Online Kurse E-Gitarre

Mollemoppi

Mollemoppi

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Guten Abend.
Ich habe letztes Jahr begonnen E Gitarre zu lernen und habe nach wie vor sehr viel Spaß daran. Ich übe mit einer Jet Jt300 über einen kleinen Peavey Amp. Musikalisch geht es in Richtung Punkrock/Grunge bzw. Rock im allgemeinen. Ich habe jetzt einige Zeit Unterricht genommen und kenne die offenen Akkorde, kann diese greifen( nicht bei schneller Geschwindigkeit ) und übe grad Powerchords. Mein Problem ist, dass ich mit meinem jetzigen Lehrer überhaupt nicht zufrieden bin, da es nur riesige Reisen in theoretische Dinge und wenig praktisches ist und mein Beruf. Ich bin Krankenpfleger im drei Schichtsystem. Ich hatte heute eine Probestunde bei einer Musikschule bei der ich für einen monatlichen Beitrag 1x pro Woche 45 min Unterricht bekomme. So weit so gut. Durch meinen Job kann ich das auf 2x monatlich runterbrechen, müsste dafür allerdings den vollen Beitrag zahlen was ich nicht so ganz fair finde. Meine Überlegung war mir eine online Schule zu besorgen da dort Zeit und Tag egal wären. Klar, man kann dort bestimmt keine Fragen stellen aber sich das Tempo selbst einteilen was für mich ein absoluter Vorteil wäre.Bringt das was? Hat jemand damit Erfahrungen und Fortschritte machen können? Welche lohnen sich, welche nicht. Ich bin für jede Antwort dankbar die mich weiterbringt.
Schönen Abend noch.
 

Ich kenne diese zeitlichen Probleme bezüglich regelmäßigem Unterricht. Mir selber hat eine Mischung aus dem Lernen aus Büchern und Unterrichtsstunden nach Bedarf sehr geholfen. Wenn ich mit dem autodidaktischen Ansatz nicht weiter komme, dann kann ich Einzelstunden nach Absprache buchen. Ganz ohne diese Möglichkeit würde es für mich nicht wirklich funktionieren.
Braunschweig ist ja nicht wirklich klein. Versuch doch mal einen freien Gitarrenlehrer zu finden, der sich auf solch eine Absprache einlässt.
 
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Hi,
schau dir auch mal truefire.com an. Vielleicht interessant für dich. Viele Themen und viele Lehrer, da findet sich immer was passendes.
 
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  • #4
@unixbook Es gibt schon einige private Lehrer. Das ist aber nach meiner Recherche alles Akustikgittare.
 
Hi,
Ich kann zwar nicht vom Einsteigerlevel aus sprechen, aber online Kurse bringen definitiv etwas und sind aus meiner Sicht annähernd mit Gitarrenstunden bei einem Lehrer vergleichbar. Besonders wenn sie die Möglichkeit für Video Feedback geben.

Sehr gut finde ich:
Gitarrenlehreronline.de (Bernd Kiltz findest du auch auf YT).
Supergain.de (auch auf YT)

Wen ich auch ok finde ( findest auch ein paar Videos auf YT):
Fingerfux.de
 
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  • #7
Danke schonmal für die Antworten. Ich bin noch auf die Seiten Guitarschool.at und Music2me gestoßen. Music2me hat mich schon angesprochen da man dort keinen Einzelkurs kauft sondern ein Abo bei dem man dann Zugriff auf sämtliche weiterführenden Kurse hat.
 
Das Wichtigste ist, dass man regelmäßig dabei ist. Wenn man pro Woche nur auf 2h kommt, und das am schlimmsten auch noch auf einen Tag am Wochenende zusammenquetscht, dann bringt das ziemlich wenig. Egal ob so oder so.
Insofern wäre die wichtigere Frage für dich wie viel Zeit du möglichst gleichmäßig verteilt dafür aufbringen kannst.

Aber ja, Onlinekurse können was bringen. Auf jedenfall 1000 mal besser, als sich alles auf Youtube anzueignen.
 
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Ich kann mir vorstellen, dass dieser Onlineunterricht - zum Beispiel über Skype oder Zoom (findet man auch bei Kleinanzeigen) doch fast genau so gut ist, wie Präsenzunterricht. Dann kannst Du Fragen stellen usw. Deine Grifftechnik überprüfen lassen etc.

Ich hatte nur ganz kurz einen Gitarrenlehrer, aber das war wichtig.

So ein Mix kann nicht schaden. Unterricht über Skype um Fragen zu stellen, YT um einfach mal Songs nachzuspielen, Guitar Pro oder Tux, um seine eigenen Ideen zu notieren.

