Eure erste Gitarrenliebe - Wann, wie und wo war es um Euch geschehen?

Zum ersten Mal gesehen habe ich "meine Holde" vor knapp 30 Jahren in einem Mini-Katalog, den ein Kumpel mit zur Schule gebracht hatte - ich war wohl 13 oder 14 Jahre alt und von dem Wunsch beseelt, ein Rockstar zu werden. Beim Durchblättern bin ich dann auf dieses Exemplar gestoßen und es war Liebe auf den ersten Blick!



Vielleicht war es auch diese futuristische, SciFi-mäßige Aufmachung, die mich in ihren Bann gezogen hat?? Wie auch immer - durch Zufall (es muß wohl wahrhaftig ein großer Zufall gewesen sein, denn soviele Teile dürften es damals nicht in die heimischen Musikläden geschafft haben) bin ich dann ein, zwei Jahre später in den heiligen Hallen eines Musikladens über die Klampfe gestolpert. Dort hing sie neben all den anderen unbezahlbaren Gibsons, Fenders, Hamers und Kramers.

Na, was ist das denn nun für ein Teilchen?
Ibanez Maxxas MX3 von 1988?
Vorläufer der Sabers?
 
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Bei mir begann´s so mit 13, 14 Jahren mit einer gebrauchten Ibanez Blazer 170 TV. Das billigste Einsteigermodell damals, muss so um 1980 gewesen sein, gebraucht 100 DM (im Jahr 1980).
Die habe ich mit einem Vetter, der sich schon etwas auskannte, schon nach 1 Woche modifiziert:
- Beide Humbucker mit Single Coil-Schaltern versehen (gesplittet)
- Out-of-Phase-Schalter verbaut
- Korpus-Shaping vorn und hinten gefräst
- neu lackiert, damit man nicht mehr sah, dass der Korpus aus unglaublichen 9 (!) Teilen Mahagoni bestand.

Gespielt wurde zunächst über ein altes Radio (rein in den DIN5-Eingang (kennt heute niemand mehr^^), ordentlich übersteuert, damit es auch verzerrt und Kissen vor das Radio wegen der Lautstärke. Später kamen nach und nach ein Tube Screamer 808 (gab`s damals für 25 Mark^^) und dann ein Roland Cube 60 Verstärker dazu.
Ab 15 Jahren dann in Bands gespielt und dafür (speziell für unser "Können" und die damals von uns gespielte Musik) reichte das locker.

Zu Beginn der 80er Jahre wurde es dann richtig spannend! Die Zeit der Superstrats begann, so etwas hatte es noch nie gegeben! Überall knallbunte oder grafisch verrückte ganz leicht bespielbare Gitarren! Ein Traum für alle Gitarristen, damals haben wir uns alle die Nasen an den Schaufenstern platt gedrückt. Oder die Verkäufer genervt, weil wir irgendwie immer im Laden waren, obwohl wir gar nicht das Geld hatten, um dort groß einzukaufen. Eine extrem spannenden Zeit!
Charvel, Valley Arts und Schecter waren noch viel zu teuer (aber natürlich der Traum wohl aller Gitarristen dieser Zeit), aber auch andere Firmen hatten schön verrückte Superstrats, vor allem ESP, etwas später Ibanez (auch wenn die so richtig erst 1987 mit JEM und RG-Serien durch starteten), Yamaha, Kramer, Hamer, BC Rich, dann gab es auch einige Billigmarken wie Luxor, Johnny Pro und viele Parts-Shops (ESP, Rockinger usw.), so dass man seine Gitarre gut modifizieren konnte.
NdW, Hardrock, Metal waren in, daher gab es überall Bands, ein Gitarrist kam immer unter.
Nicht nur im verträumten Rückblick eine tolle Zeit! Man war schon immer ein paar Tage kribbelig, bevor die neuen Messemodelle in die Läden kamen, bevor das neue Fachblatt Musikermagazin erschien, bis man das Geld für das nächste Geas zusammengespart hatte, usw.

