Firehawk oder andere Multieffekt-boards in Verbindung mit Röhrenamp...

Helianthus
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Hallo...
Ich hab einen Line6 Firehawk,
welchen ich über ein Mini-mischpult mit 2 günstigen aktiven PA Boxen verbunden habe.
Das Ergebnis klingt ganz gut,
aber ich spiele mit dem Gedanken wie man den Sound noch verbessern könnte,
bzw. ob es Sinn macht,
ein kleines Röhren-top-teil damit zu verbinden,
bzw. den Firehawk mit einem Röhrentop-teil zu verbinden um ob das dann zu einem Röhrensound führt,
bzw. ob die Amp-modelle aus dem Firehawk in Verbindung mit dem Röhren-top-teil sinn machen, bzw. ob man dann einen guten verzerrten warmen Röhrensound bekommt,
oder in wiefern sich das überhaupt miteinander verträgt bzw. verbinden lässt??? (Also die Amp-modelle in Verbindung mit dem echten kleinen 1Watt//5Watt Röhrenamp-top-teil)

Man kann aber auch im Firehawk die Amp-modelle ausschalten, und nur die Effekte benutzen,
also z. B. mit einem Tube-screamer aus dem Firehawk das Röhren-top-teil ansteuern... und so den End-sound gestalten.

Dann wäre noch die Frage : Firehawk vor Röhren-amp, was natürlich wahrscheinlich die bessere Wahl wäre,
aber es könnte sich vielleicht auch interessante Sounds ergeben, wenn man erst in den Röhren-amp geht, und dann mit dem Röhren-amp-sound in den Firehawk,
und sozusagen durch den Firehawk nachbearbeiten, wobei aber vermutlich der Röhrensound mehr oder weniger verloren geht,,,bzw. keine Ahnung,,,kann ja auch was gutes dabei raus kommen.
Würde gerne wissen ob das mal jemand getestet hat, bzw. Erfahrungen dazu hat. Auch in Bezug auf andere Multi-effekt-boards oder Amp-modelling-geschichten. Ist ja in Prinzip das gleiche.... bzw. trifft ja auf alle Multi-effekte/Amp-moddellings zu...

Den Firehawk habe ich mir ursprünglich hautpsächlich zugelegt,
weil mich die Möglichkeit der Einstellungen über ein Tablett gereizt hat,
was ich als sehr angenehm empfinde und unterhaltsamer als z. B. an meinem Zoom G2 Multi-effekt über ein kleines Display alles einzustellen.
Die graphische Oberfläche des Firehawks finde ich sehr ansprechend und übersichtlich. Damit fällt es mir leichter, bzw. finde es anregender auf diese Weise Sounds zu gestalten, damit zu experementieren, als mit dem Zoom G2.

Nun gut...

wie sieht es aus mit den Top-teil-Röhren-amp-Ausgängen....also man kann ja nicht da, wo man eigentlich eine Gitarren-box anschließen würde,
also über diese Verbindung ins Mischpult gehen, oder direkt in die PA-Boxen,
weil soweit ich das mittlerweile heraus-gelesen habe, die Anschlüsse für die Gitarren-boxen unter Strom stehen.
Deswegen gibt es bei manchen Röhren-amps einen extra Ausgang mit simulierter Gitarren-box....womit man direkt ins Mischpult bzw. in die PA gehen kann, oder auch in den Rechner, oder eben auch in den Firehawk.
Da würde dann nix passieren....

Allerdings sind diese Boxen-simulierten Ausgänge am Röhrenamp unterschiedlich gut,
bzw. meist nicht identisch im Klang, bzw. so,,,wie der Klang aus der Gitarren-box kommen würde.
Wobei die Gitarren-box ja an sich, auch schon den Klang eines Röhren-amps stark bestimmt....

Bevor ich mich jetzt hier ganz zerfahre.....

Also einen Röhren-amp kann ich nicht über den Gitarren-box-ausgang an was anderes anschließen, als an eine Gitarren-box..... ich glaube soweit habe ich das verstanden...
Also bräuchte ich einen Röhren-amp mit einem speziellen Boxen-simulations-ausgang, um den Amp direkt ans Mischpult bzw. die PA anschließen zu können.
Worunter aber der Sound unter Umständen leiden könnte, weil eben der Boxen-simulations-ausgang nicht den vollen Röhren-amp-sound liefert,
weswegen man in der Regel eine echte Gitarren-box an den Amp schließt,
und dann ein Mikro davor setzt,
und man dann mit dem speziellen Mikro den echten Gitarren-boxen-sound aufnimmt bzw. abnimmt, und damit dann in die PA geht....
Dann hat man den Röhren-amp-sound auch auf der PA,,,,natürlich auch beeinflusst durch die Stellung des Mirkophons an der Gitarren-box.

Ich überlege natürlich auch an sich,
da wenn ich mir eh einen Röhren-amp-top-teil hole,
dann will ich dazu auch ne passende echte Gitarren-box haben.
Eben um die Sound-möglichkeiten des Amps auch aus-zu-schöpfen...
und auch unabhängig von den PA-Boxen spielen zu können.
...und ich denke mal so eine Gitarren-box ist halt auch klanglich was anderes als so eine PA Box.
Da interessiert mich eben auch der Klang-unterschied, und das daraus ergebende unterschiedliche Spiel-gefühl.

