Seymour Duncan Palladium, Laney IRT Studio, Multi-effekt-board....

von Helianthus, 28.08.16.

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  1. Helianthus

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    Erstellt: 28.08.16   #1
    Hallo aller-seits...

    also....
    nach langer reiflicher Überlegung,
    mache ich mir noch weiter Gedanken bezüglich optimales Sound-Set-up...

    Zur Vorgeschichte...

    habe einen Line6 Firehawk FX mit dem ich recht zufrieden bin...
    spiele vorwiegend 7Seiter und 6Seiter...
    vorwiegend Metall High-gain-crunch perkussiv..Single Note-Riffing-zeugs...bisschen Solo-zeugs...und was mir sonst noch so einfällt....
    clean spiele ich eher selten, bin aber dem aber nicht Abgeneigt...

    ich spiele den Firehawk über ein Mini-mischpult, woran 2 ich billige/günstige PA(t the Box) Boxen dran hab, und noch 2 PC bzw. kleine aktive "Studio-Abhör-lautsprecher" dran habe....
    Diese Mischung ergibt für mich einen recht guten Sound....

    Nun will ich aber noch mehr,
    wohl wegen G.A.S. und um zu sehen was möglich ist,,,bzw. wie ich den Sound noch verbessern/optimieren kann...

    Hab so Geschichten über Röhren-amps gehört,
    und das die irgendwie toll sein sollen, eine Offenbarung für Gitarristen... (anderes Spiel-gefühl, anderer Klang, echter usw... ;) )

    Habe auch noch einen Marshall Valvestate 8080 Combo,
    bei dem ich entdeckt habe, das der auch ganz lecker sein kann, wenn man ein Firehawk oder ZoomG2 in den Effekt-loop macht, und bisschen an den Reglern rum-dreht/experimentiert....
    von daher habe ich auch eigentlich schon eine tolle Gitarren-box als Alternative zum PA-System, was auch ganz anders klingt...und anders spaß macht....


    Nun bin ich dank eines Forums-mitglied auf den Laney IRT Studio aufmerksam geworden.
    Hab mich eingehend mit dem Teil befassst, soweit das über Internet möglich ist...

    Gefällt mir von der Optik und vom Metal-klang sehr....



    Allerdings dieser "kalter-steriler" Klang-charakter,
    den ich super finde für so Metal-riffs... (da kommt der reine metalische perkusive Anschlangs-klang der Seiten irgendwie gut rüber...)
    jo...jedenfalls toll...
    aber diese warmen vintage-artigen Röhren-amp-sounds sind auch was feines, was ich auch gerne erleben möchte,
    und in dieser Hinsicht habe ich von Laney noch nix gehört...

    Also andere Röhrenamps haben vom subjektiven Hörein-druck über Youtube meist einen dicker-en wärmeren Klang-charakter.... mit so viel Sustain und gequitsche...

    Z. B. der BluGuitar Amp1 (was ja kein richtier Röhrenamp ist...aber) macht auch im Vintage-kanal diesen dicken warmen Röhren-artigen Sound...
    wahrscheinlich hängt das aber auch von der Gitarre ab,
    also mit Single-Coils gibt das ein anderes Ergebnis, als mit einer Humbucker-gitarre...



    (Natürlich ist der Spieler, die Art des Spielens, und die Qualität der Gitarre auch entscheidend bei der Entstehung des Klangs... )
    (dieses bröckeln des Sounds finde ich auch interssant... )


    jo...dieser BluGuitar Amp1 finde ich ganz nett,
    allerdings für etwa 650 Euro doch etwas teuer bzw...kommt halt auch drauf an,
    wofür man das verwenden will.

    Ich spiele derzeit nur alleine in den eigenen Vier-Wänden,,,in Zimmer-lautstärke,,bzw. auch mal etwas über Zimmer-lautstärke hinaus... aber nicht "wirklich laut".... wobei das ja sehr subjektiv ist...