Ich hatte damals einen strikten Plan: 1. Langsam üben und Fehler sofort korrigieren bis es sauber sitzt (kann man alleine) 2. Gitarrenunterricht um Fragen zu stellen und Grifftechnik zu überprüfen 3. Ganz wichtiger Punkt - das gelernte aus 1. schneller nachspielen und Fehler zulassen...einfach weiterspielen

Diese Kombination verursacht wenig Frustration. Ich habe sogar vieles schriftlich festgehalten :D Vll. bisschen paranoid, aber ich wollte unbedingt meine Lieblingssongs spielen können.

LG
 
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  • #10
ich habe am Anfang viele Fehler gemacht. Man sagt das es schwierig ist Fehler wieder zu beseitigen/auszuschleichen. Ich habe es trotz dessen geschafft.

Man kann sich soviel selbst beibringen. Start low go slow.

Gib zB in ChatGPT ein: "Wie starte ich am besten Blues Gitarre zu spielen?" Dann bekommst du verschiedene Schlagwörter die man wiederrum nachschlagen kann.
Er erstellt dir sogar einen genauen Plan, speziell um alles mit deinem Beruf unter einen Hut zu bekommen, wenn du das möchtest.

Ich komme ursprünglich aus einem ganz kleinen Dorf im tiefen Vogelsberg. Es gab dort keine Gitarrenlehrer. Ohne UPS hätte ich damals 2002 meine erste Gitarre nicht erhalten.

Endlich in einer Stadt dachte ich mir;" wie gut ich jetzt werde da ich endlich Unterricht bekomme." Das hat mich nicht wirklich weiter gebracht.

Erst als ich mir selbst einen Plan machte, aufschrieb was ich können möchte und diesen Fortschritt auch immer dokumentiert habe und wirklich oft meinen Trainingsplan eingehalten habe, wurde ich besser. Dazu gehört nunmal auch Theorie. Aber die schafft man sich durch Interesse Stück für Stück an.

Ich empfehle dir erstmal so ranzugehen:

> Lagerfeuerakkorde
> 5 Rhythmuspattern lernen
> Powerchords
> alle 5 Pentatoniksätze lernen. Was unterscheidet diese Pattern von vollständigen Tonleitern und wo liegen die Halbtonschritte.
> Backingstracks mit der Pentatonik begleiten. z.B Amoll Backing Track in youtube laufen lassen.
> CAGED system lernen. Ich finde das ist ein bisschen Theorie schummeln. Aber es funktioniert.

und das war es schon. Glaube mir, nachdem du das gelernt hast, hast du ein ganz anderes Verständnis und lernst weiteres bewusst und nach deinem Stil (was will ich überhaupt lernen...?).

Es gibt viele die sagen ein Lehrer ist fast unumgänglich. Aber du bist erwachsen und kannst das autodidaktisch. Bring dir Fehler bei und merke selbst, dass es Fehler sind und das du das optimieren musst.
 
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  • #11
@Mellow Flakes
Danke für die Tips. Ich habe ja ca 3,5 Monate Unterricht gehabt wo bereits auf die Technik eingegangen wurde und ich einiges gelernt habe. Die Lagerfeuer Akkorde kann ich bereits greifen und einfache Songs wie z.b Knocking on heavens door spielen. Grad Versuch ich mich an Powerchords. Mein Problem ist einfach das mir mein aktueller Lehrer einfach viel zu stark Theorie fokussiert ist und dass, wenn ich aus dem Unterricht komme das Gefühl habe ich werde das nie lernen da mir die Antworten oft sehr weitschweifig erscheinen und ich hinterher trotzdem noch ein (oder mehr) große Fragezeichen vor den Augen habe. Wenn ich die Sachen zu Hause selbst recherchiere habe ich die Antworten meist schneller und vor allem auch zielführender gefunden.Zudem ist es immer eine halbe Stunde Fahrt hin und zurück. Der Zeitfaktor ist bei mir auch ausschlaggebend. Und oft reichen mir die 45 min nicht. Von daher dachte ich: warum nicht eigenständig lernen. Schön zu hören das andere auch diesen Weg eingeschlagen haben und damit vorangekommen sind. Das motiviert ;)
 
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  • #12
wenn Kurse in englischer Sprache kein Problem sind, möchte ich noch https://classicrockguitarunleashed.com/ empfehlen, ein vollständiger Kurs angefangen bei Notenwerten, offenen Akkorden, Powerchords, verschiebbaren Akkorden über verschiedene Techniken wie Bending, Slide, Hammer-on/Pull-off, Palm muting usw. bis zu den Pentatonikboxen (minor und major) und vielen Beispielen sowie insgesamt 8 Soli, die jeweils das in den entsprechenden Kapiteln gelernte in die Praxis umsetzen und natürlich ebenfalls ausführlich erklärt und geschult werden.

