Erste Erfahrungen eines blutigen Anfängers

von TimyFreak, 09.04.07.

  1. TimyFreak

    TimyFreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.07   #1
    Ich wollte nur mal mitteilen, wie es mir erging, seit ich mir vor einem Monat meine 1. E-Gitarre zugelegt habe.
    Interesse am Instrument habe ich das erste Mal wirklich bekommen, nachdem ich ein bischen auf dem Modell eines Kumepls rumklimpern konnte. Hab dann erst in verschiedenen Internetforen (und vor allem hier) gekuckt, was man so an Geld ausgeben kann. Ich glaube, ich hatte erst sowas wie die Ibanez RG-170 im Auge und wollte schon Online bestellen. Hab mich aber doch von von einem anderen Kumpel überzeugen lassen (er spielt schon seit Jahren Akkustik-G, der Einzige mit wirklich größerer Erfahrung, mit dem ich bisher gesprochen hab), nicht im Internet, sondern im Laden zu kaufen. Hat mir die "Musikbox" in Magdeburg empfohlen. Und der Laden ist von der Beratung her wirklich klasse.
    Ich hatte von Anfang etwas von 200 bis 250€ im Auge, billiger sei ja angeblich Schrott und teurer für einen Anfänger, der nicht weiß, wie lange er bei dem Hobby bleibt, Quatsch. Für mich als Linkshänder wars ein bischen schwieriger, da die ja von LH-Modellen eher weniger haben. Der Verkäufer hat mir die Cort X-2 LH in die Hand gedrückt, dass ich sie mir erstmal ansehen konnte. Damit er mal mit Verstärker zeigen konnte, was Gitarren dieser Preisklasse leisten, hat er ein ähnliches Rechtshänder-Modell genommen, um auch spielen zu können ;) Für mich (als Laie) klang das sau gut, und nach Händleraussage sei der Unterschied zu der Ibanez kaum zu merken. Also blieb ich bei der Cort X-2 für 195€. Der Händler meinte, dass das Stimmen mit angeschraubtem Tremolo recht schwierig sei (wenn man mit dem Stimmen der letzten e-Seite fertig ist, ist die unterste E schon wieder verstimmt, da sich alles verzieht). Also hat er das Tremolo abgenommen, im Korpus eine zusätzliche, 3. Feder einhängt und alles richtig festgeschraubt.
    Es gibt ja Anraten, auch als Linkshänder ein Rechtshänder-Modell zukaufen, da man dann auch auf den Gitarren von Freunden mal schnell spielen kann, aber ich finds in der LH-Variante einfach gewohnter, angenehmer. Und es klimpert nicht gleich jeder Idiot drauf rum, der in eurem Zimmer ist, ist n regelrechter Rechtshänderabschrecker ;)
    Der einzige Makel, der mir bisher aufgefallen ist, ist das immer wieder Lockerwerden der Eingangsbuchse. Ist mir erst aufgefallen, als das Kabel garnichtmehr drin halten wollte :D, muss das ding mal mit geegnetem Werkzeug richtig festschrauben.
    Da Plektren nur 50/60 Cent kosten, hat er mir gleich 3 mitgegeben (von Schaller) - von sehr weich bis mittelhart. Habe erst mit dem light medium .027 angefangen zu üben, bin dann aber beim super light .018 geblieben.
    Dann musste für den Tranport ja noch eine Tasche dazu (es steht einfach nur Famous Musik Bag drauf , für 25€) und ein Gurt. (Von Dunlop, ich glaube 15€, mit Lederenden. Man solle darauf achten, dass die Enden stabil seien, da diese leicht irgendwann von der Gitarrenhalterung abgehen. Man solle darauf achten, dass sie schwer überzustülpen seien (weil sie dann logischerweise auch wieder schwerer abgehen), aber man kann die Halterungen am Gitarrenkorpus ja auch abschrauben und die Gurtenden auf der anderen, dünneren Seite überstülpen.)
    Als letztes Item des Tages noch ein billiges Stimmgerät. (von Korg, für ähm 20€?)
    Für einen Verstärker fehlte erstmal das Geld, was mir mein Opa dann aber gesponsort hat - fragt also eure Verwandten / wenauchimmer, ein neues Hobby wird immer gerngesehen ;) Bis dahin hab ich die Spinne als Fingerübung gemacht, für einen Anfänger schwierig und absolutes Muss zum Lernen, nur auf eine Hand zu kucken (meist Griffbretthand, man muss also bald aus dem Gefühl her wissen, über welcher Saite die Schlaghand schwebt), beide Hände zu koordinieren und die Finger der Griffbretthand zu spreizen.
    Naja eigentlich ist ja das allererste, was man lernt, das richtige Greifen eines Bundes - am Besten direkt hinter dem Bundstäbchen, und fest zudrücken. Klingt simpel, aber irgendwie machen es doch einige anders... Drückt man die Saite in der Mitte eines Bundes, also zwischen 2 Bundstänchen herunter, dann sorgt das bei großem Bundstächen-Abstand weiter oben am Gitarrenhals dazu, dass die Saite nicht richtig auf dem gewollten Stäbchen aufliegt, wenn man mal richtig stark anschlägt. Ganz wichtig ist das feste Drücken der Saite, ansonsten kommt statt einem sauberen Ton ein halbes Brummen. Eigentlich ganz logisch, aber mein Cousin meinte, ihm hätten seine "Metaller-Kumpels" schon einiges beigebracht, aber der Typ greift die Bünde halt so schwach, dass kein Ton sauber rüberkommt, keine Ahnung, warum ihn das nicht selbst wundert...
    Habe mich dann nochmal auf den Weg für eine Verstärker-Combo gemacht und mich für den Roland Microcube entschieden, da er ne Menge draufhat und für 120€ im Laden einfach günstig ist (für brauchbare Qualität). Zum Schluss noch ein neues Kabel (3m für 6€) gekauft, das wars. Auf jeden Gegenstand gab's in der Musikbox noch 5% Rabatt, fragt also mal in eurem Laden, ob es das gibt.
    So und da ich keine Lust auf Musikschule hatte / habe, brauchte ich natürlich noch ein Lehrbuch. Absolute Empfehlung des Verkäufers war Rock Guitar Basics von Peter Fischer.
    Habe also im Ganzen 400€ für das gesamte Equipement ausgegeben. Der ersterwähnte Kumpel, dessen Gitarre ich mir mal für ein Wochenende ausgeliehen hatte, hat 200€ für alles ausgegeben, weil Komplettset - von dem so oft abgeraten wird, und jetzt weiß ich auch warum. Die Saiten liegen liegen viel zu tief auf dem Griffbrett, vor allem die tiefe E-Saite schlägt beim Anschlagen fast immer auf allen Bundstäbchen an... Der Komplettsystem-Verstärker sieht zwar groß aus, aber auf Größe und Wattzahl darf man eben nicht immer was geben - so hat der nur ein paar Regler für Tiefen, Mitten und Höhen (und natürlich für Volume und Gain), aber eben nicht die vielen Kanäle des Microcube. Von denen ich aber eh nur Clean und R-Fier (für die verzerrten Sounds) nehme. Ganz wichtig ist aber das neue Kabel. Mein Kumpel hat wirklich mit dem mitgelieferten Kabel gespielt, was man ja höchstens zum Anschließen ans Stimmgerät nehmen darf. Selbst, wenn man keine Saite gespielt hat, hat das Ganze extrem gebrummt, keine Ahnung, wie der auch nur eine Sekunde damit spielen konnte. Der hat zudem so ein "Einsteiger-Gitarrenbuch", mit Kreuzworträtsel und nur Tabs...

