Fender Twin's?

von Robots, 13.07.10.

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pedaltrain
  1. Robots

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    Erstellt: 13.07.10   #1
    heyho!
    wie soll man da eigentlich durchblicken? silverface, blackface, reissue?
    welchen sind denn die besten? gibt es unterschiede im sound je nach version?
    finde das ziemlich unübersichtlich vielleicht kennt sich ja jemand aus?
     
  2. 68goldtop

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    Erstellt: 13.07.10   #2
    hi robots!

    es ist eigentlich nicht SO unübersichtlich...

    schau mal hier herein:

    http://ampwares.com/fender.asp

    da gibt´s eine sehr gute übersicht über alle verschiedenen modelle durch die jahrzehnte.

    und ja, die modelle untercheiden sich teilweise schon erheblich.

    am ähnlichsten in klang und ausstattung sind sich sicher die blackface, frühen silverface (85/100w) und reissue-twin reverbs.

    welcher twin nun für dich der "beste" ist kommt ganz auf deine wünsche/bedürfnisse - und deinen geldbeutel ;) - an...


    cheers - 68.
     
  3. dodona

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    Erstellt: 13.07.10   #3
    mein Vorredner hat schon Recht damit, das sich Blackface, frühe Silverfaces und Reissue-Twin Reverbs ähneln.

    Ähnlich vom Aussehen sind allerdings auch die heute ultralinear (circuit) genannten Modelle. Das sind (nicht nur) die mit den 135 Watt. Allerdings erfolgte deren Entwicklung schleichend. Schon Ende der 60er wurden ultralinear Übertrager verbaut. Die Erhöhung der Anodenspannung und ein paar weitere schalttechnische Kniffe in Richtung HiFi kamen danach. Ich hatte einmal so einen Ultralinear aus den letzten Serien und kann nur sagen, dass damals, also Anfang/Mitte der 80er bereits tauglichere Transistoramps auf dem Markt waren. Selbst ein ordentlicher Jazz-Sound war mit dem Ding trotz aller schalttechnischer Manipulationen meinerseits ganz einfach unmöglich.

    Von den Twin Reverbs zu trennen sind die Twins der 50er, die Tweed Amps also, die mitsamt der Nachbauten sehr empfehlenswert sind.

    Dann gibt es noch den The Twin, ein moderner High Gain Amp, der einen Vorläufer genannt "Red Knob" oder auch "Evil Twin" hatte, den Twin Reverb II der 80er und den Super Twin der 70er, ein 180 Watt Amp.

    Von diesen Modellen sind für mich einzig die Tweed Twins inkl. der Nachbauten von Interesse.
     
  4. Robots

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    Erstellt: 13.07.10   #4
    okay das hilft mir schon weiter.
    die reissue twin reverbs sind also nicht schlecht?

    wie siehts aus mit den diversen clones? gibts da gute kopien aus deutschland oder umgebung?
    ich möchte einfach einen gut klingenden twin reverb mit schönem sound :D
     
  5. Chris Jetleg

    Chris Jetleg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.07.10   #5
    Das Teil hier dürfte einer der besten Twin Reverb Clones auf dem Markt sein: http://www.victoriaamp.com/amps.html?model=50212

    Kommt aber darauf an was Du für nen Sound willst - die Tweed Twins waren auf alle Fälle die rockigsten Twins, die Silverface Twins die cleansten...
     
  6. 68goldtop

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    Erstellt: 13.07.10   #6
    hi!

    wie ich schon in der mail schrieb - ein ´65 reissue, oder ein 85/100w silverface twin reverb wären meine empfehlung.
    die bekommt man unter 800,- E. - für das geld lohnt es sich kaum auch nur nach einem "clone" zu suchen...

    der von chris gelinkte victoria ist sehr lecker - aber eben kein twin REVERB ;)


    cheers - 68.


    @ dodona:
    die UL-trafos kamen ab 1977.
    die 40/50w-amps hatten dann (angeblich) 70w, die 100w-amps hatten dann (angeblich) 135w.
     
  7. dodona

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    Erstellt: 14.07.10   #7
    die ersten ultralinear Übertrager hatten die schon 1969 eingebaut. Das kann man der Literatur entnehmen und deckt sich auch mit meinen Erfahrungen in den 70ern.

    Danke auch für das genaue Datum für die 70/135 Watt Amps!

