EQ, Vocals, Mastering .. Cool Edit.

von wawawii, 30.12.03.

  1. wawawii

    wawawii Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.03   #1
    Hi!

    aaaallsoo. ich hab ein wenig im forum gestöbert und bin aber doch nicht ganz zufrieden ;) - hab noch ein paar fragen, von denen ich hoffe, ihr könnt mir dabei helfen.

    die situation: wir haben ein paar songs in unserem proberaum aufgenommen und zwar mit recht einfachen mitteln. was für mikros, mischer und so verwendet wurden interessier hier jetzt eh nicht mehr, ist ja zu spät ;).

    nun liegen die spuren bei mir auf'm rechner in cool edit 2 pro vor.
    die drums sind auf einer spur, bass auf 1 mitunzter 2, gitarren auf mehreren. gesang kommt die tage noch. aber natürlich auch auf einzelne spuren.

    so, mir geht's letztlich ums mastern. also normalisieren, EQ verwenden, evtl. effekte drauflege, lautstärke angleichen, etc.


    (1) EQ - Normalisierung - EQ ?!
    in welcher Reihenfolge geh ich da am besten vor? normalisiere ich erst jede einzelne spur ( also ich mein mit nroamlisieren den pegel der spur anheben halt gemessen am höchsten wert ) wende dann nen EQ , etc drauf an, und normalisiere ich dann den mixdown nochmal. oder erst effekte und eq drauf und dann erst due spur normaliseren, abmischen, mixdown normalisieren!? sagt mal wie man's eigentlich macht :)

    (2) Equalizier , wann wo wie
    ich hab mir das homerecording.de drum tutorial angeschaut. nun hab ich aber die gesamten drums auf einer spur. wie arbeite ich da am besten mit dem EQ - also welche frequenzen sollte ich für was absenken/anheben? zB ne kickende bassdrum, klirrende crashbecken, etc. also welche frequenzbereiche ( 30 band EQ ) sind da interessant?
    allgm. (also auch für vocals, bass und git.) würden mich ein paar EQ tipps interessieren

    (3) Vocals verzerren
    ich hab's auf den letzten Wohlstandskinder-Alben gehört und find's eigentlich mitunter passend den Gesang zu verzerren. Denke mir aber, dass das wohö mit nem Röhrenvorverstärker für's Mikro gemacht wurde. Kann ich das aber evtl. nachträglich auch noch ähnlich hinbekommen!? am besten mal nen wsk song anhören , dann wisst ihr was ich mein ;)

    naja, danke für's lesenund evtl. antowrten :)

    gruß
    krowi
     
  2. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.12.03   #2
    Moin...

    (1) Das Normalisieren der einzelnen Spuren kannst du dir sparen, das wird ja im Mix hinterher doch wieder geändert. Einfach jede Spur mit EQ, ggf. Effekten etc. zum klingen bringen, abmischen. Das Mastering (also die Bearbeitung des fertigen Mixes) beinhaltet neben weiteren Schritten - mal hier nach "Mastering" suchen - die Normalisierung, aber erst als allerletzten Schritt.

    (2) Da wird's schwierig. Mit allen Drums auf einer Spur wird man nur Kompromisse erreichen können. Da gibt's schlicht kein Patentrezept (gibt's schon bei mehreren Spuren nicht, nur Ansatzpunkte, von denen aus man sich vortasten muss). :arrow: ausprobieren, was Euren Vorstellungen am nächsten kommt.

    (3) Du kannst einen Verzerrer-effekt auch nachträglich erzeugen, wenn es um den Effekt geht. Der "normale" Einsatz einer Röhrenvorstufe für Gesang soll eigentlich keine (hörbare) Verzerrung machen, sondern dem Gesang lediglich etwas Wärme und Fülle einhauchen. Wenn's richtig dreckig werden soll, tun's auch diverse Plugins, die z.B. normalerweise für Gitarre gedacht sein können.

    Jens
     
  3. wawawii

    wawawii Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.08.05   #3
    so, greife noch mal mein altes thema auf.

    der thread klick mich spricht es schon an.

    welche effekte und plugins brauche ich um vocals im track durchsetzungsfähig zu machen und vor allem wie bekomme ich die vocals so im mix unter, dass sie nicht "schwebend" über dem musiktrack liegen?

    kompressor okay, verständlich. hall oder delay? wieviel davon? enhancer oder exciter nehmen? wenn ja, welche? sonst was?

    ausserdem: leadvocals unbedingt doppeln - auch wenn es für den hörer nur "einstimmig" wirken soll? wenn ja, 2 dubs (für links- rechtsversetztes panning) oder reicht 1?

    mikro tipps? mom. wird ein großmembran kondensator mikro genutzt.... MXR VL 67 oder so...

    könnte mir nen röhrenvorverstärker ausleihen. wieviel macht der aus? klingt der gesang dadurch mehrbar wärmer, vllt voller?

