Festplatten Geräusche in aktiven Monitor-Boxen

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Mavi109
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Hallo liebes Forum, ich habe folgendes Problem:

Ich habe mir vor ein paar Wochen einen PC zusammen gebaut und alles hat tadelos funktioniert, jedoch hab ich mir nun ein neues Audio-Interface besorgt welches ich über USB 2.0 an den PC angeschlossen habe und seitdem kommen ständig nervige Geräusche aus den Lautsprechern die, der einer Festplatte sehr ähneln. Ausserdem ist auch noch ein etwas tieferes Brummen zu hören. Ich hab schon alle Sata Ports umgesteckt, alle USB Ports getestet, Driver neu installiert und sogar verschiedene Steckdosen ausprobiert. Als letzes hab ich einfach mal einen USB-Hub mit optionaler Stromversorgung zischen PC und Interface gesteckt und jetzt sind die Geräusche so gut wie weg.
Wie krieg ich die Geräusche auch ohne USB-Hub weg bzw. woran liegt das ?

Mfg Max

PC-Konfiguration:

-Nanoxia Deep Silence 2 Midi Tower
-Gigabyte GA-H77-D3H Intel H77 So.1155
-Intel Core i5 3470 4x 3.20GHz
-2000GB Seagate Barracuda 7200
-LiteOn iHES112-115 Blu-ray Combo
-TP-Link Netzwerkkarte TL-WN851N
-250GB Samsung 840 Basic Series 2.5"
-350 Watt be quiet! Power Non-Modular 80+
-EKL Alpenföhn Sella
-8GB (2x 4096MB) Corsair Vengeance LP

Ich bin mir nicht sicher ob das hier das richtige Unterforum ist, deshalb tut es mir leid falls dem nicht so ist.
 
Eigenschaft
 
Wahrscheinlich fängt das Kabel Einstrahlungen ein, die irgendwo vom PC kommen, oder die USB-Versorgung ist verseucht weil intern sclecht entstört. Sonst können es die Monitore selbst sein, schlecht isoliert und anfällig für Einstreuungen etc.

Schon probiert, die Monitore weiter weg vom PC zu platzieren? Ist es ein USB-Kabel mit Massegeflecht außen oder ein einfaches?

Was auch noch sein könnte, ein 350W Netzteil ist relativ wenig für so einen PC, je nach Belastung könnte es ein wenig in die Knie gehen, was auch so was hervorrufen könnte.
Wie du das ganze weg kriegst, kann man ohne genauere Diagnose nicht sagen, aber probier mal die paar Kleinigkeiten aus, vielleicht hilft es schon.
 
Also ich hab den Monitor mal weggestellt und es kommt immernoch das Brummen. Meine Monitore sind die KRK Rokit 5 und haben bis jetzt eigentlich störungsfrei gearbeitet, bis ich eben das neue Interface verwendet habe. Das alte war ein Firewire M-Audio Profire 610, hatte jedoch Probleme mit Windows und den Treibern und wurde deshalb ersetzt. Das neue Interface ist ein einfaches USB Kabel ohne besondere Ummantelung.

Vielen Dank schonmal für die schnelle Antwort.
 
"ist" oder "hat" ein USB-Kabel? Welches Interface ist es denn?

Die Rokit 5 hab ich zufällig auch hier :) Die sind es ziemlich sicher nicht, höchstens dass die Kabel die du verwendest total grottig sind oder sehr ungünstig nahe am Netzteil liegen oder so. Probier mal ein anderes USB-Kabel, evtl. ein etwas hochwertigeres. Dasselbe mit Audiokabeln zu den Monitoren. Wobei - wenn es mit dem Hub weg geht, zeigt das schon, dass die Störung an der Stelle entsteht oder über die Stromversorgung vom PC rein kommt. Wenn das Interface nur vom USB versorgt wird, kann es sein, dass es zu viel Strom zieht, oder am "schlechten" Kabel/Kontakt fällt zu viel ab etc. - da ist dann eine externe Versorgung besser wenn vorhanden.
 