Die Gitarren und Verstärker änderten sich dann mit der Zeit. Mit dem besseren eigenen Spiel stieg auch der Anspruch an`s Equipment. Die erste Gitarre war wirklich kein Traumstück und ich habe sie schon nach wenigen Jahren wieder eingetauscht, ohne sie danach zu vermissen. Aber ich konnte auf ihr lernen, sie war gut bespielbar und klang nicht schlecht. Nur dadurch bin ich beim Hobby E-Gitarre geblieben und das rechne ich ihr hoch an.
:great:

Btw: Interessant, dass sich hier ein Liebhaber der Ibanez Roadstar 1010 SL (Steve Lukather-Modell) findet. Die fand ich auch schön, bis ich mal eine gebrauchte 1010 erwerben konnte. Sie klang furchtbar, ein kurzes Plopp und weg war der Klang. Selbst Steve Lukather, der ja schließlich Endorser war, mochte das Modell nicht. Wahrscheinlich hatte ich aber einfach Pech und ein Montagsexemplar erwischt oder eins, das feucht gelagert wurde oder so. Zumindest war es eine optisch sehr schöne Gitarre.
 
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Ich hatte im Prinzip ziemliches Glück, dass ich so um 1980 einen wirklich engagierten und auch etwas verrückten Musiklehrer bekam, der der Meinung war, sein pädagogisches Ziel ist, Jugendliche dazu zu bewegen Pop- und Rockmusik zu machen.
Aus dem Musikraum unserer Realschule wurde ein "Probenraum" gemacht, mit dem Budget, das wahrscheinlich die letzten 10 Jahre nicht abgerufen wurde, wurden eine Gesangsanlage, ein Schlagzeug, eine Pearl Les Paul und (tatsächlich) eine Hertiecaster angeschafft. Besagter Lehrer stellte aus seinem eigenen Fundus einen Selmer (!) Bass Verstärker, einen Echolette BS40 und eine üble Rickenbacker Bass Kopie dazu und darauf durften wir Krach machen... vielen Dank für diese herrliche Zeit!!!

Mit Gitarre-Liebe war es bei mir zu der Zeit nicht weit her. Die Instrumente standen in der Schule und ich hatte überhaupt nicht die leiseste Ahnung was überhaupt ein "gute" Gitarre ist. Das die Hertiecaster qualitativ unterirdisch ist und die Pearl wesentlich besser bespielbar war, war mir schon klar, nichtsdestotrotz fand ich den Klang der Les Paul weniger attraktiv. Clean (Verzerrung kannte ich noch nicht) klangen die Zwischenstellungen der Hertiecasten mit den 4 Pickups schon etwas nach den aufkeimenden Dire Straits und damit konnte ich was anfangen.

Die nächste glückliche Begebenheit war dann, dass ich ein Berufspraktikum zu absolvieren hatte, wofür ich mich in einem kleinen Gitarrenladen bewarb und genommen wurde. Mein Gitarrenspiel war zwar noch sehr übersichtlich, aber nun hatte ich die Gelegenheit 14 Tage lang alle möglichen Gitarren auszuprobieren. Auch dadurch ergab sich beim mir niemals so etwas wie besondere "Ehrfurcht" vor besonderen Marken. Ich erinnere mich noch das dort z.B. ein Mesa Boogie Combo stand, der da schon durch Santana einen enormen Hype hatte. Ich fand das das verzerrt nur grausig klang (... naja, Boogies einzustellen ist halt nicht so einfach...).
Dem Laden ging es jedoch nicht gut und er musste bald seine Pforten schließen und als Ferienjob habe ich beim Ausverkauf mitgeholfen, wobei für mich eine Gitarre heraussprang. Klanglich angetan hatte es mir eine Cimar Strat. Cimar war in den 80ern für eine kurze Zeit bei Ibanez das, was Squier heute bei Fender ist.
CimarElectric1983.jpg

