erste Erfahrungen mit InEar

von Rolli, 21.04.05.

  1. Rolli

    Rolli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.05   #1
    nach langer Zeit haben wir nun endlich auch ein InEar-System an den Start gebracht.

    Sennheiser ew300 IEM G1

    Ergebnis:
    absolut gewöhnungsbedürftig
    man hört sich absolut spitze, man hat viel mehr Möglichkeiten mit der Stimme zu arbeiten und man hat eine viel bessere Intonation, da wirklich alles zu hören ist.
    Dass es sich etwas anders und vielleicht etwas komisch anhört ist dabei nur ein geringes Übel welches ich gern in Kauf nehme.
    Nächste Woche geht´s damit zum ersten Mal auf die Bühne.
    Bin sehr gespannt

    Viele Grüsse
    Rolli
     
  2. Whych

    Whych Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.04.05   #2
    Auf alle Faelle eine sehr feine Sache. Ich benutze in den Proben aber lieber einen geschlossenen Kopfhoerer. Ich mag das gar nicht wenn mir das direkt ins Ohr 'bruellt' ;)
    Wir haben auch bei den Proben alles auf Kopfhoerer/Inear umgestellt. So hoert sich jeder Optimal und fuer mich als Saenger ist es natuerlich spitze.
     
  3. Rolli

    Rolli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.05   #3
    sicherlich ne Alternative mit dem geschlossenen Kopfhörer. Obwohl am Anfang werd ich das nicht machen da ich mich erst noch mal an den InEar-Sound gewöhnen will der eben nicht so ist wie wir das sonst im Proberaum gewohnt sind. Ist das nciht ein grosser Unterschied ob Du Ohrhörer oder nen geschlossenen Kopfhörer benutzt?

    Für mich als Sänger und Gitarrist ist es doppelt schwer, da der Gitarrensound auf dem InEar doch recht mäßig ist. Aber auch daran kann ich mich gewöhnen, da ich ja weiss, dass aus meinem Amp ein guter Sound kommt.
     
  4. MattB

    MattB Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.05   #4
    Woran liegt das, dass der Gitarrensound auch so mäßig ist? Mir ist es auch schon aufgefallen, dass mein Gitarrenverstärker natura viel besser klingt, als mit einem Mikro aufgenommen und abgespielt...

    Ich überlege auf InEar umzusteigen. Gibt es da eigentlich Hörer, die man sowohl so als auch mit solchen angegoßenen Formen verwenden kann? Welche sind da empfehlenswert?
     
  5. strassenkoeter

    strassenkoeter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.04.05   #5
    An Euch InEar Besitzer: Wie ist es eigentlich mit dem Bass/Bassdrum?! ich mein man spürt so ja gar nix mehr... so ohne rechte Amps etc. hört man da noch was von oder wie geht das?
     
  6. Elisa Day

    Elisa Day Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 26.04.05   #6
    Zu 1) meinst du das generell bei Mikroabnahme des Amps? Vielleicht am Mikro, an der PA, am Mischer :confused: ?

    Zu 2) Ja, Du kannst auf alle IEM-Hörer soviel ich weiß die angepaßten Formstücke aufsetzen, bei denen man verschieden große Aufsätze aufstecken kann - es sei denn das System läuft mit solchen Walkman-Kopfhöreren. Aber die meisten Systeme, die man kaufen kann, haben Stöpsel mit verschiedene Ohrpaßstücken.

    LG
    Elisa
     
  7. Elisa Day

    Elisa Day Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 26.04.05   #7
    Das kommt drauf an, wie du das System nutzt.
    Ich singe und spiele Bass. Übers IEM kriege ich meist nur das Gesangssignal, weil der Bühnensound für den Rest ausreicht (bei kleinen Bühnen und bei Ohrstöpseln, die nicht komplett abdichten!). Es ist aber definitiv so, daß Bassdrum und Bass im Frequenzspektrum dabei einiges verlieren. Das Signal wird leiser und dumpfer. Man kann sich natürlich auch einen kompletten Mix aufs IEM legen lassen (was ich aber nur bei nem festen Mischer wagen würde, der mich kennt und dem ich genaustens und vorallem in Ruhe sagen kann, was mir der Mannimohr liefern soll). Dann hängt es von der Qualität der Kopfhörer ab, ob Du das komplette Tiefenspektrum mitkriegst oder nicht. Bei den "billigen" mitgelieferten Kopfhöreren ist auch da mit Einbussen zu rechnen. Für gute Bass-Übertragung brauchste dann schon bessere Kopfhörer.

    Und wieso eigentlich ohne Amps? Du mußt ja nicht gleich wegen IEM den Amp wegrationalisieren und das Signal direkt aus einem Preamp/Effektgerät in die PA laufen lassen. ;) Kann man machen, muß man aber nicht..................... IEM ersetzt Dir ja erstmal den Monitor und nicht den Amp.

    LG
    Elisa
     
  8. Rolli

    Rolli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.05   #8
    hi Leute,

    ih hab am WE meinen ersten Gig mit dem InEar-System absolviert. Und ich muss sagen für mich die Erfindung des Jahrhunderts.

    Absolut überzeugende Vorstellung. Ein gutes Monitorsignal über den ganzen Abend. Keine Ermüdung der Ohren. kein Hochschaukeln der Bühnenlautstärke. Präzisere Musik durch besseres Hören. Superintonation weil man sogar die Atemgeräusche mithört.

    Ich sag Euch das InEar verzeiht keinen Fehler. Selbst der kleinste Patzer wird gnadenlos rausgekehrt. Man kommt sich erst richtig schlecht vor. Aber mit ein bischen Gewöhnung kann man damit echt super arbeiten.

    Ich bin echt begeistert. Alles ist brilliant zu hören.
    Ich werde nie wieder anders auftreten oder proben.

    @MattB
    Also wenn aus der PA Müll kommt wenn Du den Amp abnimmst, dann wirds Zeit, dass der Mischer das vernünftig macht oder das Mikro taugt nicht dafür. Aber ungeachtet dessen ist der Gitarren-Sound auf dem InEar doch sehr mässig. Möglich, dass das mit besseren InEar-Hörern, zB 3-Weg-Hörer noch wesentlich besser ist. Aber diese Hörer sprengen fast jedes Amateur-Budget.

    In diesem Sinne
    Ein Hoch auf das InEar-Monitoring

    Gruss
    Rolli
     
  9. Hurdibrehan

    Hurdibrehan Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.05   #9
    was hat dich der spaß gekostet?

    mfg - hurdy
     
  10. Rolli

    Rolli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.05   #10
    hi,

    hm das war natürlich nicht billg. Ich habe das Glück gehabt noch ein sennheiser G1 zu bekommen und ausserdem noch 4 weitere Empfänger gekauft. So hab ich einen guten Preis bekommen. Zusätzlich haben wir noch Ohrhörer kaufen müssen. Alles in allem ca. 2000 EUR.
     
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