Nun habe ich den Palmer Eins im Blick,
aufgrund seiner vielen Möglichkeiten.
Der hat nämlich einen simulierten Boxen-ausgang,
aber auch noch zusätzlich einen speziellen Instrumenten-ausgang,
wo das orginal-signal des Amps nicht frequenz-korrigiert ist (wie beim simulierten Boxen-ausgang) ,
sondern nur derartig reduziert ist(ich denke Strom-stärke),
so das man über diesen Ausgang direkt in den Eingang eines anderen Verstärkers, oder auch in ein Multi-effekt-board gehen kann.
Das finde ich auch recht interessant... Man kann den Palmer Eins auch als Pre-amp nutzen, bzw. als Effekt für einen anderen Amp.
Ich hab noch einen Marshall Valvestate Modell 8080 Kombo....da könnte ich z. B. auch den Pamler Eins davor schalten,
und so den Clean-kanal des Marshall´s anheizen....und so vielleicht einen tollen Zerr-sound bekommen.

Der Palmer Eins alleine für sich betrachtet, liefert ja keinen Metal-sound.
Höchstens ein Crunch sound soll da mit möglich sein.

Meine Ursprungs-frage-stelllung ( ;) ) ....
war die :

Wenn ich mit dem Firehawk in den Palmer Eins gehen würde,
dann könnte ich mit einem Tube-screamer aus dem Firehawk, oder gar mit einem Amp-modell aus dem Firehawk,
den Palmer Eins anheizen /anreizen....bzw...wäre es darüber möglich,
den Palmer Eins so anzusteuern,
das das Ergebnis ein fetter warmer genialer Röhren-sound wäre,
mit dem ich dann vom Palmer direkt in die PA gehe.
Das wäre sozusagen die ideale Lösung...
Oder auch hinter dem Palmer eine Gitarren-box anschließen....

Also Kern der Frage ist : ist es möglich aus dem Palmer so einen Sound zu bekommen, und ist das dann noch ein Röhren-sound.
Ich kenne mich da halt gar nicht aus...

Der Palmer hätte halt den Vorteil,
das man an ihm wie an alle Röhren-amp-top-teile eine Gitarren-box anschließen kann,
aber er auch noch einen simulierten Boxen-ausgang hat,
und einen Instrumenten-ausgang, wo man eben mit dem orginal-signal des Amps in einen anderen Amp gehen kann, oder ins Mischpult bzw. an die PA...

Diese Vielfalt macht den Palmer Eins interessant.
Und auch das man problemlos andere Röhren einsetzten kann, und auf diesem wege auch verschiedene Röhren-amp-klang-Ergebnisse erzielen kann.
Also meine Kern-frage wäre da, ob es überhaupt möglich ist, mit dem Palmer EINS einen richtig guten verzerrten Röhren-amp-sound zu erzeugen,
oder ob das nicht so recht funktionieren wird ??????

(In Verbindung mit dem Firehawk,,,also wenn man den Firehawk davor schaltet...)


Jo....und in dieser Hinsicht betrachte ich mir nun seit 2-3 Wochen verschiedene Röhren-top-teile,
in wie fern die für diesen Einsatz-zweck geeignet wären.
Den Palmer Eins finde ich sehr interessant,
aber vielleicht wäre ein Black-star oder ein kleiner Randall dafür besser geeignet,
weil die ja von sich aus schon gute Zerr-sounds liefern sollen???
Aber dann wäre ja der Firehawk mehr oder weniger überflüssig,
bzw. interessant wäre halt inwiefern sich ein guter Sound erzeugen lässt im Verbinden mit Multi-effekt bzw. Amp-modeller und kleinem Röhren-top-teil.

Ein 1Watt, oder 5 Watt Röhtentop-teil wird sicherlich ausreichend sein...bzw. irgendwo soll es ja auch noch "Zimmer-laut-stärke" bleiben,
wobei auch da... angenommen man nehme ein 20 Watt Röhren-top-teil,
und könnte damit direkt ins Mischpult rein,
also ohne Gitarren-box,
dann könnte man ja den Amp aufreißen und somit die volle beliebte End-stufen-röhren-Sättigung bekommen,
aber dann den Volumen-regler am Mischpult derart runter-regeln,
so das schließlich aus den PA Boxen ein vollendeter genialer high End Metal Röhren-sound in gewünschter auch leiser Lautstärke kommen würde....

Aber für guten Klang brauch man doch kein 20 Watt Röhren-top-teil???
Ein 5Watt oder gar 1Watt Röhren-topteil könnte auch völlig zufrieden-stellend sein,
oder bestimmt die Wattzahl auch irgendwie den Klang-charakter???

Nun gut,,,ich denke mal ich habe jetzt fürs erste genug Fragen gestellt.
Ich hab bestimmt noch welche vergessen,
aber um den philosophischen Disput hier zu starten,
dürfte das erst mal reichen.... :D

Viel Spaß,,,und schon mal vielen Dank im Voraus,
für alle die gewillt sind,
Antwort zu geben,
bzw. sich diesen Themas anzunehmen.
Nochmal abschließend zu meiner generellen Kern-frage :

Macht die Verbindung von Firehawk bzw. Multi-effekt/Modell-amp Geschichten in Verbindung mit einen echten Röhren-top-teil Sinn???
bzw....wer hat damit welche Erfahrungen gemacht???

und : ist der Palmer Eins dafür ein passender Kandidat ???
und was ist mit dem Orange Micro Dark,
ist zwar kein Voll-röhren-amp,
soll angeblich aber auch einen sehr guten warmen dynamischen Röhren-amp-sound liefern....


Zuletzt noch ein paar vielleicht nicht un-wesentliche Infos :

Spiele mit 6seiter als auch 7seiter,
8seiter findet auch Verwendung,
aber hauptsächlich 7seiter und 6seiter.
Musik-technisch gefallen-mäßig so Keith Merrow, Ola Englund, Jeff Loomis Sounds usw...
Metallica ist auch nicht ganz schlecht,
aber mich zieht es eher in Richtung Megadeth-Nevermore,
bzw. auch eigene Sound-vorstellungen,
aber die und andere sind halt irgenwie zwangsläufig inspirerend.

