Feedback zu meinem selbst produzierten Song

oder hat zumindest Potential,
Potential für was? Hitparade Platz 1? Eher nicht. Sowas ist aber schwer abschätzbar.
Mach Musik, weil Du es machen willst ... und nicht primär um Erfolg damit zu haben. Erspart Dir Enttäuschung.
 
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Gut Instrument spielen UND richtig gut singen UND gute Texte schreiben UND geile Musik schreiben UND arrangieren UND recording UND mixing UND Werbung/Media/Vertrieb finde ich für den Einstieg sehr sehr ambitioniert.

Ich würde mir glaub ich an Deiner Stelle mal überlegen, wo mein Schwerpunkt liegen soll und wo man erstmal Zeit investiert.
Wirst Du richtig gut beim Recording Mixing? Dann kannst Du _vielleicht_ sowas mal professionell machen. Das entspricht denke ich aber auch einigen Jahren Arbeit.
Oder richtig gut beim Instrumental und singen? Oder produzieren?

Alles das auf einem professionellen Level alleine zu stemmen halte ich für illusorisch. Stärken analysieren (oder halt das, was Dein Traum ist) und sich darauf konzentrieren, wäre mein Ansatz. Weiß nicht wie die anderen das sehen.

Aber professionell heißt zumindest, Du verdienst damit Geld. Dh. Einnahmen minus Ausgaben (Equipment, Fahrtkosten, Betriebskosten, Proberaum, ggf Versicherung, anteilig Altersversorgung, KSK, Steuern).
Stell Dir einfach mal vor, Du musst einem Investor Dein Business präsentieren. Woher kommen Deine Einnahmen, was ist Dein Zielpublikum, usw. Wie einen kleinen Businessplan.

Und ich denke, dafür musst Du auf einem Gebiet richtig gut sein, denn es gibt ja nicht nur Dich in der Branche.

Realistischer ist das, was @Michael Scratch schreibt (und ich glaube, der kennt sich etwas in der Branche aus)
Mach Musik, weil Du es machen willst ... und nicht primär um Erfolg damit zu haben.
Wenn dabei Geld reinkommt, super. Wenn nicht, auch gut, dann hast Du trotzdem Deine Zeit richtig gut verbracht.
 
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Ich finde den Mix und das Arrangement gar nicht mal so übel, für den ersten Versuch.
Der Gesang ist aber doch sehr monoton und Dein Englisch klingt zu "deutsch"
Ich hab jetzt allerdings nur sehr billige Kopfhörer am Start, vielleicht filtern die irgendwie die kritischen Sachen raus, die hier erwähnt wurden 😂
 
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@RHCP_Flea ... na ja, aller Anfang ist schwer. Von daher. Vielleicht ist deine Erwartungshaltung schon gleich zu Beginn etwas hoch.

Mich würde ja mal interessieren, welche Instrumente du selbst einspielst und was du sonst so dazu mixt? Welches Aufnahmeequipment und DAW nutzt du denn?

Für ein erstes Mix-Demo im Home-recording isses mal nicht so schlecht.

Mixes sind individuell und nach Genre recht unterschiedlich, jeder hat da so seine ganz genauen Vorstellungen, die andere wiederum nicht so teilen. Allen kann man es meist nicht recht machen.

Gut ist ja schon mal, das eine Idee da ist und auch Basiskönnen an Instrumenten, die nervig gelangweilte Stimme ist im Ausdruck noch verbesserungsbedürftig.

So long .. schöne Grüße JP
 
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Ich finde den Mix und das Arrangement gar nicht mal so übel, für den ersten Versuch.
Für einen ersten Versuch passt das sicher ... aber nicht, wenn man den Anspruch "professionell" anlegt. Da tun sich eben Welten auf.

Jeder hat mal klein angefangen (wenn er das Musikbuissness nicht wie ein Sean Lennon, Dhani Harrison oder Norah Jones mit der Muttermilch aufgesaugt hat ... und selbst dann war immer noch harte Arbeit dahinter, bis der Erfolg kam).

