Fender - so viele Modelle

von account, 15.04.05.

  1. account

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    Erstellt: 15.04.05   #1
    Hi,

    irgendwie blick ich bei bei den vielen Fender Modellen nicht so ganz durch. Precision und Jazz das ist mir schon klar, aber da gibts ja jeweils noch 100000 Unterarten, z.b beim Jazz:
    American
    Am. Deluxe
    Am. Vintage
    Artist
    Classic
    Custom Artist (Classic)
    Deluxe
    Highway1
    Standard

    Und in einer von diesen Gruppen gibts dann nocheinmal verschieden Modelle, z.b. Am. Deluxe:
    Standard
    Ash
    FMT
    QMT

    Und die Mexican Modelle sind auf der Fender-Website gar nicht angeführt.
    Mich würden jetzt die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen interessieren. Gut, was das heißt wenn Ash dabeisteht kann ich mir selber denken, aber was ist der Unterschied zwischen Am. und Am. Deluxe? Was ist mit den Mexican-Modellen? (Ausser dass sie aus Mexico kommen ;) )

    Wär nett wenn mich jemand aufklären könnte.

    mfg
     
  2. account

    account Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.05   #2
    Sorry falsches Forum, bitte verschieben nach Instrumente
    :redface:
     
  3. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 15.04.05   #3
    Steht doch ganz gut in den specs auf der Homepage. Oder im Katalog.

    Sind halt andere preisklassen, aufgrund der Herkunft, der Materialauswahl, der Verarbeitung, der Aufwendigkeit des Schnickschnacks etc.

    QMT und FMT sind einfach Abkürzungen (quilted maple, flamed maple).

    Pi Mal daumen, ganz grob:

    Squier Bullet
    Squier Affinity
    Squier Standard
    Squier Deluxe

    Mex Standard
    Mex Classic/Deluxe

    Highway
    American Standard
    Anmerican Deluxe
    American Vintage/non Customshop Artist
    Customshop Artist/Time Machine
    Customshop Masterbuilt/Sonderserien

    American Deluxe haben z.B. anderes Holz drin als American Standard, andere Elektronik, anderes Halsfinish usw.

    Teilweise Überschneidung. Z.B. sind die PUs bei den Mex Classics afaik die gleichen wie die der Highway.

    In einigen Fällen isses auch kein Qualitätsunterschied. American Deluxe und American Vintage unterschieden sich eher in der Zielsetzung (modern/vintage), sind aber qualitativ beide ähnlich.

    usw...
     
  4. .::b00nS-EnD::.

    .::b00nS-EnD::. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.05   #4
    soweit ich weiß versteht man unter der Standard-Serie die MEX-Modelle!!!
     
  5. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.04.05   #5
    Nicht alle. Es gibt ja auch noch andere Mex Modelle.

    Standard = Mex Standard
    Classic = Mex Classic
    Deluxe = Mex deluxe

    Das Mex fällt halt immer weg.


    Demgegenüber

    American Standard (jetzt American Series)
    American Vintage
    American Deluxe
     
  6. Helm

    Helm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #6
    Hi!

    Mich würde interessieren, ob zwischen den Amercian Standart und den American Vintage ein bemerkbarer Soundunterschied zu hören ist oder ob sie sich nur in der Optik usw. unterscheiden.
    Falls einer von euch mal ie Gelegenheit hatte die Serien in der Hinsicht zu vergleichen schreibt doch bitte!
     
  7. PissingInAction

    PissingInAction Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #7
    Die American Vintage Serien haben den Originalen aus den 60er und 70er Jahren weitestgehend nachempfundene Hals-und Korpusmaße, die Elektronik ist mit Ausnahme der PUs aber auf modernem Niveau; dafür, dass der Preis im Vergleich zu der American Serie fast doppelt so hoch ist, kommen die Reissuemodelle imho aber auch nicht wesentlich näher an den Ursound ran, dafür musst du schon in den Secondhandmusikladen und dir ein entsprechend altes Modell besorgen.
     
  8. yestergrey

    yestergrey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.05   #8
    Der bdeutendste Unterschied zwischen den Deluxeserien und dem Rest ist wahrscheinlich die aktive Elektronik.