Sowas hat ich auch schon, habs auch schon öfters hier geschrieben.

Der PC hat vermutlich eine schlechte Erdung. Störungen werden schlecht abgeleitet und kommen so über das USB-Kabel zum Interface. Von dort wird es auf die Lautsprecher übertragen.
Mit den Hub dazwischen werden die Störungen großteils am Hub abgeblockt oder dort auf Erdung abgeleitet.

Damit es weg geht mußt du alles richtig Erden. Einerseits schadet es nicht das PC Gehäuse irgendwie besser mit Erdung zu verbinden, bei den Kaltgerätesteckern der Stromversorgung funktioniert das manchmal nicht wirklich brauchbar.
Dann solltest du auch noch das Interface Erden. Weil es normal keinen Anschluss dafür gibt kann man eine freie Buchse verwenden und dort über einen Stecker den Masseanschluss mit einer Erdung verbinden.

Bei mir hab ich das PC Gehäuse und die Interfacemasse mit einer Steckdosenerdung verbunden, seit dem ist Ruhe.
 
Es ist das Foucsrite Scarlett 2i4. Welche Kabel könnt ihr mir den empfehlen ? Momentan benutz ich recht einfache und ich glaub auch billige Klinkenkabel ausm Thomann und halt das USB Kabel , dass standartmäßig beim Interface dabei war.
Ich habs mal mit dem USB Kabel meines MIDI Keyboards versucht aber da kommt genau dasselbe Geräusche , was wahrscheinlich daran liegt, dass es auch nicht gerade das beste ist. Ich werd jetzt mal das mit dem Erden versuchen und mich wieder melden.
Vielen Dank schonmal.

- - - Aktualisiert - - -

Wie erde ich jetzt das Interface bzw. den PC richtig ? Ich hab jetzt einfach mal ein Kupferkabel an das Interface und an die Heizung gehalten und beim PC auch und das Störgeräusch ist immernoch vorhanden. Wo muss ich denn das Kupferkabel genau dran halten ?
 
Was auch noch sein könnte, ein 350W Netzteil ist relativ wenig für so einen PC, je nach Belastung könnte es ein wenig in die Knie gehen, was auch so was hervorrufen könnte.

Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, aber das ist ein ausgesprochen blöder Kommentar.

Der Prozessor hat eine maximale TDP von 77 Watt, wir haben 350 Watt zur Verfügung. Die Festplatte hat unter Volllast 10, die SSD liegt bei max. 6, der Arbeitspeicher kommt auch mit unter 5 Watt pro Riegel aus und die Netzwerkkarte und das optische Laufwerk sind zusammen mit 25 Watt großzügig bedient. Bleiben noch 222 Watt für den Lüfter und das Mainboard. Sollten auf dem Mainboard jetzt keine Mikrowellenöfen oder Heizstrahler verbaut sein, hat man unter Volllast noch immer gute 200 Watt übrig.
 
ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, aber das ist eine gandenlos naive Argumentationskette...
es geht nicht darum, dass die Stromversorgung wegen Überlastung zusammenbricht
der Punkt auf den _xxx_ anspielt ist die unter Last einsetzende Regulierung, die produziert Störgeräusche
nebenbei: angegebene elektrische Leistung würde ich eh nicht für bare Münze nehmen...
selbige wird zwar geliefert, und dem PC ist es schnuppe - nur das Audioteil an der USB Versorgung bekommt die volle Breitseite Oberwellen ;)

cheers, Tom
 
Tja, Tom, das steht dort aber anders. Da steht: "ein 350W Netzteil ist relativ wenig für so einen PC, je nach Belastung könnte es ein wenig in die Knie gehen". Das ist aber selbst bei billigen Netzteilen definitiv nicht der Fall. Das Netzteil ist bei weitem ausreichend dimensioniert. Ich habe nie gesagt, dass ein Netzteil nicht für die Störgeräusche verantwortlich ist; trotzdem ist eine Aussage, die unnötigerweise impliziert, dass man für solch einen Rechner ein stärkeres Netzteil braucht (was definitiv auf gar keinen Fall und unter keinen Umständen so ist!) einfach nur blöd und damit ist niemandem geholfen. Wenn man helfen will, dann bitte auch richtig und nicht mit irgendwelchen Ideen, die letztlich zu einer unnötigen finanziellen Belastung führen würden.