Dahinter steht Griff Hamlin von Blues Guitar Unleashed, der überwiegend blues-orientierte Kurse anbietet. Ich schätze an den Kursen vor allem die umfangreichen Unterlagen zu den Kursen und sehr detaillierte Erklärungen in den Trainingsvideos. Es gibt auch ein Mitglieder-Forum mit Unterkategorien für alle angebotenen Kurse, in denen man Fragen zu den jweiligen Kursen stellen kann - natürlich alles nur auf englisch.
 
  • #13
Ich empfehle dir erstmal so ranzugehen:

> Lagerfeuerakkorde
> 5 Rhythmuspattern lernen
> Powerchords
> alle 5 Pentatoniksätze lernen. Was unterscheidet diese Pattern von vollständigen Tonleitern und wo liegen die Halbtonschritte.
> Backingstracks mit der Pentatonik begleiten. z.B Amoll Backing Track in youtube laufen lassen.
> CAGED system lernen. Ich finde das ist ein bisschen Theorie schummeln. Aber es funktioniert.

Und genau das würde ich keinesfalls (nochmal) so machen!
 
  • #14
Was genau macht dein Lehrer denn in Theorie? Sag mal ganz konkret.
 
  • #15
Andere Frage: Wie oft geht es bei Dir um:
  • praktische Korrektur von Finger- oder Körperhaltung?
  • zeigen, wie man Akkorde greift?
  • praktische Schwierigkeiten beim Wechsel von Akkorden / Umgreifen?
  • welcher Druck angemessen ist, um die Saiten niederzudrücken?
  • generell Fragen oder Schwierigkeiten von Dir, die mit diesem Bereich zu tun haben?
Ich habe - wie die viele übrigens - mehrere Instrumenten in einem Mix von Lernmethoden gelernt, meistenteils autodidaktisch (zu Zeiten, als es noch keine online-Kurse gab). Das geht auch ganz gut. Ich habe aber immer festgestellt, dass es gerade am Anfang wichtig ist, sich Fehlhaltungen etc. gar nicht erst anzugewöhnen. Das hat viel damit zu tun, dass sich jemand ganz konkret anschaut, wie Du das Instrument handhabst und Dich auf Dinge hinweist.
Da sind oft "nur" ein paar Sachen, die aber wichtig sind. Das kann man aus meiner Sicht online nicht machen, weil da einfach keiner schaut, was Du am Instrument machst. Das muss nicht unbedingt ein Lehrer sein, aber es sollte jemand sein, der sich mit dem Instrument auskennt.

Kurz: Für die Sachen, die ich oben angesprochen habe, halte ich direkten Unterricht für wichtig bzw. unerläßlich. Da genügen aber tatsächlich 1 bis 2 Stunden im Monat. Je mehr von den obigen Fragen Du mit JA oder OFT beantwortet hast, desto mehr brauchst Du (noch) diese Art von Unterricht. Den Rest kannst Du Dir online draufschaffen, das Wichtigste ist sowieso das Üben. Ein guter Lehrer kann auch Theorie gut vermitteln - das merkt man daran, dass man etwas begreift, was man beispielsweise online nicht begriffen hat. Das wirst Du aber mit der Zeit rausfinden.

Herzliche Grüße

x-Riff
 
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  • Ersteller
  • #16
@x-Riff
Die Fragen kann ich zum großen Teil mit Nein beantworten.
@viertoener
Einfache fragen wie z.b Powerchords abdämpfen enden plötzlich bei Emaj,7 oder Dominant Sept Akkorden.
 
  • #17
@x-Riff
Die Fragen kann ich zum großen Teil mit Nein beantworten.
Dann kannst Du beruhigt auf online-Kuse gehen. Das ist jetzt kein Votum, nicht auch weiter nach einem geeigneten Lehrer in Deinem Umfeld zu schauen, aber das, was Du brauchst, findest Du auch online. Das Angebot ist recht groß und durchaus unterschiedlich gestaltet. Vielleicht suchst Du auch mal hier, ob es nicht aktuelle threads zu empfehlenswerten online-Gitarren-Kursen gibt.

Herzliche Grüße, viel Spaß und viel Erfolg!

x-Riff
 
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  • #18
  • #19
Er meint vermutlich, dass wenn man einen Powerchord falsch abdämpft, man unabsichtlich einen dominant sept Akkord spielen könnte :oops:, oder der Lehrer die Antwort auf einfache Fragen unnötig ausweitet.
 
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  • #20
ja richtig. Also er fragt danach wie man Saiten bei Powerchords abdämpft und der Lehrer erzählt dann angeblich etwas von Dominatsept Akkorden.
Kann ich nicht glauben sorry : )
 
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