Exotisches: Didgeridoos verstärken

von Exciter, 27.06.04.

  1. Exciter

    Exciter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.04   #1
    Hallo Leute,

    ein Bekannter von mir hat eine 4-Mann Didgeridoo-Kombo, zur Zeit spielen die Jungs ihe traditionelle australische Musik noch unverstärkt, jedoch werden sie immer bekannter und die Auftrittlocations immer größer. Deshalb wollte ich mich hier mal umhören, wie man Didgeridoos am besten verstärkt, welche (nicht allzugroße) PA am besten dafür geeignet ist, Mikros, Mischpult, was man halt alles braucht.

    Ich weiß, dass ist ein exotisches Thema, aber ich kenn mich leider nur mit E-Instrumenten aus und hab bei solchen Dingen keinerlei Erfahrung :confused:
     
  2. 00Schneider

    00Schneider HCA PA-Praxis und Drum-History HCA

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    Erstellt: 27.06.04   #2
    Ich hab da noch nix konretes gemacht, aber hier mal meine Gedanken:

    Dazu eignen sich die meisten Tom-Miks, aber auch BD-Miks die nicht zu stark färben. Auch das SM 58 geht da.
    Wenn die 4 allein sind und sich nicht allzuviel bewegen könnten auch Grenzflächen auf dem Boden davor verteilt funktionieren.

    Das kommt auch drauf an ob sie mit das Mik ins Spiel integrieren würden, ein Sänger kann ja auch durch ne größere Entfernung zum Mik, seitliches reinsingen etc. gewisse Effekte erzielen.

    Also eigentlich ist die Sache wie bei den meisten Bläsern, entweder ein Klip-Mik ran oder Mik auf Ständer, je nach dem. Also ich würde da eher wie bei Bläsern einer Jazz-Combo als wie bei Rock-Pop-Bands rangehen.

    Wenn die Akustik und die PA gut ist (bzw. gut eingestellt) dürften auch Kondenser in leichtem Abstand gehen. Das würde ich je nach Situation immer machen um auch die "Ambience" mit verstärken zu können (oder eben ein gutes Hall-Gerät).


    Die PA muss schon etwas gößer sein, da man ne gute Bass- und Mitten-Wiedergabe braucht. Allerdings sollten es keine "Blubber-Subs" sein, sonder eher welche mit trockener Wiedergabe.

    Mit Kompressoren und ähnlichem würde ich sparsam umgehen, eigentlich höchstens um Pegelspitzen zu vermeiden, und Gates ganz raus lassen, ich gehe davon aus dass die mit ner gewissen Dynamik spielen.
     
  3. dumdidum

    dumdidum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.04   #3
    Man steckt unten ein Mikrofon hinein.
    Die Levellers haben ab und zu mal einen Typen mit Didgeridoo dabei, der hat unten ein Mikrofon drin. Aber auf Videos kann man ja nicht das Mischpult erkennen, von daher weiß ich nicht mehr :)
     
  4. engineer

    engineer HCA Recording HCA

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    Erstellt: 17.07.04   #4
    In der Tat klingt es am Besten, wenn man ein Mikro reinlegt. gilt auch für große Flöten! Das Probelm ist nämlich daß die Nähe zum Instrument zu Rückkopllungen führt und im anderen Falle die Schallöffnungen nicht getroffen werden.

    Die Technik, aus einiger Distanz aufzunehemen, wie man es bei reinen Aufnahmen am Besten macht, klappt nicht wegen der dann zu niedrigen Verstärkung.

    Also ein KM Mikro mit etwas Stoff umwickeln und reinlegen. Allerdings daruf achten, KEINE Schallöffnungen an der Seite zuzuwickeln ;)

    Dann ist nur noch der EQ gefragt, am Besten mal gelich die dominanten Mitten etwas rausnehmen.
     
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