Die Störungen können eigentlich aus dem gesamten Rechner kommen. Wenn der USB-Hub das Problem behebt, spricht nichts dagegen, ihn weiterhin einzusetzen. Ansonsten ist wohl die einzige wirklich erfolgversprechende Lösung (ohne den kompletten Rechner nach dem Verursacher auszuschlachten und Stück für Stück neu zusammenzusetzen) ein USB-Isolator.
 
Ansonsten ist wohl die einzige wirklich erfolgversprechende Lösung (ohne den kompletten Rechner nach dem Verursacher auszuschlachten und Stück für Stück neu zusammenzusetzen) ein USB-Isolator.

Das Teil ist interessant - und wenn ich es mal brauchen könnte, hab ich das garantiert wieder vergessen :(

Geht da trotzdem die Stromversorgung für das Interface durch?

---aktualisiert---

Ah, grad gefunden, die Stromversorgung geht durch, aber:
Die galvanische Trennung der Versorgungsspannung für das angeschlossene USB-Gerät führt zu einem etwas höheren Strombedarf als es bei direktem Anschluss ohne USBISOLATOR erforderlich wäre. In Extremfällen (leistungshungriges USB-Gerät an schwachem PC) kann die zusätzliche Verwendung eines USB-HUBs mit eigenem Netzteil (nicht im Lieferumfang) zwischen dem USB-ISOLATOR und dem USB-Gerät oder Host-PC notwendig sein.
 
Schon probiert, ob es Unterschiede bei Anschluß an den vorderen oder hinteren USB-Buchsen gibt?

Ja hab bereits sämtliche USB Anschlüsse probiert.

Wenn der USB-Hub das Problem behebt, spricht nichts dagegen, ihn weiterhin einzusetzen
Verursacht leider Probleme bei der Wiedergabe, also lässt den Sound "knacken".
 
Tja, Tom, das steht dort aber anders. Da steht: "ein 350W Netzteil ist relativ wenig für so einen PC, je nach Belastung könnte es ein wenig in die Knie gehen". Das ist aber selbst bei billigen Netzteilen definitiv nicht der Fall. ...
mag sein, dass es da anders steht - aber ich lese eben auch zwischen den Zeilen :D
für den 'normalen' Rechnergebrauch funktioniert das Netzteil ohne Abstriche
die Regulierung arbeitet aber bereits auf einem Level, das sich im Audiobereich bemerkbar machen kann
die Watt Angaben sind Duchschnittswerte über Zeit, die Verbraucher ziehen aber nicht kontinuierlich, sondern impulsiv
(was kurzfristig enorme Stromspitzen produziert)
no problem, die Regulierung greift ja - und das liegt dann auf der Ausgangsseite des Netzteils auf der USB Versorgungsleitung
hat das Netzteil grössere Reserven, ist weniger 'Intervention' nötig

mit dem HUB hat er das ja bereits auf die Stromversorgung reduziert (der Rest ist schliesslich gleich geblieben)
insofern ist es unwahrscheinlich dass 'irgendwelche Komponenten' Verursacher sind
beim Rechner ist praktisch immer die Stromversorgung (mindestens als Transportweg) beteiligt
(ich habe die Beschreibung so interpretiert, dass man das Arbeitsgeräusch der Festplatte hört)

cheers, Tom
 
Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, aber das ist ein ausgesprochen blöder Kommentar.

Ohne dir auf die Füße zu treten, aber das ist eine sehr blöde Wortwahl, wenn man nicht einem auf die Füße treten wollte...

Ich gehe ja davon aus dass er nicht ganz alles aufgezählt hat, so geschwätzig wie er bisher war - beispielsweise könnte er noch eine Radeon 5 drin haben, die unter Last alleine schon 150W zieht.

