Finger zu kurz für Arpeggien in tiefer Lage?

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Hey,

ich hoffe, dass der Titel aussagekräftig ist.
Im Moment übe ich Arpeggien und mein Problem betrifft die verminderten Arpeggien in den tiefen Lagen, ausschließlich bei jenen, wo man mit dem kleinen Finger den Pulloff auf den Mittelfinger spielt und nicht auf den Zeigefinger.

Gibt es da irgendwie Möglichkeiten zu schummeln? Ich muss meine Finger derart spreizen, dass ich es gerade so hinbekomme. Klar, ich könnte eine Oktave höher gehen, aber klanglich ist das ja was anderes.

Vielleicht hat jemand einen Tipp.
 
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Kannst du das mal in Tabulatur-Form zeigen, was du meinst, ansonsten frage ich mich gerade, welchen Pull-Off genau du meinst.
 
Hallo,

ich bin auch jemand mit kurzen Fingern und habe dazu in einem Topic nebenan gerade zahlreiche Übungstipps bekommen: https://www.musiker-board.de/threads/spannweite-der-finger-verbessern.713660/

In einem ersten Schritt habe ich jetzt einmal mit der dort genannten Aufwärm-Übung von John Petrucci begonnen und die ist schon sehr intensiv, wenn es darum geht, Dehnbarkeit und Beweglichkeit der Finger zu erhöhen. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Übung auch in deinem Fall hilfreich ist, damit du den kleinen Finger weiter abspreizen und unabhängiger von den anderen Fingern bewegen kannst.
 
Gibt es da irgendwie Möglichkeiten zu schummeln? Ich muss meine Finger derart spreizen, dass ich es gerade so hinbekomme. Klar, ich könnte eine Oktave höher gehen, aber klanglich ist das ja was anderes.

Vielleicht hat jemand einen Tipp.
Schummeln nicht, aber dran arbeiten. So habe ich das nach und nach besser gelernt.

Fang z.B. eine Oktave weiter oben an.

Danach spiele das Arpeggio zwei Bünde tiefer. Auch wenn es scheinbar zu leicht geht, immer wieder machen. Ein paar Tage später. Danach wieder zwei Bünde tiefer und das gleiche Spiel. Und wichtig - nicht zu schnell. Ruhig ein oder zwei Tage in einer Lage bleiben. Erst dann tiefer.

Irgendwann wird es merklich schwerer. Dann geh in jedem Schritt immer nur noch einen Bund tiefer. Und irgendwann, nach Tagen oder Wochen, kommst du im Zielbund an.

Und wichtig - das immer wieder üben. Zumindest meine Finger verlernen das sonst wieder.
 
Hallo,

erstmal vielen Dank für die Antworten! Das Problem mit dem Mittelfinger konnte ich lösen, indem ich meine Daumenstellung verändere. Bleibt aber nur noch eine Version, die schwierig ist.

Kannst du das mal in Tabulatur-Form zeigen, was du meinst, ansonsten frage ich mich gerade, welchen Pull-Off genau du meinst.

Ich übe momentan folgende Arpeggien in allen Umkehrungen:

C, C#dim, Dm, G
F, F#dim, Gm, C
H, C#dim, C#m, F#

Und das Problem habe ich quasi bei der C-Harmonie in der Primstellung:

(E)8. bund c (Pulloff zu g)
(E)3. bund g
(H)5. bund e
(G)3. bund b

Das zu greifen ist wirklich äußerst grenzwertig...

@KatharinaNoreia

Danke für den Link, den ich mir gleich zu Gemüte führen werde.

@Toxxi

Danke, deine Tipps werde ich befolgen.

vlg Matze
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo braucht man denn bitte eine Pulloff zum Mittelfinger in einen verminderten Arpeggio?

(E)8. bund c (Pulloff zu g)
(E)3. bund g
(H)5. bund e
(G)3. bund b

Das zu greifen ist wirklich äußerst grenzwertig...

das macht ja auch keinen Sinn das so zu spielen. Nimm einfach einen anderen Fingersatz.

grüße B.B
 
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Wo braucht man denn bitte eine Pulloff zum Mittelfinger in einen verminderten Arpeggio?

Hey B.B

Schau mal:
erstmal vielen Dank für die Antworten! Das Problem mit dem Mittelfinger konnte ich lösen, indem ich meine Daumenstellung verändere. Bleibt aber nur noch eine Version, die schwierig ist.

Das oben genannte Beispiel, das du zitiert hast, wird der Pulloff auf den Zeigefinger gespielt. Sorry fürs undeutliche Ausdrücken meinerseits.