    Wenn man an PA Boxen denkt, ist ja leise spielen eigentlich eher un-erwartet,
    aber die Dinger können auch gut leise,,,bzw. gut den Raum füllen, ohne das die Wände wackeln...
    vor allem bringt es mir einen sehr räumlichen füllenden Sound,,,gerade auch noch wenn ich die PC bzw. "Studio"-Monitore dazu schalte...
    die erzeugen irgendwie mehr Mitten und dichte,,,und das verbindet sich dann irgendwie mit dem Bass-und Höhen-Fundament der Fullrange-PA-Boxen....



    Nun gut...der Blu-Guitar Amp1 hat ja 100 Watt, und ist eher für Bühne oder Probe gedacht...geht aber auch leise,
    gibt auch einen Powersoak, allerdings nur wirklich nutzbar mit dieser Remote-zusatzs-Gerätschaft, die auch noch mal so etwa 300 Euro kostet...


    Jedenfalls....
    ist mir dann auch wieder das Seymour Duncan Palladium Gain-stage Pedal aufgefallen... (für 279 Euro)

    Und das Teil klingt auch sehr interssant,
    und erzeugt auch so eine dichte und wärme des Sounds...



    jo..natürlich macht da die Gitarre wohl auch viel am Sound...bzw. diesen speziellen Klang bekommt man mit einer Humbucker Gitarre so wohl eher nicht hin...
    was natürlich auch ein Argument für eine Stratocaster, Telecaster, oder Variax ist...

    Also...
    jetzt hab ich mir überlegt....

    in wie fern es Sinn macht, bzw. in das Palladium nutzen kann....

    Erst dachte ich : vielleicht doch einen Pamler Eins (wobei der kein FX Loop hat, daher schlecht für die Verbindung mit dem Firehawk...)
    also..dann vielleicht doch den Orange Micro Dark....
    und diesen mit den Firehawk, wohl-möglich über die 4 Kabel-Methode zu verbinden,
    und dazwischen noch irgendwie in den Input,
    (weis jetzt nicht genau wie, aber möglich ist es bestimmt irgendwie...)
    das Palladium schalten....welches ja einen True-Bypass hat....

    also im Ausgeschalteten Zustand....hängt es einfach irgendwo dazwischen,
    ohne das es zu einem Gitarren-signal-Verlust/Ver-fälschung kommt....
    kann also das volle Potential aus der Verbindung von Orange Micro Dark mit Firehawk schöpfen...

    und wenn ich dann das Palladium einschalte, erweitern sich noch mal die Sound-möglichkeiten....


    jooo....lol...
    aber dann bin ich wieder zum guten Laney irt Studio zurück-gekehrt im Geiste.....

    was ja noch besser ist....

    denn :

    der Laney klingt für sich genommen schon mal spitze,,,bzw...damit lässt sich gut arbeiten,
    er hat auch einen guten Clean-kanal, was der Orange Micro Dark nicht hat,
    zudem hat der Laney 3 Kanäle.....einen Clean und einen Rhytmus Kanal, welche sich zusammen eine EQ-Sektion teilen,
    und einen Lead-kanal mit eigener EQ-Sektion....

    Zudem ist da noch ein regelbarer Boost in allen 3 Kanälen dazu-schaltbar....

    Das ganze ist wunderbar über einen mit-gelieferten Fußschalter zu bedienen...


    Und nun gipfeln meine Überlegungen derzeitig darin :

    eben den Laney Irt Studio mit dem Firehawk über die 4 Kabel-methode zu verbinden,
    so das ich Effekte und eventuell Amp-modelle, sowie Boxen-simulationen,,,,eben alles aus dem Firehawk ganz nach Wunsch vor den Laney schalten kann,
    oder Delay usw...eben dazwischen,,,also hinter der Vorstufe....
    (wobei Boxen-Simulationen wohl am besten kommen, wenn sie ganz an den Schluß gereiht sind....
    ich glaube das geht nicht mit der 4-Kabel Methode...weil man da die Effekt-dinger nur vor der Vorstufe, oder zwischen Vorstufe und Endstufe schalten kann...)

    kann sein das eine Boxen-simulation auch gut klingt, wenn man sie vor die Endstufe schaltet,,,aber keine Ahnung....
    besser ist es wohl, ganz am Ende...also wenn es aus dem Laney raus geht, und zu den Boxen hin,,,,das dann die Boxensimulation hinzu kommt....

