehlung, Magix Music Studio. Einfach zu bedienen und mit deutschem Handbuch. Und Zoom 16 da der Regler hat und nicht über irgendwelche Step Menüs bedient werden muss. Außerdem hat der Mikro in, wodurch man auch mal ein Overdub ohne das Mischpult machen kann. Den kann man auch zum Live Gig mitschleppen und den aufnehmen. Und da muss keiner davor sitzen. Record drücken und vergessen.

    Und klar ist das tausend mal besser als der Stereo Recorder in den Raum gestellt. Alles auf Einzelspuren, da kann man was hörbares draus machen.

    Ich kann verstehen, dass der TE nicht mehr auftaucht. Erst mal wird der Thomann Mitarbeiter runtergemacht, weil er was empfohlen hat, was genau das macht, was die machen wollen. Dann taucht einer nach dem anderen auf und erklärt dass es sich hier um ein Unterfangen handelt, das möglichst hunderte wenn nicht gar tausende Stunden and Uebung und Vorbereitung braucht und der nächste kommt dann an und sagt er braucht mehr Informationen obwohl alles was gemacht werden soll im Eingangspost steht.

    Proberaum und oder Live Mitschnitte ist ja nun keine neue Erfindung. Und übliche Praxis bei vielen Bands. Und immer ein Gewinn. Kann jeder mal gezielt hören, was er gespielt hat.......
     
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  11. whitealbum

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    Erstellt: 26.05.16   #11
    @adrachin
    Deine Empfehlung hast Du ja jetzt ausgedrückt, die bisherigen Anmerkungen und Einwände sind aus meiner Sicht alle valide.
    Je nachdem was der TE möchte kann er sich das passende aussuchen.

    Ich habe einige Bands erlebt, die mit null wie wenig Recording Ahnung genau an solchen Punkten (16 Kanalmixer und Co inkl. den Verbindungen) gescheitert sind.
    Mein Nachfragen bezieht sich vor allem auf die Anforderung die oft hinter der gestellten Frage liegt.
    Da liegt oft des Pudels Kern. In einigen Fällen verändert sich dann auch mal die Einschätzungen, und dann natürlich auch die Empfehlungen.
    Ich erinnere mich gerne an Anfragen hier im Board, bei dem Mikros gesucht werden, mit der angeblichen Anforderung "nix großes oder studioklangmäßiges" haben zu wollen, um dann gleich mit einem Beispiel zu kommen, was genau dieser Anforderung NICHT entspricht.

    Insofern brauche ich mehr Futter.
     
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  12. Hotspot

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    Erstellt: 26.05.16   #12
    Ich finde schon, dass alle Beiträge ihre Berechtigung haben, nur jeweils aus verschiedenen Blickwinkeln.
    Jedoch ist die Frage nach dem Ziel nicht ganz von der Hand zu weisen.
    Wir wissen doch eigentlich alle, dass man am Anfang kaum eine gut hörbare Demo-CD hinbekommen wird. Auf lange Sicht ist das Aufnehmen und Mischen zum Zweck eines Datenträgers schon eine andere Herangehensweise als lediglich gut klingende Probemitschnitte.
     
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  13. Olli G

    Olli G Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.16   #13
    Wahre Worte.
    Zur Software: Pro Tools First ist kostenlos und kann bis zu 16 Spuren aufnehmen: https://www.avid.com/pro-tools-first
     
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