    Sowohl ein Mexican als auch ein American Deluxe haben ne Klangregelung, was ja für einen Jazz Bass afaik eher untypisch ist. Ob es einem gefällt muss man dann persönlich entscheiden, aber es gab ja erst vor kurzem im Instrumentenforum die Diskussion ob eine aktive Elektronik den Charakter eines Instruments zerstört.
     
  9. Helm

    Helm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.05   #9
    Erstmal danke für die Antworten !
    Ich binn gestern zu Musik Produktiv gefahren um mal an paar verschiedene Precibässe probe zu spielen, besonders die new amercan serie und und den `62 reissue
    waren natürlich beide nicht da naja ist ja irgendwie typisch.
    Dafür hab ich eben mal einen am-deluxe Jazz Bass probe gespielt...
    Naja ich hätte shon ein bisschen mehr erwartet. klar man kann mit dem 3bd eq eine Menge machen aber der Grundsound war zwar okay aber trotzdem nicht das wahre.
    Da gefällt mir meine `80 Pearl Precikopie doch besser und bisher hat mir der eine poti um die höhen weck zu drehen auch ausgereicht und einen Hals mit 22 bünden brauch ich im moment auch nicht...
    Naja andere mögen das auch wieder völlig anders sehen.

    Da muss ich wohl weiter nach meinem zukünftigem Bass suchen...:rolleyes:
     
  10. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 26.10.05   #10
    Ja.

    Das natürlich auch, und Spielgefühl ist eben auch wichtig. Hat wie PissingInAction schrieb aber auch seinen Preis. Allerdings zahle ich persönlich lieber Boutiquenpreise für einen Boutiquenbass, als dem Vintage Craze zu Opfer zu fallen. Als günstigere Alternative bietet sich immer noch an, einen ausgesuchten Bass von der Stange zu nehmen oder aus ebenfalls ausgesuchten Parts einen zu assemblieren, und sowas wie Seymour Duncan Antiquity Series oder Lindy Fralin PUs 'reinzutun, Saiten dann nach Geschmack.

    Das macht Fender jetzt schon seit ca. 10 Jahren so, und das funktioniert auch ganz gut, entstellt weder Jazz noch Preci, ist ggf. aber ganz hilfreich (auch der Humbucker bem Preci DeLuxe ist eigentlich die bessere Lösung als die notorische PJ Kombi). Unbedingt haben müßte ich's aber dann auch wieder nicht.

    Mit Precis sah's da schon vor Monaten eng aus, und da haben wohl auch alle Klagen zumindest bislang nichts genützt :( Hat eigentlich mal jemand 'rausgekriegt, warum das so ist? Kein Nachschub? Keine Nachfrage? Was sonst?

    Das ist aber ein bitteres Urteil... Bist Du da an ein besonders schlechtes Exemplar geraten, oder magst Du Jazzbässe generell sehr viel weniger als Precis?
     
  11. Helm

    Helm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #11
    Naja das mit dem deluxe Jazzbass ist natürlich ein sehr subjektives Urteil von mir.
    dazu kommt das die Saiten warscheinlich uhr alt waren usw... uns so schlecht war er ja auch nicht.
    Mein preci ist nunmal auch verdammt geil und das hab ich nun auch schon von mehreren erfahren Bassern gehört - ist also nicht nur so ein subjektives empfinden. Sind auch uralt orginal Fender pickups drinn usw.
    Also ist die Aussage das mir meine Kopie besser gefällt nicht so abwertend wie es klingt...
    Und schluss endlich ja ich binn doch eher der P-typ :great:

    ich werd einfach mal anfangen Geld für einen vernünftigen Bass, warscheinlich einen american Preci zu sparen. Irgendwann werd ich schon einen vernünftigen finden.
     
  12. Helm

    Helm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #12
    @Heike: Du scheinst dich ja schon ein wenig mit der Tematik lohnt sich ein reissue model beschäftigt zu haben.

