Vllt musste da noch genauer werden.
Bei Noé seh ich sowas wie Tiefgang...oder zumindest kann der gut mit bedeutungsschwangerer Thematik umgehen, bei den anderen ist das ja eher auf filmästhetischer Ebene "komplex", wenn man so will. Würde es eher "ausgereift" nennen.
Bisher klingt das eher so, als wollteste n paar Empfehlungen für richtig geile Filme.
Was Tiefgang angeht, finde ich Park Chan-Wook einfach nur göttlich. Die Koreaner sind da sowieso gut drin zur Zeit.
Paul Thomas Anderson ist da sicher auch ein guter Ansprechpartner, dessen Zeug ist einfach recht performancebasiert und intensiv (gerade Punch-Drunk Love oder There will be blood).
Michael Haneke macht ebenfalls gerne Tiefgang (Funny Games fand ich zB richtig geil), bei Lars von Trier vermute ich ähnliches, kenne aber zu wenig von ihm, um da jetzt wirklich was behaupten zu können.
Sind aber jetzt alles nicht wirklich Geheimtipps, sorry...
Ich würde ja auch sowas wie Team America in die Kategorie (Tiefgang, "über die Stränge schlagen....") einordnen, aber das wird hier wohl weniger auf allgemeine Akzeptanz stoßen.
Was aber immer ans Herz zu legen ist, ist Visitor Q von Takashi Miike. Falls sowas wie positive Werte innerhalb gestörter Familienverhältnisse interessiert.
Ach ja und Synecdoche, New York...der Mindfuck schlechthin.