Hauptsächlich Stand-art-tunning,,,Down-tunnig kann aber auch mal interessant sein...

Nun gut...fertig...kein Wort mehr...:)
 
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JoeBalls
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Also mir erschließt sich nicht ganz, was du willst. Du würdest a) den Firehawk FX einmal gerne vor dem Röhrentopteil verwenden und nur die Stompboxes verwenden. Da gibt es ja keine Probleme. Interessanter ist die Variante b). Du willst die Preamp Sektion des Röhrentopteils mitnehmen und dann in den Firehawk FX gehen und da selbst einen Amp einstellen, soweit ich dich verstanden habe. Das ganze soll dann ins Pult gehen. Dafür brauchst du eine Boxensim.

Dazu eine erste Überlegung:
Du suchst dir einen Amp, mit einem stinknormalen FX Loop. Du steckst deine Gitarre normal ins Röhrentopteil. Deinen Firehawk FX haust du dann in den FX Loop und kannst da einen zweiten Amp einstellen, der wiederum das Röhrensignal von deinem Topteil bekommt. Das Firehawk FX hat selbst paar Ausgänge. Im Teil selbst könntest du eine Boxensim einstellen, und ein Signal ins Pult / Interface oder sonst was reinhauen. Dann hättest du deine zwei Preamp Sektionen mit einer Boxensim. Nachteil: Wenn du den Amp an eine Box haust, wird der Sound, der da rauskommt, schlechter sein. Das Signal geht ja sogesehen durch zwei Boxen

Zweite Variante:
Du nimmst den Kopfhörerausgang des noch zu erwerbenden Amps und haust es dann ins Firehawk FX. Aber hier solltest du draufachten, dass der Kopfhörer / Line Ausgang eine abstellbare Speakersim hat. Ansonsten verzerrst / modulierst du ein Boxensignal. Ob das klingt, weiß ich nicht. Eher nicht, könnte aber für gewisse Genres interessant sein.

Wenn ich überlege, sind diese beiden Vorschläge echt unpraktisch ;)

Deshalb beantworte ich lieber diese Frage hier: "Macht die Verbindung von Firehawk bzw. Multi-effekt/Modell-amp Geschichten in Verbindung mit einen echten Röhren-top-teil Sinn???"
Ja, macht es! Der Palmer 1 zerrt von sich aus nicht genug, um alleine einen Metallica Sound oder andere Bretter hinzukriegen. Aber hier kommt ja dein Firehawk FX ins Spiel. Du kannst die dort simulierten Zerren benutzen, um eben einen HiGain Sound ala Metallica zu fahren. Cleane Amps sind gerade für Pedale prädestiniert (und soweit ich aus den Videos vom Palmer eins heraushören kann, wird er Zerrpedale gut annehmen). In den 80ern war es im Metalbereich nicht unnormal, den Sound mit Zerren hinzukriegen. Die ersten "HiGain" Amps kamen soweit ich weiß Anfang der 90er auf den Markt.

Ich denke mal, du fährst am besten, wenn du den Firehawk FX einfach vor einen Palmer Eins haust. Den Zerrsound übernimmt dein Firehawk FX und der Palmer Eins hat dann die Aufgabe, etwas "Röhrenwärme" hinzuzufügen. Hier ein paar Vorschläge für Sound, die in deine gewünschte Richtung gehen:

a) Probiers mit einer einfachen ProcoRat Sim aus dem Firehawk FX. Toller Distortion Sound, der etwas fuzziges hat. Hat auch unten rum viel. War in den 80ern beliebt. Ampsim aus.
b) Overdrive in ein Distortionpedal (z.B. eine Boss ODx in ein Boss DS-1). Amp Sim aus. Das war eine beliebte Kombi in Sachen Thrash Metal
c) Peavey oder Mesa Boogie Amp Sim, Boxen Sim aus und dann in den Palmer. Da dürftest du keinen Matsch herauskriegen, da der Palmer das Signal nur Clean boostet.
d) Den Amp crunchig einstellen und einen Tubescreamer davor.

Zu deiner Frage mit der Wattzahl:
Ich hab hier einen Orange Microterror stehen. Das Teil ist scheiße laut und kann sich denke ich auch in einer Probe ganz gut durchsetzen. Was Lautstärke betrifft, ist die Wattzahl nicht das wichtigste. Es hängt auch davon ab, welche Box du verwendest, wie viele Speaker diese hat, wo du die Box platzierst etc. Ein Amp mit geringer Wattzahl ist nur dann schlecht, wenn du einen cleanen Sound auf einer sehr hohen Lautstärke fahren willst. Eine geringe Wattzahl bietet hier zu wenig Headroom, man kommt dann schnell in die Endstufenzerrung rein.

Vielleicht überlegst du dir aber einfach, eine Endstufe für das Firehawk FX zu holen. Ob man diese "Röhrenwärme" braucht, muss man für sich entscheiden. Mein Gitarrist spielt ausschließlich mit dem Firehawk FX und das Teil liefert schon so sehr, sehr tolle Sounds ab. Irgendeine Röhrenwärme vermisse ich in einem Bandkontext absolut gar nicht. Lass dich nicht vom Mythos "Nur Röhren klingen geil" vereinnahmen. Ich habe diverse Röhrenamps gespielt (Ampeg STV2 Pro, Fender Bassmann 100, Marshall JCM 800 / 2000, Fender Hot Rod Deluxe, Vox AC 30 etc.) und vermisse sie nicht. Ich finde da Modellinglösen wie das Firehawk FX im Endeffekt wesentlisch praktischer und die Vorteile überwiegen meiner Meinung nach einfach. Aber das ist wie immer eine Glaubensfrage, die du für dich selbst entscheiden muss. Probier die Settings einfach an deinem Marshall Amp aus. Den Palmer Eins kannst du auch selbstverständlich dafür nutzen, um den Clean Kanal anzufeuern. Benutze den Micro Terror hin und wieder auch als Zerre für meine zweite Bassspur ;)
 
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Das Firehawk hat einen Effektweg sowie Amp- und Boxensimulation.
Mit der 4-Kabel-Methode hast du dann bei einem Amp mit Effektweg
alle Optionen offen.