(dank an @DerOnkel für den Bericht über Cimar Strats!)
Ich weis die genaue Modelbezeichnung nicht mehr, es war ein der 2100 ähnliches Modell, aber in Black and Gold Optik.
Da war lange Zeit "meine" Gitarre. Die "Liebe" war jedoch eher platonisch, denn ein gewisser Edward van Halen machte es vor: Strats sind perfekte Bastelobjekte. Das Resultat ist in meinem Avatar zu sehen, von der Cimar ist nur noch der Mahagoni Korpus existent. Neuer Hals, Steg Humbucker, OBL Klingen "Single Coils", unterfräßtes Floyd Rose, damit habe ich den Rest der 80er und 90er verlebt.
Dann der Wiedereinstieg etwa 2010. Musikalisch ziemlicher Themenwechsel zurück in die 60/70er. Seit dem habe ich viel ausprobiert. Eine Gibson R7 CS hat sich für mich als schon ziemlich ideal erwiesen. Das hat schon was!

Aber meine Hauptgitarre, die mir Spaß wie keine andere macht ist mittlerweile diese:
 
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In einem Musikladen wär glaub ich mein absoluter Traum gewesen, in den frühen 80er Jahren.
 
Vorläufer der Sabers?
Vorläufer passt nicht so genau, sagen wir Zeitgenosse. :) Sie wurden ungefähr im selben Zeitraum entworfen und beide im Jahre 1987 auf den Markt gebracht. Nur dass die Saber-Evolution bis heute andauert, während die MAXXAS schon lange nicht mehr den Bekanntheitsgrad hat, den sie verdient hätte.

Jupp, genau die ist es....lt. S-Nr. von '87.
Alle jemals gesichteten MAXXAE haben eine 1987er Seriennummer, obwohl die Serie bis einschließlich 1989 in den Katalogen beworben wurde.
 
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clapton3.jpg

...eindeutig mein erster Eindruck von einem Gitarrendesign.
Das hatte nichts mit Sound zu tun (den von Blues Breakers und Cream mochte ich eindeutig lieber), sah einfach nur cool aus.
1978-auftritt02.jpg

... so sah das dann etwa 78 bei mir aus (nach einer eher nicht so geschätzten Klira Kentucky, deren Wert ich erst in den letzten Jahren wieder erkannt habe ... hatte einfach zu wenig Renomee für mich als dummen Anfänger), schon deutlich zeitgemäßer, die Sunburst Strat habe ich schon in der ersten Woche mit einer schwarzen Sprühdose malträtiert.
Seitdem habe ich zwar immer wieder Ausflüge zu anderen Formen gemacht, meine Lieblingsstrat ist inzwischen nicht mal eine Fender, aber die böse Prägung ist geblieben ...
Interessanterweise haben mich denn soundmäßig auch eher ganz andere Stratspieler geprägt (ECs Stratsound hat mir nie so richtig gefallen), Talking Heads, Edge, Adrian Belew und nicht zu vergessen Steve Hillage (dem Echo+Filter-Hippie der ersten Stunden), fühlte ich mich immer näher.
 
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Vorläufer passt nicht so genau, sagen wir Zeitgenosse. :) Sie wurden ungefähr im selben Zeitraum entworfen und beide im Jahre 1987 auf den Markt gebracht. Nur dass die Saber-Evolution bis heute andauert, während die MAXXAS schon lange nicht mehr den Bekanntheitsgrad hat, den sie verdient hätte.

@gitarrero!

Danke Dir für die kompetenten Infos!

Na, dann hat man die Maxxae wohl in 87 produziert und wegen des schlechten Absatzes im selbigen Jahr die Produktion gestoppt, aber eben noch 2 Jahre länger versucht, den Restbestand an den Mann zu bringen (?).

Lag wohl auch am Preis. Bin nicht übermäßig überzeugt, dass diese Hohlkammern-Teile klanglich gute Gitarren waren. Auch die Optik mit dieser Haifischflosse sieht erinnert mich an ... (kriege es nicht mehr her), jedenfalls irgendwie tentakelig.
Wo ich Dir aber zustimme ist, dass eine weitere Entwicklung sehr wohl interessant gewesen wäre.
 