    fragen, fragen, fragen ;) .. hab halt keinen plan, wie ich an vocals am besten rangehe...

    danke&gruß
    krowi

    www.pots-online.de
     
  4. just_feel_the_beat

    just_feel_the_beat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.05   #4
    @ krowi
    1. Gate
    2. Kompressor
    3. EQ
    4. Effekte
    normalisieren? wozu? ... macht der Kompressor und der Kanalfader! normalisieren spielt eigentl. blos beim mastering eine Rolle
    http://www.bws-tonstudio.ch/tontechnik.htm
    Wie .jens schon sagte mal mit gitarreneffekten rumprobieren. Weis nicht, was cool edit da standartmäsig mit dabei hat.

    zum post #3
    ich denke das Problem mit den vocals liegt in der Aufnahme. Ich nehme an ihr habt nacheinander eingespielt und der sänger hat instrumente über Kopfhörer gehört. Richtig? Wenn dem so ist, lass den Sänger nochmal singen und dreh ihm den Kopfhörer lauter oder zumindest seine Stimme im Kopfhörer leiser. Das hat zur Folge, dass er lauter singt. Ich finde, dass die Stimmen nicht richtig passen, weil sie halt von der Stimmung her abweichen. Das Lied an sich rockt schon, aber ich finde, dass die Stimmen da auch etwas lauter gesungen gehören. Keine Ahung wie ich das weiter beschreiben kann.
    Danach is eigentl. blos ne Frage der Kompressoranwendung + leveling.

    Doppeln wird ich die leadvocals nicht unbedingt. Wenn ihr zuviel Zeit haben sölltet, könnt ihrs gerne machen. Aber wenn diese nicht genau passen klingt es schrecklich. (Ich nehme gerne Tips entgegen, wie das 2. Einsingen effektiver gemacht werden kann, sprich dass es nicht nur Zufall ist, dass die 1. zu 2. passt)

    Wieviel Hall/ reverb da drauf "muss" müsst ihr für euch entscheiden. Ich würde einen Kürzeren, relativ dichten hall nehmen und diesen soweit reindrehen, dass er die Stimmen nochmal etwas voller macht aber auch nicht aufdringlich wird.
    Exciter kann man probieren... muss man hören obs was bringt. Mag ich an dieser Stelle nicht beurteilen. Selbiges gilt für den Röhrenvorverstärker. Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann probierts aus.
    Hab leider zu dem Mikro nichts gefunden. Aber Großmembran Kondensator ist auf jeden Fall die richtige Wahl für Gesang.

    Hoffe ich konnte bissl helfen. Wenn noch Fragen offen sind, dann fragt nach.

    Grüße
    Franz
     
  5. wawawii

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    Erstellt: 22.08.05   #5
    danke schön

    werd dann morgen mal den vorverstärker ausleihen und vorschalten, beim aufnehmen den monitormix nochmals deutlich leiser regeln und mich auf Compr., EQ, Exciter/Enhancer und Hall beschränken. Denn eigentlich sollte das ja reichen um was brauchbares bei rumzubekommen.
     
  6. DeathMetal

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    Erstellt: 23.08.05   #6
    Hallo ...

    kleiner Tipp am Rande:

    Wir haben, um die Stimme voller zu machen ne Röhrensimulation eines Gitarrenverstärkers verwendet. Vorsicht ist aber angesagt, denn das Teil kann schnell dazu verleiten zu viel davon reinzudrehen, deshalb am besten immer wieder im A/B-Vergleich anhören - so kann man am besten abschätzen ob`s zu viel ist oder nicht, aber in der richtigen Menge wirkt das Ding richtig Wunder. War ein Gratis-VST ... mal sehen, ob ich den Link zu hause noch irgendwo rumliegen habe ...

    Grüße

    Manuel
     
  7. just_feel_the_beat

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    Erstellt: 23.08.05   #7
    Arbeitet denn eine Röhrensimulation vom Git.- Verstärker anders als ne normale Röhrensimulation? :confused:

    Franz
     
  8. DeathMetal

    DeathMetal Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.08.05   #8
    Röhrensimulation inkl. der Zerre eines Gitarrenverstärkers ... sorry mein Fehler!

    Grüße

    Manuel
     
  9. wawawii

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    Erstellt: 27.08.05   #9
    hm interessant.. als her mit dem link :)
     
  10. wawawii

    wawawii Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.01.06   #10
  11. kernspinnerin

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    Erstellt: 08.01.06   #11
    EQ-Einstellungen fürs Drumset gibt es hier: http://www.sengpielaudio.com/Kochrezepte.htm

    Allerdings habe ich das selbst noch nicht ausprobiert, deswegen kann ich nicht sagen, wie gut oder schlecht das im Einzelnen ist.
     
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