Einfaches aber vernünftiges kleines Pult fürs Heimstudio

Robert716

Robert716

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Hallo zusammen,

ich nutze zum aufnehmen ein ID14 Mk2 Interface, möchte aber über meine Neumann KH120II auch ohne Laptop singen und Gitarre spielen. Daher möchte ich ein kleines Pult anschaffen, welches zwischen Instrumente/ID14 und den Monitoren geschalten wird, sodass ich das Interface nicht zwingend brauche.

USB interface im Pult ist also nicht notwendig/gewünscht, fx wäre aber für z.B. etwas reverb beim Gesang o.ä. ganz nett.

Habe mir die drei Kandidaten herausgesucht:




Habt ihr bessere Vorschläge oder Hinweise? Für welches würdet ihr euch entscheiden?

Danke!

Viele Grüße
Robert
 

Mit sowohl allen Allen & Heath als auch Yamaha* Kleinmischern habe ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Gute Preamps, rauscharm, akzeptabler Hall.
Habe sowohl ein ZED6FX als auch ein Yamaha* MG 12 XU zu Hause. Zum Behringer* kann ich leider nichts sagen... Liebe Grüße Frank
 
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Hab mich 2018 für das Yamaha* MG06X entschieden. Nie bereut.
Läuft auch ggfs. mit Pedalboard-Akku auf 12 V, hat alles nötige, auch rudimentäre Effekte und gute Mikrofonvorverstärker (ich höre ja nicht viel Unterschiede bei Holz😉 aber das hab ich ein paar mal direkt gehört), XLR Ausgänge ggfs. für PA … eigentlich finde ich es sogar besser als der Nachfolger MK2, der zwar ein Interface beinhaltet, aber z.B. von den Ein- und Ausgangsbuchsen in meinen Augen eher rückwärts gewandt ist. Chinch?!? Wer braucht das …
 
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Habt ihr bessere Vorschläge oder Hinweise?
Ob besser musst du selbst entscheiden, auf jedem fall teurer...

Es gibt auch Interfaces mit Stand-Alone-Funktion, z.B. der Audient ID44, den ID14 könnte man dann auch verkaufen. Ein RME Babyface geht auch und der hat auch Hall, allerdings glaube ich um Effekte zu nutzen braucht man auch die Totalmix-Software, kann aber auch sein, dass man ein Preset dazu machen kann und das Interface sich das merkt auch ohne Rechner. Es gibt auch andere Geräte die in Frage kommen, z.B. von Arturia oder Motu

Ein Gerät ist halt schon schick und erspart einem das Umstöpseln der Monitore und Mikrofon.

(Audient ID14 hatte ich, inzwischen verkauft. Habe dann kurz einen Arturia AudioFuse Studio getestet (auch toll) und bin dann bei RME Babyface gelandet. Letztere beide können Stand-Alone.

Edit: An den Neumann KH120 würdest du auf jedem Fall bei den genannten RME- und Arturia-Interfaces eine wesentliche Qualitätssteigerung bei der Audiowiedergabe hören. War bei meinen KH80 auch so im Vergleich zu dem ID14. Die Preamps des Audient sind schon toll aber der Wandler bei den beiden anderen sind hörbar besser und es lohnt sich. Ich würde keinen günstigeren Mischpult ständig im Signalweg zwischen Interface und Neumann-Monitore haben wollen.
 
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Moin,
aus meiner früherer Erfahrung nicht das Behringer*, bei meinem war das übersprechen der Kanäle hörbar. Für den Preis ok.
Mein Yamaha MG 16/4 klang irgendwie langweilig, aber technisch in Ordnung. Ist aber auch andere Kategorie.
Ich würde das Allen&Heath nehmen, auch wenn ich das nicht persönlich kenne. Meine Umfeld Profis arbeiten mit A&H.

Ich habe noch ein Mackie Onyx820i. Gekauft wegen des Firewire Interface, haha. Aber das Pult ist klasse, preamps klingen super und Klangregelung ist für die Größe des Pult auch toll. (Gestern die Rechnung in der Hand gehabt, ~250€ im MS in AB in . Toller Kauf, danke MH:cool:)

Was möchtest du denn damit machen? Nur 2 Mikros anschließen?