    Ich war mir nicht sicher, ob Ende der 70er oder Anfang der 80er. Die hatten tatsächlich 135 Watt, gemessen mit einem vertretbaren Klirrfaktor. Erreicht haben die das wie ich es oben beschrieben habe. Die klangen noch einmal ein paar Nummern schlechter als die Silverfaces ab 1969. Verzerrt haben die so gut wie gar nicht und wenn dann unangenehm harsch. Damit hätte ich noch leben können, aber die hatten auch keinerlei Wärme im Ton und da war trotz aller Eingriffe in die Schaltung nichts zu machen. Heute bekomme ich ja passende Übertrager und wenn ich so einen rein bekommen würde, dann würde ich nicht nur den Übertrager austauschen, sondern die Endstufe anders verschalten und die Anodenspannung beträchtlich absenken.
     
  8. Chris Jetleg

    Chris Jetleg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.10   #8
    Hey Carsten,

    hast natürlich recht - der Victoria hat keinen Hall. Da ich Robots aber als Rocker kenne, dachte ich der Hall ist nicht unbedingt so wichtig... Von Fender gibts ja auch nen Tweed Twin Reissue den ich mal bei Thomann angespielt habe - hat mir eigentlich ganz gut gefallen, war nur insgesamt etwas hart im Ton (was sich warscheinlich mit nem eingespielten Speaker etwas legt). Der Victoria ist natürlich ganz schön teuer - als ich ihn mal bei Pro Guitar angetestet hatte fand ich ihn aber ziemlich überzeugend.

    Robots - was wünscht Du Dir eigentlich von dem Twin? Eher den typischen Glitzerclean mit endlos Headroom oder eher crunch?
     
  9. dodona

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    Erstellt: 14.07.10   #9
    @robots. Überleg dir das gut mit dem Twin. Was die Reissues betrifft, so würde ich die eher einen Bassman oder Super Reverb empfehlen. Gerade der Super Reverb hat zunächst einmal viel mehr Twang im Ton und wenn du ihn noch lauter drehst dann kommst du verdammt nahe an den SVR Ton heran. Mit dem Super Reverb hast du also etwas Authentisches. Das Bassman Design hat sich wiederum als das Tragfähigste aller Zeiten entpuppt. Daraus sind die Marshalls und alle Clones abgeleitet worden. Den kannst du dir auch in einen JTM45 umbauen. Dann noch die one wire circuit einbauen und eine dicke Box anschliessen und dann hast du einen wirklich authentischen Ton.
     
  10. 68goldtop

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    Erstellt: 14.07.10   #10
    hi chris!

    ich hab´das nur erwähnt weil robots eben nach ein twin REVERB gefragt hatte ;)


    hi dodona!

    warum sollte der super reverb reissue "authentischer" sein als der twin reverb reissue?
    sind halt beides wiederauflagen "authentischer" verstärker aus den 60er jahren...


    ich kann den twin reverb reissue durchaus empfehlen, weil ich eine zeit lang bei einer band "ausgeholfen" habe wo der gitarrist diesen amp gespielt hat - und ich war ziemlich überrascht wie gut und vielseitig der amp klang!
    und - er war auch nicht so furchtbar laut wie ich befürchtet hatte ;)


    cheers - 68.
     
  11. Robots

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    Erstellt: 14.07.10   #11
    hi, es stimmt dass ich eher ein rocker bin.
    ich spiele aber auch gerne mit modulations effekten wie delay, reverb und tremolo.
    bisher ging das immer nur auf kosten des einen: entweder die perfekte zerre mit verschiedenen texturen,
    oder aber so eingestellt dass die effekte vor dem amp noch funktionieren, dafür keine richtige zerre mehr...

    einfach schönen fuzzigen psychedelic rock, oder schöne clean sounds mit reichlich delay mag ich.
    eben atmosphärische sounds. fürs zerren könnte man ja immernoch eine tretmiene vor den amp schalten?
    man könnte sagen zerrtechnisch bin ich lange am optimum angekommen und ich suche eine möglichkeit
    die anderen dinge zu verwirklichen :)

    ich mag auch den typischen fender clean mit etwas twang. viele meiner lieblingsalben wurden mit zB mit twins / bassmans und super reverbs aufgenommen
    und ich wollte schon immer mal einen fender amp haben.
     