    Nun gut...
    ich will jetzt hier nicht meine Überlegungen bis in jede Kleinstig-artig-keit aus-ufern lassen.... (aber eben doch nicht unerwähnt lassen ;) )

    Also....
    vorläufiges Fazit :

    Laney mit Firehawk verbinden über 4 Kabel-methode,
    und dann das Palladium irgendwie noch dazwischen ein-binden...
    so das es vor dem Laney liegt....und im By-pass-modus nix störrt....

    aber dann...
    wenn man es einschaltet,
    hätte man,
    in Clean-Kanal des Laney´s die Möglichkeit,
    einen gänzlich anderen High End Gain Sound einzustellen,
    also einen der sich vom High End Gain Sound des Laney eigenen Lead-kanals charakterlich unterscheidet....bzw. diesen ergänzt...

    Natürlich liese sich mit dem Palladium auch der Ryhtmus-kanal und der Lead-kanal des Laney´s noch bearbeiten, eventuell verfeinern...

    Jo..jedenfalls,
    so scheint mir,
    hätte ich mit dieser Kombination,
    nahe-zu unendliche Sound-gestaltungs-möglichkeiten....

    (Da ich ja auch noch die Presets im Firehawk während des Spielens verändern kann...
    und eben Elemente aus dem Firehawk mit Elementen aus Palladium und Laney,
    beliebig kombinieren kann....)



    Jo...das ganze hat aber schon irgendwie was Wahn-haftes....
    bzw...scheint teilweise auch irgendwie über-dimensioniert,,,bzw. überladen...
    Aber ich denke...man könnte auch wirklich echt vernünftige Sounds mit diesem Set-up einstellen....


    Warum der Laney???

    Weil er an sich schon mal eine gute Lösung ist....mir zusagt...
    ich damit dann eine Gitarren-box betreiben kann,
    und jetzt kommt die Frage :
    ich dann mein gewohntes PA & PC Boxen-Sound-Set-up befeuern kann,
    und zeitgleich auch noch eine Gitarren-box betreiben....

    Also....ist das mit dem Laney möglich??



    Jo...nun gut... also soweit reichen meine derzeitigen Überlegungen Richtung Sound-Paradies...

    wobei...
    wenn ich mir dann noch eine Variax-Gitarre anschaffe...
    dann wird es ja noch doller....

    zudem kommt noch die Recording-funktion,
    und Re-amping-funktion des Laney´s hinzu,
    wobei es mir in erster Linie doch um das reine jammen geht...

    und von der Anschaffung her...
    würde ich mir erst mal den Laney leisten,
    und alleine damit bin ich wahrscheinlich schon glücklich,
    und dann werde ich darüber hinaus mit der Verbindung mit dem Fire-hawk experimentieren,
    und das ZoomG2 Multi-effekt-pedal auch mal irgendwie versuchen einzusetzten...eben kucken was geht...

    dennoch bin ich auch an dem Seymour Duncan Gain-stage Palladium interssiert...
    allein der Name berauscht mich schon irgendwie,,,und passt auch gut zu meinen Pick-ups....und optisch sieht das Teil auch gut aus... :igitt:

    jo...Mittlerweile sind diese ganzen Worte schon irgendwie energetisch-magisch so aufgeladen,
    das ich daraus ein Mantra gemacht habe,
    das ich immer wieder vor mich hin bete : Laney IRT Studio!!! Firehawk!!! Seymour Duncan Palladium GAIN Stage PEDAL!!!! Variax!!! Schecter!!! Jackson!!! usw...

    das erzeugt dann irgendwie so eine Stimmungs-anhebung bzw. Berrauschung....
    habe auch tatsächlich schon Träume wo ich den Laney IRT Studio in die Hände bekomme,
    und mit ihm eine sinnliche Verbindung eingehe....voll die Offenbarung....schon richtig mystisch...


    jo...wollt euch mal an meinen Träumen teil-haben lassen,
    und vielleicht hat ja jemand ähnliche Träume und Vorstellungen,
    oder weis etwas zur tatsächlichen Wirklichkeit was zu sagen.....

    in jedem Fall : her damit...
    ich hoffe dieser Text/Roman war unterhaltsam,
    eventuell sogar irgendwie faszinierend interessant oder unglaublich wirklichkeits-fern,
    wie auch immer,,,,
    es war mir eine Freude dieses Meister-werk an Dicht-kunst zu verfassen...
    und bin gespannt über jedes Kommentar,
    und Empfehlungen für die Wirklichkeit....
    oder weitere Träume...