CIao
Monkey

Edit: Neulich habe ich ein Zoom livetrak L-6 zum Boxentest gehabt. Cool, klein, flexibel, eingeschränkt bedienbar ohne weiteres Gerät.
 
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Habt ihr bessere Vorschläge oder Hinweise?
Um das Geld eines A&H oder Yamaha wäre das Behringer Flow 8* auch ein Thema. Viel weniger direkte Bedienmöglichkeit als die kleinen analogen Mischpulte hat es dann auch wieder nicht. Wenn man aber die Bluetooth App installiert hat, dann ist es gleich ganz was anderes. Und die Effekte im Flow sind um einige Klassen besser als die von den genannten Pulten. Das was die Hersteller so an Effekten einbauen in den analogen Kisten ist meiner Meinung nach ein Witz, aber ein ganz schlechter.

Und so wie ich die eingangs genannten Pulte kenne, schenken die sich an sich nichts. da ist es, wohl eher eine Frage welche Marke einem vom Namen her besser zusagt. ich würde keines mehr nehmen und eben mit dem Flow gehen (ach, stimmt, habe ich ja auch getan :) )
 
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Es gibt auch Interfaces mit Stand-Alone-Funktion, z.B. der Audient ID44,
Ich liebe die Audient Interfaces. Hatte ich schon zwei, derzeit nutze ich ein ID48. Alle erste Sahne - das ID44 sicher auch.
 
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ich würde keines mehr nehmen und eben mit dem Flow gehen
Einfach mal ganz schnell Gain, Höhen und Tiefen der Mikros regulieren, geht da leider nicht, oder?
Schieberegler brauchen viel Platz. Das Konzept „nur Dehregler“ beim kleinen Yamaha finde ich persönlich herausragend. Aber das ist natürlich Geschmacksache.
 
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Einfach mal ganz schnell Gain, Höhen und Tiefen der Mikros regulieren, geht da leider nicht, oder?
Nein, geht nicht.
Aber versuch beim Yamaha die Mitten zu regeln oder zum Hall noch ein Delay verwenden, oder gar einen Kompressor einstellen. Das geht dann nicht mal gaaaaaannnnz lllllaaaaaannngggsammmm. ;)
Aber irgendwas ist immer und man findet für sich schon so die Gründe warum dieses und nicht jenes. des halb schrieb ich auch "ich würde" und nicht "du musst".

Nachtrag. Ich habe das Flow 8 seit gut 5 Jahren daheim in Verwendung. Da habe ich mir mein Setup am Anfang einmal zusammengestellt, das ganze mit der App fein getuned und seither greife ich da auch nur sehr, sehr selten zur App. Alles was ich täglich brauche, also im Wesentlichen die Pegel, geht vom Pult aus und ohne die App bemühen zu müssen.
Schieberegler brauchen viel Platz.
Hmmm, das Flow ist breiter, aber das MG06 ist tiefer.
Yamaha MG06X: 149 x 202 x 62 mm (B x Tx H)
Flow 8: 229 x 172 x 48 mm (B x Tx H)

Noch was. Das Yamaha AG06* verfolgt ein ähnliches Konzept wie das Flow 8. Auf dem Gerät nur das wesentlichste und der Rest über die App.
 
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  • Ersteller
  • #10
Hey,

ich danke euch für eure zahlreichen Antworten. Das hilft sehr weiter!
Wir haben jetzt aber eine kleine Grundsatzdiskussion, die ich für mich erst klären müsste, um Produkte zu vergleichen. Entweder das ID14 behalten und ein Pult zwischenschalten oder das ID14 tauschen gegen eine Lösung die beides kann. Danke an dich, HD600, für diesen Einwand.