@Bruce_911 : Lass uns das Thema MX in diesem Thread weiter erörtern, bevor noch ein Mod die Beiträge dorthin verschiebt. Und ich kann Dir versichern: Die Hohlkammern im Mahagoni machen die MX3 zu einer fantastisch ansprechenden, extrem spritzigen und einfach nur brachial gut klingenden Gitarre. Man muss es einfach selbst hören und am eigenen Körper spüren.


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Jetzt aber BTT: Meine erste große Gitarrenliebe :redface:

Bei mir war es so, dass ich die Gitarre, in die ich mich im örtlich ansässigen Musikladen wirklich auf den ersten Blick massiv verliebte, kurze Zeit später auch tatsächlich heimführen und über die Schwelle tragen durfte. Damals als Teenager natürlich nur unter Aufwendung aller Ersparnisse und mit kräftiger finanzieller Unterstützung meiner Eltern. Und dafür bin ich ihnen bis heute dankbar, dass sie mir das ermöglichten!

Konkret handelt es sich um meine 1992er Ibanez Joe Satriani Signature JS1BK, eine hochgezüchtete und irrsinnig leicht bespielbare Strat-Variante in zeitlosem Chrom-Schwarz-Look, mit Floyd Rose und DiMarzio-Pickups. In der HSH-Version wurde sie nur zwei Jahre lang gebaut. Ich sage bewusst nicht Superstrat, da sie nur 22 Bünde, eine herkömmliche Halshalteplatte und keine besonders tief geschnittenen Cutaways hat. Dafür sind die Konturen sehr stark verschliffen und der Korpus dadurch asymmetrisch tragflächenförmig, sehr anschmiegsam und ergonomisch.

Diese Gitarre hat für mich die Welt verändert und sie wird mich auch bis ans Ende der Welt begleiten, komme was wolle. Sie war Keimzelle meiner bis heute anhaltenden Ibanez-Leidenschaft und ihre Gene sind auch unverkennbar in drei meiner Custom-Gitarren vom Gitarrenbauer eingeflossen.

IMG_7469.jpg~original.jpg
IMG_7497.jpg~original.jpg
 
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Zu Beginn der 80er Jahre wurde es dann richtig spannend! Die Zeit der Superstrats begann, so etwas hatte es noch nie gegeben! Überall knallbunte oder grafisch verrückte ganz leicht bespielbare Gitarren!

Charvel, Valley Arts waren noch viel zu teuer (aber natürlich der Traum wohl aller Gitarristen dieser Zeit), aber auch andere Firmen hatten schön verrückte Superstrats, vor allem ESP, etwas später Ibanez (auch wenn die so richtig erst 1987 mit JEM und RG-Serien durch starteten), Kramer, Hamer,

...bevor das neue Fachblatt Musikermagazin erschien ...

Tjaja, das kenne ich, auch wenn ich erst Mitte der 80er angefangen habe. Kein Internet, nur Fachzeitschriften. Irgendwann kam man dann auch an "Guitar" und "Guitar Player" ran. Dort gab es dann auch die eher interessanten Transkriptionen von Steve Vai, Paul Gilbert, Reb Beach und und und.

In Gitarre und Bass bzw. dem Fachblatt waren eher Jazz, Blues oder Grönemeyer, BAP Tabs / Transkriptionen oder sonstiges Zeug, das mich eigentlich gar nicht interessiert hat.

Aber die Superstrats waren cool. Würde ich mir heute zwar nicht mehr kaufen, aber damals waren sie das Maß aller ( meiner ) Dinge.
 
Meine erste Gitarre bekam ich 1970. Eine Höfner Konzertgitarre für die Musikschule, die ich bis heute habe und in Ehren halte.

Gegen Mitte der Siebziger und bereits mit halbwegs soliden spielerischen Fähigkeiten ausgestattet, wurden natürlich die Stromgitarren Objekt der Begierde.

Bei mir war es immer die Stratocaster! Vielleicht lag es an Richie Blackmore, denn Deep Purple waren damals die Heroes.