    :eek:
     
  2. Rake5000

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    Erstellt: 28.08.16   #2
    Ja, geht problemlos. Gitarrenbox dran und gleichzeitig per DI in die PA. Wahlweise mit oder ohne integrierter Boxensim. Wenn du wie beschrieben eine eigene verwenden möchtest, mach die vom Laney aus.
    --- Beiträge zusammengefasst, 28.08.16 ---
    Aber mal ne ganz andere Frage: macht dir das Gebastel am Sound mehr Spaß als das Spielen an sich? Denn auf mich wirkt das ganze ziel- und konzeptlos. Du hast keine konkreten Vorstellungen, welche Sounds du erreichen möchtest und wozu du die ganzen Geräte brauchst. Alles kaufen, irgendwie ineinander stecken und umstecken und mit 100 Reglern, die sich gegenseitig beeinflussen auf Entdeckungsreise gehen klingt vielleicht aufregend, aber das Frustpotential ist auch gewaltig. Ein "Grab" für unzählige Stunden, Wochen, Monate ist es ganz gewiss. Wenn das genau dein Ding ist: viel Spaß!
    Wenn nicht: mach es so unkompliziert wie möglich. Mehr Zeit zum Spielen und üben. So wird man auch schneller besser. Und nichts verbessert den Sound so gewaltig wie besseres spielen ;-)
     
  3. Helianthus

    Helianthus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.16   #3
    Ja lol...ne..ab und zu spiele ich auch mal Gitarre...aber hauptsächlich geht es mir natürlich darum, mit diesen Möglichkeiten zu spielen.
    Bzw. ich bräuchte all die Geräte wahrscheinlich gar nicht..weil allein das Spielen im Geiste damit schon Spaß macht.... ;)

    Aber klar...also eigentlich geht es mir auch um das Spielen,,,,und das ist ja letztendlich auch mein Ziel bei der Sache...

    tolle Sound-Möglichkeiten zu haben um das Gitarren-spiel-vergnügen noch zu steigern...

    aber der Weg dahin...also das reine ausprobieren und experementieren mit den verschiedenen Möglichkeiten einen Sound zu erzeugen,
    finde ich recht interessant und unterhaltsam. Aber wenn man gerade Gitarre spielen will, ist das natürlich eher Hinderlich und führt eher zu "Frusst" als auch "noch mehr Lust Gitarre zu spielen"...
    Am Ende ist man dann so verwirrt bzw. überfordert, so das man dann keine Lust hat bzw. müde wird.... (wenn man eigentlich nur Gitarre spielen wollte)

    Von daher ist weniger,
    also ein paar gute Grund-sounds zu haben, und sich damit zu begnügen, für die Gitarren-praxis mehr,
    da man sich dann auch wirklich auf das Gitarre-spielen konzentrieren kann...

    Mir passiert es auch oft...das wenn ich eigentlich Gitarre spielen wollte,
    dann doch schnell mal hier und da was im Firehawk an den Reglern verändere,
    und dann schließlich 2-3 Stunden damit verbringe,
    den richtigen Sound zu finden/ein-zu-stellen....

    und das ist dann natürlich irgendwie ein Frusst-faktor und Zeit-Grab... und führt eher dazu, das man weniger Lust auf das eigentliche Gitarre-spielen bekommt....


    Aber es kann eben auch sehr unterhaltsam sein da rum zu tüfteln...
    und dabei die eine oder andere Entdeckung zu machen.... was sich dann auch wieder auf das Gitarre-spielen auswirken kann...