Es ist nicht so, dass ich darüber nicht schon nachgedacht habe. Mir ist es wichtig, dass ich die Neumänner ohne den Laptop nutzen kann, um auch mal offline Musik zu machen. Da das ID14 das nicht kann und ein Pult mir viele Freiheiten gibt (Lautstärke & FX einzelner Kanäle bequem und analog einstellen) war ich relativ schnell bei dieser Lösung. Über die Soundqualität habe ich mir schon gedanken gemacht, insbesondere da ich nach vielen Jahren mit Budget-Lösungen super happy bin, endlich vernünftige Monitore (+DSP / MA 1) zu besitzen. Das Arturia AudioFuse Studio bzw. das REV2 finde ich da schon sehr interessant, insbesondere mit der Bluetooth Funktion, sodass ich auch ohne Laptop Musik hören könnte. Die Effekte sind nach kurzer recherche wohl nur per Software zu nutzen, d.h. mit Laptop. Ich werde aber nochmals etwas tiefer recherchieren. Habt ihr da sonstige Erfahrungen? Die KI haut übrigens als Empfehlung das Neumann MT48* raus. Sieht von der Funktionalität tatsächlich perfekt aus, allerdings ist das echt ne Stange Geld...
 
  • #11
Noch was. Das Yamaha AG06** verfolgt ein ähnliches Konzept wie das Flow 8. Auf dem Gerät nur das wesentlichste und der Rest über die App.

Ich hatte ja auch mit dem MK 2 geliebäugelt, (wie oben beschrieben) … diese „Mischung“ hat mich nicht überzeugt. Damit wollen sie wohl eher die Podcaster versorgen.
Dann mache ich via Interface doch lieber gleich alles per Apps …
 
  • #12
Das Arturia AudioFuse Studio bzw. das REV2 finde ich da schon sehr interessant, insbesondere mit der Bluetooth Funktion, sodass ich auch ohne Laptop Musik hören könnte. Die Effekte sind nach kurzer recherche wohl nur per Software zu nutzen, d.h. mit Laptop. Ich werde aber nochmals etwas tiefer recherchieren. Habt ihr da sonstige Erfahrungen?
Absolut geiles Teil, vor allem mit den Bedienmöglichkeiten direkt am Gerät. Gute Ausstattung an Ein- und Ausgänge, durch Insert kannst du auch Effekte einbindung und nutzen, auch ohne PC. Der Klang von dem Teil ist herrlich, vor allem auch im direkten Vergleich mit dem ID14 den ich gleichzeitig hier hatte. Es ist wie wenn man einen Schleier abnimmt, die Wiedergabe klingt plötzlich räumlich und luftig, auch bei den Aufnahmen die von einem Audient stammen. Es geht hier also nicht um die Preampqualität, die ist auch schon bei Audient sehr gut, sondern um Wandler-Part der letzten Endes den Neumann den Sound übergibt.

Das einzige Problem was ich hatte: Ich hatte gerade einen neuen Mac mit neuster Software und großem Tahoe-Update geholt. Nach dem Update funktionierten Teile der Mixsoftware von Arturia nicht so wie sie sollten und vorher getan hatten. Natürlich hat inzwischen Arturia die Fehler behoben:

Zu meiner Zeit stand da wochenlang, dass sie erstmal eruieren welche Geräte sie überhaupt an Tahoe anpassen und da ist mir schmerzlich bewusst geworden, wie sehr ein Interface von guter Softwarepflege abhängig ist und bin somit auf RME umgestiegen den ich zu einem ähnlichen Preis erstehen konnte. Bei dem Preis stand für mich auch die Frage im Raum, ob Arturia auch noch in Zehn Jahren die Software weiterhin so pflegt für neue OS-Versionen und da ist RME halt sehr besonders. Hätte ich den Arturia zu einem anderen Zeitpunkt gekauft, hätte ich ihn sicherlich behalten.

Mir fehlt es momentan an nichts, dennoch vermisse ich manchmal den AudioFuse wegen seinen geilen Konzept. Gut, bei meinen jetzigen Platzverhältnissen schätze ich auch die Kompaktheit des Babyface und finde deren Bedienung auch sehr gut. Stand-Alone nutze ich ihn zur Zeit nicht, hierfür müsste man auch einen extra Netzteil besorgen. Ich Vergleich dazu bietet der AudioFuse einfach mehr In- und Outputs bei ähnlich guter Audioqualität.