    Also ran an meine eigene Arbeit - das Peter Fischer-Buch will ersteinmal von mir, dass ich Noten lerne (bzw. wieder aus dem Schulmusikunterricht auffrischen, das Grundlegende hat mir nur einen Tag abverlangt). Übrigens gibt es einen 60-Wochenplan, der hauptsächlich das Lernen der verschiedenen Buchseiten und - Kapitel auf Tage aufteilt und Anweisung gibt, wann was zu wiederholen sei.
    Nach ein paar kleinen Übungen folgen 2 Songs, die ich bisher jeden Tag übe. Der erste wird nur auf einer Saite gespielt - trainiert, mit der Griffbretthand schnell über die Bünde zu "huschen", der 2. Song auf trainiert schonmal das Spielen auf 3 Saiten. Dazu gibt es auf den 2 mitgelieferten CDs einen Track, der jeden Song komplett mit E-Gitarre vorspielt (damit man weiß, wie es sich anhören sollte), sowie ein 2. Track, nur mit Bass und Schlagzeug, zu dem man mitspielen kann.
    Tja wenn man ersteinmal die (für mich Anfangs wahnsinnige) Geschwindigkeit drauf hat. Dazu hilft, die Noten ersteinmal zu einem Metronom zu üben (gut ist das erste von dieser Seite).
    Ok das wäre ersteinmal alles, was mir zu meinem Anfang einfällt. Eine Freundin meinte letztens, dass sie auch E-Gitarre spielt und ihr Set (mit allem drum und dran) unter 100€ gekostet hätte. Auch ein Ding mit Single Coils und einem Haufen Nebengeräuschen. Keinen Plan, was es da draußen für Zeugs gibt, aber wenn die Anschaffung der kompletten Ausstattung soviel kostet wie ne Tankfüllung Sprit, dann gehe ich mal davon aus, dass sie auch genauso schnell verbaucht ist und jeglichen Spaß am ernstehaften Spielen vergeht.
     