Der Mittelfinger kommt unteranderem beim C#0 und f#0 vor...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Der Mittelfinger kommt unteranderem beim C#0 vor (10 + 11 Bund)

Das erklärt jetzt erstmal garnichts, denn es gibt ja verschiedene Möglichkeiten ein vermindertes Arpeggio zu spielen.


Was das andere Beispiel betrifft. Warum würde man das so spielen wollen. Es ist zwar möglich, aber nicht sinnvoll. Warum nicht einfach einen anderen Fingersatz.

Wie kommst du denn überhaupt generell auf die Idee, dass man das so spielen sollte/wollte?

grüße B.B
 
Es fühlt so am sinnvollsten für mich so an, ich spiele es so ausgehend von C:

 
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Das ist am leichtesten, wenn du dein konkretes Problem tatsächlich mal austabulierst und einen Screenshot hochlädst:
http://www.tuxguitar.com.ar/

Das Video zeigt ja nun irgendwie einen Fall, der die angesprochene Problematik nicht weiter tangiert, oder erscheint mir das nur so?
 
Das Video zeigt einen alternativen Fingersatz für das C Dominantseptakkord-Arpeggio.

Den halte. Abseits der Fingerübungsebende ist es eben eine Frage des musikalischen Kontextes. Man kann ja auch das zuerst von @EVG gepostete Schema mit anderen Fingersätzen, zum Beispiel mit eine Slide, verbinden, ich finde nur dass die Quarte auf der hohen E-Saite mittels pulloff nicht sonderlich sinnig ist.

Das verminderte Arpeggio hat @EVG jetzt wieder unterschlagen, aber anscheinend ist es geklärt und ich muss dumm sterben....

grüße B.B
 
Das ist am leichtesten, wenn du dein konkretes Problem tatsächlich mal austabulierst und einen Screenshot hochlädst:
http://www.tuxguitar.com.ar/

Das Video zeigt ja nun irgendwie einen Fall, der die angesprochene Problematik nicht weiter tangiert, oder erscheint mir das nur so?

Das Problem war meine Daumenstellung, die zu hoch war, weswegen ich nicht ausreichend meine Finger strecken konnte. Ich kann die Arpeggioumkehrungen in den tiefen Lagen nun geradeso greifen.

Mit etwas Übung wird das sicherlich gehen. Das mit dem Mittelfinger hat sich geklärt.


@B.B

Ja, den verminderten habe ich einen Halbton zu tief gespielt, habs verpeilt, es sollte eigentlich c#0 sein. Also einen Halbton höher. Probleme hatte ich damit nur in den tieferen Lagen, wo die Bünde breiter werden. Im Falle von C#0 kommt das gleiche Schema ja nochmal im zweiten und dritten Bund vor, in der Primstellung quasi.

Vielen Dank auf jeden fall für die Hilfe!
 
Zuletzt bearbeitet:
:nix: gut ich gebs auf...
 
??????? Du wolltest von mir wissen, welchen verminderten man mit Zeigefinger spielt und ich habe dir ein (von X) Schema gezeigt.
Deswegen weiß ich jetzt nicht, was du eigentlich willst.
 
??????? Du wolltest von mir wissen, welchen verminderten man mit Zeigefinger spielt und ich habe dir ein (von X) Schema gezeigt.
Deswegen weiß ich jetzt nicht, was du eigentlich willst.

Ich verstehe deine Art zu kommunizieren nicht. Deine Angaben sind mir durchweg unklar. Ein vermindertes Arpeggio von Bund X aus kann man auf verschiedene Arten spielen. Ich wollte das Problem nachvollziehen, weil mir nicht in den Sinn kommt wo man bei einem verminderten Arpeggio einen Wechsel vom kleinen Finger auf den Mittelfinger braucht.

grüße B.B
 
Hey B.B, :)

drücke ich mich derart undeutlich aus? Hm... Mein Problem war meine Spreizfähigkeit meiner Finger.
Zu deinem Anliegen habe ich jetzt nach etwas Suchen endlich eine gute Grafik gefunden.

Wenn du auf der hohen Saite vor dem "Eb" mit dem kleinen Finger erst das "Gb" spielst, bleibt ja nur eine Möglichkeit das sinnvoll zu spielen und zwar: der kleine Finger spielt das "Gb" durch einen PullOff und der Mittelfinger das "Eb". Und dieses Schema ist doch bei den verminderten Akkorden weit verbreitet, wie mir scheint, oder?

Jetzt stelle ich mir die Frage: Wie kann man dieses Schema anders spielen? Spiele ich dieses Schema mit dem Zeigefinger, kommt es zum Konflikt beim Saitenwechsel.

vlg
 

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bin mir immernoch nicht so ganz sicher ob ich dich verstanden habe.

