Palmer Eins Verwendung als Preamp

von Helianthus, 08.08.16.

Sponsored by
pedaltrain
  1. Helianthus

    Helianthus Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.07.16
    Zuletzt hier:
    26.02.18
    Beiträge:
    82
    Zustimmungen:
    15
    Kekse:
    0
    Erstellt: 08.08.16   #1
    Hallo,
    wer hat Erfahrungen mit dem Palmer Eins??
    oder weis was dazu zu erzählen???

    Man kann ihn ja durch den Instrumenten-Ausgang sozusagen als Preamp vor einen anderen Amp schalten, oder in ein Multi-effekt hinein usw...
    Ich spiele da geistig verschiedenste Möglichkeiten durch....
    z. B. könnte ich ihn vor meinen Marshall Valvestate 8080 Combo schalten,
    und dann irgendwie den Sound des Marshalls dadurch aufwerten bzw. ver-röhren...

    oder könnte ihn auch über ein Mini-mischpult an meine PA Boxen schließen,
    und in den Palmer mit meinem Firehawk oder ZoomG2 rein gehen,
    und dann über Effekte des Firehawks den Palmer Eins reizen/würzen mit z. B. Tube-screamer, Distortion-effekt usw.... und dann sozusagen einen fetten Metal-tauglichen Zerr-sound kreieren, oder einen schönen fetten Crunch-sound...

    die Frage wäre,
    ob jemand damit Erfahrungen hat, oder dazu Vorstellungen hat...
    und inwiefern das mit dem dynamischen Röhren-sound-spiel-gefühl aussieht....??

    ich vermute... wenn man in den Palmer Eins direkt mit der Gitarre rein geht,
    und danach erst den Firehawk oder ZoomG2 nimmt,
    dann hat man noch dieses dynamische Röhren-anspiel-gefühl,

    während wenn man erst in das Multi-effekt geht, und dann mit dem Multi-effekt in den Palmer Eins,
    das dadurch die Direktheit,,,das dynamische Spiel zwischen Gitarre und Röhren bzw. Palmer Eins, etwas verloren geht....

    Und weis jemand ob man am Palmer Eins gleichzeitig eine Gitarren-box betreiben kann,
    und den Instrumenten-output nutzen kann??

    Also dann wäre es ja möglich,
    gleichzeitig den Sound der Gitarrenbox zu haben,
    und den Sound der dann aus der PA kommt,
    und so hätte man 2 Unterschiedliche Sounds die sich dann zusammen im Raum vermischen,,,
    und das ergibt dann (in meiner Vorstellung) vielleicht einen komplexeren Klang bzw. das Ergebnis könnte gut sein...





    Und wie sieht es aus,
    also wenn man den Palmer Eins vor einen Orange Mirco Dark einsetzten würde als Pre-amp??

    Oder anstatt Mircro Dark einen Blackstar HT1..... oder irgendeine andere kleine Kiste???

    Hat jemand so was in seiner Laufbahn schon probiert,
    bzw. hat dazu ne Meinung, Anregungen usw??

    Ziel-vorstellungen sind bei mir schöne Crunch und High Gain Sounds,,,
    aber auch alles andere wäre interessant...

    Ich finde diese Verbindungs-möglichkeiten sehr spannend....





    Darüber hinaus auch die Überlegung,
    welche Gitarrenbox man damit betreiben kann, bzw. was Sinn machen würde,
    in halb-wegs akzeptabler Zimmerlautstärke,,,bzw. es sollte auch relativ leise gut klingen können...

    In meinen traumhaften Wunschvorstellungen sehe ich eine 4x12er Box....die Wind macht,,bzw. auch leise einen gewissen Druck erzeugt und eine weite tiefe und Räumlichkeit des Klangs....




    Ich hab so 2 (the Box PA202A.... https://www.thomann.de/de/the_box_pa202a.htm )
    die klingen schon ganz gut...auch leise..bzw. lässt sich auch gut Nachbar-freundlich einstellen....

    aber ich stelle mir vor,
    das so eine echte Gitarrenbox eben doch ganz anders klingt,
    bzw. direkter ist,,,mehr Druck macht bei "leisem" Betrieb...
    und eben speziell auf Gitarren-sound ausgelegt ist,
    währen die PA Boxen ja neutraler sind,,,
    bzw. auch Schlagzeug usw..darüber gut klingt,,mit viel Tiefe usw...






    jo...und da spiele ich halt mit der Vorstellung, zu den PA Boxen,
    aber auch unabhängig davon (zur Abwechslung) ne Gitarrenbox zu betreiben,
    bzw. hab auch Träume von einem Turm...



    bzw. es gibt da auch diese 4x8er Box von Blackstar (Blackstar HT408 https://www.thomann.de/de/blackstar_ht408.htm )

    und wenn ich die z. B. auf eine 2x12er Box ( https://www.thomann.de/de/harley_benton_g212_vintage.htm )
    stellen würde,,,,dann könnte das nicht nur gut aussehen, sondern auch gut klingen....

    oder noch besser wahrscheinlich auf eine 4x12er Box ( https://www.thomann.de/de/harley_benton_g412s_vintage.htm )

    wobei auch so eine 4x8er Box auf eine weitere 4x8er Box gut kommen könnte....


    brauchen tue ich eigentlich voll all dem nix,
    da ich ja so schon jetzt einen recht guten zufrieden-stellenden Sound habe,
    aber ich träume halt irgendwie von mehr,
    und so ein Turm würde auch irgendwie schön aussehen,
    und dazu Palmer Eins und Organge Micro-Dark,
    dazwischen noch einen Blackstar HT1.... schalten....
    jo...da kann man bestimmt viel mit machen.... ;)


    wer kennt sich mit solchen Projekten aus...
    bzw. hat so was schon verwirklicht bzw. Spaß daran,
    oder findet das total schwachsinnig usw. ???
     