P.S. Das beste TS Model erfüllt vor einem Röhrenamp leider nicht die gleiche Funktion wie der echte TS.
Das Model funktioniert nur innerhalb der Modelkiste relativ ähnlich.
 
Steve S.
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Huiui... Großes Thema...

Also ich hab derzeit den Helix, davor war ich mit dem Pod HD500x und davor mit dem Pod X3 live unterwgs, allerdings nicht immer. Ich denke, der HD ist nicht so weit weg vom Firehawk, was Aufbau und Sound betrifft. Ich habe die ganze Soundflickerei nahezu bis ins unendliche betrieben und dabei für mich folgende Erfahrungen gemacht (bevor ich wieder komplett dazu übergegangen bin, live nur Röhrenamps mit Pedalen zu spielen, aber das ist meine subjektive Entscheidung und ich spiele eigentlich alles außer Metal):

Ich habe festgestellt, dass die "klingendste" Art der Verkabelung sehr vom Amp abhängig ist. Bei einem Amp wars besser, den HD500 vor den Amp zu setzen, auch im Hinblick auf Ampsimulationen. Bei anderen war es perfekt, den HD500 in den Return des FX-Loops vom Amp zu spielen (also "in die Endstufe"), dann aber als Ampsimulationen immer das jeweilige "Preamp-Modell" zu wählen, das - wie der Name sagt - keine Endstufen- sondern nur ne Vorstufensim hat. Ergebnis ist dann, dass man als Vorstufe die Simulation aus dem HD500 und die reale Endstufe des Amps spielt (=Röhrensound aus den Endstufenröhren). Rumprobieren ist bei der Nutzung von Modellern und Röhrenamps unumgänglich.

Ob der Firehawk Ampmodelle hat, die nur die Vorstufe simulieren, weiß ich allerdings nicht.

So, noch bessere Ergebnisse lieferte die 4-Kabelmethode (einfach mal danach suchen, sonst wird der Beitrag hier zu lang...). Das u. a. deswegen, weil man den FX-Loop des HD500 in der virtuellen Signalkette an eine beliebige Stelle setzen kann.

Was allen Ansätzen gemeinsam ist, aber natürlich letztlich immer Geschmacksache bleibt: Eine echte Box klingt immer besser als eine simulierte (au weia, das gibt bestimmt jetzt Ärger:fear:). Ich habe nie direkt in eine PA gespielt, weiß aber, dass es Situationen gibt, in denen das Sinn machen kann und es evtl. im Gesamtkontext keinen wirklich hörbaren Unterschied macht. Ich empfinde das nicht so.

Bei ner Kombi Modeller/Multieffekt (folgend: Firehawk) mit Röhrenamp bleiben nach meiner Erfahrung folgende Anschlussmöglichkeiten:

1) Topteil ganz normal an Box, Gitarre in Input Firehawk, Output Firehawk in Input Amp. Nachteil kann sein, dass bei der Nutzung einer Ampsimulation diese halt erst noch in die reale Vorstufe geht und das zu merkwürdigen Ergebnissen führen kann, aber nicht muss. Zudem hast Du alle Effekte, die zwischen Vor- und Endstufe gehören (insbes. Reverb), halt vor der realen Vorstufe hast.

2) Topteil ganz normal an Box, Gitarre in Input Firehawk, Output Firehawk in Return des FX am Amp. Macht nur Sinn, wenn man dann auch Ampsimulationen nutzt. Nachteil: Man umgeht die vielleicht gut klingende Vorstufe, die den Ampcharakter wesentlich ausmacht, komplett. Dieses Vorgehen Entspricht der schon angesprochenen Verbindung des Firehawks mit ner reinen Röhrenendstufe, z. b. einer Engl 840/50 oder so. Aber da haste halt wieder ordentlich mehr Watt am Start, was wohl nicht Deine Absicht war.

3) Topteil ganz normal an Box, Gitarre in Firehawk Input, Firehawk FX-Send in Input Amp, Amp FX-Send in Firehawk FX-Return, Firehawk Output in Amp FX-Return (= 4-Kabelmethode). Vorteil: Man kann die Vorstufe des echten Amps nutzen, kann Effekte vor oder nach der echten oder gemoddelten Vorstufe nutzen und kann gemodellte Vorstufen ohne die Vorstufe des echten Amps nutzen. Jedenfalls, wenn der FX-Loop des Firehawks beliebig platziert werden kann, wovon ich ausgehe.

Anders macht das Einbinden von Röhrenamps in Ampmodeller (bzw. eigentlich andersrum) mMn wenig Sinn.

Mit sogenannten Recordingausgängen an Röhrenamps, die oft nur frequenzkorrigierte Ausgänge sind, habe ich keine Erfahrung. Meiner Meinung nach sind für Silent-Recording die Ausgänge Deines Firehawks besser geeignet, aber auch das wird vermutlich wieder Geschmacksache sein und wird von der Qualität des Amps samt Ausgang abhängig sein.

