Floyd Rose Tremolo Erfahrungen

  • Ersteller ErgoLue
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Zum saitenwechsel hab ich mir für meine FR-Klampfen ein Stück Stahl passend gearbeitet. Reinstopfen, Saiten wechseln, stimmen, rausziehen und fertig. Wie daheim :D
Das klemm ich hinten zwischen Block und Body. Ist eh bei allen Gitarren keine Abdeckung mehr drauf bei mir.

Die billigen sind am Anfang meistens ok. Das Dilemma fängt nach ein paar Monaten an, dann rächen sich die billigen und weichen Materialien. Je nach Bauform kann man die grundplatte durch eine von Schaller ersetzen. Geht aber z.B. nicht bei den Ibanez-Systemen.

Beim einstellen kann man halt viel kaputtmachen. Wenn man die saitenlage bei voll gespannten Saiten ändert, killt man die Messerkanten. Selbst bei einem originalen. Da ist die eigene Faulheit dann teuer...

Der sitar-Effekt des klemmsattels liegt in aller Regel am billigen Material. Die original-Teile sind sackschwer und aus stahl gefräst. Die billigen sind aus irgendeiner scheisse gegossen.
 
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Muss man halt anspielen, aber grundsätzlich ist das keine schlechte Wahl, im Gegenteil ;)

Ist halt immer so ne Sache, ob man mit dem guten Stück zurechtkommt oder nicht. Verarbeitung, Qualität der Teile etc. sind keiner Diskussion würdig bei dem Ding :)
 
Zum saitenwechsel hab ich mir für meine FR-Klampfen ein Stück Stahl passend gearbeitet. Reinstopfen, Saiten wechseln, stimmen, rausziehen und fertig. Wie daheim :D
Das klemm ich hinten zwischen Block und Body. Ist eh bei allen Gitarren keine Abdeckung mehr drauf bei mir.

Ich hab da eine mehr Improvisierte Version :-D
Ich klemm auf der Vorderseite zwischen Body und unter Seite des Systems eine alte EC-Karte rein:-D.
Ich kann mal n Bild machen wenn man sich nichts darunter vorstellen kann :-D



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Ich denke das kommt auf die Richtung an die du damit Anstrebst, ich für meinen Teil würde mir keine Gita mehr mit kaufen, das stimmen ansich ist halt kein Problem, gabelrücken, irgend ne alte plastikkarte (Krankenkarten die alten z.b) und damit geht das stimmen, das einzig fummelige ist eben das einstellen der Federn, mit Pech zieht es die gleich ganz raus, das Glück hatte zumindest ich
 
Das mit den Federn ist Erfahrungssache. Rausspringen tun sie, wenn sie im Arsch sind ;) da hilft aber ein beherzter Griff zur Kombizange. Oder einfach neue kaufen, die kosten ja fast nix.

Hab die Erfahrung gemacht: je mehr Zug die Federn aufbringen müssen, umso stimmstabiler ist das System. Also, wenn ich dünne Saiten drauf hab, wichs ich lieber 3 Federn bis zur Kotzgrenze rein, als 5 Stück zu nehmen, die dann fast ohne Spannung rumwabbeln. Ich weiß nicht warum das so ist, is nur Erfahrung.
 
@AgentOrange hatte leider das pech das bei meiner 350EX BK die Schraurben mit rausgezogen hat, sowas ist dan eben ärgerlich

Und ja das mit den Federn bis zu schmerzgrenze kommt mir bekannt vor :D
 
Jetzt muss ich mal eine Lanze für die Floyd Nachbauten brechen. Da gibt´s durchaus sehr, sehr gute Teile.
Eine Ibanez RG350 mit Zero Point Tremolosys. ist auch nicht wirklich schlechter wie ein Floyd von Schaller.

Wie gut ein Tremolosystem ist, hängt auch sehr von Pflege und Einstellung ab. Hab es immer wieder gesehen, das nette Menschen
ihre Saitenhöhe bei nicht gelockerten Saiten verändern...tja, das war´s dann wohl mit der Stimmstabilität.
Vielleicht nicht sofort, aber früher oder später.

Klar gibt es im "low Budget" Bereich viele schwarze Schafe, die sich Floyd Nachbau schimpfen und bei der kleinsten Berührung schon verstimmt sind.

Habe aber auch schon einige gehabt, die aus sehr gutem, festen Material waren und die Stimmung sehr gut gehalten haben.
Voraus gesetzt man stellt sich das Tremolo richtig ein.