  2. martellosan

    martellosan Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    25.02.10
    Zuletzt hier:
    29.12.17
    Beiträge:
    310
    Ort:
    Uster
    Zustimmungen:
    101
    Kekse:
    757
    Erstellt: 08.08.16   #2
    Naja, Phantasie und Realität sind oft zwei paar Schuhe.
    Am ehesten dürfte eine 1x10" Box zuhause, leise relativ gut klingen. Also 4x12" in TV-Lautstärke kannst du eigentlich vergessen.
    PA Boxen wie auch Bühnenmonitore wollen prinzipiell etwas mehr Pegel, als z.B. ein Studiomonitor oder HiFi Box. Und dieses FRFR Boxen brauchen unbedingt eine Boxensimulation wie es Multis/Modeller bieten. Klingt dann eben immer wie ein abgenommener Amp.

    Dieses Thema mit "Röhrendynamik"... Werbung ist und bleibt Werbung. Es gibt Amps mit einer "grossen Dynamik", was aber nichts anderes bedeutet als der Unterschied zwischen leise und laut. Und das kann Prinzipbedingt nur bei cleanen Sounds (oder leichter Crunch) und eben hohen Pegeln passieren.
    Volles Brett, also hohe Verzerrung komprimiert aus Prinzip. Und wenn sich ein Amp, wie es oft heisst, gut per Vol-Poti der Gitarre zwischen halbwegs clean und Zerre regeln lässt, muss aber auch ein etwas höherer Pegel gefahren werden, und von Fender Clean bis Metal-Terror-Zerre, sowas geht einfach nicht.

    Also bei deinen Vorstellungen, so wie ich die bisher verstehe, beisst sich leider einiges...
    LG
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
  3. Helianthus

    Helianthus Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.07.16
    Zuletzt hier:
    26.02.18
    Beiträge:
    82
    Zustimmungen:
    15
    Kekse:
    0
    Erstellt: 08.08.16   #3
    Ja Zimmerlautstärke ist recht schwer zu definieren,,,,ich meine das halt so,,,das man auch 3 Stunden verzerrt Gitarre spielen kann, ohne das es auf die Ohren geht,
    bzw. klar...auch leise geht das mit der Zeit auf die Ohren,,,,,die sind halt irgendwann überlastet oder übermüdet...auch beim TV kucken...
    jo..aber da ist mir aufgefallen, das ich mit den PA Boxen länger machen kann, als mit dem Marshall Valvestate Combo 8080, da dieser schärfer klingt,,,irgendwie kratzig bzw. so aggressive Höhen hat,
    oder vom Gesamt-klang irgendwie die Ohren wesentlcih mehr reizt,,,,wohl auch einen direkteren "Abstrahl-winkel" hat,,,bzw. einen direkter/dichter in die Ohren föhnt, während die PA Boxen recht Ohrenfreundlich sind,
    da merkt man das nicht so direkt,,,,sondern erst nach ner Weile des Spielens,,,,das das auf die Ohren geht...

    Ich mache das mittlerweile so, das wenn ich über die PA spiele, und etwas lauter als normal hörbare TV-Stärke spiele,,,,dann richte ich die beiden Boxen schräg Richtung linke Wand, so das die Schallwellen nicht mehr direkt auf meinen Kopf gerichtet sind, sondern in den Raum hinein in dem ich nicht sitze, und über die Wand reflektiert werden. Das ist dann halt nicht mehr so ganz das Stereo-gefühl, aber der Raum ist doch gut mit Klang erfüllt, und ich kann so länger gut spielen, ohne die Ohren übermäßig zu belasten.

    Bezüglich Röhren-dynamik...
    also das sich der Sound von Clean-zu-Crunch-High Gain über den Volumen-poti an der Gitarre regeln lässt,,,
    das ist ja oft ein Argument, das Röhrenverstärker da sehr stark drauf reagieren,
    jo...also das funktioniert auch sehr gut mit dem Sound aus dem Firehawk, und auch aus dem Zoom G2,,,also wenn ich da einen High-Gain Sound habe,
    und bisschen an der Gitarre drehe, dann habe ich diesen Crunch-sound,,,noch etwas weiter und ich habe einen Clean Sound.
    Wobei die Lautstärke dabei zwar etwas leiser wird, aber die Gitarre immer noch gut hörbar ist....

    Jo...diesen Effekt soll ja bei Röhrenamps noch intensiver sein.
    Wobei es mir darum eigentlich nicht geht,
    bzw. mit Dynamik meinte ich die Anschlags-dynamik,
    bzw. man hört/liest immer wieder das Röhren-amps sehr ehrlich sind,
    und die Tonformung mit den Fingern auf der Gitarre irgendwie sensibler ist und der Klang irgendwie Detail-reicher bzw. ein "normaler Amp" hingegen den Klang etwas gerade rückt...

