Fingerkuppen problem

von oskopik, 07.11.16.

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  1. oskopik

    oskopik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #1
    Hallo Leute,
    ich spiele seid einigen Wochen wieder intensiv Gitarre (habe mal vor paar Jahren eine Zeit lang gespielt) und meine Fingerkuppen fühlen sich komsich an.

    Es hat sich relativ schnell eine starke Hornhaut gebildet aber die Kuppen fühlen sich taub an und da ich auch Klavier spiele spüre ich das noch viel mehr.

    Mache mir ein wenig sorgen das das dauerhaft dem Gefühl in den Kuppen schaden kann.

    Jetzt wollte ich fragen ob das mit der Zeit besser wird oder was ich machen kann?

    Möglicherweise habe ich auch mit einer zu brutalen Westerngitarre mit harten seiten und hoher Seitenlage angefangen.

    Ich spiele sie jetzt nur noch mit Capo und entsprechend runtergestimmt so geht es viel besser.

    Danke für Tips, Hilfe und eingene Erfahrungen.
     
  2. Bininga

    Bininga Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #2
    Ging mir genau so. Nach ein paar Jahren Pause zu schneller "gewaltsamer" Einstieg.
    Dann noch von einer Stratocaster auf eine Ibanez-Akustik - oh, oh.
    Nach ein paar Wochen war dann aber diese "Taubheit" verschwunden.:great:

    LG,
    Fred
     
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  3. Senchay

    Senchay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.16   #3
    Hmm. Das kann verschiedene Ursachen haben. Erstmal ist das Gefühl natürlich durch die neue Hornhaut eingeschränkt. Es kann allerdings auch durch Überreizung des Nervs kommen. Und zu guter Letzt, so hatte ich es, ist durch zu viel spielen (hatte es vollkommen übertrieben, bis zu 10h jeden Tag die Gitarre in der Hand gehabt, obwohl ich davor viele Jahre nicht gespielt hatte.) Gelenkflüssigkeit ausgetreten und hat sich zu einer Kugel artigen Ansammlung gesammelt die auf den Nerv gedrückt hat.

    Da gibt es viele Möglichkeiten, meistens ist es jedoch ein Zeichen kurzer zu treten.
     
  4. GeiGit

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    Erstellt: 15.11.16   #4
    Ich kenne das Gefühl auch sehr gut!
    Wenn ich zu viel spiele und zu fest Greife, tun mir auch meine Fingerkuppen weh.
    Wenn ich den Schmerz ignoriere und trotzdem weiter spiele kommt es auch manchmal zu Taubheitsgefühlen.
    Die gehen aber nach einiger Zeit wieder weg wenn ich kürzer trete.
    Hornhaut habe ich natürlich auch, die ist davon unabhängig.
     
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  5. Zwerghexe

    Zwerghexe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.11.16   #5
    Genauso ging's mir letztes Jahr nach meinem Wiedereinstieg auch und es hat ein paar Monate gedauert, bis das Gefühl wieder da war.
    Ich habe auch die Saitenlage meiner Akustik etwas optimiert und versucht, den Kraftaufwand auf's notwendigste zu reduzieren. Irgendwann war es wieder in Ordnung.
     
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  6. Martin Hornauer

    Martin Hornauer Gitarrenbau Hornauer

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    Erstellt: 18.11.16   #6
    Ja, das mach viel "AUA" - wird aber mit der Zeit besser :rolleyes:

    Wurde die Gitarre vernünftig eingestellt? Es kommen leider immer öfter uneingestellte Gitarren auf den Markt.
    Du kannst auch für den Anfang mal 10er Saiten drauf machen. Aber nicht daran gewöhnen ;)

    Grüße, Martin
     
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  7. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 18.11.16   #7
    Finde ich einen eher unguten Rat ;)

    1. klingen 10er auf eine Akustik nicht besonders und
    2. ist imho die Gewöhnungszeit mit den "richtigen" Saiten insgesamt kürzer.
    Die Finger müssen sich nicht nach den 10ern erneut auf dickere Saiten einstellen ... lieber gleich die "normale Härte" :D
     
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  8. oskopik

    oskopik Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.16   #8
    Danke für die vielen Rückmeldungen.

    Nein die Gitarre wurde nicht richtig eingestellt da das nicht möglich ist. Es handelt sich um eine ältere Philipinische handgemachte gitarre. Ich hab schon selber versucht die Saitenlage so weit es geht runterzusetzen doch der steg ist einfach zu hoch.

    Ich kaufe mir bald eine neue Gitarre die man besser spielen kann, auf dauer ist das sehr mühsam mit dem Teil.

    Ich habe zwar eh schon 10er Seiten aufgezogen und spiele halt immer mit Capo auf dem zweiten Bund und entsprechend runtergestimmt. Ist aber nix auf dauer.

    Das Gefühl in den Fingerkuppen ist immer noch ungewohnt aber schon besser geworden.

    So ganz begeistert bin ich halt nicht davon als leidenschaftlicher Piano spieler aber ich denke da muss man sich halt arrangieren.

    In den nächsten wochen kommt auf jeden Fall eine neue Gitarre ins Haus soviel steht fest ;)

    Hab mir schon einige Modelle angesehen aber noch keine Entscheidung getroffen. Muss erst noch überlegen ob ich mir ein Einsteigermodell für 150 euro hole oder gleich was besseres für paar hunderter.
     