  2. O.B.I.Hörnchen

    O.B.I.Hörnchen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.07   #2
    du hast es von Anfang an richtig gemacht, diese Sets aus dem Aldi sind totaler Schrott und nach nem halben Jahr machts einfach keinen Spass mehr.

    Ich wünsche dir noch viel Spass und Erfolg. Und niemals aufgeben, auch wenns mal schwer wird.
     
  3. Eggi

    Eggi Inaktiv Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 09.04.07   #3
    hehe, geil umschrieben, aber absolut richtig :D

    Bist auf dem richtigen Weg
     
  4. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.04.07   #4
    Es ist immer schön, wenn sich Gitarrenanfänger vorher richtig informieren und keinen Schund kaufen, denn so in der Art hatte ich es damals auch gemacht. Völlig richtig. :)
    120 € waren aber auch happig für den Micro Cube...:rolleyes:
     
  5. Martian

    Martian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.07   #5
    Schön, dass du das hier aufschreibst. Habe mich auch dazu aufgerafft, in den nächsten Tagen ins Musikgeschäft zu gehen und mich beraten zu lassen. Mal sehen, mit was ich nach Hause komme :D
    Viel Spaß und Erfolg dir noch.
     
  6. TimyFreak

    TimyFreak Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.07   #6
    Danke, danke.
    Achja, die Freundin mit dem Billigset meinte auch, dass der erste Satz an Saiten schon nach dem 2. mal Bespielen gerissen sei (???).
    Und für Anfänger mag es ja auch verwirrend sein, dass das Stimmgerät statt dem H ein B anzeigt. Durch googlen bin ich zum Glück noch drauf gekommen, dass das nur die Ami-Variante und kein echter B-Ton ist. Kumpel Nr. 1 aus obigem Text hat dagegen dachte, die Saite sei stark vertimmt, wollte korrigieren und hat so lange gedreht, bis sie gerissen ist :rolleyes:

    Stimmt, 120€ für den Cube war viel (aber noch minus die 5% glaub ich), aber irgendwie wollte ich diesmal auf die Sicherheit eines echten Ladens setzen. Wegen leicheterem Umtausch / whatever.