    Aber kann auch gut sein, das ich da durch die vielen Session Videos und andere Quellen etwas manipuliert bin ;)
    Jo..aber klar....Anschlag-dynamik und wie sich der Verstärker verhält,
    das hängt natürlich auch von der Lautstärke ab.
    Wenn ich hier die PA Boxen ein kleines bisschen aufdrehen würde,
    dann hätte ich wahrscheinlich auch ne wahnsinnige Anschlag-dynamik mit jeden Multi-effekt bzw. Verstärker-simulation....

    Was mich am Palmer Eins und anderen kleinen Röhren-amps eigentlich interessiert ist,
    in wie fern dadurch der Klang an Wärme gewinnt, bzw. man hört das vor allem im Clean-Crunch Bereich in den Videos,,,bei High Gain lässt dieser Effekt (Wärme, Dichte, Knackigkeit) etwas nach,,,bzw. ist auch noch deutlich zu hören, aber im Vergleich dazu klingt jetzt so ein simulierter Amp-sound aus dem Firehawk oder dem Zoom G2 nicht kalt...

    Ich denke mal mein subjektiver Eindruck, das diese Röhren-amp-sounds so füllig klingen,,,so räumlich greifbar... hängt auch damit zusammen,
    das diese Videos ja mit einer Gitarrenbox gemacht sind, und die auch ne gewisse Lautstärke hat, das ganze dann auch noch gut auftgenommen wird,
    und z. B. der Oli auch super Gitarre spielen kann, und das ganze dann auch noch sehr gut in die bezaubernde Welt der Worte transformieren kann....

    Also all das zusammen führt natürlich dazu, das der Eindruck den man beim anschauen/anhören dabei gewinnen kann,
    etwas blumiger sein kann, als es sich dann in der tatsächlichen eigenen Realität erweisen würde....

    Daher geht ja nix über selber testen bzw. herausfinden wie sich das in den eigenen 4-Alltags-wänden auf Dauer darstellen würde....
    Klang-erleben ist ja sehr sehr unterschiedlich und nix festes...bzw. verändert sich bei mir von Tag zu Tag.
    Ist ja mit ein Grund warum ich wieder was neues einstelle im Firehawk, bzw. macht ja auch Spaß so Sounds zu gestalten.
    Wobei manche dann am nächsten Tag einem gar nicht mehr gefallen, und andere bewähren sich als tatsächlich gut.
    Dennoch wird es mit der Zeit noch besser machen wollen....
    Und dieses verändern des Sounds,,,das daran rum-spielen,,,,das ist ja auch sehr reizvoll bzw. unterhaltsam.

    Ich hatte mir damals vor 5 Jahren oder so,
    erst mal die PA Boxen bestellt,,,allerdings in der etwas kleineren Ausführung.
    Und da hat es ja keineswegs an Lautstärke gemangelt,
    nur hatte ich es so im Gefühl, das eine Nummer Größer dazu führen würde,
    das der Klang breiter und tiefer ist,,,noch mehr im Raum steht....
    deswegen hatte ich die "kleinen" dann gegen die the Box PA202A.... https://www.thomann.de/de/the_box_pa202a.htm ausgetauscht....

    Und das Ergebnis war dann so wie ich es vermutet hatte,,,der Sound war dadurch räumlicher und breiter geworden.
    Wobei die kleinere Version ja auch einen guten Klang hatte, und Lautstärke-mäßig auch extrem über-dimensioniert ist für Zimmer-laut-stärke-gebrauch...
    (schließlich sind die Dinger ja eigentlich dazu gedacht, damit ein kleines Publikum zu beschallen, und weniger für den Heim-gebrauch...)


    Momentan habe ich das für mich beste Klang-ergebnis,
    wenn ich die PA Boxen betreibe,
    und dazu noch die PC Boxen schalte,
    die liefern nämlich ein ganz anderes Klangbild (viel dichter kompremierter...)
    und die Kombination aus PA Boxen und PC Boxen ergänzt sich gut...

    Also die PA Boxen erzeugen einen großen räumlichen Klang-raum, auch bei relativ geringer Lautstärke.
    Der Klang ist nicht so ortbar...bzw. aus den Boxen kommt so eine räumliche Tiefe.
    Wenn ich sie jedoch lauter mache, dann wird der Klang natürlich direkter...

    Jo..und wenn ich zwischen den beiden PA Boxen dann die PC Boxen dazu schalte,
    dann füllen die sozusagen den Raum noch zusätzlich,
    bzw. es gibt dann so ein kompremiertes Klangzentrum zwischen den beiden PA boxen.

    Die PA Boxen sind dann gar nicht mehr so ortbar,,,bzw. die PC Boxen bilden dann sozusagen das Sound-zentrum...

    Jo...wahrscheinlich wäre es recht optimal,
    meine PC-Boxen durch etwas bessere Nahfeld-monitore zu ersetzten....

    oder eben so eine.... Blackstar HT408 https://www.thomann.de/de/blackstar_ht408.htm in die Mitte...
    bzw...so ein V käme vielleicht gut.
    Also die oberen beiden Ecken sind die PA boxen,
    die untere Eckes des V´s wäre dann die Balckstar HT408 auf dem Boden,
    vielleicht leicht angewinkelt so das sie leicht schräg nach oben strahlt...
    jo..jedenfalls auf den Boden unter dem großen Tisch,
    und in der Mitte,,,also auf dem Tisch sind dann noch die PC Boxen,
    währen die PA Boxen auf Stativen links und rechts vom Tisch stehen...