Abgesehen davon, mit TDP zu rechnen ist blödsinn. Das ist nur der Anteil, der in die Abwärme geht. Außerdem eh gelogen, wenn man mal nachgemessen hat. Aber lassen wir die Diskussion, ich sehe schon dass ich hier mit keinem Zocker rede :)
 
Abgesehen davon, mit TDP zu rechnen ist blödsinn. Das ist nur der Anteil, der in die Abwärme geht.

Ich will ja kein Spielverderber sein: Also, wo geht denn der Rest der Leistung hin?
 
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Wie sind denn die Boxen mit dem Interface verbunden?

Eine Verbindung per TRS-Klinke auf XLR-Kabel wäre die optimale Lösung. Wenn Du bisher Cinchkabel verwendet hast, solltest Du das mal probieren, denn ich vermute da eine Brummschleife. Symmetische Verkabelung kann da schon eine Verbesserung bringen und wenn das nicht langt, könnte man auch noch im XLR-Stecker die Masse unterbrechen.

Alternativ eine passive 1:1-DI-Box in die Leitungen zwischen Interface und Boxen, aber das kostet natürlich ein wenig Geld.

Banjo
 
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Also sie sind über ein einfaches Klinkenkabel mit dem Interface verbunden. Kann mir denn jemand sagen wie ich das Interface bzw. das Gehäuse richtig erden kann ?
 
Ich vermute, dass Du eher zuviel Erde hast als zuwenig. Eine Brummschleife entsteht, wenn Du mehrere Geräte (in dem Fall der PC mit dem Interface und die beiden Boxen) , die alle geerdet sind, miteinander verbindest und über die Verbindung Masseverbindungen zwischen den Geräten entstehen (über die Kabelabschirmung).

Bei unsymmetrischen Kabeln wirkt sich das dramatischer aus als bei symmetrischen, deshalb besorg Dir entweder 2 Kabel je mit TRS-Klinken (auch Stereoklinken genannt) an beiden Enden oder welche mit TRS-Klinke an einem Ende und Male-XLR am anderen.

Oder sowas zwischen Boxen und Interface:

https://www.thomann.de/de/behringer_microhd_hd400.htm

Banjo
 
Ich will ja kein Spielverderber sein: Also, wo geht denn der Rest der Leistung hin?

Ins eigentliche Schalten. Bessere Frage wäre, stimmt die Angabe wirklich?
Aber damit deine obige Frage auch Sinn macht - in welchem Betriebszustand denn?

Hier mal ein Zitat:

"Thermal Design Power (TDP) ist die maximal abgegebene Wärmeleistung eines Prozessors und liegt etwas unterhalb der maximalen elektrischen Leistungsaufnahme. Der TDP ist ein wichtiger Parameter eines Prozessors. Die TDP-Angabe bezieht sich auf die maximal zulässige Kernspannung und Temperatur eines Prozessors. Leider berechnet jeder Prozessor-Hersteller den TDP anders. Einheitliche TDP-Angaben gibt es nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass der TDP wenig über die Leistungsaufnahme bei den verschiedenen Betriebszuständen aussagt. Wie viel Energie eine CPU bei einer bestimmten Aufgabe umsetzt, hängt im wesentlichen von der Software ab."
 
Wie sind denn die Boxen mit dem Interface verbunden?

Eine Verbindung per TRS-Klinke auf XLR-Kabel wäre die optimale Lösung. Wenn Du bisher Cinchkabel verwendet hast, solltest Du das mal probieren, denn ich vermute da eine Brummschleife. Symmetische Verkabelung kann da schon eine Verbesserung bringen und wenn das nicht langt, könnte man auch noch im XLR-Stecker die Masse unterbrechen.

Alternativ eine passive 1:1-DI-Box in die Leitungen zwischen Interface und Boxen, aber das kostet natürlich ein wenig Geld.

Banjo

Danke :hat: ich hatte so ziemlich das gleiche Problem und nun kein Brummen mehr. Was so ein Kabeltausch aus macht.
 

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