Fender Blues Deluxe Fehlerstrom

von Crescent, 29.05.20.

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  1. Crescent

    Crescent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.20   #1
    Hallo,

    ich habe mir heute erst einen Fender Blues Deluxe Reissue gekauft und folgendes Problem:
    Als ich die Gitarre in der Hand hielt und gleichzeitig irgendeinen geerdeten Leiter berührte, spürte ich ein unangenehmes Kribbeln.
    Ich habe dann mal durchgemessen und festgestellt das es vom Tip des Kabels kommt, welches sich wohl über die Saiten erdet, und
    wohl ein Gleichstrom langsam schwankend zwischen 1V und -1V ist (keine Gewähr auf die Messwerte, mein Multimeter ist ziemlicher
    Dreck). Hab den Verkäufer mal angerufen, welcher meinte das er sowas in 25 Jahren noch nie gehört hat.
    Fender hab ich auch schon geschrieben, mal sehen wann da was kommt. Am Dienstag werde ich den Amp mal durch ein ordentliches
    Elektroprüfgerät jagen und mal sehen was der sagt.
    Vielleicht hat ja einer von euch sowas schonmal gehört und ne Idee was ich machen kann. Ich traue mich momentan halt nicht
    wirklich das Ding zu spielen.:(

    LG Lukas
     
  2. netstalker

    netstalker HCA Funk- und Netzwerktechnik HCA

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    Erstellt: 29.05.20   #2
    1V oder -1V würdest du nicht spüren.
    Der "Tip" ist nicht geerdet (oder sollte es nicht sein, weil sonst kein Eingangssignal zum Amp geleitet werden könnte.

    Was geerdet sein sollte, sind die Saiten - zur Klinkenbuchse (außen).

    Die einzig richtige Entscheidung ist hier: ab zum Fachmann, die Kiste muss an ein vernünfiges Meßgerät, das vom Fachmann bedient wird.
     
  3. Crescent

    Crescent Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.20   #3
    Ja das stimmt wohl. Ich finde es auch Komisch
    Aber Gitarre + Leiter ergibt vei mir nen stromschlag. Wo auch immer der Strom herkommt Im kabel liegt er wie gesagt am Tip. Und kurioserweise hab ich das ganze grade mal im ausgeschalteten Zustand ausproviert, und das gleiche ist passiert.
    Da wird mir wohl echt nix anderes bleiben als den aAmp wieder zurück zu wuchten..
     
  4. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.05.20   #4
    Sicher dass das Kabel Gitarre > Amp ok ist und nicht nen Hau hat?
    Insofern also erstmal Kabel in Gitarre und dann mit dem Widerstandsbereich (ohne Fettfinger die den Messwert verändern können) zwischen Saiten und dem freien Ende des Kabels messen was da raus kommt.
    Saiten => Tip = xxx Ohm
    Saiten => Schaft = xxx Ohm
     
  5. Crescent

    Crescent Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.20   #5
    Ja das Kabel ist okay. Bin mittlerweile auf dem Trichter das wahrscheinlich die nicht ganze Profimäßig verlegte Stromleitung, auf meinem dachboden wo ich übe, der Übeltäter ist. Habe zwischen Erde an der steckdose und einem Anderen Leiter auch was gemessen.
    Ich war mir nur so sicher das es der Amp wäre da ich das problem heute als ich ihn das erste mal gespielt habe zum ersten mal aufgetreten ist..
     
  6. Darkdonald

    Darkdonald Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.05.20   #6
    Zwischen L und N (die beiden 'Löcher' in der Steckdose sollten ca. 230V - 240V zu messen sein. Zwischen L und PE (Erde) sollte eine ähnlich hohe Spannung vorhanden sein. Zwischen N und PE sollten es nur (wenn überhaupt) 2-3 Volt sein. Das lässt dann schon Rückschlüsse auf die Verkabelung im Haus zu. Allerdings lässt sich mit einem normalen Multimeter nur relativ schlecht kontrollieren, ob die Erde ordnungsgemäß verdrahtet ist.
    Also gilt, wie @netstalker schon bemerkt hat: Die Verkabelung im Haus von einem Fachmann überprüfen lassen. Das gleiche gilt für den Amp. Beides ist für einen Laien potentiell tödlich. Die Gitarre kannst du selbst mit dem Multimeter checken.
     
  7. SB

    SB Licht | Ton | Elektro Moderator HFU

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    Erstellt: 31.05.20   #7
    So ist es. Ob die elektrische Anlage im Haus in Ordnung ist, insbesondere im Hinblick auf ein korrekt ausgeführtes Schutzleitersystem, kann nur eine Elektrofachkraft überprüfen, die die entsprechenden Geräte besitzt und die Messwerte interpretieren kann.

    In dem Zuge kann man ja am Amp auch gleich eine Geräteprüfung durchführen lassen, falls sich die Elektroanlage im Haus nicht als Fehlerquelle herausstellt.
     
  8. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.06.20   #8
    Wissen tue ich das aus der Ferne nicht, aber ich kann es mir kaum vorstellen, dass der Amp bereits fehlerbehaftet ist. Zumal auch der RI nicht mehr diesen Unsinn einer hochgelegten Masse an den Inputbuchsen hat, so dass der also problemlos durch jede VDE-Prüfung geht und sich somit sicher beurteilen lässt.

    =>

    1. Ab mit der Kiste zu einer Fachkraft, die Dir den Amp nach DIN VDE 701/702 zuverlässig prüft

    2. Was passiert denn eigentlich, wenn Du das Equipment an einer anderen Steckdose, in einem anderen Gebäude, spielst?
     
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