Wenn Du Spaß dran hast und Dein Herz für Musik schlägt ... ich wiederhole mich ... dann mach einfach weiter. Nimm das Feedback ernst, um Dich zu verbessern, Dir aber nicht zu Herzen, wenn es im Moment noch nicht entsprechend Deiner hohen Erwartung ist.

Denn ich sehe die Herausforderung für Dich gerade eher in der Kluft zwischen eigenem Anspruch und "Wirklichkeit". Ist diese zu groß, neigt man meiner Erfahrung eher danach, enttäuscht zu sein und hinzuschmeißen.

Träume zu haben ist gut. Aber ohne realistische Ziele auf dem Weg zum Traum bleibt es bei einer Träumerei.

Etappenziele setzen ist da das Stichwort.

Und - wie oben schon geschrieben wurde - halte ich eine Spezialisierung bzw. Fokussierung auf einen Kernbereich, mit dem man sich primär beschäftigen will, für angebracht.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

(und ich glaube, der kennt sich etwas in der Branche aus)
... hat 10 Jahre in der Branche gearbeitet, ist aber seit über 20 Jahren da auch wieder raus. Von "Auskennen" kann also nicht die Rede sein.
 
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Hübsches Stück:great:.
Für mich wäre die Hauptbaustelle auch der Gesang. Damit meine ich nicht wie gut der ist, sondern die Verständlichkeit, wie er platziert ist usw.
So wie jetzt begleitet der Gesang in weiten Teilen nur irgendwie die Instrumente und nicht umgekehrt, bzw. versteckt sich so'n büsch'n.

Ich würde die einzelnen Spuren vernünftig durchgängig aufnehmen und dann probieren, wie der Mix am besten klingt.
Spielt ja auch eine Rolle, wie die Spuren eingespielt wurden; Spieldynamik, Betonung, dem Stück irgendwie Leben einhauchen usw.:D
Mixtipps kann ich nicht geben, aber da gibts erstens genug Profis im Forum und zweitens hast du verwertbares Ausgangsmaterial.
 
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Am besten über gute Lautsprecher oder Kopfhörer hören – auf Handy/Laptop gehen die tiefen Bässe teilweise verloren.

Ich bin froh, dass ich es doch am Handy gehört habe. Da scheint der Mix für meine ungeschulten Ohren schon halbwegs zu passen. Das Geknackse nervt aber, um gute Abhören hätte ich da Angst gehabt.

Mein Verständnis vom Mixing reicht nur soweit, dass ich glaube mich zu erinnern, dass gute Einzelspuren die Voraussetzen für einen guten Mix sind. Da kannst du sicher noch eine Menge rausholen.

Die Songidee war auf jeden Fall gut genug, dass ich bis zum Ende gehört habe. Der Gesang passt für mich stilistisch auch, ist heute in der Art halt auch so üblich. Das wiederholende Gitarrenmotiv hat mich aber total genervt. Und teilweise wird es insgesamt etwas wild.

Insgesamt ein guter Start, bleib dran.

Gruß,
glombi
 
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Für mich wäre die Hauptbaustelle auch der Gesang. Damit meine ich nicht wie gut der ist, sondern die Verständlichkeit, wie er platziert ist usw.
So wie jetzt begleitet der Gesang in weiten Teilen nur irgendwie die Instrumente und nicht umgekehrt, bzw. versteckt sich so'n büsch'n.
Kann ja auch ein cooler Effekt sein.
My Bloody Valentine ist da imho ein Paradebeispiel: Vocals sind oft stark verhallt und fast unverständlich, verschmelzen komplett mit den Gitarren.
Oder Beach House, The Strokes, Tame Impala...
Oder fast alles, was mir da so einfällt im Bereich Shoegaze / Noise / Post-Rock. :D
 

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