    Achja, ich fragte mich vor dem Kauf ja auch, was für Pickups die richtigen seien. Auf der Cort X-2 sind 2 Humbucker, und die scheinen erstmal völlig auszureichen. Es gibt ja auch Gitarrenmodelle, auf denen 2 Humbucker und ein Singlecoil sind, aber der SC soll angeblich höchstens noch ne Akkustikgitarre besser simulieren können - wer's braucht (und den Unterschied überhaupt hören kann)... Außerdem sollen durch Singlecoils viel leichter Nebengeräusche mitkommen, vor allem bei Billiggitarren der Tod. Als Laie kann ich dagegen bei meiner nix "Falsches" hören.

    Und nochwas: Ich lerne laut dem Buch ja ersteinmal Single Note Riffs, halte ich auch für einen guten Anfang. Viele Freunde stellen sich aber da immer ersteinmal vor, schon (Lieblings-) Songs üben zu müssen - mit Akkorden. Hab mich da ehrlich gesagt noch kaum dran versucht und würde auch anderen Anfängern abraten, mal eben so einen komplexen Song nachzuklimpern zu versuchen. Man müsste sich da schon richtig reinhängen, sollte aber die Basics parallel weiter üben. Wenn man das von der Zeit her schafft.
     
  7. Dixgard

    Dixgard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.07   #7
    klingt doch nach "garantiert e-gitarre lernen" und das buch ist wirklich alles andere als schlecht! vorher besser informieren, bevor du sowas schreibst! sonst hast du ja wirklich alles richtig gemacht am anfang, sowie ich hoffentlich auch. bin auch linkshänder, spiele aber die ibanez grg 170, dazu auch einen roland cube.
     
  8. TimyFreak

    TimyFreak Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.07   #8
    Ich sag ja nicht, dass es schlecht ist, aber es schien mir halt einen noch einsteigerfreundlicheren Eindruck zu machen ;)
    Das Schlimmste ist, dass der Kumpel das Buch eh kaum ließt und die Gitarre zuhause lässt, während er über die Woche auf Montage ist...
    Und wenn das Notenspielen später wirklich so wichtig sein soll und in besagtem Buch eben nur Tabs stehen... (oder?)
     
  9. Koebes

    Koebes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.07   #9
    Alles in Allem hast Du einen guten Plan gefasst und wirst bestimmt Spaß am Gitarrespielen haben. Auf jeden Fall hast Du auch als Anfänger alles im Griff.

    Kleine Bemerkung:

    Dafür sind Single Coils nicht da. Single Coils haben eine direktere Ansprache (d.h. der Attack ist schneller) und klingen etwas "schärfer" (weniger tiefe Mitten ) als Humbucker, sind aber auch leiser und brummen, da sie ja single coils (eine Spule) sind.

    Das ist natürlich vollkommen richtig. Aber Tonabnehmer kann man tauschen, habe ich auf meiner ersten gemacht, ist supercool geworden. Und die hatte auch Single Coils.

    Dann noch viel Spaß!
     
  10. Reflex

    Reflex Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.07   #10
    selten so viel vernünftiges von einem anfänger gelesen :great:

    du lässt dir keinen schwachsinn von kumpels einreden, und hinterfrägst alles...klasse!

    wie schon mein vorposter schrieb, durch single coils erhält man einfach einen anderen sound, als durch humbucker.
    einfach eine frage des persönlichen geschmacks, und was für musik man machen möchte.
    meine erste e-gitarre war eine washburn, auch mit 2 humbuckern...mittlerweile habe ich 2 fender stratocaster, beide nur mit SC bestückt, und mir gefällt dieser knackige klang momentan besser...
    wobei ich für fette, verzerrte soli dann zu einer gitarre mit humbuckern greife.

    übrigens, hochwertige gitarren mit SC brummen nur mehr ganz wenig bis gar nicht...es gibt auch SC völlig ohne brummen (noiseless).

    aber mach dir um das ganze nicht so viel gedanken, wenn du schon einigermaßen spielen kannst, wirst du von selbst das bedürfnis haben, auch mal andere gitarren auszuprobieren, und mit versch. sounds zu experimentieren.
    dann wirst du auch die soundunterschiede schon besser wahrnehmen können, was einem als anfänger finde ich doch in der regel schwer fällt.

    weiter so :)
     
  11. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 10.04.07   #11
    Humbucker werden meistens für Hard Rock / Metal verwendet, da sie bei hochgedrehtem Gain nicht so furchtbar rauschen und brummen, da sie weniger Anfällig sind gegen Störeinflüsse.
    http://www.musik-service.de/Seymour-Duncan-SH-4-JB-Model-prx395513097de.aspx
    Hier mal auf Demos drücken und anhören - das ist ein hochwertiger Humbucker vom Klang her.


