Empfänger peakt bei Sennheiser Funksystem

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JustinSane
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Hallo zusammen,

habe da ein recht hartnäckiges Problem.
Heute ist mein Sennheiser ew 172 G2 Funksystem gekommen. Angeschlossen, nach Gebrauchsanweisung die Aussteuerung angepasst und toller Klang, ich bin begeistert :)
Jetzt hat mich aber ein Freund darauf aufmerksam gemacht, dass der Empfänger peakt, wenn ich in die Saiten schlage oder gemutet spiele. Er meinte dann nur, dass es mir wohl irgendwann den Empfänger zerlegt, wenn er öfter peakt.
Habe dann natürlich mal den Volume Poti von meiner Gitarre auf 5 runtergedreht und naja, ihr könnts euch denken, peakt nicht mehr. Aber was ist denn das für eine Lösung? Der Sound ist total dünn, leblos und schwach. Auf die Kraft eines voll aufgedrehten Volume Potis will ich nicht verzichten!
Gibt es denn da keine andere Lösung wie man das peaken wegbekommt? Auf der Sennheiser HP steht mal wieder nichts und in der Gebrauchsanweisung wird auch kein Wort darüber verloren.
Ach ja, wenn ich am Empfänger den Ausgangs-Pegel runterdrehe bewirkt das überhaupt nichts außer, dass der Sound natürlich dünner wird. Peaken tuts trotzdem weiterhin.

Danke schon mal für eure Hilfe! Vielleicht hat ja jemand ein ähnliches Problem.

Beste Grüße,
Karl
 
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Hallo,
du kannst im Menü des Senders eine Dämpfung einstellen.
Findet sich, wenn du das Menü durchblätterst, unter SENSIT (=Sensitivity=Empfindlichkeit) da kannst du dann mal ausprobieren, welche Einstellung passt, damit es nicht mehr clippt. Ich würde aus dem Bauch raus auf -20dB stellen.
Wegen dem Empfänger musst du keine Angst haben. Ich hätte nur bei allem was dahinter im Signalweg liegt Bedenken wegen den Rechteckspitzen, die durch das CLipping entstehen.
Ansonsten Viel Spaß mit deinem neuen Spielzeug
Grüße
DrummerofSOJ
 
Ja am Sender konnte ich alles einstellen, und wie du richtig sagst: -20db für Humbucker und -10db für Single Coils. Der Sender peakt ja auch nicht, nur der Empfänger.
Also macht das peaken am Empfänger nichts aus? Würde das gerne ganz genau wissen, das System war nämlich nicht ganz billig ;-)

Grüße,
Karl
 
Naja am Empfänger selbst macht ads nichts aus, aber wie DrummerofSoJ schon erwähnt hat, hast du durch die Peaks rechtecksspitzen... das heißt so ein Signal:
Code:
    ___      ___
   /   \    /
\_/     \__/

Und das sind keine sauberen Sinussignale mehr...

Also solltest du am Sender/Empfänger (je nach dem wo dus tun kannst) eine Dämpfung einstellen, das das signal nicht zu stark ankommt...

Ich würde dies so einstellen, das es bei härtesten anschlag nicht clipped (in den Peak geht)


Und zwar relativ knapp ;)


Probiers einfach ma aus ;) den ausgangspegel kannste dann ja wieder bissl höher stellen am gerät
 
Also es gibt bei dem Seit folgende Einstellmöglichkeiten:

1. Sensit: Einstellung der Aussteuerung am Sender; habe ich schon so eingestellt, dass der Sender nicht mehr peakt
2. AF Out: Pegel des Audio-Ausgangs am Empfänger einstellen; das Signal kommt schwächer an (Zerre wird z.B. total rausgenommen) aber peaken tuts immer noch wie vorher.
3. Sqelch: Einstellung der Rauschsperren-Schwelle; hab ich noch nichts rumprobiert, da ich davon ausgehe, dass das Rauschen wenig mit dem peaken zu tun hat.

Natürlich kann man dann noch den Kanal wechseln oder die Empfangsfrequenz für die verwendete Kanalbank einstellen. Aber ich denke auch das hat eher wenig mit dem peakenden Empfänger zu tun. Wenn doch, bitte belehrt mich eines Besseren ;-)

Beste Grüße,
Karl
 
Ich wundere mich hier schon die ganze Zeit, wie das überhaupt sein kann, was du beschreibst. Irgendwie versteh ich das nicht.

Dass der Sender übersteuert kann natürlich passieren, wenn die Gitarre einen zu hohen Spannungspegel an den Sender schickt und dieser den A/D-Wandler zum clippen bringt.

Danach wandelt der Sender das Gitarrensignal in ein funkfähiges Digitalsignal um, das an den Empfänger gesendet wird. Und das sollte in einer derart genormten weise erfolgen, dass dem Empfänger niy passiert. Sender und Empfänger müssen sich quasi "verstehen", die können sich im Normalbetrieb ja schlecht kaputt machen.

Was man meines Wissens einstellen kann ist die empfindlichkeit des Empfängers, durch die man quasi die Reichtweite der Funkstrecke einstellt. Das führt dann aber eher zu Problemen, da der Empfänger dann Störstrahlung auffängt.

Das empfangene Signal enthält ja nur Werte, die dem Empfänger sagen:
erste µikrosekunde: Spannungspegel 3V
2.µs: Pegel 2V
3.µs: Pegel 4V

und so weiter. es wird das empfangene Digitalsignal wieder in ein Analoges zurückgewandelt. Was da schon von der Beltbox geclippt wurde is weg.

Da stellt sich doch eher die Frage: gehören Sender und Empfänger zusammen? denn die sollten von den Sende- und Empfangspegeln der Funkstrecke her aufeinander abgestimmt sein (siehe oben)

hmmm, vll versteh ichs auch falsch, aber so, wies beschrieben ist, versteh ichs nicht
 
Kannst du am Sender nicht den Inpulevel runterregeln. Beim Shure geht das, muss doch bei dem auch möglich sein
 

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