  12. Stratspieler

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    Erstellt: 14.07.10   #12
    Hi,

    ich spiele einen Tweed-Twin-Clone, nämlich den hier, den ich mir als Kit gekauft und zusammengebaut habe:

    http://www.tubeampdoctor.com/product_info.php?cPath=96_100&products_id=1187

    Er hat keinen Hall, klingt aber mit seinen beiden Jensen P12 tatsächlich sagenhaft dreidimensional und von der viel beschriebenen Rauhigkeit im Ton kann ich auch beim besten Willen nichts hören. Er hat ca. 20 ... 25 Watt Sinusleistung und kann bei Bedarf unheimlich laut brüllen.

    Nein, ich bin kein TAD-Mitarbeiter, möchte jedoch einfach mal sagen, dass man im Vergleich zum Original (Fender 57' Twin) und dessen Preis hier absolut erstklassige Qualität zum halben Preis bekommt.

    Gruß Michael
     
  13. Robots

    Robots Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.10   #13
    wie stehts denn zB mit einem twin reverb reissue gegen einen silverface ?
    die silverface sollen sich ja auch modden lassen dass sie wie die "alten" klingen.
    wie unterscheiden sich die silverface und die blackface in der soundcharakteristik?
    was kostet so ein mod und was wird verändert?

    grüße!
     
  14. Chris Jetleg

    Chris Jetleg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.10   #14
    Die technischen Fragen kann ich Dir nicht beantworten, aber den Silverface Twin Reverbs sagt man endlosen Headroom und eine sehr harte und harsche Verzerrung in ohrenbetäubender Lautstärke nach. Die Blackfacemodelle zerren wohl etwas früher (wobei das lautstärkemäßig wohl auch jenseits von gut und böse liegt) und klingen etwas wärmer. Eine gern gemachte Modifikation um einen Twin Reverb zerrtauglicher zu machen ist die Speaker gegen Celestions zu tauschen (G12-65 bieten sich da an, oder wenn Du ihn nicht ganz ausfährst wären auch G12-H30 ne gute Wahl, die bringen sogar clean noch ziemlich gut den Fender Sparkle rüber...).
     
  15. kypdurron

    kypdurron Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.07.10   #15
    Also was Zerre angeht, danach sollte man einen Twin Reverb generell nicht kaufen, da wird man praktisch immer enttäuscht, egal welches Modell ... Dann wirklich lieber einen anderen (z.B.) Fender in Erwägung ziehen, der für so was auch gebaut ist. Alle Twin Reverb Amps haben ihre Qualitäten im beliebig aufblasbaren, eher kühl(/mittenarmen, hohlen) Cleansound, mit den typischen 60er Ampeffekten dabei. Schieben also alle (wenn man will) wie blöd Bässe und Höhen raus, haben aber in der Mitte ein Loch und tun sich teilweise schwer, das Signal im Bandkontext ganz nach vorne zu stellen.

    Ich fand auch dass die 70er Modelle im Grenzbereich etwas härter klingen, der Grundcharakter ist aber nicht so viel anders als beim 60er-Modell und dessen aktuellen Reissue. Die sind evtl. etwas weicher, aber nichts was ich, wenn ich mir den EQ so einstelle wie ich will und eine passende GItarre wähle, nicht so hinkriege, dass nur noch wenige wirklich den Unterschied hören ... Auch die späten, "fiesen" 135 W AMps haben durchaus ihre Fans, mehr Glitzerclean geht eigentlich gar nicht.

    Dass die BF 60er /Reissues eher zerren, halte ich auch für ein Gerücht. Mein 75er gibt einen (je nach Pickups) leichten Crunch ab, wenn ich den "gain"-Regler voll reindrehe, die Lautstärke kann ich dann mit dem Master beliebig anpassen. Hängt auch stark von der Röhrenbestückung ab. Bei einem BF hab ich aber gar kein Master Volume, das heisst bevor der Amp in die Sättigung kommt, clippt schon lange mein Gehör ... ;) Diese Amps haben den Ruf begründet, dass Twins affig laut sind. Bei den Master Volume Modellen kann man das dann schon besser dosieren. Wobei aber beide wie gesagt nicht dafür gebaut wurden, sie zum internen Zerren zu bringen. Die sollten ja gerade das Maximum an Lautstärke möglichst clean erreichen, und das tun sie auch ohne Zweifel.

    Von einem "blackfacing" eines SF halte ich persönlich nicht so viel, wenn man es richtig machen will, muss man fast alle Bauteile austauschen, die sich über die Jahre nun mal - nicht unbedingt zum hochwertigeren - geändert haben. Ich denke da ist auch viel bei, was sich nur im Kopf abspielt - wenn ein Amp gut klingt, warum sollte ich daran rumfummeln lassen (ausser das ist sowieso mein Hobby, aber ein paar 100 € für ungewissen Nutzen, never).