  9. Martin Hornauer

    Martin Hornauer Gitarrenbau Hornauer

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    Erstellt: 19.11.16   #9
    So wie sich das anhört glaube ich nicht, dass du mit deinem aktuellen Hobel glücklich wirst :crutch:

    Schau dich am besten erst mal nach einer Konzertgitarre mit Nylonsaiten um.
    Erstens tut die bei weitem nicht so weh wie eine Akustikgitarre und zweitens bekommst du im 200.- EUR Bereich schon eine ganz vernünftige Konzertgitarre.

    Grüße, Martin
     
  10. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.16   #10
    Also der letzte Tipp von @Martin Hornauer ist - mit und ohne Verlaub - Quatsch!
    Macht mir zusaetzlich Angst, wenn das von einem Gitarrenbauer kommt. Was soll der Tipp mit einer Nylonstring, wenn er doch eine Western spielt (und vielleicht sogar weiterhin spielen will)?

    Ich würde jedenfalls empfehlen, mit der Gitarre zu einem guten(!) Gitarrenbauer zu gehen und die einstellen zu lassen. Man kann bei jedem Instrument was rausholen und das kostet nicht die Welt.
    Klar, Neukauf ist auch ein möglicher Ausweg - wenn das Teil gut eingestellt ist.
    Ich empfehle jedem, der nicht wirklich versierter Selbst-Einsteller ist, die paar Euros in ein gutes Basis-Setup zu investieren. Lohnt sich. Man muss - gerade in Deutschland - aber manchmal echt suchen, bis man eine "gute" Werkstatt findet.
     
  11. oskopik

    oskopik Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.16   #11
    Naja ich war mit der Gitarre schon bei einem Typen der sich gut auskennt. Er meint man könnte schon was machen. Steg runterschleifen usw. aber das die Gitarre dann trotzdem nicht besser als eine 100 Euro Gitarre von der Stange sein würde.

    Nylon Gitarre kommt für mich nicht in Frage. Ich spiele fast nur Pop, Rock, Gesangsbegelitung, Strumming etc. da macht das keinen Sinn.
     
  12. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 21.11.16   #12
    Das diskutieren wir aber dann nicht hier im Thread ;)
     
  13. oskopik

    oskopik Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.16   #13
    Da gibts auch nix zu diskutieren. Ich habe nur auf die vorherigen Posts geantwortet ;)

    Hab meinen vorigen Post noch adaptiert so das hier erst gar keine Diskussionen zu etwaigen Modellen entstehen können.

    So und jetzt Back to Topic.
     
  14. Martin Hornauer

    Martin Hornauer Gitarrenbau Hornauer

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    Erstellt: 22.11.16   #14
    Na gut, ich bin dann raus aus dem Thema und ziehe mich mit meinem "Quatsch" und nem Tässchen Kaffee in meine Werkstatt zurück ;)
     
  15. andreas83

    andreas83 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.11.16   #15
    Ich finde den Tip von Martin Hornauer sinnvoll! Ich habe erst mit 25 mit der Gitarre angefangen und habe (aus Unwissenheit) eine Vollsperrholz Ibanez Steelstring gekauft.
    Meine Fingerkuppen haben immer geschmerzt, vor allem wenns kalt war und meine Fortschritte waren eher beschränkt. Gefühl habe ich da auch keins dann.

    Dann bin ich auf eine Nylon mit 46mm Hals gewechselt und meine Finger waren auf einmal sehr flink und entspannt. Mittlerweile gehn auch Steelstrings mit 12er oder 13er Saiten,
    aber es war ein langer und anstrengender Prozess.

    Und es gibt leider Gitarren, bei denen kann man die Saitenlage nicht sowohl am 1. als auch am 12. Bund niedrig halten, da wird man für immer ne harte Zeit beim Spielen haben!
    Wenn die Ansprache dann noch schwer ist und man mit der Picking Hand feste reinlangen muss, dann greift man autmatisch mit der linken Hand etwas fester, was das ganze nochmal
    verstärkt!
     
  16. banktechie

    banktechie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.16   #16
    Ich bin auch kein Freund davon, den gewünschten, motivierenden Klangkörer wegen Kürzertreten-Signalen des Körpers zu wechseln.

    Dann soll maneinfach auf den Körper hören und mit Vorfreude auf die nächste Session abbrechen.
     
  17. oskopik

    oskopik Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.16   #17
    Hab jetzt seid einigen Tagen ne neu Yamaha Westerngitarre (niedrige Saitenlage, recht gut bespielbar) und den Fingerkuppen geht es seid dem um einiges besser ;)
     
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  18. MKmaxx

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    Erstellt: 05.12.16   #18
    Hab ne Westerngitarre und ne E-Gitarre und beim Wechsel von einer auf die andere war es anfangs etwas unangenehm aber das gibt sich auch mit der Zeit .
     
  19. ChristiansHowTo

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    Erstellt: 19.12.16   #19
    Ich habe einen Schüler, der von einer Hautkrankheit geplagt ist. Der kämpft sich zwar dadurch, allerdings hat er das Problem dass ihm sehr schnell Hornhaut wächst die ihm dann aufreißt. Salben, Öle etc. haben nichts geholfen.
    Ich kenne es auch von anderen dass sie manchmal entzündungen an den Fingern bekommen.
    Ich selber habe übrigens wenig bis gar keine hornhaut.
    Es ist schade dass du da so geplagt bist :-/
     
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