Ich habe für eine Bekante mal etwas gebaut.
Man nehme einen stabilen Notenständer, zwei stabile Kabelbinder, zwei hübsche selbst hergestellte Stücke Web-Borte vom Brettchenweben (oder was gekauftes

), und einige Stücke Rohrisolierung in Länge der Flöten.
Diese Rohrisolierungen, also Rohre aus PU-Schaum, einfach mal nach googeln, werden mit den Kabelbindern am Notenständer befestigt, mit den mit Haken versehenen und damit zusammengeklinkten Borten umhübscht, damit man die Plastikbinder nicht sieht, fertig. Alternativen kann man sich ausdenken.
Diese Rohrisolierungen gibt es in verschiedenen Größen, da muss man ein bisschen suchen. Ich hatte das für Piccolos und Sopranflöten gemacht. Geht aber auch so gerade noch für für Tenor.
Die Flöten werden vor dem Auftritt kopfüber in die Schaumrohre gesteckt, diese dann im unteren Teil des Schaumrohres auf kräftiger, aber oben nur leicht auf Spannung am Notenständer befestigt.
Funktioniert hervorragend. Der Schaumstoff isoliert, aber hat Luftporen, und selbst ein Umfaller des Notenständers halten die Flöten aus. Durch die Spannung im unten Teil der Rohre kann die Flöte nicht durchfallen, oben aber steckt sie sanft fest und kann innerhalb von Sekunden getauscht werden.
Je nach Größe der Rohre sind die oft seitlich geschlitzt, durch die Kabelstrapse ist das aber kein Thema.
Für mich selber und meine BassBlockflöte hatte ich die Luxusvariante gebaut: ein außen per Airbrush mit Noten lackiertes Abflussrohr, mit Schaum ausgekleidet, ebenfalls am Notenständer auf dem Boden stehend, befestigt.
Diese ollen Bretter mit sich oft verziehenden Holzstangen als Ständer, mag ich überhaupt nicht.