Fender Japan '62 Reissue oder neues, anderes Modell (für z.B. RHCP-Sound)?

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wmelch

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Hallo zusammen! Ich bin neu hier und hätte an die Fender Experten eine Frage bezüglich der Anschaffung einer Gitarre. Ich habe bis dato Akustik Gitarre gespielt und möchte mir nun eine E-Gitarre zulegen. Da ich den RHCP Sound sehr mag hat man mir die Fender Japan '62 Reissue empfohlen, welche mir prinzipiell auch sehr gut gefällt. Würdet ihr diese einem E-Gitarren Anfänger empfehlen oder doch eher zu einem neuen Fender Modell raten? In manchen Foren wird beschrieben, dass die Verarbeitung nicht so gut sei. Schon mal herzlichen Dank für eure Einschätzung!
 

Hallo,

Das wäre, als würde ich sagen, dass Gibdon generell schlecht verarbeitet wäre. Stimmt einfach nicht und ist stupides Nachgeplappere.

Grundsätzlich kann man jede gut klingende und gut einstellbare Gitarre einem Anfänger empfehlen. Aber nimm unbedingt mal verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Halsprofilen und Griffbrettradien in die Hand. Auch unterschiedliche Bundstärken beeinflussen das Spielgefühl massiv.

Zu einem bestimmten Modell raten kann man dir jetzt noch nicht. Ein Autoverkäufer kann dir ja auch nicht zu einem SUV raten, wenn er gefühlt gar nicht weiß, was dir gefällt und du möchtest.
 
Schau dir für den Anfang mal die Player II Strat an. Da bekommt man viel Gitarre für's Geld, einen Hals der schön in der Hand liegt (Geschmackssache) und gut klingende Pickups (natürlich auch Geschmackssache).
Die Strat ist natürlich nur die halbe Miete.
 

Da ich den RHCP Sound sehr mag ...
Der typische Frusciante-Sound ist meist fast clean ("edge of breakup") + Pedal, also wenig Amp-Gain und mehr Dynamik im Anschlag.
Wichtiger als das GENAUE Gitarren-Modell ist da imho der Amp.
Such dir eine Strat aus, die dir gefällt und gut in der Hand liegt, und investiere dann in einen passenden Amp. Der macht am Sound mehr aus als die Gitarre selbst.
Also ein cleaner Amp mit viel Headroom, der leicht anfängt zu zerren – oder den Rest über Pedale macht.
Frusciante spielt zwar Marshall, aber für zuhause würde ich eher sowas wie einen Boss Katana 50, Vox AC15 oder Fender Blues Junior anschauen: mit einer Strat kommt man damit schon ziemlich in die Richtung.
 
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Für mich würde eine Fender Japan '62 Reissue nicht in Frage kommen, weil die nur 21 Bünde hat. Das ist zwar vintage correct, aber mir fehlt da manchmal einfach der 22. Bund. Dann sind bei diesen Gitarren manchmal die äußeren Saiten sehr nah am Griffbrettrand. Auch das stört mich.

So wie hier schon geschrieben wurde, würde ich mir einmal die Player anschauen und ausprobieren

Fender Player II Strat RW 3TS


Die gibt es mit reinem Mapleneck und mit Mapleneck und Palisandergriffbrett. Auch da musst Du probieren, welche Gitarre Dir da besser gefällt. Mir gefallen vom Sound zur Zeit eher die Gitarren mit reinem Mapleneck.
 
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Sind Gitarren mit Marmor Hals nicht etwas schwer?
Spaß beiseite!

Die Player II lohnt sich auf jeden Fall.
 
@Dr Dulle Danke für die Korrektur ... ich will aber ein Mableneck :bang:
 
Heißt das so in Schwaben......? 😎
 
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  • #10
Almächd, ich glaub die mim hadden "B" waren eher die Franken 😉

Spekulationen über irgendwelche Verarbeitungsqualitäten von Gitarren in diversen Foren sind meist wenig hilfreich.
Gitarren in Läden vor Ort selbst antesten hingegen schon 🙂
Natürlich kann man sich die Dinger auch nach Hause schicken lassen aber in einem gut sortierten Musikgeschäft hat man idr bessere Vergleichsmöglichkeiten.

Ansonsten möchte ich bezüglich John Frusciante soundalike noch mal diese Aussage unterstreichen:
Wichtiger als das GENAUE Gitarren-Modell ist da imho der Amp.
 
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  • #11
OT an:

Darf ich anmerken, dass Schwaben in Bayern zwischen dem Nördlinger Ries und dem Allgäu liegt. Ich wohne in der Nähe von Stuttgart, laut SWR im "Wilden Süden", in Baden-Württemberg.

OT aus.
 
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  • #12
Aha, dr Hafr ond Bananah Bluus😉.
...keine kulturelle Aneignung, bin ausgewanderter Schtuagardter...

Daumen hoch für die Player Strats...genug Vintage für ne echte Strat, keine "Vintage Bucks" wie die erwähnten nur 21 Bünde, Saiten zu nah am Griffbrettrand usw.
Geile Farben, top verarbeitet und oft brummfreie Pickups...der Name könnte eigentlich nicht passender sein um das Konzept Fender sozusagen "ballastfrei" in die Gegenwart zu transformieren ohne dabei die Tradition zu vergessen...
Gruß,
Bernie
 
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  • #13
Herzlichen Dank für alle die Antworten! Für mich als E Gitarren Anfänger ist es wahrscheinlich erstmal mehr oder weniger egal mit welcher ich starte, wenn sie mir nicht liegt muss sie halt wieder weg, aber man verliert sich da etwas in dem unendlichen Angebot 🙂 Ich habe hier ein paar rausgesucht, ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere die Anzeigen anschauen könnte und zu welcher ihr mir raten würdet.