Was die Floyds auf Jacksons angeht, hatte ich bis jetzt wohl Glück gehabt. Das letzte was ich hatte war glaube ich ein TT580 oder so, war wirklich nicht schlecht.
Nach 3 Wochen die ersten kleinen Verstimmungen und das bei jedem Tag 2 Stunden spielen und teilweise auch heftigem Gebrauch.

Es muss nicht immer teuer sein, es gibt auch gute Nachbauten. Wer sich unsicher ist oder kein Risiko eingehen möchte, muss halt in den sauren Apfel beissen
und sich ein org. Floyd kaufen (Schaller) oder ein Ibanez Edge Pro, Ibanez Edge Zero II oder low Pro.
 
Jetzt muss ich mal eine Lanze für die Floyd Nachbauten brechen. Da gibt´s durchaus sehr, sehr gute Teile.
Eine Ibanez RG350 mit Zero Point Tremolosys. ist auch nicht wirklich schlechter wie ein Floyd von Schaller.

Wie gut ein Tremolosystem ist, hängt auch sehr von Pflege und Einstellung ab. Hab es immer wieder gesehen, das nette Menschen
ihre Saitenhöhe bei nicht gelockerten Saiten verändern...tja, das war´s dann wohl mit der Stimmstabilität.
Vielleicht nicht sofort, aber früher oder später.

Klar gibt es im "low Budget" Bereich viele schwarze Schafe, die sich Floyd Nachbau schimpfen und bei der kleinsten Berührung schon verstimmt sind.

Habe aber auch schon einige gehabt, die aus sehr gutem, festen Material waren und die Stimmung sehr gut gehalten haben.
Voraus gesetzt man stellt sich das Tremolo richtig ein.

Was die Floyds auf Jacksons angeht, hatte ich bis jetzt wohl Glück gehabt. Das letzte was ich hatte war glaube ich ein TT580 oder so, war wirklich nicht schlecht.
Nach 3 Wochen die ersten kleinen Verstimmungen und das bei jedem Tag 2 Stunden spielen und teilweise auch heftigem Gebrauch.

Es muss nicht immer teuer sein, es gibt auch gute Nachbauten. Wer sich unsicher ist oder kein Risiko eingehen möchte, muss halt in den sauren Apfel beissen
und sich ein org. Floyd kaufen (Schaller) oder ein Ibanez Edge Pro, Ibanez Edge Zero II oder low Pro.

Bei Floyds bedarf es halt intensiver Pflege, habe auch schon originale gesehen die erst 2 Jahre alt waren und schon verrostet waren und die Messerkanten waren auch hin.
 
Pflege und richtige Einstellung. Wenn das Teil nicht waagerecht zum Korpus ist, mag es das auch nicht unbedingt.

Viele "nachbauten" sind einfach umgelabelte originale. Die alten Jackson/Charvel jt6 (oder jt590?) waren von Schaller, das auf meiner BC Rich USA ist ein original FR, steht aber bcr drauf. Wobei die Originale auch von Schaller im Auftrag hergestellt wurden. Bei den Schaller-trems sind nur die Messerkanten gehärtet, bei den Originalen die ganze grundplatte. Der sustainblock ist auch aus anderem material.
 
Meine Floyd-Erfahrungen:

Ich hab mir vor vielen Jahren als Anfänger und völlig unwissend eine Ibanez RG 1550 gekauft, weil ich mir dachte, ich kauf mir von Anfang an was ordentliches mit allem dran. Naja, es kam dann so, dass ich am Edge Pro-Tremolo völlig verzweifelt bin; auch, weil ich mich bis dahin nicht wirklich damit befasst habe. Also wurde die Ibanez jahrelang im Koffer belassen und nicht mehr beachtet. Stattdessen kaufte ich mir eine Gibson Flying V, die in so ziemlich allen Belangen komplett anders als die RG war. Glücklich wurde ich mit der V auch nicht. Also hab ich nach jahrelanger Spielpause die RG wieder hervorgekramt, mich mal genau damit befasst, das Tremolo-Einstellen ordentlich gelernt - Anleitungen gibt's mittlerweile im Netz ja massenweise - und siehe da, es klappt reibungslos! Die Gibson wurde schließlich verkauft, und ich bin mit der RG in allen Punkten absolut glücklich.

Zugegeben, wenn man jetzt mit verschiedenen Tunings arbeitet, ist das Floyd nicht grade förderlich. Aber wenn man sein Tuning bzw. seinen Stil gefunden hat, würde ich persönlich eine Floyd-Gitarre immer einer mit fester Brücke vorziehen.