Wenn Du mit Dir nen Amp zulegst, den Du insbesondere mit drm Firehawk verwenden willst, solltest Du einen nehmen, der nen FX-Loop hat.

Fragen zum Programmieren bei Line6 gerne :)

VG
 
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Ich habe nie direkt in eine PA gespielt, weiß aber, dass es Situationen gibt, in denen das Sinn machen kann und es evtl. im Gesamtkontext keinen wirklich hörbaren Unterschied macht.
Das mit dem "keinen hörbaren Unterschied" kann ich nicht unterschreiben (und noch eher "fühlbarer" Unterschied), dass es durchaus (besonders im Hinblick auf Transportfreundlichkeit und Reproduzierbarkeit von Sounds) Sinn machen kann, ist eine Tatsache.

Ich mache das je nach Größe des Gigs und nach Faulheit.
Wenn ich kein Bock auf Schleppen hab und weiß, dass es ordentliche Monitore gibt,
bleibt der Amp gerne mal im Proberaum: Aufbau in unter einer Minute, inkl. PA Abnahme.
 
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Das mit dem "keinen hörbaren Unterschied" kann ich nicht unterschreiben (und noch eher "fühlbarer" Unterschied)

Daher schrieb ich "evtl.". Denn genau Deiner Meinung bin ich auch, hab mich aber nicht getraut, das so absolut zu schreiben :rolleyes: . Denn ich habs ja nie ausprobiert, aber irgendwie spricht schon die Logik dafür, was Du sagst ;)
 
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ufff....ganz schön viele Infos....vielen Dank....muss ich noch verdauen/verarbeiten....
Jo...ich hab nun mal den Firehawk mit dem Marshall Kombo verbunden, und bisschen rum-probiert wie die Amp-modelle aus dem Firehawk mit dem Clean-kanal des Marsahll´s harmonieren....
und bin dabei auf ein paar nette Überraschungen gestoßen. Dann habe ich auch mal so ein Fuzz-effekt benutzt...bzw. normalerweise dachte ich, die dreht man irgendwie voll auf....bzw. hab herausgefunden,
wenn man den Fuzz-effekt vor einem Tubescreamer schaltet, und die Fuzz-distortion nur sehr leicht einsetzt, dann ergibt sich irgendwie ein cooler Zerrsound....

Joo..das ist ganz schön viel was man da alles mit dem Firehawk machen kann...also ich hab das nicht mal im Ansatz ausgreizt.....da kann man sich echt drin verlieren....
Die Sache mit dem Röhren-amp-traum ist wohl auch irgendwie so ne Sucht bzw. mehhrr haben wollen.....und einfach das Interesse an einem echten Röhrenamp,
und was sich damit dann in Verbindung mit den Firehawk ergibt. Die 4 Kabel-Methode finde ich ganz interessant....

Im Bezug zum Palmer Eins habe ich da überlegt...also der hat ja keinen speziellen FX Loop,
aber eben normalen Input und einen Speaker-simulations-output, bzw. auch noch diesen Frequen-unkorigierten Instrumenten-output der dafür gedacht ist um den Palmer Eins direkt an einen anderen Amp anzuschließen.

Also müsste das auch mit der 4 Kabel-methode gehen...wenn ich aus dem Firehawk FX Loop mit den Send in den normalen Gitarren-input des Palmers gehen,
und dann mit den Frequenz-un-korregierten Output wieder in den Retun-Eingang des Firehawks gehe........und dann sozusagen mit dem Line-out des Firehawks in die PA bzw. ins Mischpult gehe...
Aber ob der Palmer dann irgendwie das Röhren-feeling in den Firehawk bringt,
bzw. was das letztendlich ausmacht,
bzw. in wie fern sich der Sound dadurch verändert und in welche Richtung wird man wohl nur durch ausprobieren herausfinden.

Den Blackstar ht-5Rh finde ich auch recht interessant.... jo..und den Orang Mirco Dark usw.... am liebsten hätte ich sie alle gern.... :redface:
Doch im Grunde ist es eigentlich so, das ich so schon massive Sound-gestaltungs-möglichkeiten habe und den Firehawk gerade erst kennen lerne,
auch wenn ihn schon etwa 3 Monate habe.
Man kann da soviel mit machen, allein sich mit den einzelnen Effekten auseinander zu setzten,
und was man mit dem EQ machen kann usw... das ist schon ne Wisenschaft für sich.

Ich hatte auch mal in den FX Loop mein altes Multi-effekt-pedal angeschlossen (Zoom G2 Dave Mustaine),
und war da auch schon ganz erstaunt was sich da ergeben kann, wenn man die Effekte des Firehawks irgendwie mit den Sound-möglichkeiten aus dem Zoom mischt.
Hab das dann aber erst mal schnell aufgegeben, weil ich mit den Effekten aus dem Firehawk alleine schon überfordert bin...
Das man diesen FX Loop auch einen anderen Verstärker anschließen kann, wusste ich gar nicht.
Ach ich weis noch sooo vieles nicht....

Jedenfalls ist diese Sache mit dem Röhren-amp-traum wohl eher auf meinem nicht enden wollenden Hunger nach mehr Gitarren usw. zurück-zu-führen,
als auf die tatsächliche Notwendigkeit die bestehenden Sound-möglichkeiten zu erweitern durch mehr Zeugs,
da ich das was ich jetzt schon mein eigen nenne,
keines-wegs ausgeschöpft habe....sondern im Grunde noch lange kennen lernen muss,
um überhaupt mal die Grenzen des Möglichen darin zu erkennen.
Aber dennoch, und trotzdem!!!
noch zusätzlich einen Röhrenamp zu haben,
kann ja nicht schaden... ;)

Ist ja im Grunde wie mit den Gitarren.
Wenn man eine gute hat,
oder zwei gute,
dann bräuchte man eigentlich keine weiteren.
Aber es kann auch nicht schaden 7 zu haben....
Alleine wegen der Abwechslung,
durch die Kontraste die sich aus der Vielfalt ergeben,
lernt man auch das einzelne Instrument besser kennen und mehr zu schätzen...
also den Charakter der einzelnen Gitarre.