    Was spricht nun wofür? Für einen BF 60er spricht der Kultfaktor und die Robustheit, der Sound gilt vielen als Referenz. Dafür sind diese Amps, zumal im Sammlerzustand, nicht ganz billig ...
    Ein SF bis 77 hat ein Master Volume, viele hassen es, ich finde es sinnvoll. Klanglich evtl. etwas unterlegen (Geschmacksache). Ähnlich robust, aber nicht ganz so sorgfältig gebaut (Verdrahtung, Gehäuse ...). Nach wie vor Preis-Leistungs-Kracher mit rd. 800 € für ein gut funktionierendes Exemplar.
    DIe UL-Modelle ab 77 haben eben noch mal mehr Leistung und sind reine "Clean"-Maschinen konsequentester Art. Preislich etwas, aber nicht deutlich unter den Vorgängern.
    Die aktuellen Reissues orientieren sich an den 60er Modellen, werden aber mit modernen Bauteilen und Verfahren produziert - was viele nicht unbedingt als Vorteil sehen. Klanglich natürlich nicht wie ein 45 Jahre alter Amp, aber zumindest ähnlicher Charakter.

    meine güte, ob das jemand lesen will :D
     
  16. Robots

    Robots Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.07.10   #16
    also ich habs gelesen :D:great:
     
  17. 68goldtop

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    Erstellt: 15.07.10   #17
    moin!

    ich habe schon länger keinen sf twin mehr gespielt, aber ich fand, dass der bf reissue twin des besagten gitarristen durchaus genug "mitten" hatte, bzw. dass der sound erstaunlich fett kam und überhaupt nicht kühl oder hohl.
    hat mich auch etwas überrascht - und der mann spielte ausschließlich TELES!

    fender bewarb den amp mit "tone fatter than the butcher´s dog" - und da musste ich den werbetextern doch mal wieder recht geben ;)

    cheers - 68.
     
  18. Stratspieler

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    Erstellt: 16.07.10   #18
    Hallo,

    im Zweifelsfalle hinsichtlich "Twin" mal einen Vibrolux Reverb antesten - aber auch der ist mit seinen beiden Zehnzöllern und seines Zeichens 40 Watt schon brüllend laut und Zerre geht ohne Pedal auch fast nur mit Gehörschutz (zumindest für mich als Nicht-Metaller).

    Einziger "Vorteil" zumindest des SF-VR, den ich jetzt gerade fertig restauriert habe ( :D ):
    Die beiden originalen Oxford-Speaker sind nicht (mehr?) so extrem wirkungsgradstark, so dass die Cleanlaustärke und der Sound wirklich herrlich weich und mittig fenderesk sind; völlig anders als neue Jensen z.B. Jedoch würde ich so einen alten VR schon der Speaker wegen nicht mehr voll ausspielen wollen.

    Gruß Michael
     
  19. .s

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    Erstellt: 16.07.10   #19
    Hey Robots. Biste etwa weg vom Matamp? :p

    Würde hier nochmal meinen Redknob Twin reinwerfen. Find den Cleansound richtig lecker und warm. Er hat dieses leidige Mittenloch nicht so krass ausgeprägt, wie ich finde. Und auf 25W geht er auch recht schnell in die "Zerre". Den Zerrkanal kann man Fendergetreu vergessen, dennoch unter Umständen gebrauchen.
    Ich weiß nicht wie das bei den SF/BF Twins ist, aber bei dem Redknob kann man die Kanäle verbinden, so dass man einen richtig schön dreckigen Clean hinbekommt.
    Leider kommt er nicht so astrein mit allen (Zerr)Effekten klar.

    Wenn du mal ganz zufällig in Jena bist, komm doch mal rum, da jammen wie ne Runde :)
     
  20. Robots

    Robots Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.07.10   #20
    vom matamp weg? niemals :p
    aber es ist wie mit gitarren... ein amp reich nicht für alle vorstellungen :)
    ich denke schon dass ein BF RI meinen vorstellungen sehr nahe kommt.
    nach einem VL könnte ich mich ja trotzdem umsehen.
    auch den bassmann finde ich sogar mittlerweile interessant!

    es geht einfach um nen amp der pedals "auffrisst" und eben geil klingt.
    beim BF reizt mich der typische cleansound, der reverb und das trem...
    würde ich alles benutzen und zwar exzessiv :D
     
mapping