Langer Rede, kurzer Sinn: Gitarren mit Floyd-Rose sind zwar etwas umständlicher zu handhaben und auch etwas teurer, aber wenn man sich ordentlich damit befasst, wird man auch damit glücklich. Ist aber nur meine bescheidene Meinung...
 
Ich habe bei meiner 6 Seiter und bei meiner 7 Seiter letztlich das Floyd Rose in Zugrichtung geblockt, nachdem ich mit den Güldo Backboxen unzufreiden war war es die einziegste vernünftige Lösung für mich,drücken und entspannen der seiten geht nach wie vor ziehen halt nicht mehr weil das Floyd rose auf nem Aluklotz in der Gitarre anliegt.

Gruß Mario
 
Meine Erfahrung mit Floyd Rose (SPEZIAL!!!) war wie folge in 2 Gitarren, einmal in meiner aktuellen Charvel und meiner ehemaligen nur kurzfristigen ESP LTD
Wegen des Trmolos ging die Klampfe zurück aber bei der Charvel gings.
ich finde Persönlich wenn man Saiten verwendet die Einfach halten wie Sau (z.b. die beschichtigteten Elixir Saiten) und man ein Tuning drin lässt ist es Chillig!
Ich finde das man durch dieses System erst so gnadenlos perfekt seine Gitarre Einstellen kann (Saitenlage, höhe halskrümmung aber am besten einmal vom fachmann gemacht)
Ich stimme meine Gitarre einmal alle 2 wochen und spiele täglich stundenlang drauf aber benutze das Floyd fast nie ist nur nen Nettes adOne ;)
 
Bei Tremolo-Systemen sehens viele als Fluch und Segen gleichzeitig. Kein Pedal der Welt kommt an ein Tremolo-System der Gitarre ran, soviel ist klar. Einmal richtig eingestellt (ausbalanciert), hält das Teil auch die Stimmung. Der Saitenwechsel selber ist da natürlich schon ein ganzes Stück aufwendiger, als bei ner Gitarre ohne.
 
Moin !
Ich bin mit dem Floyd Rose System mehr als zufrieden.
Pro.
Stimmstabil.
Wenn einmal richtig eingestellt gibt es keine Probleme.
Die verwendung einer Blackbox http://www.rockinger.com/index.php?cat=WG076&product=16060&sid3=2f81baf0181160c99a1798b41e0493ef die das System noch besser macht weil man den Handballen auflegen kann ohne das es eiert ( wenn richtig eingestellt ).
Und man kann nach wie vor in beide richtungen mit dem Hebel arbeiten.
Contra.
Man braucht Werkzeug beim Saiten wechsel was aber letzten endes auch nicht so das Problem darstellt.

Ach ja, eine Saite ist mir noch nie gerissen nicht einmal bei einem Vintage Tremolo oder fester Bridge.
Meinem Kumpel passiert das ständig obwohl ich der jenige bin der die extremeren Bendings macht und anschlagen tue ich auch etwas härter.

Aber bei Ihm rostet auch die komplette Hardware, was wohl am agressiven Schweiß liegen dürfte.:rofl:
Lg
 
Ein gutes Floyd richtig eingestellt ist ne tolle Sache! Stimmung hält Ewig, bzw. 2-4 Wochen (minimale Verstimmungen), jedenfalls bei mir. Benutze das Floyd doch recht häufig.
Saitenwechsel ist halt Zeitaufwendiger, dafür wird man aber mit einer extrem stimmstabilen Gitarre belohnt.

Was ich aber immer wieder lese und NICHT verstehen kann, warum kaufen so viele Gitarristen ne Gitarre MIT Floyd, wenn es entweder überhaupt nicht gebraucht wird, bzw. gleich nach dem Kauf fest gesetzt wird?

Dann doch eine Gitarre ohne Floyd, weniger Streß beim Saitenwechsel und einiges an Geld gespart...

Ich wollte eine Gitarre mit Floyd (spiele seit Jahren nur mit), habe auch eine ohne Floyd, da beides Vorzüge hat.
Also, warum werden Gitarren mit Floyd gekauft, wenn es nicht benutzt wird????
 
Weil es bestimmte Gitarren, Optik, Haptik, Ausstattung wenn nur mit einem FR gibt. Und ein FR festsetzen ist im Ordnung. Dann hat man noch die Vorteile der Feinstimmer und eben der Haptik. Ich bevorzuge eben das Spielgefühl der FR Systeme.


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