Das was du da gepostet hast ist ein Akkord-Griff, kein Arpeggio (zumindest nicht im klassischen Sinn) , das ist schon klar oder?



grüße B.B
 
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Super Video, ich danke Dir!
Das mit der Kommunikation im Internet ist so eine Sache und oft liegt es auch an mir. Ich komme da an mit einem Problem und denke mir, dass die anderen wissen was ich meine. Böse Falle.

Mein Unterrichtaufbau war bisher so, dass ich die Dreiklänge und die dazugehörigen Umkehrungen gelernt habe. Allerdings - und das ist wichtig - nur auf den Melodiesaiten. Der ganze Stoff soll mich ja nicht überfordern.

Die Shapes der Dreiklänge bröseln wir jetzt in Arpeggien auf mit dem späteren Ziel des Sweepings. Deswegen auch erstmal nur auf drei Saiten, dann vier Saiten usw... Auch, dass ich das Abrollen des Fingers lerne wie beispielsweise bei d-moll, wo ich quasi mit dem Zeigefinger drei Saiten "überrolle". usw...

Wenn die Grundlagen dann sitzen, werden die Arpeggien weiter ausgebaut.

Mein Lehrer will mich quasi früher oder später dahin bringen:
(Das ist mein Lehrer).

Das Problem war eben das Spreizen und das ich den Daumen, was Technik betrifft, zu hoch auf der Hinterseite hielt, nur habe ich das nicht gecheckt.
Ich muss mir halt auch viel selbst erarbeiten. Er gibt mir Aufgaben, zeigt es kurz und dann heißt es: "Mache mal als Hausaufgabe". Was ich gut finde, weil ich so in meinem eigenen Tempo mich einleben kann. (Und nebenbei viel lerne).

Du spielst das natürlich völlig anders, was ich aber interessant finde. Dein Video werde ich mir noch paar mal anschauen. Du setzt den Zeigefinger um, was mir erstmal umständlicher vorkommt, muss ich mal testen, wie ich klarkomme.

Ich danke Dir!

vlg Matze
 
Du spielst das natürlich völlig anders, was ich aber interessant finde. Dein Video werde ich mir noch paar mal anschauen. Du setzt den Zeigefinger um, was mir erstmal umständlicher vorkommt, muss ich mal testen, wie ich klarkomme.

Naja weil du eben nichts klar darlegst in deiner Frage. Von Sweeping war ja nie die Rede. Du warst bei mir aus dem letzten Thread noch als Blues-interessierter abgespeichert.

Ich spiele das Situationsabhängig. Wenns um Sweeping geht spiele ich Dinge unter Umständen anders als sonst und selbst da kommt es immer auf den KONTEXT an. Das umsetzen des Zeigefingers ist eine Variante die in den tiefen Lagen sinnvoll ist, wie oben gezeigt. Für Sweeping würde ich wieder einen anderen Fingersatz wählen.

Wenn du also eine Lösung willst, dann musst du schon dazuschreiben dass es um eine spezielle Spieltechnik geht und eine präzise Angabe machen was du bislang spielst. Einfach nur en Anfangston anzugeben ist völllig nutzlos, da es auf der Gitarre ja immer mehrere möglichkeiten gibt. Im Grunde weiß ich bis jetzt noch nicht was du genau treibst. Das von dir gepostete verminderte Griffbild ist ja auch kein Dreiklang sondern ein Vierklang und zwar als Drop-Voicing. Also irgendwie passt das alles nicht zusammen.

sieh dir doch das Video deines Lehrers an, da hast du den Kontext. Der verminderte kommt nur ganz kurz, mit drei Tönen über zwei Saiten, und das eingangs von dir gepostete Arpeggio kommt hier in Eb, also wesentlich höher (kleine Terz höher als von dir angegeben) und danach kommt unmittelbar der Slide in einen neuen Fingersatz.





grüße B.B.
 
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Dein Gitarrenlehrer hat eine sehr gute Sweep Technik.

Aber es schrammt ein klein wenig am Thema von Dir vorbei, da er alle Arpeggien ja in den höheren Lagen spielt, wie eigentlich 99% der Shredder inklusive mir ;)

Wenn Du den C-Dur schnell spielen willst so wie Dein Gitarrenlehrer, dann solltest Du diesen wie folgt spielen:
E8(C) E12(E) A10(G) D10(C) G9(E) B8(G) e8(C) erweitert 1 = (zusätzlich noch e12)(E) erweitert 2 (zusätzlich Tap e15) (G)
 
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