Fender FM 65 R zu laut (entschuldigung)

  • Ersteller lm27moses
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Ich verstehe - mit Verlaub - das Problem nicht wirklich. Ich habe schon viele Verstärker selbst in den Fingern bzw. an der Gitarre gehabt, auch habe ich viele Gitarristen mit vielen Verstärkern erlebt. Es war bisher NIE ein Problem, mit jedem beliebigen Amp auch mal leise zu spielen. Highlight: Ein Freak mit 200-Watt-Hiwatt-Einkanaler über zwei 4x12" Boxen - süß, leise, definiert, klar, ohrenschonend.

Im ersten Schritt (wie ja schon gesagt wurde): Amp leiser stellen. Und wenn's halt die 1 oder knapp drunter ist. Ihr werdet lachen, mein neuer PCL Vintage Amp Stagemaster 60 (ja, der hat "nur" 60 Watt, und dann auch noch "nur" Transistor) kommt im Proberaum auch im Clean-Kanal ohne Effekte über ca. 1,5 auf einer 10er Skala kaum hinaus - wir sind eben grundsätzlich nicht laut.

Und selbst so bin ich für einige Passagen zu dominant - hier hilft mir das Volume-Potin an der Gitarre extrem weiter. Wenn ich das ganz zudrehe, ist die Lautstärke NULL. Drehe ich es ein wenig auf, habe ich natürlich schon einen "sprunghaften" Anstieg der Lautstärke im unteren Bereich, aber deutlich leiser als bei offenem Poti ist es allemal.

Man kann am Amp, an der Gitarre und bei vielen Effektgeräten neben der Lautstärke aber auch den Klang regeln - am Amp mal ein paar Mitten raus oder einen eventuellen Presence-Regler runterdrehen kann von der "gefühlten" Lautstärke her durchaus weiterhelfen, ebenso wie das gefühlvolle Kurbeln am "Tone"-Regler vieler Bodentreter. Optimal finde ich da einen Equalizer als Bodentreter - selbst bei der Harley-Benton-Billigvariante kann man sowohl einzelne Frequenzbänder als auch den gesamt-Level um einige db senken oder heben...

Soviel zu meinen Ideen.
 
Probier es mal mit einer Volume Box. Die ist leicht selbst zu bauen. Ich habe das am Wochenende
ausprobiert und funzt super. Ich habe einen logarithmischen 100KOhm Poti in Mono verwendet und diesen in eine kleine Kunststoffbox mit einem Klinkeneingang und -Ausgang verbaut (Materialkosten 8€).
Das ganze wird an den Effekteinschleifweg des Verstärkers angeschlossen und siehe da, die Lautsärkeneinstellung ist kein Problem mehr. Ich kann den Cleankanal meines Hotrod voll aufreissen um Endstufensättigung zu erzeugen und mit der Volumebox das ganze dann auf eine angenehme Lautstärke regeln. Die Volume Box funktioniert auch als zusätzlicher Masterregler. Ich kann nur sagen:
Wenig Aufwand, große Wirkung!
 
Probier es mal mit einer Volume Box. Die ist leicht selbst zu bauen. Ich habe das am Wochenende
ausprobiert und funzt super. Ich habe einen logarithmischen 100KOhm Poti in Mono verwendet und diesen in eine kleine Kunststoffbox mit einem Klinkeneingang und -Ausgang verbaut (Materialkosten 8€).

Das ist die oben bereits angesprochene Lösung, dass die gut funktioniert, das kann ich bestätigen.

Ich kann den Cleankanal meines Hotrod voll aufreissen um Endstufensättigung zu erzeugen und mit der Volumebox das ganze dann auf eine angenehme Lautstärke regeln.

Da sättigt alles, aber niemals nicht die Endstufe, nichtmal die Phasenumkehrstufe sättigt da, das sind nur die Vorstufen, die du zerren lässt...

MfG ONeStone
 
Ich kann den Cleankanal meines Hotrod voll aufreissen um Endstufensättigung zu erzeugen und mit der Volumebox das ganze dann auf eine angenehme Lautstärke regeln.
Hier geht es um einen Transistor-Verstärker, da funktioniert das mit Sättigung (Vor- und/oder Endstufe) anders. Die Idee mit der Volume-Box an sich ist aber gut. Was für ein Gehäuse hast Du für die Box verwendet?
 
Ich spiele den 212er auf der Bühne. Top 40 Zeugs mit Naturdrummer, kein Klopper, eher Zivil und habe das Volumen auf ca 5-6 stehen. Dabei steht der Amp ca 3-4 meter von mir entfernt, leicht gekippt. Es ist aber auch möglich im stillen Kämmerlein bei 1-1,5 so in alle Ruhe vor mich hin zu nudeln. Euer Problem ist das uralte Gitarristen Problem. GITARRISTEN sind eigentlich immer zu laut und wollen sich nie was sagen lassen, (manchmal, wenn´s so richtig abgeht bin ich auch davon betroffen). Als, redet darüber, der 65er ist zwar laut aber wer den nicht leise kriegt, der will einfach nicht, deswegen könnt ihr euch die guten technischen Kniffe sparen, der wird auch nix an seiner Lautstärke änern, wenn er ´nen Powersouk oder sonstiges eingebaut hätte! Viel Glück beim bekehren!
 
Ich denke das eigentliche problem ist der gitarrist, ich spiele einen fm212 im proberaum mit akkustik drums bei stufe 3 allerdings steht der amp so das er hinter mir vorbeipustet.
Wenn ich ihn nach vorne drehe wars das mit dem gesang !!
Im normalfall reicht stufe 2 völlig aus.
So hatten wir anfangs in einem 10 qm² grossem raum geprobt und das ging auch ohne gehörverlust.
 
Hier geht es um einen Transistor-Verstärker, da funktioniert das mit Sättigung (Vor- und/oder Endstufe) anders. Die Idee mit der Volume-Box an sich ist aber gut. Was für ein Gehäuse hast Du für die Box verwendet?


Ich habe eine kleine Kunststoffbox (Strapobox), gibt es in verschiedenen Größen, aus dem Elektrofachahndel genommen.
 
Das ist die oben bereits angesprochene Lösung, dass die gut funktioniert, das kann ich bestätigen.



Da sättigt alles, aber niemals nicht die Endstufe, nichtmal die Phasenumkehrstufe sättigt da, das sind nur die Vorstufen, die du zerren lässt...

MfG ONeStone


Ok! Ich kenne mich da leider nicht so gut aus, was da jetzt genau zerrt. Tatsache ist aber das die Verzerrung die sonst nur bei aufgedrehtem Amp da ist, sich durch die Volume Box
in einer angenehmen Lautstärke spielen lässt. :great:
 

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