Hätte man kein Vergleich,
dann würde man vieles gar nicht so bewusst wahrnehmen,
da die eine Gitarre dann ja der Standart wäre,
sozusagen der einzige Maßstab über den man das Gitarre-spielen erlebt.

Ich habe lange mit so einem normalen 20 Euro Gitarren-kabel gespielt,
und dabei nie ein Mangel empfunden. Dann habe ich ein Video vom Stahlverbieger gesehen,
wo er über die Qulität von Gitarren-kabeln redet,
und war neugierg,,,,hatte mir dann für 57 Euro Gitarre-kabel von Klotz zugelegt,
und siehe da,
tatsächlich....

Also das 20 Euro Kabeln hat auch nicht gerauscht,,,,,
war eigentlich bis zu diesem Vergleich mit diesen Klotz Kabel meiner Ansicht nach völlig in Ordnung und auch hochwertig...
Aber als ich dann das Klotz-kabel angewandt habe,
da hörte ich deutlichst den klanglichen Unterschied.

Als hätte ich auf einmal HD Sound,,,,,,also viel klarer und tiefer und feiner.
Bis dahin war mir gar nicht bewusst,
das mein normales 20 Euro Kabel irgendwas von dem Sound der Gitarre abschneidet bzw. reduziert...
und das das höherwertigere Kabel das Gitarren-signal eben besser transportiert....

Wobei ich ja jetzt nur ein Klotz Kabel habe,
mit dem ich mit der Gitarre in den Firehawk gehe.
Und das andere Kabel,
mit dem ich vom Firehawk ins Mischpult gehe,
ist immer noch ein billiges kabel bzw. 20-30 Euro.
Und die PA Boxen sind mit dem Mischpult auch mit billigen Kabeln verbunden.

Vielleicht sollte ich,
bevor ich 200 Euro in den Palmer investiere,
oder einen anderen Mini-röhren-amp,
lieber in 3 hochwertige Kabel investieren,
um das optimalste aus meinem bestehenden Sound-system heraus-zu-kitzeln.
Allerdings macht das ja nun auch nicht so viel aus,,,bzw. wenn ich clean spielen würde,
da macht sich der bessere Klang des hochwertigen Kabels am meisten bemerkbar.

Verzerrt ist der Qualitätsunterschied nicht ganz so gravierend.
Daher bin ich doch eher dazu geneigt,
mir eher erst einen Röhrenamp zu holen,,,,und später irgendwann mal,
nach und nach, die Kabel durch höherwertige zu ersetzen.

Ich denke auch mal,
das wichtigste Kabel ist das,
was von der Gitarre weg-führt.... damit das orginal Signal der Gitarre am optimal übertragen wird.
Während das Signal das vom Firehawk in die PA führt ja verstärkt ist,
und daher auf diesem Wege nicht so viel Klang verloren geht, wie auf dem Weg von Gitarre zu....X
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Wobei ich momentan den Röhren-amp-wunsch erst mal hinter bzw. vor-schiebe,
da ich mir mittlerweile eine weitere Gitarre bestellt habe..... ich konnte einfach nicht widerstehen... :engel:
Eine eine ESP LTD MH-103QM See Thru Blue....
kostet eigentlich neu 399 Euro, aber da gab es ein B-Stock Modell für 333Euro und dann habe ich mich irgendwie spontan entschieden einfach JA zu sagen....lol
Bin mal gespannt wie die ist. Wäre meine erste Gitarre mit Ahorn-griff-brett... und auch mit Single-coil in Mitte und Brücken-position...
Optisch gefällt sie mir sehr,
aber wie sie sich letzendlich anfühlt wenn ich sie in meinen Händen halte,
und wie die Bespiel-bar-keit ist,
und wie sie tatsächlich aussieht,
das werde ich alles erfahren,
wie sie endlich da ist.
Und das tolle ist natürlich auch,
das man sie einfach zurück-schicken kann,
wenn sie einem nicht gefällt.
Natürlich würde ich auch gerne mal in einen Gitarren-laden gehen,
aber der nächst liegende ist viel zu weit weg....
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Und als H4 Empfänger kann ich mir die Zugfahrt nicht leisten....
und darf auch eigentlich nicht den Wohn-ort verlassen ohne Absprache mit dem allmächtigen Jobcenter.
Und wenn ich da bei denen anfangen würde, über Gitarren zu labern, dann würde die wohl denken, mir geht´s zu gut.
Dabei ist das nun die Eine Sache,
die tatsächlich gegen meine Depression Wirkung zeigt.
Es gibt mir einen gewissen Sinn, und motiviert irgendwie, und lenkt mich von der ganzen Psycho-kacke irgendwie ab,
und gibt mir wieder in gewisser Hinsicht so was wie ein Daseins-perspektive,
einen Grund weiter zu machen, nach vorne zu kucken in die goldene Zukunft usw....

Und darauf muss man doch bauen....
 