Zunächst war Fender natürlich unerreichbar und es kam eine gut gebrauchte Höfner 175 solid Body, die man im Dunkeln und mit viel Phantasie für eine Strat halten konnte.

Immerhin war die Korpusform ähnlich und drei Tonabnehmer hatte sie auch. Dann kam Ibanez mit den später "lawsuit" genannten Kopien und das war nun wirklich eine schwarze Stratocaster mit weißem Pickguard.

Ein Jahr und fleißige Ferienjobs später habe ich mir dann endlich den Traum von der Fender erfüllt. Die schöne dunkelgraue Strat mit schwarz ist dann aber nicht so toll gewesen, wie ich es erhofft hatte und musste bald darauf der 25th Anniversary Straocaster weichen, die ich bis heute habe und die wirklich gut ist.

Auf den Gibson- Geschmack bin ich erst heuer (nach gut dreißigjähriger Gitarrenpause) gekommen. Die Stratocaster bleibt aber meine erste Traumgitarre.


02 Höfner 175 01.jpg


Ibanez und Fender.jpg


07 Fender Stratocaster 25 Anniversary 1979 15.jpg
 
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Konkret handelt es sich um meine 1992er Ibanez Joe Satriani Signature JS1BK, eine hochgezüchtete und irrsinnig leicht bespielbare Strat-Variante in zeitlosem Chrom-Schwarz-Look, mit Floyd Rose und DiMarzio-Pickups.

Bei waren es die JEM 777 ( natürlich in grün ) und die Saber die ich aus dem Ibanez Portfolio damals am besten fand. Wobei ich die JS in komplett Chrom auch immer abgefahren fand.
 
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Meine Initialzündung hatte eher einen pragmatischen Hintergrund:

Ich war 14 Jahre und sah Mitte der 80er bei einer SV-Caféteria an unserem Gymnasium einen – aus meiner Sicht eher unattraktiven, pickeligen – Jungen aus dem Jahrgang über mir, der mit seiner Band auftrat und dabei E-Gitarre spielte. An die Gitarre kann ich mich nicht mehr erinnern, die Band coverte, was Gymnasiasten in den 80ern halt so hörten: The Police, The Cure, New Model Army, Marillion, U2.

Aber darum geht es gar nicht ... sondern darum:

Direkt vor ihm vor der (ebenerdigen) "Bühne" hatte sich eine kleine Traube von 4-5 fünf – im Gegensatz zu ihm äußerst attraktiven – Mädels gebildet.

Das gab mir zu denken, so etwas wollte ich auch. Und so kam ich zur E-Gitarre ;-)
 
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Ein Bild von der würde mich dann doch mal interessieren. Ich liebe blaue Gitarren. :)

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Bei mir hat Ende der 80er alles mit Guns n' Roses und Slash angefangen.

Die Songs waren mitreißend, der Gitarrensound und die Spielweise hatte einen immensen Wiederkerkennungswert, und dann noch Bilder wie etwa das da:

Anhang anzeigen 591202

Diese Gitarre musste super sein, denn nur mit der konnte man so ein unglaublich cooler Rockstar Held werden wie Slash.
Bestimmt!! :rolleyes1: :-D

Dem kann ich mich nur anschließen, ich bin ein Les Paul Fangirl ALL THE WAY! :great:

Mittlerweile bin ich jedoch eher ein Fan der Westerngitarren-Sektion. Ich fand ganz lange das Design der Gibson Hummingbird toll, da Gibson finanziell nicht drin ist, wurde es eine Epiphone Hummingbird, mit der ich aber auch sehr zufrieden bin!

Nun habe ich seit April meine erste Martin, in Miniatur-Ausgabe (LX1e) und ich bin hin und weg von ihr. Handling, Klang, Bespielbarkeit sind perfekt für mich und auch wenn ich immer mal gerne auf der Hummingbird spiele, ist für mich die Mini-Martin derzeit meine absolute Herzgitarre.
 