    Jo...ob das klingt bzw. was sein könnte,,bleibt zu testen...


    Interssant wäre ja auch,
    die 2 Sounds-Vision....

    Also mithilfe des Palmer Eins eine Gitarrenbox zu betreiben,
    und praktisch vom Firehawk in den Palmer Eins zu gehen und einen gewünschten Sound zu gestalten,
    und aus dem Palmer Eins dann gleichzeitig in eine Gitarren-box zu gehen, und in die PA.

    Aber ich glaube das geht nicht,
    da man wahrscheinlich nur einen Ausgang am Palmer Eins nutzen kann.
    Die anderen werden dann stumm geschaltet.

    Aber es ginge dann auch so,
    indem ich eben mit dem Palmer Eins nur die Gitarrenbox betreibe,
    und vom Firehawk aus eben gleichzeitig in den Palmer Eins gehe, und in die PA.

    Also das ginge auf jeden Fall,
    und da könnte ich dann 2 verschiedene Sounds erzeugen und miteinander verbinden.
    Bzw. ich stelle mir vor,,,das klingt dann bisschen so, als würde ich 2 Gitarren gleichzeitig spielen...


    Jo..bin da ständig am rum-tüffteln in meiner Vorstellung....
     
  4. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.08.12
    Beiträge:
    12.544
    Zustimmungen:
    9.956
    Kekse:
    33.696
    Erstellt: 08.08.16   #4
    TLDR...

    Preamp-Zerre bleibt Preamp-Zerre bleibt Preamp-Zerre... alles andere ist in einer Mietwohnung auch einfach nur Illusion und Marketing-Gläubigkeit.



    HTH
    :hat:
     
  5. Clipfishcarsten

    Clipfishcarsten Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.02.08
    Zuletzt hier:
    9.10.18
    Beiträge:
    923
    Zustimmungen:
    384
    Kekse:
    3.265
    Erstellt: 08.08.16   #5
    Seh ich das (trotz tl;dr) richtig dass du aktuell deinen 8080 aufwerten willst und fetter/weniger höhenreich kriegen willst?

    Ich besitze selbst einen stark gemoddeten 8080 als Mietwohnungsamp, damit geht von Clean bis Brett quasi alles auf Wohnzimmerlevel. Grundsätzliche Änderungen des Amps sind:

    -WGS ET90 statt dem höhenreichen Celestion G12T
    - OPs im Amp (TL074) alle gegen OPA2134 ausgetauscht. Das sind zwar nicht die OPs die die Verzerrung kreieren, aber durch die neutraleren Verstärkerstufen klingt der Amp viel ausgeglichener und "atmet" besser auch bei niedrigsten Lautstärken.
    - 12AX7 von Marshall-Brand ausgetauscht gegen JJ ECC83. Nimmt auch ein wenig kratzigen Treble raus und definiert das Mittenspektrum.

    Falls du noch mehr Infos brauchst oder spezielle Fragen hast...immer her damit ;-)
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  6. Helianthus

    Helianthus Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.07.16
    Zuletzt hier:
    26.02.18
    Beiträge:
    82
    Zustimmungen:
    15
    Kekse:
    0
    Erstellt: 09.08.16   #6
    uffff...ich wusste gar nicht das der Marshall Cobo eine Vorstufen-röhre drin hat.
    Ich dachte das wäre ein reiner Transistor-amp....
    Hhhmmm...jo..das man den aufwerten kann, kam mir gar nicht in den Sinn, aber das dann natürlich ne Überlegung wert.
    So einen Speaker zu wechseln kann ich mir noch vorstellen,
    aber was Ops sind und wie man die tauscht....keine Ahnung....
    Wenn ich danach google finde ich irgendwie so Plantinen-zeichnungen.... was mich noch mehr verwirrt....

    -12Ax7 ist wohl die Bezeichnung der Vorstufen-röhre......und die kann man dann gegen eine JJ ECC83 Röhre austauschen..... oder kann man da jede beliebige Röhre einbauen???
    Und ist so ein Röhren-tausch kompliziert???
    Jo...bei dem Combo sitzt die Röhre höchstwahrscheinlich in diesen oberen fetten Kasten....ansonsten ist da ja nur noch unten an der Seite so ein kleiner Kasten.
    Jo...hab gerade nach Lüftungs-schlitzen gekuckt,,,aber nix gefunden. Ich dachte bei Röhren müsste auch immer so Lüftung da sein, weil die sich ja erwärmen, und daher Lüftung, damit die Wärme sich nicht so staut.
    Aber das trifft vielleicht nur auf Endstufen-röhren zu??? Oder wird erst relevant wenn mehrere Röhren verbaut sind???
    Weil das würde erklären warum der Kasten geschlossen ist....

    Ich hab an sich von Amps 0 Ahnung..bzw. befasse mich erst seit kurzem damit.
    Ist auch ein bisschen peinlich, das ich den Marshall Combo schon 20 Jahre habe, und ihn eigentlich gar nicht so richtig kenne.
    Hatte ihn damals für 500 DM gebraucht einem Freund abgekauft, und dann eigentlich nur ne Weile die Metal-zerre genutzt.... Bass und Trebel ganz hoch, Middle ganz runter. Gain ganz hoch, Contour ganz hoch, Volume ganz hoch....und dann mit dem Master-Volumen die Lautstärke bestimmt, wobei das so mit dem Teil immer recht schwierig war...bzw. reagiert sehr sensibel,,,wird sehr plötzlich von leise zu "schon fast zu laut".