    Und natürlich wirkt sich eine besserer Sound, ein bessere Gitarre usw...auch auf die Freude am Gitarre-spielen aus....
    und das kann dazu führen, das man mehr Gitarre spielt,,,und das führt dann dazu, das man auch besser wird...

    Ich habe auch fest-gestellt....das ich mit einem unterschiedlichen Sound...bzw. das der Sound meinen Spielen, also das was ich auf der Gitarre spiele, wie ich spiele, wie ich die Töne an-ein-ander reihe,,,wie den Rhytmus-gestalte usw... also das der Sound sich darauf auswirkt bzw....das Spielen stark beeinflusst..... und auch sehr inspirierend sein kann...

    Also mache öfters die Erfahrung, das ich einen bestimmten Sound entdecke, und dann automatisch anders spiele, das Spielen anders betone...und auch ganz neue Riffs spontan entwickle, die im Wechsel-spiel mit dem Charakter des Sounds entstehen.... von daher finde ich das das am Sound spielen, bzw. dieses technisch-gestaltungs-mäßige rum tüfteln am Sound, auch das Gitarre spielen an sich bereichert, inspirert,,,erweitert usw.... bzw....ich komponiere oft so spontan irgendwelche Überraschungs- Riffs, während ich eigentlich mehr damit befasst bin, einen Sound einzustellen... sozusagen beiläufig unbeabsichtigt....

    also da hatte ich schon interessante neue Riff-Stücke erfunden/entdeckt...auf die ich vielleicht nicht gekommen wäre, wenn ich mich ganz auf das Gitarre spielen konzentriert hätte...
    Auf der anderen Seite ist natürlich das was ich komponiere, wenn ich mich ganz auf die Gitarre konzentriere, auch eine tolle Geschichte...... jo...und beides ergänzt sich,,bzw. befruchtet sich gegenseitig....

    Das rum-tüfteln am Sound ist auch oft so eine Art Sprung-brett zum eigentlichen spielen.
    Es kommt vor..das ich die Gitarre in die Hand nehme,,,und spielen will,,aber mir fällt irgendwie nix ein,,,bzw...auf das gewohnte habe ich keine Lust,,,und mir ist irgendwie langweilig,,und ich weis einfach nicht was ich spielen soll,,und wozu überhaupt.....

    jo..wenn ich mich dann damit befasse einen Sound einzustellen,,,
    dann mache ich ja immer wieder nur so paar Töne auf der Gitarre um den Sound ab-zu-checken.....
    und dadurch das die Aufmerksamkeit/Konzentration nicht mehr so auf die Gitarre gerichtet ist,
    wird das Spielen unbewusster,,,und somit kreativer und spontaner.....und dann kommen auf einmal neue Stücke, die einen dann irgendwie fesseln,,,
    und dann lässt man von der Sound-gestaltung ab, und steigt in das entstandene Riff ein....und dann geht die Entdeckung dort weiter....und das kann dann ein richtiger Rausch sein...


    Also Fazit :

    Das Frusst-potential bei der Entdeckungs-reiße durch die Sound-gestaltung kann sehr hoch sein,
    und das kommt eben auch auf die Erwartung und auf das Ziel an, das man erreichen will.
    Eben auch..ob man konkrete Vorstellungen hat,,,etwas bestimmte zu verwirklichen...

    Wenn man z. B. besser werden will...irgendwelche Übungen machen will....ein Lied nach-spielen will usw....
    in diesem Falle ist die all-zu-große Beschäftigung mit der Sound-gestaltung eher hinderlich
    und blockiert eher den Weg zum Ziel anstatt einem beim voranschreiten dahin, zu unterstützen....

    Bei mir ist es so,
    das ich kein bestimmtes Ziel habe,
    mir geht es rein um das Spielen,
    und gerade das un-konkrete in meiner Vorstellung,
    also das ich keine spezielle Richtung an-visiere, das ich sozusagen mit Absicht planlos vorgehe,
    macht für mich das Gitarre-spielen sehr lebendig und dynamisch und unvorhersehbar...

