Erfahrungen mit Setup mit zwei 1x12 Boxen?

von Alexusss, 30.07.08.

  1. Alexusss

    Alexusss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.08   #1
    Hallo zusammen!

    Ich habe die letzten Jahre in meiner Band einen Mesa Boogie Studio 22 Amp gespielt. Wir machen Pop-/Rock-Cover und spielen im Jahr ca. 15 Gigs.
    Da der Studio auf einigen größeren Bühnen (ohne zusätzlich ein bischen was über Monitor zu kriegen) doch so langsam aber sicher in die Knie geht, habe ich mir letzte Woche ein Marshall JVM Topteil für größere Auftritte gekauft. Momentan spiele ich das Teil über ne 1960 Standard Box. Aus Gründen der Flexibilität will ich mir aber zwei 1x12 Boxen besorgen (vermutlich die Harley Benton Teile und bessere Speaker einbauen) und diese dann live wie Monitore schräg vor mir oder eine vor und eine hinter mir aufbauen.

    Hat einer von euch mit einem solchen Setup Erfahrung? Will halt für mich einen möglichst guten Bühnensound, ohne den Rest der Band wegzublasen.

    Grüße!
     
  2. Loomis

    Loomis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.08   #2
    Ich hatte zwei Marshall JCM800 1x12" Boxen, auch für Pop/Rock-Cover und ich fand die Konstellation recht gut. Man ist vom Abstrahlwinkel halt deutlich flexibler. Außerdem gehen die Boxen nicht so auf den Rücken beim Schleppen ;)

    Das Bassfundament hat man mit den 1x12"ern natürlich nicht so, aber zum einen ist das bei Pop/Rock eh nicht so gefragt und zum anderen sollte man das auch eher dem Bassisten überlassen.

    Die Harley Benton-Boxen kosten ja nicht viel, ich würde sie in deinem Fall einfach mal kaufen und das mit diesem Setup ausprobieren.
     
  3. ratking

    ratking Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 30.07.08   #3
    Ich benutze bei uns in der Band sogar zwei Setups mit je 2x112er ... Und bin - in 'ner Black/Ambient Metal Band - sehr zufrieden damit. Zum einen kann man tatsächlich durch die Aufstellung den Bühnensound stark verbessern. Zum anderen ist man absolut flexibel - manchmal tut's auch eine 112er, dann hat man entsprechend noch weniger zu transportieren.

    Besonders bei shclechtem Monitoring spielt so'n Setup dann seine volle Stärke aus. Man kann z.B. eine 112er links neben dem Schlagzeug, eine rechts davon aufstellen. Das dann bei beiden Amps - so hört jeder Gitarrist sich sowie den anderen Gitarristen von so ziemlich jeder Bühnenposition aus, auch wenn aus den Monitoren mal wieder kein Gitarren-Signal kommt ;)

    Und in den seltenen Situationen, wo in 'ner ultra-kleinen Location mal die Amps übnerhaupt nicht abgenommen werden - da ist so'n Setup auch Klasse, weil man über die ganze Breite des Raums 'nen recht homogenen Gitarren-Sound hat.

    Über das Bass-Fundament würde ich mir keine Sorgen machen. Zum einen kommt's sehr auf die Box an - die Engl e112V hat z.B. mehr Bassfundament als viele 412er ;) Zum anderen gehören die gItarren nun mal nicht in die Bässe - da toben sich schon Kick und Bass aus. Gerade auch in heftigeren Bands mit evtl. Drop-Tunings finde ich das tendenziell schlankere Klangbild von 112ern dem Bandsound sehr zuträglich. Das ganze wird einfach aufgeräumter und tighter im Sound - wenn man denn tight spielen kann ;)

    Mit 'nem mumpfigen 412er Sound und viel Gain und Bass die spielerischen Unzulänglichkeiten kaschieren wird bei so 'nem Setup natürlich schwieriger :D
     
  4. Alexusss

    Alexusss Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.07.08   #4
    Klingt gut so weit.
    Werd mir wahrscheinlich mal zwei von den Boxen zulegen und ggf. die Speaker tauschen.
    Dann mal sehen wie das ganze so läuft.
     
  5. georgyporgy

    georgyporgy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.08   #5
    Hallo Alexusss,

    ich besitze seit einiger Zeit 2 Hughes und Kettner HK112AC, mit Thiele-Small Bass-Reflex System. Anschlussfreudig sind diese Dinger auch noch: 3 Klinken-> Input, Serial Out, Parallel Out. 8 Ohm

    So kann man sich beim Zusammenschalten die Wunschimpedanz basteln.

    Eine von denen kann es schon ganz schön fett werden lassen. Gegenüber meiner 70er Jahre 4x12er Orange-Box (die beste je gebaute Gitarrenbox imho) muss die sich nicht verstecken. Wenn mann ein wenig die Bässe erhöht, vermisst man da auch nix.

    Mesa hat auch mal solche Boxen gebaut. Aber leider gibt es diese und die H&K nur noch gebraucht.

    Mittlerweile benutze ich kabelgebundenes In-Ear und gehe nur noch mit einer Box los.

    Übrigens habe ich mir in die Gehäuse einen Boxenstativ-Flansch eingesetzt. Da kann man sich dann auch gut hören, wenn mann direkt bei der Box steht und muss sie nicht schräg stellen. Ist aber Geschmacksache, ob man so was mag.....

    Und Vorsicht bei der Aufstellung: Zu weit auseinander u n d im Winkel aufgestellt kann es aufgrund von Kammfiltereffekten zu "toten Zonen" zwischen den Boxen kommen, wo es grausam klingt. 30cm weiter klingt es dann schon wieder gut usw. Das nervt dann.

    Also vorher spielend mal zwischen den Boxen bewegen....

    LG Jörg
     
  6. Newsted

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    Erstellt: 31.07.08   #6
    interessanter thread, sowas hab ich mir zum giggen eigentlich auch immer gewünscht. wenns monitoring gut ist hätte mir sogar eine 1x12er gereicht. dann noch ein mark4 shorthead und das ganze herumgetrage hätte ein ende. wie siehts dabei eigentlich mit der belastbarkeit so einer box aus? ein JVM hat schon einiges an power, die irgendwo hin muss.
     
  7. Loomis

    Loomis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.07.08   #7
    Kommt halt immer auf den Lautsprecher an...

    Einen einzelnen Greenback würde ich wohl nicht mit voller Lotte durch den JVM befeuern :D

    Aber wenn du zwei Boxen mit je nem G12T-75 (wie bei meinen Marshalls) oder gar nen G12T-100 hast dürftest du ja relativ sicher sein...
     
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