    Irgendwann hatte ich dann so ein Boss Studio Recorder Gerät erworben,
    wo auch Effekte mit drin sind, und ab da hatte ich eigentlich den Marshall vergessen, bzw. über PC Boxen gespielt...


    Jo..und jetzt darf ich ihn neu entdecken.....
    hab auch noch nie was an den FX Loop angeschlossen...
    wusste bis vor kurzem gar nicht was das ist......

    jo..da werde ich jetzt mal mein ZoomG2 anschließen und kucken was sich damit machen lässt...


    Zu....


    kann ich nicht so ganz nach-voll-ziehen,,,,da ja z. B. der Palmer 3, drei Endstufen-röhren einzel-geschaltet hat....mit jeweils 5 Watt....und man kann die dann beliebig auf- und abdrehen, und den verschiedenen Klang der 3 Endstufen-röhren nach belieben zusammen-mischen.... Jo..aber vielleicht ist das ja auch schon zu laut für ne Mietwohnung....
    Hab da keine Ahnung....hab noch nie so was live gesehen bzw. gehört....

    Aber...der Palmer Eins hat ja einen Instrumenten-ausgang....
    und das heißt doch....man könnte den Palmer Eins voll aufdrehen,
    also die Endstufen-röhren-sättigung voll ausnutzen,
    aber den Endsound wäre dennoch leise...
    bzw. da wenn man über den Instrumenten-ausgang des Palmer Eins z. B. in den Marshall Combo geht, dann kann man ja am Marshall die Lautstärke einstellen....

    Oder wenn ich direkt ins Mini-mischpult gehe, wo die PA Boxen dran hängen,,,,
    dann kann ich ja auch über den Volumen-regler des Mischpults den voll auf-gedrehten Palmer Eins Sound leise stellen....

    Es sei denn...der Instrumenten-output des Palmer Eins liefert nicht exakt den gleichen Sound,
    den der Palmer Eins liefern würde, direkt an einer Gitarren-box angeschlossen.

    Wobei es heißt ja, das der Instrumenten-output das Signal des Palmer nicht frequenz-korregiert,
    sondern einfach nur derartig reduziert (ich vermute die Strom-spannung),
    so das das Signal auf Instrumenten-level ist,,,
    so das man es eben in den Gitarren-input eines anderen Amps anschließen kann.

    Jo...und dann müsste man doch auch leise die volle Sättigung einer Endstufen-röhre genießen dürfen???
     
  7. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    15.11.06
    Zuletzt hier:
    19.10.18
    Beiträge:
    12.854
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    8.268
    Kekse:
    23.298
    Erstellt: 09.08.16   #7
    Uff, Du schreibst so viel, dass man echt Geduld mitbringen muss :D
    Du kannst eine 12ax7 durch jede andere 12ax7 tauschen. Einfach die alte rausziehen, neue rein, wie Glühbirnen wechseln - sogar noch einfacher, Du musst nicht drehen.
    12ax7 werden auch ECC83 genannt, Du kannst also auch jede ECC83 einsetzen. Manche davon heißen auch mal E83CC o.Ä., aber die genannte JJ klingt wie n guter Tipp.
    Du kannst so die Klangfarbe der jeweiligen Röhre "reindrehen", aber Du bist in der Wohnung noch weit weg davon, die Endstufenröhre zum Verzerren oder Komprimieren zu bringen. Auch 1 Watt ist hier so entsetzlich laut, dass das für die Mietwohnung zu viel ist.
    Ich weiß nicht, wo der Instrumentenausgang greift. Vielleicht kriegst Du hier nur die Vorstufe ab...
    Wird definitiv anders klingen, so oder so.


    Ich hab mal deinen Roman überflogen, und gebe mal meine Kommentare dazu ab:

    - Gitarrenlautsprecher klingen idR leise immer schlechter als laut.
    - Für den sehr leisen Betrieb lohnt es sich mit Simulationen zu arbeiten, das kann ein echter (Röhren-)Preamp sein, der über eine Boxensimulation in deine Monitore läuft, das kann aber auch eine komplett digitale Geschichte sein - entweder Software, oder als Gerät (Fender Mustang Floor, BOSS GT-100, Line6, Kemper....)
    - Ein Gitarrenamp klingt leise nie so gut wie laut, das hat verschiedene Gründe, einer davon ist der Lautsprecher. Er kann aber mMn. teilweise deutlich besser als digitale Geschichten das Spielgefühl eines lauten Röhrenamps einfangen als die digitale Geschichte.
    - Du kannst deinen Marshall Combo deutlich tunen indem Du schon den Lautsprecher austauschst, wie von @Clipfishcarsten empfohlen. Einen anderen Amp würde ich nur bei speziellen Soundvorstellungen empfehlen. Ggf. wäre aber ein Laney Ironheart Studio oder Lionheart Studio was für Dich, da die Kisten auf verschiedenste Heim- und Studioanwendungen zugeschnitten wurden, und trotzdem Röhre sind.