Würde ich heute einen Interface mit guter direkter Bedienbarkeit und vier Mic-Preamps suchen, würde der Arturia ganz oben auf meiner Liste stehen. Es ist ja nicht so, dass Arturia besondere Probleme bei der Software-Produktpflege im Vergleich zu allen anderen Hersteller hat, es ist nur, dass RME in dieser Hinsicht besonders heraussticht. Es gibt dennoch eine gute Interface-Welt außerhalb von RME.

Hatte zum Audifuse damals auch was geschrieben:
 
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  • #13
Dann mache ich via Interface doch lieber gleich alles per Apps …
Mir hat noch niemand wirklich schlüssig erklären können, was an einem Interface mit ein bisschen DSP Funktionen besser sein soll als an einem Digital Pult, das auch ein Audio Interface ist. Hmmm. Ich denke das ist in den Köpfen der Leute so drin. Live ein Mischpult, im Studio muss es ein Interface sein. Dabei sind heute die Übergänge fließend, mit leichtem Vorteil für die Mischpulte, da deren Bedienoberfläche in der Regel besser ausgestaltet ist.

Arturia AudioFuse Studio

Hmmm. Da bewegst du dich preislich gleich Mal ein Stück weg von den kleinen analogen Pulten.
Da habe ich aus der Mischpult Welt mit den A&H CQ Geräten auch ganz nette "Markt Begleiter" im Auge. Und zweivon denen sind auch gleich wieder voll bedienbar, ohne App oder Computer. Und Recording kann man damit auch machen.
 
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  • #14
Ich denke das ist in den Köpfen der Leute so drin. Live ein Mischpult, im Studio muss es ein Interface sein.
War früher sicher noch ausgeprägter als heute. Wahrscheinlich werden die Bauteile der Mischpulte immer besser, dennoch denke ich, dass gute Interfaces auch heute noch eine Schippe drauflegen können in Sachen Audioqualität. Dabei rede ich hauptsächlich von Mic-Preamps- und Wandler-Qualität. Da habe ich auch verglichen, das ist noch heute so.

Auf der einen Seite muss man die gesamte Signalkette betrachten und die Frage ist berechtigt ob es so hochwertige Komponenten im Detail sein müssen. Hier spielt sicherlich auch etwas Technik-Geilheit und Qualitäts-Fanatismus eine Rolle und nicht nur der ehrliche Bedarf. Auf der anderen Seite war es für mich frappierend, wie viel besser ein AudioFuse oder eine RME an meinen Neumänner klingt, auch hier in einem fast unbehandelten Raum. Also ja, wenn man an sowas gefallen findet kann man hier auch sinnvoll etwas mehr ausgeben.
mit ein bisschen DSP Funktionen besser sein
Das lasse ich mal außen vor da die meist in Mischpulten verbauten Effekte kein Studioniveau haben, zumindest nicht bei den günstigeren Geräten (vermutlich noch nicht mal bei den teureren..). DSP bei Interfaces ist für mich hier auch etwas Nebensache und sicherlich kein alleiniger Kaufgrund.
mit den A&H CQ Geräten
Die finde ich auch geil und habe sie oben nur nicht erwähnt, weil sie von den Eingängen rein für zuhause, meist überdimensioniert sind. Das sind Geräte die ich sofort in Betracht ziehen würde, wenn ich in meinem Home-Studio mehrere Instrumente gleichzeitig anschließen wollte, insbesondere wenn dort dann auch mehrere Musiker zusammenkommen die gleichzeitig aufzunehmen sind.

Ich denke dennoch nicht, dass sie mit RME oder Audiofuse in Sachen Wandler und Preamps mithalten können aber die Frage ist hier auch was man wirklich braucht und vor allem, was auch praktikabler ist und dazu mehr animiert etwas zu produzieren. Kann also durchaus sein, dass Geräte die "nur" gut sind dennoch die bessere Lösung bieten können, daher finde ich deinen Einwand auch berechtigt.
 