Steve S.
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Also müsste das auch mit der 4 Kabel-methode gehen...wenn ich aus dem Firehawk FX Loop mit den Send in den normalen Gitarren-input des Palmers gehen,
und dann mit den Frequenz-un-korregierten Output wieder in den Retun-Eingang des Firehawks gehe........und dann sozusagen mit dem Line-out des Firehawks in die PA bzw. ins Mischpult gehe

Auf diese Weise würdest Du die Röhrenendstufe des Amps umgehen, weil der HiZ-Ausgang des Palmer Eins das Signal zwischen Vor-und Endstufe abgreift, soweit dies aus dem Manual zu entnehmen ist... Gehen würde es und so würdest Du halt zumindest die Röhrenvorstufe des Amps spielen.
 
Helianthus
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Ahhh okay.....also würde das ja wenig Sinn machen.
Na gut,,,dann werde ich mich wohl eher nach einem Blackstar oder so umsehen mit FX Loop.
Gut zu wissen....
Den Orange Micro Dark finde ich auch interessant, was man da so klanglich in den Videos hört.
Wobei der nur eine Vorstufen-röhre hat.
Interssant wäre es natürlich schon, einen Amp zu haben, wo man auch die Endstufen-sättigung haben kann.
Soweit ich das verstanden habe, macht die Endstufen-sättigung den Sound irgendwie wärmer, bzw. macht ihn voller, dicker, dichter....so das so ein wummeriges Schall-druck-gefühl irgendwie entsteht,,bzw. man einen sehr präsenten Gitarrensound erlebt....bzw. das man regelrecht das Gefühl hat, das der so dicht ist, das er sich gleich materialisiert bzw. man ihn anfassen kann....
Na ja...bin mal gespannt wie die Wirklichkeit ist.....
 
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Aber es kann auch nicht schaden 7 zu haben....
Nä, mit so wenig geht mal garnicht.

Interssant wäre es natürlich schon, einen Amp zu haben, wo man auch die Endstufen-sättigung haben kann.
Dann wird es wieder etwas schwieriger, da der Amp nach der Endstufe (in der Regel reicht nach der Phasenumkehrstufe) einen Abgriff mit nachgeschalteter Ampsimulation benötigt. Mit dem normalen Effektweg im Amp und der üblichen 4 Kabel-Methode geht das nicht.
Bei meinem Engl geht 4 Kabel-Methode und über den Line Out frequenzkorrigiert in die PA.
Allen Unkenrufen zum Trotz (die jetzt wieder kommen werden): doch, das klingt und zwar gar nicht schlecht.
 
martellosan
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Naja zum Thema 4 CM, Endstufensättigung und Sinn dahinter...
Also die 4CM ist in erster Linie dazu gedacht, die FX eines Multis in "richtiger" Reihenfolge "in" den Amp zu bringen. Ob der umgekehrte Weg, also das Einbinden der Ampvorstufe in das Multi, auch gut funktioniert, kommt ganz darauf an, an welcher Stelle der Master/Volume des Amps liegt. Ist dieser vor dem FX Return, ist es recht mühsam die Ampsims in den echten Amp einzubinden, da die Endstufe immer auf 100% läuft. Ist dann recht schwierig das ganze Pegelmäsig anzupassen, wenn man einerseits die "echte" Vorstufe und die Simulationen benutzen will. Einmal beim Kanalwechsel vergessen auch das Preset im Multi zu wechseln und schon fliegt einem das Haus um die Ohren.. oder Bierdosen, Bassisten und was sonst grad noch rumliegt. Auch eine schnelle Änderung der Lautstärke muss am Amp und am Multi, bzw dessen Presets vorgenommen werden.
Liegt der Master hinter dem FX Return, vereinfacht sich das alles sehr.

Ob das ganze durch eine Röhrenendstufe überhaupt besser klingt, ist auch nicht gesagt. Für modernere Metalsachen ist eine kleine Röhrenendstufe sogar eher hinderlich, weil diese dann zum matschen neigt, wenn man sie aufdreht.
Den grössten Unterschied macht es vor allem, wenn man das Multi mit einer Gitarrenbox anstatt einer FRFR Box verwendet. Dann kommt wieder Ampfeeling auf. Das kann dann allerdings auch eine Transe sein.
 
Helianthus
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hhhmm...also momentan spiele ich ja in der Regel nur über den Firehawk, welchen ich über ein kleines Mischpult mit 2 PA Boxen verbinden.
Aber bin halt daran interessiert, wie man den Sound noch verbessern könnte. Daher kam ich auf die Idee, was man in Verbindung mit einem kleinen Röhrenamp machen könnte.
Hab auch noch einen Marshall Valvestate Combo 8080..... da schließe ich auch manchmal den Firehawk dran,,,,das ist dann schon irgendwie was anderes,,,,mehr Amp-feeling,,,wobei über die PA Boxen der Sound des Firehawks klarer bzw. feiner rüber kommt,,,irgendwie mehr tiefe bzw. Räumlichkeit hat,,,,während am Marshall ist der Sound etwas präsenter bzw. kompremierter. Besser oder schlechter kann ich gar nicht sagen. Eben anders....

Nun spiele ich mit dem Gedanken mir einen kleines Röhren-top-teil zu holen + Gitarrenbox.
Wobei da eben die Sache mit der Endstufenröhre ja leise bzw. auf Zimmer-lautstärke nicht so geeignet sein soll,
bzw. wenn dann müsste es wohl ein 1Watt Amp sein, wobei selbst das zu laut sein kann,
also ob ich dann überhaupt die Endstufen-sättigung/zerre nutzen kann ist fraglich...
Ich hab so was auch noch nie live gehört, weis daher auch nicht, ob das überhaupt für mich was wäre.
Bin halt neugierig, deswegen würde ich das gerne heraus finden.