    Ich möchte Dir gerne nahe legen, nicht böse gemeint, Dich etwas kürzer zu fassen :)
    Die meisten hier haben nebenbei viel anderes zu tun, viele sind übers Smartphone drin, und wollen nur mal kurz ins Forum reinschauen.
    Vielleicht magst Du mal in jeweils einem knackigen Satz zusammenfassen, was Du jetzt für eine Situation hast, wo Du hin möchtest, und was Du dafür für Mittel bereit stellen willst? Das würd uns ungemein helfen, Dir eine anständige Beratung zu geben ;)
     
  8. InTune

    InTune Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    04.07.11
    Zuletzt hier:
    19.10.18
    Beiträge:
    3.493
    Ort:
    Süd Hessen
    Zustimmungen:
    2.267
    Kekse:
    17.139
    Erstellt: 09.08.16   #8
    Machen kann man ziemlich viel...:opa:, ob das Sinn macht kommt drauf an...

    Letztlich beeinflusst den Sound die gesamte Signalkette: Gitarre --> Pedale --> Vorstufe --> Endstufe --> Speaker

    Wenn eines der Kettenglieder nicht so klingt, wie es sollte, ist es eher Zufall, wenn der Austausch eines anderen oder einfügen eines zusätzlichen, das dann kompensiert.

    Ansonsten würden in den Wohnzimmern und Probenräumen dieser Welt der perfekte Pre-Amp stehen und der würde über irgendeinen Gettoblaster verstärkt werden und fertig.

    Der Palmer Eins ist vom Konzept ein Bedroom oder Studio Amp, wobei 1 Watt ziemlich laut sein können. Die richtige Box hier zu finden ist IMO sehr wichtig. Pauschal zusagen z.B. eine 1x10"er Box ist für zuhause die beste Lösung, halte ich für nicht zielführend. Ich hatte zwar mal einen Laney Linebacker Transitorcombo der trotz 10" Speaker bemerkenswert voluminös klang, aber ansonsten war alles, was kleine Lautsprecher hatte IMO eher quäkig.
    Gute Boxen kosten halt Geld. Eine "teure" 1x12"er übertrifft oft eine "billige" 4x12"er. Es muss aber auch Amp und Box zueinander passen. --> Ausprobieren!

    Ich habe den Palmer Eins noch nicht über eine PA gespielt, aber trotz der ausgesprochenen Erfahrung von Palmer mit Speaker Simulationen, finde ich die Ergebnisse von analogen Filter Emulationen nicht zufriedenstellend (egal ob H&K Redbox, F.a.n.t.a., Palmer pxyz und sogar Mesas Cabclone). Das alles klingt ein klein wenig anders als ein echter Speaker und das muss einem gefallen.
     
  9. Clipfishcarsten

    Clipfishcarsten Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.02.08
    Zuletzt hier:
    9.10.18
    Beiträge:
    923
    Zustimmungen:
    384
    Kekse:
    3.265
    Erstellt: 09.08.16   #9
    Okay, mal ein paar klärende Punkte, sorry, habe ein wenig die Erklärungen vergessen im ersten Post :).

    Wie crazy-iwan schon erklärt hat sind ECC83(EU-Bezeichnung) und 12AX7(US-Bezeichnung) die gleiche Röhre. Marshall-Brand-Röhren, besonders die aus den Valvestates, klingen aber schon extrem kratzig und haben schlechte bzw. wenig Mitten. Die ECC83s von JJ sind dafür bekannt einen biestigen Amp etwas zu "glätten", weil sie sehr definierte Mitten haben, nicht schrill klingen und auch bei der Verstärkung im gemäßigten Bereich sind. Das verhindert vorallem dass sich der Marshall "überschlägt" wenn man das Gain hochdreht. Der Amp zerrt nämlich rein über Transistoren (bzw. Operationsverstärker - OPs) und die Röhre dient nur pseudomäßig zur Klangfärbung..frag mich nicht warum das so gemacht wurde :o.

    Die Röhre befindet sich beim Marshall im Gehäuse und funktioniert dort ohne Hochspannung. Das Gehäuse muss man abschrauben und der Rest ist dann plug&play. Wenn du aber ampmäßig keine erfahrung hast würde ich dir DRINGEND raten von irgendwelchen Mods außer vielleicht dem Röhrentausch abzusehen. Der Austausch der OPs ist leider nicht unproblematisch weil die direkt auf die Platine gelötet wurden (warum auch immer), die zu entfernen und neue einzulöten erfordert Erfahrung. Ich war selbst kurz davor den Amp damit zu schrotten, wenn man dabei nämlich z.b. ein Stück Leiterbahn mit rausreißt ist der Amp schnell unbrauchbar etc...auf jeden Fall Finger weg falls keine Vorkenntnisse bestehen :D.

    ABER: Das ist auch der am wenigsten signifikante Mod. Der Lautsprecher und die Röhre sind viel einfacher zu tauschen und beeinflussen den Klang stärker. Mit der JJ ECC83S und dem Speaker wärst du bei knapp 100€, das wertet den Amp schon immens auf ohne sich irgendwelche anderen zusätzlichen Komponenten bestellen zu müssen.
     
  10. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    15.11.06
    Zuletzt hier:
    19.10.18
    Beiträge:
    12.854
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    8.268
    Kekse:
    23.298
    Erstellt: 09.08.16   #10
    Vor allem sind diese Mods auch ohne tiefere Elektrokenntnisse umsetzbar und wieder rückgängig zu machen!
     