  • Ersteller
  • #15
Danke nochmals für eure Ergänzungen.
Wenn ich mich jetzt für ein neues Interface entscheiden sollte, sollte das aber auch für ein paar Jahre ein treuer Begleiter sein. D.h. ich wäre bereit etwas mehr Geld auszugeben, wenn sich a) die Qualität der Tonwiedergabe durch meine Neumänner im Vgl. zum ID14mkII wirklich verbessern sollte und b) ein Standalone Betrieb zum Musikmachen praktikabel genug ist. Beim Arturia AudioFuse Rev2 bin ich mir unsicher, ob ich ohne FX (zumindest etwas Reverb und ggf. Kompression) im Standalonebetrieb glücklich werde. Alternativen die beide Punkte erfüllen könnten habe ich bei meiner heutigen Recherche zumindest noch nicht gefunden... zumindest nicht unter 1800€, s.o.

LG
 
  • Ersteller
  • #16
*Beiträge bitte zusammenführen*
Edit: Also nach einiger Recherche gestern Abend und heute morgen ist es wohl so, dass das Arturia zwar im Standalone als Mixer fungieren kann, allerdings der Reverb nicht zur Verfügung steht. In Frage würde auch das MOTU Ultralite MK5 (bzw. es gibt jetzt eine neuere Version mit etwas veränderten Spezifikationen), was dies immerhin per Smartphone könnte. Auch das wäre ein Kompromiss, aber der Preis des MOTU ist nicht uninteressant. Wirklich im Standalone Betrieb geht wohl z.B. das RME Fireface UCX II, aktuell bei 1240€. Die Bedienung ist halt bei weitem nicht so bequem wie beim Arturia mit physichen Reglern. Tjoa...

Also Entweder RME oder z.B. Arturia + externer Reverb fürs mic.
 
  • #17
MOTU Interfaces hatte ich früher auch diverse im Einsatz, 828 und Ultralite, die können auch Mischpult standalone, natürlich auch nur mit Einschränkung, was die Bedienung angeht. Aber wie @Mfk0815 oben schon erwähnt, wenn alles einmal eingestellt ist, muss man lediglich mal die Lautstärken anpassen.
 
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  • #18
Wirklich im Standalone Betrieb geht wohl z.B. das RME Fireface UCX II, aktuell bei 1240€
Es geht auch mit dem RME Babyface Pro welches ich hier habe.
Normalerweise hat der RME keine Schalter am Gerät und die DSP Effekte einzustellen, wenn nicht am Rechner betrieben, dennoch ist es möglich (aus dem Handbuch von RME Babyface Pro):
Nutzung der EQs im Stand-Alone Modus
Das Babyface Pro hat weder Bedienelemente noch Speicher für die DSP-Funktionen. Daher gibt es im Stand-Alone Modus keine EQs. Es gibt aber einen Trick: Nutzt man TotalMix FX unter Mac oder Windows, und betreibt das Babyface Pro mit einem externen Netzteil, bleibt beim Abziehen des USB-Kabels der komplette aktuelle Zustand erhalten, inklusive den auf allen I/Os aktivierten EQs. Das Verändern der Eingangsgains und der Ausgangspegel sowie des Monitorings ist am Gerät nach wie vor möglich. Dieser ‘Online’-Zustand geht verloren sobald das Gerät ausgeschaltet wird. Dann aktiviert sich der normale ‘Offline’ Stand-Alone Modus wie er im Gerät gespeichert ist (letzte Nutzung im echten Stand-Alone Mode), und natürlich ohne EQs.
Geht also, wenn auch mit Einschränkung.

Noch ne Frage: Wenn du ohne Rechner singst und du das ohne Rechner aber mit Mic und etwas Hall machen möchtest, wie verstärkst du die Gitarre? Western?

EDIT:
Ich frage weil wenn dich der Audio Fuse Studio z.B. ansprichst, könntest du für Gesang auch einen Voice Processor vorschalten für die Effekte. Damit wärst du auch unabhängiger von deiner Effekt- und Interface-Wahl.

