Fender Rumble 100 - beeinflusst der Master-Regler den XLR-Line-Ausgang?

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banjogit
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Hallo zusammen,

ich interessiere mich für den Fender Rumble 100 Bass Combo:
https://www.thomann.de/de/fender_rumble_100.htm

In der Anleitung steht folgendes:
"Pegel und Klang des LINE OUT-Signals werden von allen Reglern der Vorverstärkung, inklusive GAIN, beeinflusst."

Meine Frage: Beeinflusst der MASTER-Regler ebenfalls das XLR-Line-Signal, oder kann ich mit dem MASTER-Regler die Lautstärke des Amps regeln, ohne das Line-Out Signal zu beeinflussen?

Danke für Eure Tipps
-banjogit-
 
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banjogit
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In einem Nachbar-Forum gab es dieselbe Frage.
Dort wird berichtet, dass der XLR-Ausgang hinter ALLEM liegt - also auch dem Master-Regler. Schade :-(
Damit kommt dieser Amp für mich nicht in Frage.
 
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Mister Spock
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Ich habe den Rumble 40 und kann bestätigen, dass es bei dem so ist.
 
banjogit
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Ich habe den Rumble 40 und kann bestätigen, dass es bei dem so ist.

Danke für die Rückmeldung. Ich habe einen Roland Cube 100, da ist das flexibler gelöst. Wir proben über Kopfhörern, und da ist es komfortabel, wenn man den Lautsprecher runterdrehen kann, ohne das DI-Signal zu beeinflussen.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ich fasse jetzt den Peavey MAX 100 ins Auge:
https://peavey.com/max-100-100-watt-bass-amp-combo/p/03616810

Dort ist es so beschrieben:
"This XLR output is used to connect the Max pre amp section to external equipment, such as mixing consoles"

Leider auch keine ganz deutliche Aussage, und ein Blockdiagramm gibt es nicht.
Kennt jemand den Peavey?
 
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Ich hab' grad mal ins Manual des Peavey reingeschaut, da steht auf S. 7:
Direct Interface (DI):
Pre-EQ, unity buffer

Würde also heißen, dass der DI sogar noch vor dem Preamp-EQ sitzt. Imho auch keine optimale Lösung ...

Was mich beim 7ender echt (negativ) überrascht - wenn ich das Blockschaltbild richtig lese, greift der Master nach der Drive-Sektion, aber noch vor EQ und FX-Weg und allem anderen ein. Ich wollte schon schreiben, dass Du zur Not den FX-Weg als Line Out "mißbrauchen" könntest, aber so ...

Hier mal ein Screenshot - der Master ist oben mittig vor den Voicing Filters und der Active Equalitzation:

1650964827399.png


Edit(h) sagt: bei meinen beiden Combos hab' ich's ausprobiert, da ist der DI Out unabhängig vom Master. TC Electronic BG250-115 und Orange Crush Bass 100. Okeh, das hilft Dir jetzt nicht sooo viel weiter (die beiden Kandidaten dürften Dir etwas zu groß und zu schwer sein), aber das zeigt, dass die Hersteller die Sache mit dem DI-/Line Out doch sehr unterschiedlich handhaben. Und leider nicht unbedingt in den Manuals verraten ...
 
Grund: zusätzliche Info eingefügt
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Slidemaster Dee
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Ich werde einen Master-abhängigen DI-Out nie verstehen. Was hat das für Vorteile? Vollröhren-Feeling? ;)
 
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Mister Spock
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Ich werde einen Master-abhängigen DI-Out nie verstehen. Was hat das für Vorteile?
Ich weiß es auch nicht, mir fallen nur Nachteile ein: Kein Silent-Recording, FOH-Pegel und Bühnenlautstärke sind voneinander abhängig.

Würde mich aber auch interessieren, ob jemand da Vorteile sieht.

Nach dem Blockschaltbild oben ist beim Rumble 100 und höher sogar der Pegel der Effektloop vom Master abhängig. Und so wie der Output gezeichnet ist, ist er noch nicht mal symmetrisch. Und der Ground-Lift trennt zwar den einen Massepin, aber nicht den anderen. Ist das dann noch ein Ground-Lift?

Irgendwie wirkt das auf mich, als ob der Lineout nachträglich reingefrickelt worden wäre, nachdem alles andere schon fertig war. Oder der Plan war, eine andere Schaltung einzubauen, das hat aus irgendeinem Grund nicht funktioniert, man musste auf diese Schaltung ausweichen und hat dann irgendwelche nur halb sinnvollen Anschlüsse hergestellt.
 
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Der "Vorteil" ist, dass den Amp während der Show lauter machen kann. Freut den Mischer!
 
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. Und so wie der Output gezeichnet ist, ist er noch nicht mal symmetrisch. Und der Ground-Lift trennt zwar den einen Massepin, aber nicht den anderen. Ist das dann noch ein Ground-Lift?
Der Output ist "Impedance balanced", eine gängige Technik.
Und der Ground Lift darf nur genau den einen Pin trennen, nämlich Pin 1.
Pin 3 ist die Referenz für das Signal, das an Pin 2 rauskomt. Ohne die Verbindung würde es brummen wie Sau.

Aber die Position des Master Reglers finde ich schon eher merkwürdig. Gehört für mich vor die Endstufe.
 
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Korken
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Kenne auch nur Amps mit Output-Abhängigem XLR. Ich habe bei meinem Ashdown 550 Bastard das so gelöst, dass ich über den FX Loop eine Cab-Sim mit Splitter laufen lasse. Das bearbeitete Signal mit Cab-Sim läuft zum Mischer, das unbearbeitete Signal in den Amp.
Auch nicht perfekt, weil die gesamte Klangfärbung des Amps fehlt, aber meist braucht man auf der Bühne auch nen anderen Sound als der Mischer. Ich kann mich leiser und lauter drehen, wie ich es brauche und der Mischer schimpft nicht. Da ich vorm Amp nen Kompressor und Overdrive hab ists ein okay-er Kompromiss.

Gallien Krueger machen es btw auch so.
 

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