  11. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.08.12
    Beiträge:
    12.544
    Zustimmungen:
    9.956
    Kekse:
    33.696
    Erstellt: 09.08.16   #11

    Ganz so einfach ist es nicht, denn:


    Auch der Instrumenten-Output hat eine Loadbox integriert (...damit man den Amp überhaupt ohne angeschlossene Lautsprecher betreiben kann!)

    Diese Loadbox wird dir (mit hoher Wahrscheinlichkeit!) genau die Dynamik "wegfressen", die du durch die ach so mystifizierte, sagenumwobene "Endstufenzerre" eigentlich erreichen wolltest...

    ...und das wohlverstanden in der Mietwohnung! :ugly: ...Hallo. Fletcher-Munson! :-D



    Ich kann nur sagen: "Don't buy the hype!"


    ;) :hat:
     
  12. InTune

    InTune Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    04.07.11
    Zuletzt hier:
    19.10.18
    Beiträge:
    3.493
    Ort:
    Süd Hessen
    Zustimmungen:
    2.267
    Kekse:
    17.139
    Erstellt: 09.08.16   #12
    Die Idee einer Loadbox ist doch, dem Verstärker die Möglichkeit zu geben seine Leistung, statt an einen Lautsprecher, an Lastwiderstände abzugeben. Demnach würde jeder Lautsprecher bei hoher Lautstärke Dynamik "wegfressen".

    "Dynamik" ist hier IMO der ziemlich falsche Begriff; genauso wie "Endstufenzerre". Wenn ein Verstärker nicht genug "Gain" hat, holt man das (immer) besser aus der Vorstufe (selbst bei einem Nonmaster Amp mit einem Power Soak passiert das so) in dem man selbige übersteuert.

    Eine zerrende Endstufe klingt IMO in der Regel mit zunehmender Übersteuerung immer übler, weil -anders als eine Vorstufe- diese gar nicht für "harmonische" Verzerrung gemacht ist.
    Wenn man dennoch Power Soaks in Amps mit Gain und Master Volume einbaut, dann lediglich um Kompression zu bekommen. In sofern vernichtet eine Loadbox oder Power Soak dann tatsächlich "Dynamik", aber das ist dann völlig gewollt.

    Der Palmer Eins ist ein Non-Master Amp, den man nur dann übersteuert bekommt, wenn man ihn weit aufdreht. Wie "dynamisch" er dann z.B. auf den Anschlag reagiert, ist charaktersache des Amps. (wobei die Dynamik im Sinne Lautstärkeunterschiede, aber der Kompression weichen muss, wenn es zerrt....). Die Loadbox hat auf das Ganze aber IMO wenig Einfluss.
     
  13. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    20.08.12
    Beiträge:
    12.544
    Zustimmungen:
    9.956
    Kekse:
    33.696
    Erstellt: 09.08.16   #13

    Das sehe ich tatsächlich anders.

    Die Last bleibt immer statisch - eine dynamisches "Vor und Zurück" (Interaktion zwischen Lautsprecher und Endstufe) wird nicht erfolgen...

    Wenn ich tatsächlich Komprimirung wollte, könnte man genausogut einen Röhrenkompressor
    (Teletronix-Style) zwischen Vor- und Endstufe schalten oder gleich einbauen...


    ...warum kam da bloss noch niemand auf diese Idee... :whistle:
     
  14. Helianthus

    Helianthus Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.07.16
    Zuletzt hier:
    26.02.18
    Beiträge:
    82
    Zustimmungen:
    15
    Kekse:
    0
    Erstellt: 09.08.16   #14
    ohh..sorry....:o

    ja ich tendiere relativ häufig ("leicht" zwanghaft) dazu, einen Roman zu schreiben....


    (wobei ich da ja eigentlich schon versuche möglichst schnell und kurz auf den Punkt zu kommen,
    aber es gelingt mir eher schwer... bzw. nicht so wirklich...
    ich dachte meine Texte waren schon kurz und bündig, irre mich aber immer wieder...
    aber ich bemühe mich nun meine Gedanken noch ein bisschen übersichtlicher zu ordnen,
    und den Weg zum Kern der Sache abzukürzen...:rolleyes: )



    Jo...also mittlerweile habe ich meinen Marshall-Combo etwas erforscht....hat mein ZoomG2 Multi-effekt in den FX Loop getan,
    und bin doch recht erstaunt wie gut der Combo klingt,,und auch recht leise.



    Ich empfinde den Lautsprecher jetzt auch nicht mehr kratzig oder irgendwie Ohr-unangenehm.
    Das ich ihn subjektiv so schlecht in Erinnerung hatte, lag wohl daran,
    das ich es gewöhnt war, Bass und Treble voll aufzudrehen, Middle ganz raus, Gain,
    Volumen und Contour ganz auf,,,und dann hab ich die End-lautstärke alleine über den Master-volumen-poti geregelt....



    Nun habe ich mich mit der Klang-Reglung des Marshall 8080 Combo etwas genauer auseinander-gesetzt, und dabei fest-gestellt, das sich da doch ein recht guter Sound einstellen lässt.




    Und durch den zusätzlichen Einsatz des ZoomG2, welchen in den FX Loop eingeschleift habe,
    hat sich die Klang-gestaltungs-möglichkeit auch noch verfeinert....
    bin da recht erstaunt darüber, was da jetzt aus der Kiste kommt...




