Fishman Presys II - Batterie Verbrauch

S

straßenkater

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Moin,
ich habe in einer Akkustikgitarre einen Vorverstärker "Fishman Presys II". Er funktioniert einwandfrei!
Aber, auch wenn kein Stecker in der Anschlussbuchse steckt, wird die 9 Volt Batterie innerhalb von Stunden komplett entladen.

Nach Telefonat mit der Werkstatt bei Thomann lag der Verdacht auf einer beschädigten Buchse. Diese scheint mir aber äußerlich und technisch in Ordnung zu sein.
Es ist eine 3-polige Buchse (>Fotos) bestehend folgenden Kontakten:
1. Hülse/Masse (schwarz) 2. Kontaktfeder Ring (grau) 3. Kontaktfeder Spitze (rot)
Ohne Stecker eingesteckt sind die Kontakte untereinander getrennt!
Mit Stecker eingesteckt haben 1 und 2 Kontakt

Ich habe den Preamp auf "Tuner Aus" gestellt, die Buchse mitsamt Kabel vom Preamp getrennt und nach 20 Stunden gemessen. Die Batterie war wieder entladen.

Ich (Elektro-Laie) würde nun vermuten, dass das Problem nicht in der Buchse begründet ist, sondern im Preamp liegt.
Was man da machen sollte, weiß der Teufel (oder Ihr). ;)

Ich neige dazu einfach in die Stromzuleitung von der Batterie einen kleinen Aus/An-Schalter - am besten mit Beleuchtung - (wo kriege ich den?) einzubauen.

Ich habe auch gelesen:
Frage: Wie hat der Kollege ein Factory-Reset gemacht - ginge das bei mir überhaupt?

Was meint Ihr?

Besten Dank im Voraus!
 

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Hallo zusammen,
ich habe mir vor ca. 1/2 Jahr eine Epiphone J-45 EC AVS gebraucht gekauft. Sie hat den Fishman Presys II Vorverstärker.
Ich bin grundsätzlich mit der Gitarre sehr zufrieden. Sie lässt sich gut spielen, sieht toll aus und klingt auch schön.
Ich habe jedoch das gleiche Problem mit dem Entladen der Batterie, wie "Straßenkater".
Die Gitarre wird bei mir selten über eine Anlage gespielt. Ich nutze jedoch den integrierten Tuner gerne. Obwohl kein Klinkenkabel angesteckt ist, hält die Batterie ca. 4-5 Tage. Dann ist Schluss. Batterie leer. Das kann doch nicht sein!
Bei meiner Takamine oder Taylor halten die Batterien gefühlt ewig.
Liegt hier u. U. schon vom Werk ein Defekt vor? Ich bin ja scheinbar nicht der einzige mit diesem Problem.

Ich habe das Batteriefach mit der Klinkenbuchse schon ausgebaut und habe die drei Pins der Buchse mit einem Durchgangsmessgerät gemessen (bin aber Laie). Ich dachte, dass beim Abziehen des Klinkensteckers der Ring (grau) und die Masse/Hülse (schwarz) nicht korrekt getrennt werden und so der Preamp ständig mit Spannung versorgt wird. Das war nicht der Fall. Mir fiel auch sonst nichts auf.
Was könnte ich tun? Hat jemand eine Idee?
Die Lösung mit dem zusätzlichen Schalter gefällt mir nicht (sorry "Straßenkater").
 

Miss doch mal, ob Strom fließt wenn kein Kabel steckt.
Also nur einen Kontakt der Batterie verbinden, und dann mit Multimeter (Einstellung Strom) den freien Batteriepol mit dem Kontakt verbinden.
Das sollte 0 sein.
Dann nochmal mit Kabel drin, dann sollte es in der Größenordnung von 100mA liegen.

Damit ließe sich zumindest klären, ob die Elektronik einen Defekt hat und zuviel Strom zieht.
 