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YEAAAHH ! :great::great::great: Btw (okay, ist ein Insider: Gruß an Olli! :D;))
Ist auch bis heute eine meiner absoluten Favs!
Gib's auf, Dirk. LNG ist für mich Leider ein No-Go.


(ja ich weiß, der Farbcode heißt in Wahrheit "LG", aber dann hätte die Acronyminterpretation nicht geklappt, ha ha...)
 
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Bei mir war es, als ich zum ersten Mal Rory Gallagher gehört habe. Ich hab damals relativ spontan mir die Irish Tour CD gekauft, weil ich mal gelesen habe, die soll gut sein. Als ich dann im Auto saß, die CD lief und die ersten Gitarrentöne vom Craddle Rock liefen, war es um mich geschehen! Seit dem wollte ich immer eine Fender Stratocaster in Sunburst meiner Sammlung hinzufügen. Das hab ich dann im letzten Jahr auch getan, obwohl ich damals schon eine Strat in Rot besaß.
Früher hat mich die Stratocaster zwar schon fasziniert, was auch an Herren, wie Ritchie Blackmore, Jimi Hendrix und Mark Knopfler lag, aber der entscheidende Funke löste bei mir Rory Gallagher aus.
 
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Hi zusammen, ...

Als Kind der 70er war ich schwer begeistert von Paul Stanley's Iceman, v.a. der Cracked-Mirror-Variante. Als ich dann im örtlichen, kleinen Musikladen neben Blockflöten und Xylophonen eine simpel schwarz lackierte Iceman sah habe ich den Verkäufer gebeten, ob ich sie mal spielen darf. Nur, ich konnte gerade mal "House of the Rising Sun" und dementsprechend albern kam ich mir dort dann auch, (gemessen an Kiss), vor ...

Ich dachte zuerst, ich lese die Story eines Nachbarns. Der alteingessenste Musikinstrumentenladen hier hatte die schwarze PS10 und dazu KISS-Singles im Fenster - man, sah die PS10 gut aus ... - Nur ein Haken: 1000 DM, also wurde meine 1. Axt beim tapferen neuen Händler eine Cimar für weitaus weniger DM und 6 Monate später ein Peavey Backstage 30 - Davor have ich die Cimar über 'nen Radiorecorder er"klingen" lassen. Die Cimar hatte Ibanez-Poties, also war ich im Stall.

1986 1. "echtes" Metalkonzert: Grave Digger, Helloween und Celtic Frost!


Ach ja: So wurde die Mirror-PS10 erfunden: http://vintageibanez.tripod.com/psmirror.html
 
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hmm... ich habe mit einer günstigen Konzertgitarre angefangen, Gitarre zu lernen. Das war Anfang der 70er mit Unterricht der örtlichen Musikschule. Ganz gute Basics, wie ich heute finde. Dann kam eine Western von Friedrich (gibts nicht mehr), die für mich(!) gebaut wurde. Danach habe ich etwa 25 Jahre Pause gemacht.

Heute habe ich alles, was man für eine klassische Rockband braucht. Inklusive drums, Piano, mehrere Bässe, Cello, Geige, PA-Systeme und Verstärker. Meine Liebe ist aber weiterhin die Gitarre und da bin ich mittlerweile einfach pragmatisch geworden. Ich wollte etwas, das gut klingt, die Stimmung hält, vernünftig abnehmbar ist und vielleicht auch noch gut aussieht. Geworden ist es dann eine (gebrauchte) Mexico-Strat HSS in black zu einem lächerlichen Preis aus der Bucht. Dazu kommt eine nostalgische FG 12 Saiter von Yamaha aus den 80ern und neuerdings auch eine Martin DX1 und noch eine Paula-artige Epiphone. Alles da, was ich brauche für unsere Mucke. Wir covern classic-rock. Gerne auch mal Pink-Floyd oder Zep auf Platt, spiele aber auch Cohen, Straits und auch mal Hannes Wader oder Gabalier. Einfach nur, weil es Spass macht.

Keep on gitarrin`
 
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