    Das finde ich gerade toll daran,
    das ich nicht weis was ich tue,
    und meine Finger mich immer wieder überraschen, mit dem was sie da machen.

    Und ich im Wechsel zum improvisierenden planlosen intuitiven Gitarren-spiel,
    auch versuche das dabei Entdeckte zu beeinflussen
    bzw. in einem bestimmten Maße zu wiederholen und zu verfeinern, und daran rum zu basteln...
    Das macht für mich die Freude am Gitarren-spielen aus.
    Und in diesem Prozess verbessert sich auch mein Spielen und ich lerne neue Dinge usw...

    Ich mache keine Übungen, hatte auch noch nie Gitarren-unterricht..bzw hatte es vor 20 Jahren mal versucht,
    aber ganz schnell für mich erkannt, das das für mich über haupt nichts ist,
    dieses systematische Lernen von Pentatonik usw...
    das hat mir sofort die Freude am Spielen geraubt,
    bzw. war total langweilig, und hat mich so schrecklich an Schule erinnert,
    dabei war doch Gitarre das, woran ich meine Freiheit/Lebendigkeit/Fühlen/Erleben gehängt hatte..

    Und da hatte mir der Gitarren-lehrer erst mal gesagt, das alles was ich bisher alleine gelernt habe völlig falsch ist,
    das ich das vergessen soll, und jetzt erst mal die Pentatonik lernen soll, zu so einen komischen Metronom-Tick-tack Gerät...

    Ich hab das dann diese eine Stunde dann mal brav gemacht....aber zur nächsten Stunde bin ich nicht mehr erschienen...

    Klar...wenn ich den Stahl-verbieger als Gitarren-lehrer kennen-gelernt hätte,,,hätte ich sicherlich einen ganz anderen Zugang zu diesen Übungen bekommen.
    Die Ausstrahlung des Lehrers ist eben auch wichtig... und meiner war so ein depressiver "kein bock auf gar nix" Typ....und hatte eben so eine graue Aura um sich,
    und diese autoritäre "mach was ich dir sage, wenn du was werden willst..." Wirkung auf mich gemacht..... und darauf hatte ich überhaupt kein Bock....

    Da habe ich dann beschlossen, lieber weiter zu lernen falsch zu spielen,
    bzw. das Gitarre-spielen für ganz alleine mich zu erfinden,
    und mit niemanden in irgendeiner weise konkurieren zu müssen,
    oder irgendwelche Ziele erreichen zu müssen.
    Ich muss nicht schnell sein um gut Spielen zu können,
    ich muss nicht mal gut Spielen können um Freude am Spielen zu haben...

    Gitarre-spielen ist für mich keine Kunst,
    in der ich etwas bestimmtes erreichen will,
    es ist für mich viel mehr eine Art spiritueller Weg auf dem ich mich entfalte und kennen lerne,
    und mir ist dabei dieses intuitive planlose Vorgehen sehr wichtig,
    bzw. dieses improvisierende Spielen,
    das immer wieder neue verknüpfen von Tönen und Riffs,
    und abzuwandeln, die Feinheiten heraus zu finden,
    diese ständige entdecken,
    nicht zu wissen was hinter der nächsten Riff-ecke lauert,
    das macht für mich die Lebendigkeit dieser Kunst aus...
     
  4. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.08.16   #4

    ...je mehr High-Gain-Zerre mit ins Spiel kommt, desto vernachlässigbarer wird die Röhre...

    Konkret kann ich es gar nicht mehr an einer Hand abzählen, wieviele Heavy-, Death-, Black-, Core-, Crab- und sonstige x-Metal-Gitarristen röhren-freie Schaltungen von Randall, Peavey, Roland, Boss, Line6, Tech21, AMT, Laney, Fractal, Orange, Avid, Kemper etc. benutzen!


    Der "Mode Four" von Marshall floppte leider...
    Korg/Vox müsste mal den Hintern hochkriegen (Amplug "Metal" als 200-Watt Class-D Topteil...)
    Blackstar wollen diesen Markt nicht bedienen,
    ..und Engl hat die Zeichen der Zeit (noch) nicht gesehen... :engel:
     
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