    Mir sind unterschiede im Lack und an den mechaniken eigendlich ziemlich egal.
    Es kommt mir eigentlich nur auf den sound an.
    Die Frage klingt vieleicht doof aber würde ein neuer vintage bass besser klingen - also in allen belangen ( zb. ein vollerer, singenderer ton, ein "schönereres" knurren...) oder ist es nur eine Geschmacksfrage auf welchen sound man eher steht?
    Sprich lohnt sich zB. der 62ger preci auch für leute die einfach nur einen guten fender suchen oder ist er nur ein sammlerstück für vintage freaks die keine "alten" mehr kriegen?

    Danke schonmal für die Antworten!
     
  13. Heike

    Heike HCA Bass Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 02.11.05   #13
    Ohja, das ist ein ganz übles Thema beim Antesten. Allerdings habe ich auch schon umgekehrt erlebt, daß ein Verkäufer ob meiner Mecker-Litanei damit abwiegeln wollte, die Saiten seien schon was abgenudelt. Also, soviel Erfahrung bringe ich dann doch gerade noch auf, daß ich beurteilen kann, daß dem Bass selbst mit den allerbesten frischtesten Saiten nicht zu helfen gewesen wäre :mad:

    Kann man so sagen :D

    Das würde ich überdenken, denn gitarrenbauerisch hat man doch nicht ganz unbedeutende Fortschritte gemacht. Und in den Custom Shops von Gibson, Fender und Rickenbacker sitzen doch recht fähige Leute und werden da an ausgesuchte und gut abgelangerte Hölzer gelassen, die man sonst erstmal ins Lager (ge)krieg(t hab)en muß... Aber gut, das ist ein nicht ganz billiges Vergnügen.

    Das ist teils sicherlich Geschmackssache. Ein American (Standard) ist sicherlich kein Instrument, das es nicht wert wäre, gespielt zu werden. Allerdings stellt man an ein Instrument, das 50 - 400 % mehr kostet, sicherlich höhere Ansprüche. Nichtsdestoweniger, man kann zwar Holz/Grundkonstruktion/Verabeitung nicht aufwerten, aber Vintage-type replacement PUs liefern klanglich oft spektakuläre Ergebnisse selbst im Vergleich zu echten historischen Instrumenten. Irgendwie frage ich mich da so insgeheim, ob da am Sounddesign nicht so gedrechselt wurde, daß man modernen Instrumenten den gesuchten Charakter aufdrückt :confused: Also, wenn dann auch der alte Jazzbass mit neuen PUs besser klingt als mit den Original PUs... :D

    Die Frage kann man nicht allgemeingültig beantworten. Ich persönlich würde mir von sowas schon gerne noch mehr zulegen. Möglicherweise geht es aber da schon eher um den Unterschied zwischen einem guten und einem sehr guten Fender. Aber ich kann keinem vorschreiben, wo er seine Prioritäten setzt. Ich gebe z.B. auch nur ganz wenig für Klamotten aus, kaufe mir aber dann wieder lieber eine Flasche Wein, die mehr kostet als was weiß ich wieviele Kästen Bier.

    Ich fürchte, für die eingefleischten wäre das unter deren Ehre.

    Andersherum verstehe ich aber auch nicht, wie man z.B. für einen Jazzbass, an dem allzu offensichtlich auch noch einer in geistiger Umnachtung herumgeschnitzt hat, mehr zahlen soll, als für so manchen frischen Boutiquenbass.
     
  14. AlBundy

    AlBundy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.05   #14
    tut mir leid das ich dass jetzt ausgrab aber kann mir jemand sagen ob Silver Series was taugen? also squier silverseries.

    gruß al
     
  15. Thinline

    Thinline Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.05   #15
    ich spiel einen Mexican Std. bin super zufrieden >>Viel Bass fürs Geld<<,ok klingt nicht grad wie ein Rickenbacker aber für guten Bass für zwischendurch ein wahnsinn
     
  16. Helm

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    Erstellt: 20.11.05   #16
    Danke Heike, das hat schon mal ein Stückchen weiter gebracht.

    Nun hatte ich endlich mal die Gelegenheit in einem kleinen musik Laden und in aller Ruhe
    Einen s1 Preci an zu spielen und siehe da, das ist was ich suche. Einen mexico hatten sie auch da aber der blieb klanglich hinter meiner kopie zurück. tja jetzt heißt es wohl sparen sparen.
    Naja nur mal so..:o
     
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