    Die Stratocaster mit 3 Single Coils hat aber in der mitte einen Reversed Wound Single Coil, der, wenn er zusammen mit dem Bridge oder Neck Single Coil zusammenarbeitet, wie ein Humbucker "wirkt", also auch nicht brummt.
    Generell klingen die SCs halt ziemlich anders und werden meistens für andere Musikarten verwendet - hier ein Beispiel:
    http://www.musik-service.de/Seymour-Duncan-SSL-1-Vintage-Staggered-prx395513105de.aspx
    Auch wieder ein hochwertiger Single Coil, hier auch bei Demos wieder anzuhören.

    :D



    Aber es war doch ein sehr schöner Bericht, war gut zu lesen :great:
     
  12. Refused

    Refused Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.07   #12
    Da darf ich dich an diesen Thread verweisen: Stimmt es, dass ein großer Teil von euch keine Noten kann?
    Es ist imho nicht zwingend notwendig, Noten zu können, aber es kann auf keinen Fall schaden und es hilft auf jeden Fall, die Theorie zu durchschauen und wenn man mit anderen Instrumenten zusammenspielen will oder Melodien für andere Instrumente oder Gesang nachspielen will. Ich würde dir raten, zusätzlich(!) noch Tabs zu lernen, geht schnell, ist einfach und oft auch einfach praktischer als Noten.

    Mal abgesehen davon, dass mein erstes Buch absoluter Murks war (man konnte nur Akkorde lernen, war für Akustikgitarre gedacht), kann es manchmal echt nötig sein, auch seine Lieblingsstücke zu spielen, um nicht die Lust zu verlieren. Vor allem, falls in deinem Gitarrenbuch nur vom Autor erfundene Stücke vorkommen sollten. Viele tolle Songs sind einfacher, als man denkt! Kannst ja mal paar erfahrenere Gitarristen fragen, was sie dir empfehlen oder selber nach Tabs gucken. Standardnotation im Internet finden ist wesentlich schwieriger als Tabs, hier kannst die also auch brauchen.
    Achja, aber vor lauter Rocken solltest - wie du auch selber schreibst - nicht vergessen, weiter Basics zu üben.


    Ansonsten bin ich einfach begeistert von deinen Beiträgen! Ein Anfänger, der sich auch Gedanken macht, da geht einem doch das Herz auf! ^^ :great:
     
  13. Koebes

    Koebes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.07   #13
    Die Gleichung Humbucker = Metal / Hard Rock würde ich nicht aufmachen, da Humbucker auch schöne Cleansounds produzieren können. Mit ein bisschen Chorus und einem warmen Hall wird gerade ein Humbucker in Halsposition schön in Szene gesetzt. Als Beispiel fällt mir so mittlere The Cure ein, aber das waren natürlich auch begnadete Knöpfchendreher.
     
  14. Reflex

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    Erstellt: 12.04.07   #14
    nur weil humbucker auch clean gut klingen ( so gut wie alle jazz-gitarren haben humbucker), sind sie dennoch viel besser für härtere rockmusik geeignet, als single coils.
    das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.
     
  15. nichtgutaberlaut

    nichtgutaberlaut Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.07   #15
    Dieses Gitarrenbuch habe ich auch, und ich finde speziell den 2. Song für einen absoluten Anfänger zu schwer. Bei 120 bpm das sauber zu spielen, ist schon anspruchsvoll. An diesem Song habe ich ewig geknabbert, bis das halbwegs flüssig ging. Song 3 ist dann wieder viel einfacher...
    Allerdings ist Song 2 ne prima Aufwärmübung.
     
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