    Natürlich bin ich jetzt aber auch neugierig,
    wie sehr sich der Klang noch verändert,
    wenn ich der Empfehlung entsprechend diesen anderen Lautsprecher einbaue, und die Röhre wechsle....




    Von der Lautstärke und Druck...bzw. Spiel-sound-gefühl,,,ist diese eine 12er Box eigentlich total ausreichend,,,bzw. sehr fett..
    Mein Traum von einer 4x12er ist wohl mehr von den Augen geleitet...



    Auch generell wäre jetzt eigentlich auch kein Top-teil mehr notwendig,
    da der der Marshall ja schon ziemlich gut klingt,
    und mit einem Palmer Eins, oder Orange Micro Dark werde ich wohl kaum ein besseres Ergebnis bekommen,
    bzw. wahrscheinlich etwas anders,,,bzw. jeder Amp klingt ja anders,,,



    und sicher geht es noch viel besser...
    aber der Marshall Combo liefert doch schon einen sehr anständigen Sound, was mir bislang gar nicht bewusst war.
    Ich dachte er klingt erst laut gut,
    das lag aber wohl darin begründet,
    das ich die Klang-Reglung völlig einseitig eingestellt hatte...





    Aber dennoch bin ich auch weiter an einem Top-teil + Gitarrenbox interessiert,
    obwohl es in gewisser Hinsicht,
    wenn man ernsthaft über die Notwendigkeit nachdenkt,
    überflüssig ist,
    bzw. ich hab eigentlich alles da um richtig fett Gitarre zu spielen,
    da gibt es eigentlich kein Mangel,
    bzw. wahrscheinlich leide ich an dieser G.A.S. (Gear-Acquisition-Syndrom) Krankheit....



    Also wenn ich dieses Jahr zurück-blicke,
    dann ist der Verdacht schon sehr nahe-liegend.
    Ich will das aber jetzt nicht weiter aus-führen,
    sondern hier wirklich kurz und bündig auf dem Punkt kommen.
    G.A.S. hin oder her....



    der Laney Ironheart Studio hat es mir jetzt irgendwie angetan....
    bzw. ich denke, das dieser Amp in Relation zum Marshall-Combo ein Aufstieg Richtung Sound-ekstase ist....
    während Palmer Eins, Mikro Dark, und die anderen 1 Watt-kisten, zwar bestimmt sehr gut sein können,
    aber in Relation zum Marshall-Combo kein Aufstieg sind,,bzw. die Sound-qualitäts-welt mit diesen Geräten befindet sich in meiner Vorstellung jetzt,
    mit der Sounds-qualitäts-welt des Marshall Combo´s in etwa auf einem Level....



    Natürlich kommt es auch drauf an, mit was für einer Gitarren-box man so ein Top-teil betreibt....
    Eine 1x12 Orange für 350 Euro ist bestimmt ganz okay... und sicher geht es auch noch besser....für etwa 600 Euro eine Mesa Boogie 1x12er....





    Also Fazit :

    Es macht keinen Sinn...in den Palmer Eins, Orange Micro Dark, oder Blackstar HT1 Metal zu inverstieren,
    da man mit dem Marshall Combo schon sehr gut fährt. Und wenn man da noch den Laut-sprecher und die Röhre austauscht,
    erreicht man auch schon einen weiteren Aufstieg in Richtung Sound-ekstase....


    Also wenn G.A.S. mich schon zu einem Kauf treibt,,,,dann sollte es doch etwas sein,
    das sich auch wirklich auf Dauer lohnt,
    und im Bezug zum Marshall Combo ein echter Aufstieg in den Sound-qualtiäts-himmel ist....


    Und ich glaube,,,da wäre der Laney Ironheart Studio der richtige Kandidat.
    (was ich da bisher aus den Rezessionen raus-gelesen habe)


    Vor allem auch interssant dran ist...

    Speaker-emulated Record Ausgang direkt aus der Endstufe - für vollen Röhren-Sound bei Recording und Live




    Wobei....wie gesagt,,,der Sound der aus meinem un-gemoddeten Marshall Combo jetzt schon kommt,
    ist schon super... und ich hab noch gar nicht versucht den Firehawk in den FX Loop rein zu machen,
    wer weis was da noch raus kommt....





    Okay...ich muss jetzt aufhören.
    Ich hab echt versucht mich kurz zu fassen,
    meine Gedanken, die wichtigen Punkte, wohl-geordnet,
    und schön in Absätze, gut lesbar, zu formulieren....



    ....und eben nur das wichtigste zu erwähnen.....


    dennoch...wieder ein kleiner Roman...


    bitte gnädigst um Verzeihung.... ;)
     
  15. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    15.11.06
    Zuletzt hier:
    19.10.18
    Beiträge:
    12.854
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    8.268
    Kekse:
    23.298
    Erstellt: 09.08.16   #15
    Das klingt bei vielen Amps nicht unbedingt am besten. Oft macht es je nach Setup eher Sinn, den Bass zu beschneiden, Mitten betonen, Gain nicht ganzbrein - sondern an der Schwelle von zu wenig zu haben. Alleine gespielt klingt es erstmal komisch, aber im Gefüge macht es das, was es soll.
    Aber schön, dass Du weiter bist :)
     
Die Seite wird geladen...

mapping