Danke Gitarrophob für den Tipp.
Habe ich gemacht. Jetzt bin ich komplett verwirrt!
Mit eingestecktem Klinkenstecker - fließt Strom,
ausgesecktem Klinkenstecker - kein Strom,
ausgesteckt mit eingeschaltetem Tuner - fließt Strom.
So wie es sein soll.


Epi mit Klinke.jpg
Mit Klinkenstecker

Epi ohne Klinke.jpg
Ohne Klinkenstecker

Epi ohne Klinke,  Tuner on.jpg
Ohne Klinkenstecker aber Tuner eingeschaltet

Warum wird dann die Batterie (Duracell) leer? Ich verstehe das nicht.
 
Warum wird dann die Batterie (Duracell) leer?
Also bei eingeschalteten tuner fließen knapp 3mA so ein 9V block hat glaub ich 600mA, d.H. Nach 200 Stunden, etwas mehr als 8Tagen ist die Batterie leer.

Kann aber durchaus sein, dass es mehr ist, die Toleranz bei einem Messgerät bezieht sich auf Vollaussteuerung, d.h. Angenommen voll sind 200mA und toleranz 5% dann kann quasi im ungünstgsten Fall bei der Anzeige von 3mA in der Realität auch 13mA fließen.

Ebenso weiß man nicht, ob der wert Konstant ist oder schwankt 😉
 
Danke Mr. Pickles,
200 Std. bei eingeschaltetem Preamp (Klinkenstecker drin) sind ja ok. Da könnte der Gig über eine Anlage auch mal länger gehen :) .
Aber ausgesteckt sind es ja 0 mA. Also nix! Dennoch wird die Batterie leer.
 
Aber ausgesteckt sind es ja 0 mA
Ich dachte aus mit Stimmgerät ist diese 2, irgendwas mA und dass das evtl der Punkt ist.

Wenn wirklich 0mA, dann wird die batterie nicht leer, evtl auch ein Messfehler oder defektes Multimeter?
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Is evtl ein kurzschluss zwischen ring und schaft an der Buchse?
 
Zuletzt bearbeitet:
D.h. wenn der Tuner aktiv ist, fließt auch Strom wenn keine Klinke drin ist.
Kann es sein, dass Du den Tuner an lässt oder versehentlich einschaltest?
 
  • #10
Ich hatte das bei eine Gitarre, dass der Tuner sich gerne mal selber eingeschaltet hat. Das war ein Drucktaster (leider kein schalter) der eine elektronische An-Aus Schaltung getriggert hat.
Meine beiden Nylon Akustik haben da jeweils Drucktaster, die sich leicht versehentlich drücken lassen, z.B. im Gigbag.
Beser ist der Artec Preamp an meiner Tres. Der hat einen gut rastenden Schiebeschalter und da passiert einfach nichts, was nicht sein sollte. So muss das sein.
Artec ETN-4 Preamp
 
  • #11
Das mit dem versehentlich eingeschalteten Tuner kann ich nicht ganz ausschließen. Wäre eine Möglichkeit.:unsure:
Ich teste es jetzt nochmal. Epi steht im Ständer, mit neuer Batterie, ohne Klinke und definitiv ausgeschaltetem Tuner.
Mal sehen...
 
  • #12
Update:
Seit dem 25.02. habe ich eine neue Batterie im Preamp und was soll ich sagen, der Tuner/Preamp funktioniert immer noch (Stand heute, 10.03.).
Ich vermute, dass die letzte Batterie vielleicht überlagert war und nicht mehr das brachte, was sie sollte. Jetzt mit einer neuen, guten Markenbatterie klappt es. Ich kann allerdings auch nicht ausschließen, dass ich den Tuner vergessen hatte:mad: und dieser die ganze Zeit eingeschaltet war. Asche auf mein Haupt!:unsure:
Danke für eure Hilfe und die Tipps.:)(y)
 
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