Fingersatz linke hand chopin nocturne 20

von oskopik, 27.09.16.

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  1. oskopik

    oskopik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.09.16   #1
    Hallo,
    es geht um den Takt 19, 20, 21 und 22 und um den Fingersatz für die linke hand.

    ich bin mir da nicht sicher wann ich den vierten und wann den fünften finger nehmen soll.

    also klar das a wird mir dem kleinen finger angeschlagen aber dann das e mit 4 oder 5 bzw. wann mit 4 und wann mit 5?

    danke für vorschläge.

    möchte es mir gleich richtig angewöhnen.
     

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  2. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.09.16   #2
    :eek: :confused: Immer mit 3.
     
  3. oskopik

    oskopik Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.16   #3
    Ok das ist ein Problem wenn die abstände so gross sind. Ich bekomme da echt schmerzen wenn die finger so weit auseinander gespreizt werden müssen.

    Finde es angenehmer den grundton anzuschlagen und dann die drei oberen noten so zu greifen als wären sie ein Akkord wenn du verstehst was ich meine.

    Ich glaube ich bleibe beim Finger 4 bei den A-dur akkorden und nehmen finger 5 für die E7 bzw. E-Dur akkorde wo dann die oberen drei Noten eine septime oder sogar oktave auseinanderleigen.

    Prinzipiell wäre dagegen ja auch nichts einzuwänden oder?
     
  4. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.09.16   #4
    Ich auch. :D Du mußt die Finger nicht so stark spreizen, Du mußt mit dem Arm die Finger zu den Tasten hinführen. Spiel mal die ganze Stelle nur mit dem Mittelfinger (ja, alle Töne) dann weißt Du ungefähr, wie sich Dein Arm bewegen muß. Es kommt alles aus dem Arm, nicht aus den Fingern. Im Handgelenk locker bleiben.

    Beim richtigen Fingersatz ist der Mittelfinger wie eine Achse, um die sich die Hand im Handgelenk nach links und rechts dreht. Der andere Fingersatz bringt Dich nicht wirklich weiter.
     
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  5. Gast 2430

    Gast 2430 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.16   #5
    So ein Begleitpattern ist sehr häufig, bei dem der tiefste Ton (Grundton) und der höchste Ton eine Dezime auseinanderliegen. Es lohnt sich, das zu üben. Ich selbst habe mir allerdings noch nie Gedanken gemacht, wie ich das eigentlich greife. Bei mir funktionieren beide Varianten. Ich kann die linke Hand auch um den 4. Finger als Achse drehen, der Drehpunkt liegt dann eben nicht mittig, und man kann die Hand nicht so weit drehen wie um den 3. Finger. Aber um die höchste Taste des gebrochenen Akkords zu erreichen reicht es. Ich habs eben kurz gespielt und nehme tatsächlich den 3. Finger. Aber in Takt 23 bei dem Oktavsprung von e zu e nehme ich den 4. Finger, weil der Abstand da sehr groß ist.
     
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  6. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.09.16   #6
    Hier das ganze nochmal visuell. Leider gab es bei der Aufnahme einen Videohänger (altes Smartphone :D), sodaß am Ende Ton und Bild nicht mehr synchron sind. Aber ich denke, man sieht auch so, was gemeint ist.



    Viele Grüße,
    McCoy
     
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  7. oskopik

    oskopik Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.16   #7
    Danke McCoy. Dh. du hälst den dritten finger der als rotarionsachse fungiert dann auch gedrückt oder?

    kann ich bei den oktaven und septimen denn nicht auch den vierten finger als rotationsachse nehmen?

    fühlt sich irgendwie angenehmer an.

    oder besser echt alles mit drei.
     
  8. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.09.16   #8
    Nur solange, bis das cis' bzw. d' erklingt.
    Gehen tut das natürlich, aber die Spannung zwischen 5 und 4 ist größer als zwischen 5 und 3.
    Und von e nach e' muß man ja nicht unbedingt binden, wenn man mit Pedal spielt.

    Aber wie mein Lehrer immer sagte: Wenn es zwei Möglichkeiten gibt, über beide ... :D :D :D
     
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  9. oskopik

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    Erstellt: 28.09.16   #9
    Ist das dein ernst? Beides üben? und dann später entscheiden was besser ist oder?
     
  10. McCoy

    McCoy HCA Jazz & Piano Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.09.16   #10
    Ja, schon. Man kann, wenn man für eine Stelle zwei Fingersätze beherrscht, die Wahrscheinlichkeit, daß man sich verspielt, verringern.

    Nicht später entscheiden, sondern während des Spielens jeweils neu entscheiden und mal den einen und mal den anderen verwenden.
     
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  11. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 30.09.16   #11
    Der bequemste fingersatz ist immer der beste, ich würde fast durchweg (außer, wenn es schwarze tasten sind, da ist der abstand geringer) 5 --2 - 1 spielen. da die hand dort dehnbarer ist, und man mit dem daumen leicht zum ziel "schleichen" kann, für größere hände geht auch 5 -3. Probieren!
     
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