Ganz herzlichen Dank!!

Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?

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  • #14
Hey,
also bei Nr.1 sind die im Dunkeln gemachten Fotos nicht gerade sehr aufschlussreich.
Den Preis kann ich nicht genau einschätzen, ist aber denke ich OK.

Nr.2 erscheint mir zu teuer...!? Ist diese Gitarre überhaupt eine aus der noch aktuellen "Player Serie"? Könnte sein, dass sie aus ner Serie darüber ist und dann doch ihr Geld wert - da kenne ich mich mit Fenders Produktlinien zu wenig aus.

Nr.3 ist zwar eigentlich aus ner guten Serie...allerdings läuft mir auf dem ersten Bild die hohe E-Saite zu nah am Griffbrett-Rand...eine der "Unarten" der Vintage Specs...ist eher was für Fans dieser Japan Serien.

Gruß,
Bernie
 
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  • #15
...sowas meinte ich eher mit "Player Serie"...

...guck mal, geht auch günstiger.

...in Hamburg und Berlin sind die Preise oft extrem weit unten...auch ne Mexico Standard kann ne sehr gute Gitarre sein und die hier macht nen guten Eindruck!

...das sind jetzt die, die mir auf den ersten 10 Seiten EbayKl. aufgefallen wären 😉
 
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  • #16
Vielen Dank! Ist eurer Meinung nach der Griffbrett Radius wichtig. 7,25 sei wohl zu vintage und schwieriger zur spielen als 9,5…
 
  • #17
...oh ja, das macht viel aus...zumal die 7.25 Radius meist mit den dünnen "Spaghetti"-Vintage Bünden kombiniert sind...das muss man schon wirklich wollen und braucht man sich als Einsteiger nicht unbedingt antun... 😉
 
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  • #18
Bin selbst großer Frusciante-Fan und hab mich dementsprechend lange damit beschäftigt:
Soundmäßig tut es bei den Gitarren eigentlich so gut wie jede Strat mit Single-Coils...ob das jetzt eine 62er Reissue oder sowas in der Art ist, hat eigentlich eher Einfluss auf Optik und Mojo. Also wie die Kollegen sagen: achte lieber darauf, dass die Strat gut in der Hand liegt, keine technischen Mängel hat und dich persönlich anspricht - das ist viel wichtiger.

Beim Amp muss ich ehrlicherweise auch sagen, dass das genaue Ampmodel eigentlich nebensächlich ist, weil Frusciante lediglich den Cleankanal nutzt und den Amp als Pedalplattform verwendet. Ich selbst besitze zwar einen Silver Jubilee, bevorzuge aber den Engl Ironball und bekomme da letzten Endes fast den gleichen Sound raus. Empfehlung wäre also ein kompakter Röhrenamp mit einem angenehmen Clean-Sound, der Rest kommt aus den Pedalen.
Und Fun-Fact: Wenn du richtig authentischen Frusciantesound haben willst, müsstest du dein Signal splitten und bei den Amps eigentlich ein Stereo-Setup aufbauen. Das ist viel zu teuer und aufwendig und macht privat echt keinen Sinn - lass das. 🤣

Wie gesagt: der eigentliche Sound kommt aus den Pedalen (manche sagen zwar aus den Fingern...aber diese Leute sind komisch...üben scheinbar zu viel und kaufen dafür zu wenig Gear).
Also Spaß beiseite: Ich würde wirklich ein bisschen Geld in ein paar Pedale investieren.
Die Top 3, um die man eigentlich nicht rumkommt:

Boss CE1-Preamp: Eben habe ich geschrieben, dass der Amp fast nebensächlich ist und nur Clean gespielt wird...warum? Weil der Grundsound von Frusciante schon immer aus dem Preamp seines Boss CE-1 kam. Der ist immer aktiv und sorgt genau für diese kleine Prise Dreck, Farbe und Kompression, die man so sehr liebt. Ein Original CE-1 ist alt, teuer und fehleranfällig...in den letzten Jahren haben zahlreiche Anbieter bezahlbare Klone rausgebracht (z.B.Triungulo Labs, Warm Audio, PastFX oder gar von Behringer)

Boss DS-2: Ganz ehrlich...kauf dir einfach ein Boss DS-2 und fertig. Das Pedal ist sehr günstig, klingt fantastisch und hält ein Leben lang. Für Frusciante-Fans essentiell.

Wah-Wah: Lange Zeit war die verbreitete Meinung, dass lediglich ein Vintage Ibanez WH10 in Frage kommt...mittlerweile spielt Frusciante selbst eine Neuauflage mit TrueBypass. Du siehst, man sollte nicht auf alles was geben, das jemand im Internet schreibt, sondern irgendwann seinen eigenen Weg gehen.

Mit dem Rest kann man sich dann später beschäftigen. Irgendwann wirst du dich für Delay, Fuzz, Booster, Kompressor, Phaser, Flanger, LowPassFilter, Ringmodulator interessieren.

Wünsche dir viel Spaß auf deiner Reise.
 
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  • #19
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  • Ersteller
  • #20
Ja, das habe ich jetzt von vielen gehört. Und wie ist es mit einem 12 Radius? Ich hätte schon gerne eine Vintage Gitarre. Habe mich diese zwei gefunden:

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