Vielleicht muss man auch das Ganze betrachten, wir kommen hier von einem einfachen Mischpult zu komplizierteren Setups. Manche Sachen machen durchaus sinn (z.B. Voice Processor) wenn man auch mal daran denkt, sowas im Proberaum zu verwenden. Bei mehreren Musiker und Instrumente wurde ich auf jedem Fall auch die A&H CQ Geräte in Betracht ziehen, die bieten alles in einem und womöglich reicht die Qualität schon.

Ansonsten Back to the Roots und eben so einen einfachen Pult dranhängen. Ich würde das allerdings immer Umstöpseln und nicht ständig im Signalfluss haben wenn ich dann mit DAW/Rechner und Interface arbeite. Da ist auch jeder anders und am Ende muss die Lösung für dich passen.

Dennoch wäre es interessant zu hören, was du ohne DAW alles an Instrumente und Effekte betreiben willst und ob sich das ganze auch zu mehr Musiker entwickeln kann.

EDIT2:
Deine Neumänner haben doch ein XLR- und ein S/PDIF Cinch Eingang. Soweit ich weiß kann man nicht beide Eingänge mixen oder parallel betreiben sondern muss am Monitor umschalten. Wenn du doch ein kleines Pult verwendest um ohne Rechner zu üben, diesen über einen kleinen Adapter-Wandler mit den Monitoren verbindest, hättest du einmal deine Interface-Signalkette und getrennt davon, deine Übungs-Signalkette. Mit sowas müsste es doch gehen:

Keine Ahnung ob das geht, nur so eine Idee.
 
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  • Ersteller
  • #19
Guten Abend,

danke für eure Rückmeldungen.
Noch ne Frage: Wenn du ohne Rechner singst und du das ohne Rechner aber mit Mic und etwas Hall machen möchtest, wie verstärkst du die Gitarre? Western?
Ja genau, entweder Western, welche manchmal auch mit über die Monitore läuft, oder E-Gitarre mit Pedalamps (z.B. UA Ruby oder UA Dream). Piano würde eh nicht gehen, da ich aktuell nur ein Controller-Keyboard habe, welches zwingend auf eine Libary zugreifen muss.
Von dem Mischpult bin ich gedanklich jetzt weiter weg und bin neugierig, ob ein anderes Interface die Neumänner wirklich noch mal anders klingen lässt.
Ich möchte irgendwie auch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen - so viel Reverb brauche ich beim Gesang auch wiederum nicht und könnte mir einen externen Voice Processor auch irgendwie vorstellen, wenn ich unzufrieden sein sollte. Oder halt dann doch über den Laptop (Mixer Software oder DAW).

Das Arturia Interface gefällt mir aktuell so gut weil es irgendwie mehrere Punkte erfüllt:
- Soundverbesserung grundsätzlich (?) und gleichwertig wie ein RME?
- Gefällt mir vom Bedienkonzept sehr gut
- Bluetooth, wenn ich übers Handy mal Musik hören möchte (keine Ahnung wie verlustbehaftet das ist. Zudem nutze ich eh Spotify. Zwar in der neuen Lossless Einstellung, aber auch das ist halt Streaming...)
- Mein Piano-Controller könnte über den USB Port verbunden werden. Da müsste aber eh der Laptop laufen zwecks Libary.

Ich habe mich etwas zur Firma RME / Audio AG eingelesen. Mit dem Produkt, also Babyface oder sogar Fireface UCXII würde ich vermutlich sehr lange Zeit sehr gut fahren..manchmal macht es auch Sinn etwas Geld zu investieren... keine Ahnung.
 
  • #20
Sind beide geil, der Audio Fuse Studio und der RME. Der Studio nimmt halt ein wenig mehr Platz ein aber dafür hat er natürlich mehr In- und Outputs. Beide Geräte haben eine Bedienung von oben. Wenn es eher von vorne sein muss, dann eher den UCXII, der kann sogar direkt aufnehmen ohne Rechner.
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EDIT: Ah... ich checke es jetzt gerade, es gab vor kurzem eine REV 2 beim Studio...
 
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