Finetuner und Verstimmung bei Les Paul Modellen

von hunting-ben-hur, 26.01.06.

  1. hunting-ben-hur

    hunting-ben-hur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.06   #1
    hi,
    bin gerade dabei von floyd rose gitarren (ibanez/esp) auf gibson/epiphone umzusteigen, bei meiner epi les paul studio gothic verstimmt sich immer die g-seite.
    bevor ich mir eine gibson zulege, wollte ich mich bei euch über eure erfahrungen informieren.
    wie verstimmungsfrei sind gibson oder epiphone gitarren.
    wie kann ich die gitarre tunen um sie verstimmfrei zu bekommen?
    lohnt sich ein umbau/einbau von neuen mechaniken?
    wer hat erfahrungen mit finetuning-brücken (feinstimmer)?
    danke.
    keep on rockin' :great:
     
  2. [E]vil

    [E]vil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.06   #2
    meine epi explorer is so gut wie verstimmungsfrei. is aber auch n floyd rose dran.
     
  3. MaDmEggO

    MaDmEggO Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.06   #3
    Oftmals liegt es garnich an den Gitarren dass sie sich ständig verstimmen (es sei denn es sin ultrabilligdinger) sondern daran dass die Saiten nich vernünftig aufgezogen und ausreichend beim Aufziehen gedehnt wurden...
    Außerdem dauert es immer ne Weile bis sich die "eingespielt" haben und sich dann auch nicht mehr so leicht verstimmen.

    Mit neuen Mechaniken hab ich keine Erfahrungen. Aber vll bringen Locking Tuner ja was! (wenn nich dann reißt mir bitte nich den kopf ab. Bin noch nich ganz dahinter gestiegen wie die dinger genau funktionieren ;) )
     
  4. Harlequin

    Harlequin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.01.06   #4
    Locking Tuners sind ansich ziemlich genial, da verstimmt sich nichts mehr :D

    Das Prinzip ist folgendes: Du hast eine normale Mechanik, wie man sie kennt. Auf der Rückseite der Mechanik befindet sich jedoch eine Schraubgewinde. Wenn du die nun reinschraubst, so wird ein Druck auf einen kleinen Metallstift im inneren der Mechanik ausgeübt, der gegen die Saite drückt. Also je weiter du die Schruabe drehst umso kräftiger presst du den Stift gegen die Saite. Die Saite wird also innerhalb der Mechanik mit diesem Stift fixiert. Das kann man erkennen, wenn man die Schraube rausschraubt. Dann hast du die Schraube und den kleinen Metallstift, der wie ein Stück von einer Bleistiftmine aussieht, in der Hand.

    Zum Topic: Je nach dem, es ist von einigen Faktoren abhängig. Sind die Saiten richtig aufgezogen, haben sie zuviele oder zuwenige Windungen, ist der Sattel richtig gekerbt usw. Generell kann man aber sagen: Die G-Saite ist bei vielen Gitarren das Sorgenkind, die verstimmt sich in der Regel am stärksten bei Gitarren. Aber bei Epis der letzten 2,3 Jahre mit vernünftigen Grovermechaniken halten die Saiten die Stimmung ziemlich gut. Bei Gibson auch. Ansonsten halt Locking Mechaniken holen, kosten rund 60 Euro, sind ihr Geld aber wirklich wert. Das Saitenaufziehen geht sehr schnell damit. Saite einfach kurz durchziehen und straff halten. Mechanik schliessen, Rest der Saite abschneiden und kurz stimmen. Man brauch auf Sachen wie Windungen etc. nicht mehr achten.
     
  5. klabautermann

    klabautermann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.06   #5
    Wie verstimmungsfrei sollte eine Gitarre denn sein?

    Also wenn ich meine Gitarre 2-3 Wochen nicht stimme, sind manche Saiten bis zu einem Halbton tiefer als sie sein sollten.

    Ja es ist ein Billigding, und sicherlich auch nicht sonderlich stimmstabil, aber ist es denn so ein Aufwand jede Woche die Mechanik ein paar Millimeter zu drehen? (Und während dem spielen passiert da praktisch nichts.)
     
  6. Harlequin

    Harlequin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.01.06   #6
    Naja, das ist schon recht stark. Meine Delta kann ich ruhig einmal im Monat stimmen, dass sind minimale Nuancen. Dies Paula kann ich auch lange stehen lassen, da passiert auch nicht viel. Es geht nur dadrum, dass du bei vielen Bendings die Saiten strapazierst. Oder auch Tremolosystem, da bist du dankbar, wenn du Locking Mechaniken hast. Denn es geht nicht dadrum, ab und zu mal nachzustimmen. Es geht darum, wenn du die Saiten stark belastest, dass sie sich dann verstimmen.
     
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