Fingersatz bei diesem Solo?

Jay
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Hallo,

beim folgenden Soloabschnitt bin ich mir nicht sicher, welcher Fingersatz der günstigste wäre. Ein Takt sieht folgendermaßen aus (alles 16tel, D ist der niedrigste Ton, H der höchste, alles in einer Oktave):

D F# A D G H D F# A D G H D F# A D

Das ganze wiederholt sich noch dreimal. Achtung: Kein triolischer Rhythmus, sondern vergleichbar mit dem Anfang vom Jump-Solo!

Ich habe schon versucht D F# A mit 1 2 3 zu spielen und dann D G H mit 1 2 4, oder auch beide 1 2 4, aber so optimal erscheint mir das nicht (oder Übungsfrage?). Sollte ich vielleicht mal 1 2 4 und 1 3 5 probieren?

Gruß,
Jay

PS: Kommt jetzt vielleicht nicht so optimal rüber, aber ich kann grad kein Notenbild machen.

PPS: Einen Pluspunkt, wer das Lied erkennt. :D
 
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Hi

ich würde sagen die Variante 124, 135, wäre auf jedenfall am elegantesten und ohne gespringe! Musst nur halt ggf. üben, dass die Finger gut flutschen ;)

gruß. jascha
 
Die stärksten Finger sind 1-2-3 --- warum spielst Du es also nicht 1-2-3 1-2-3?
Geht (zumindest bei mir).

ciao,
Stefan
 
Jascha schrieb:
ich würde sagen die Variante 124, 135, wäre auf jedenfall am elegantesten und ohne gespringe! Musst nur halt ggf. üben, dass die Finger gut flutschen ;)
Übungstechnisch ist die Variante sicher am aufwendigsten.

stefan64 schrieb:
Die stärksten Finger sind 1-2-3 --- warum spielst Du es also nicht 1-2-3 1-2-3?
Der Wald und die Bäume. ;) Ich spiel 124 eigentlich sehr gern, aber 123 scheint hier gut zu passen.
 
Da würde ich instinktiv 123 nehmen, die Tonfolge ist ja eigentlich ein Klassiker...
Typisch Doors z.B....
 
Orgelmensch schrieb:
die Tonfolge ist ja eigentlich ein Klassiker...
Mag sein, aber ich spiel normalerweise eher Rhytmus-Begleit-Zeugs oder "normale" Melodielinien. Zu solchen Soli kommts nur seeehr selten. Deswegen üb' ich ja jetzt mal was.

Orgelmensch schrieb:
Typisch Doors z.B....
Und Doors sind nicht grade meine Welt ...
 
Mir fällt gerade beim Spielen auf dem Tisch (als wären Tasten da) auf, daß ich doch eher 124 nehmen würde...sonst ist der Weg zum H so weit.
 
Hallo Jay,

ich würde auf jeden Fall 135 üben, da 123 unnötige Spannungen ergibt, da nützt die Kraft nichts...
stell dir die 2 Positionen der Akkorde d-fis-a und d-g-h vor und spiel sie abwechselnd
ich glaube auch, daß ein Fingersatzwechsel nichts bringt (124 - 135)

die Geschwindigkeit der Akkordzerlegungen würde ich zuerst mit deim einen, dann mit dem anderen Akkord üben...(4x d-fis-a etc.)
wichtig ist, herauszufinden, ob das Problem die Geschwindigkeit der Bewegung oder der Akkordwechsel ist....

alles weitere ist eine Frage der Zeit...
Ciao,
Wolfgang
 
Ich hab das Stück jetzt schon eine Weile nicht mehr gespielt, da wirs dann doch nicht in der Band gespielt haben. Aber ich probier 1-3-5 mal aus, schaden tuts sicher nicht.

Mit 1-2-3 lief das doch recht gut. Mehr Mühe hatte ich dann mit dem folgenden G-Teil, wo das selbe Muster gespielt wird, aber die Abstände größer sind und ich so immer zwischen 1-2-3 und 1-2-4 gewechselt habe.
 
Hat jemand vielleicht doch noch nen Vorschlag fuer
FFF AAA CCC EE FFFF AAA CCC EE ?




321 321 321 21 vielleicht ?
das lauft bei mir net viel schneller als
111 222 444 11 222 111 222 44
allerding mit weniger gehuepfe
Gibt es eine Loesung mit 132 132 .. oder 131 313 ... vielleicht ?

An der Stelle spiele ich nur diesen Lauf mit. Koennte zur Not also auch
beide Haende nehmen.
LRL RLR LRL LR LRL ... oder LLL RRR LLL RR LLL... oder
321 321 321 LL 321 321 321 LL
Ist so was ueblich ?

@Jay
Fuer deinen Lauf finde ich 135 auch am geeignetsten.
 
1-2-4 1-3-5 würd ich nehmen ;) so liegt die Hand doch ganz locker und man muss sie nicht mal bewegen
 
Ich bin echt erstaunt, daß man über so etwas so lange diskutieren kann. Das ist doch absolute Grundschule?! Was macht Ihr denn bei richtigen Solos?:)
 
stoennes schrieb:
Ich bin echt erstaunt, daß man über so etwas so lange diskutieren kann. Das ist doch absolute Grundschule?! Was macht Ihr denn bei richtigen Solos?:)

Ich schlage vor, daß wir mal
J.O.S. von der Sermon von Jimmy Smith durchsprechen :D
 
stoennes schrieb:
Ich bin echt erstaunt, daß man über so etwas so lange diskutieren kann. Das ist doch absolute Grundschule?! Was macht Ihr denn bei richtigen Solos?:)
Es hat halt nicht jeder Klavier studiert. :rolleyes:
 
Man spielt doch irgendwie automatisch so, wie es am bequemsten ist, oder?
Mach ich jedenfalls so...in 95% der Songs lang das auch...
 
Orgelmensch schrieb:
Man spielt doch irgendwie automatisch so, wie es am bequemsten ist, oder?
Mach ich jedenfalls so...in 95% der Songs lang das auch...
Und genau hier ist "bequem" = "rhythmisch ungünstig". Deswegen hatte ich auch ursprünglich gefragt. Es ist kein Problem, das irgendwie zu spielen. Aber ich wollte nicht einen weniger günstigen Fingersatz verwenden, der zwar erstmal gut geht, aber bei höherem Tempo eine gute Betonung verhindert oder schwer macht.
 
Ich verstehe jetzt nicht genau was die Rhytmik mit den Fingern zu tun hat...solange man rankommt, kann man doch mit jedem Finger die Rhytmik spielen... :confused:
Oder verstehe ich jetzt was nicht...
 
Orgelmensch schrieb:
Ich verstehe jetzt nicht genau was die Rhytmik mit den Fingern zu tun hat...solange man rankommt, kann man doch mit jedem Finger die Rhytmik spielen... :confused:
Oder verstehe ich jetzt was nicht...
Richtig, du verstehst was nicht. :p Man kann natürlich alles mit jedem Finger spielen. Bei dem hohen Tempo (ca. 140, alles 16tel - und keine Diskussion übers Tempo hier!) empfinde ICH(!) es als einfacher, immer die selben Finger zu nehmen und nur die Betonung zwischen diesen dreien zu "rotieren" anstatt komplett zu wechseln. Wem das nicht passt, der kann gerne was anderes spielen. :rolleyes:
 
Ach so...wird Licht!
Ja...stimmt...wenn es machbar ist, klar, bequemer...
 

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