Jo..jedenfalls wegen der Lautstärke wäre wahrscheinlich die Endstufen-röhre wohl eher nicht so wichtig,,
bzw. der Orange Micro Dark ist ja so ein Hybrid, der nur eine Vorstufen-röhre hat, und als Endstufe Transistor-dings...
jo..und so weit ich das richtig verstanden habe, kann man denn dann auch gut leise betreiben, man hat aber dennoch irgendwie das Feeling eine Röhrenamps...

Interessant wäre auch der Blackstar HT Metal 1,
aber der hat keinen FX Loop,
wobei man den Firehawk ja auch einfach davor schalten könnte,
bzw. der FX Loop macht ja so weit ich das bisher verstanden habe Sinn bei Modulations-effekten, Delay usw... die vor der Vorstufe bzw. vor dem Amp nicht so toll klingen.

Mit dem Blackstar soll es anscheinend möglich sein, gleichzeitig eine Gitarren-box zu betreiben, und den simulierten Ausgang zu nutzen,
also sozusagen gleichzeitig Gitarren-box und PA-Box damit zu betreiben. Und der emulatet Output soll beim Blackstar auch recht gut klingen.
Jo..das wäre durchaus interessant. Aber ich weis nicht ob das auch auf den 1Watter zu-trifft, bzw. diese Info habe ich im Bezug auf den 5Watt-Blackstar aus einem Video.


Dann habe ich noch diesen Bugera G5 Infinium entdeckt,
der 5 Watt hat, aber auch runter-schalt-bar ist auf 1 Watt und 0,1 Watt.
Dieser Amp hat ne Menge funktionen, FX Loop, 2 Kanäle, simulatet Output wählbar 1x12 Box oder 4x12 Box...

Dann gibt es noch diesen Randall RD 1 Head,
der klingt auch recht interessant...

ach ja und ne Menge anderer Amps...den Palmer Drei finde ich auch sehr interessant, und den Orange Dark Terror,
aber ich vermute die sind schon zu laut, bzw. machen wohl erst richtig spaß und sinn, wenn man sie auch etwas aufdrehen kann,
bzw. bei Zimmer-lautstärke sind die wohl eher schwer zu bändigen,,,bzw. da wäre wohl der Orange Micro Dark ausreichend, oder der Blacksar HT Metal 1, oder ein anderer 1Watt-Amp,
bzw. Amp den man auf 1 Watt runter-schalten kann.


Nun spiele ich mit dem Gedanken bzw. der Vorstellung,
in-wie-fern man eine 4x12er Gitarren-box in halbwegs-akzeptabler Zimmer-laut-stärke betreiben kann,
und ob die überhaupt "leise" gut klingen.
Lässt sich wahrscheinlich nicht so verallgemeinern,,,kommt ja auch auf die Lautsprecher an die drin sind, und auf den Amp.

Meine Überlegung ist die,,,
das in Kombination mit einen 1Watt Amp so ne Harley Benton G412 Gitarrenbox eventuell durchaus einen beeindruckenden Sound erzeugen könnte im Zimmer-lautstärke-betrieb... ???

Es gibt allerdings auch noch diese Blackstar HT408 Gitarrenbox,,,wo so 4x 8er Lautsprecher drin sind....
die könnte vermutlich auch ganz gut klingen bzw. eventuell sogar etwas besser geeignet sein für Zimmer-lautstärke-betrieb....
Ich denke mal, ein ordentliches Bass-fundament wird die auch liefern. Natürlich nicht so wie eine 4x12er, aber doch schon ordentliches Brett.

Und dann gäbe es auch noch die Möglichkeit 2 dieser 4x8er Boxen aufeinander zu stellen, und sich sozusagen einen kleinen Turm zu bauen.
Oder aber so eine 4x8er Box, auf eine 1x12er Box, oder 2x12er Box zu stellen....
Hhhmm...jo...davon träume ich zur Zeit,,,mir irgendwie so einen Turm zu bauen,
in Verbindung mit einem 1 Watter oder dem Orangen Micro Dark.

Interssant wäre natürlich auch gleichzeitig Gitarrenbox + PA Boxen zu betreiben,
was den Blackstar (zumindest den 5Watter) interessant macht,
da man gleichzeitig Gitarrenbox betreiben kann, und den Emulatet Output nutzen, der recht gut sein soll,
und dann eben die Verbindung bzw. die Mischung beider Sounds interssant sein könnte.
Also den echten Gitarren-box Sound mit dem simulierten Gitarren-box-sound der dann über die PA kommt.

Ach es gibt da so viele Möglichkeiten.
Den Firehawk werde ich letztendlich dann eher hauptsächlich nur dazu nutzen,
um den Sound des Amps vielleicht noch etwas zu würzen, und halt mit so Kombinationen zu experementieren.
Wobei allerdings auch noch die Möglichkeit da wäre,
den Palmer Eins als Kandidaten zu wählen,
der an sich ja keinen Metal-sound liefert,
aber clean recht gut sein soll,
und wenn man den Firehawk davor macht,
dann bekommt man sicherlich auch irgendwie einen guten Metal-sound damit hin.

Der Palmer Eins ist halt auch interessant,
weil er einen Instrumenten-Ausgang hat, bzw. man ihn sozusagen vor einen anderen Amp schalten kann,
oder vor den Firehawk.
Jo...wäre halt auf jedenfall interessant damit zu experementieren was man damit machen kann.
Auf Dauer wäre es vielleicht auch gar nicht so verkehrt,
den Palmer Eins z. B. mit dem Orange Micro Dark oder so...zu verbinden...
sozusagen den Palmer Eins davor-schalten...

Leider kostet der ganze Kram auch Geld...
Aber zum Glück kann man sich das Zeug ja nach und nach anschaffen,
und muss nicht alles auf einmal kaufen...
so kann man sich auch lange, immer wieder auf was neues freuen...
 

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