FMR Audio - RNC 1773

von Laguna, 13.02.16.

  1. Laguna

    Laguna Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.02.16   #1
    Hallo an die Freunde der Dynamikbearbeitung!

    Heute soll es um den FMR Audio RNC1773 gehen.

    Der RNC1773 ist ein Stereo Kompressor der mit 219€ sehr günstig ist. Von einigen wird er sogar als der beste analoge Kompressor unter 2000€ bezeichnet.
    Was das Gerät genau macht und ob es seinem Ruf gerecht wird, möchte ich in diesem Review zeigen.


    Grundlegendes:

    Dieser Preis kommt dadurch zustande, dass ein Teil des Signalpfades digital ausgeführt ist. Nämlich der Detektionsweg des Kompressors. Dadurch können laut Hersteller massiv Kosten für Bauteile gespart werden. Die Digitalen Bauteile sind nicht im direkten Signalweg, ebenso werden über die Regler nur Steuerspannungen des ICs geändert. Kratzende Potis können so nicht auftreten.

    Der RNC1773 kann zwei Modi. einen normalen Hard-Knee Modus und einen Super Nice Modus. Was dieser genau macht, darüber schweigt sich der Hersteller leider aus. Die handwavy Erklärung ist, dass mehrere Kompressoren hintereinander geschaltet werden und hörbare Kompressionsartefakte dadurch minimiert werden.

    IMG_20160212_174450602.jpg
    Das Gerät ist recht handlich und mit 1HE (1/3 Länge) ist etwas kleiner als ein Kopfhörer. Das Gehäuse ist aus Plastik, macht jedoch einen stabilen Eindruck. Leider hat im Gehäuse kein Netzteil mehr Platz gefunden, weswegen die Stromversorgung über ein extra Kabel geschieht. Schön wäre hier ein normaler Kaltgerätestecker gewesen.

    Vorderseite:
    Die Front des RNC1773 bietet die bei einem Kompressor üblichen Regler für Threshold, Ratio (1:1 bis 25:1), die Zeitkonstanten (Attack 0.2 bis 200ms, Release 0.5 bis 5s) und Output Gain.
    Ebenfalls gibt es zwei Taster für Bypass und den Super Nice Modus. Das einzige Metering ist eine LED Reihe aus 8 Lämpchen, die die Pegelreduktion anzeigt. Die Farbwahl ist neutral Weiß gehalten und wirkt auf mich nüchtern und funktional. Die "älteren" Geräte von vor 2014 haben eine Blau-Schwarze Beschriftung (wie auf dem Photo oder dem Thomann Link zu sehen), neue Geräte sind komplett in schwarz beschriftet.

    IMG_20160212_174300535.jpg

    Die Beschriftung ist aufgrund der kleinen Schrift nicht immer gut zu lesen, man findet sich jedoch schnell zurecht. Sehr ungeschickt ist meiner Meinung nach, die Angabe der Einheiten (msec, sec, dB) bei den Zeitkonstanten und dem Output Gain, da diese auch bei einem nur leicht schrägen Blick von Oben von den Buttons verdeckt werden.


    Rückseite:
    Auch auf der Rückseite des Kleinen gibt es keine unerwarteten Überraschungen. Ein und Ausgänge für Links (oder mono) und Rechts, sowie einen SideChain Eingang und die Stromversorgung.
    IMG_20160212_174417638.jpg
    Auch hier herrscht neurale Farbgebung. Der geübte Kabelstecker findet sich sehr schnell zurecht.

    Haptik und Verkabelung:
    Achtung: eine symmetrische Verkabelung ist nicht möglich. Wird ein Stereo Kabel (TRS) in IN gesteckt, wird der RNC1773 als Insert benutzt, wie teilwese bei Mischpulten üblich. Der Vorteil ist, dass man sich ein Kabel spart. Allerdings auf kosten der symmetrischen Verkabelung. Bei mir in der Praxis hat das keine erkennbare Minderung der Signalqualität eingebracht. Typischerweise sind Patchkabel ja auch nicht mehrere Meter lang durch den ganzen Raum verlegt.
    Zurück zur Beschreibung: Möchte man IN und OUT Buchse benutzen, muss man Mono Kabel (TS) benutzen. Gleiches Gilt für den SC Eingang. Das hat bei mir wunderbar funktioniert.

    Die Regler fassen sich durchweg gut an. Problematisch ist jedoch, dass gerade bei den Zeitkonstanten recht große Wertebereiche einstellbar sind. Auf der 12-14Uhr Position (attack 6ms bis 20ms) bewirkt hier eine kleine Änderung oft schon eine größere Veränderung des Sounds, was ich für verbesserungswürdig halte.
    Bei den Buttons hat bei meinem (gebrauchten) Gerät der Bypass einen sehr definiterten Druckpunkt und ein deutlich hör- und spürbares Klick. Der Super Nice Button hingegen lässt sich tiefer eindrücken und hat auch kein so direktes Feedback (bis auf die LED)
    Die Klinkenbuchsen sitzen fest, da wackelt nichts. Störend ist natürlich das Netzteil. Ich habe von Leute gehört, die eine Stromversorgung für Bodentreter so modifiziert haben, dass sie für mehrere RNCs (oder andere Produkte von FMR Audio) funktionieren.

    Benutzung und Sound:
    Die Benutzung klappt einwandfrei. Wer sich mit Kompressoren auskennt, findet sich schnell zurecht und kann die gewünschte Einstellung schnell vornehmen. Die Parameter verhalten sich so, wie erwartet und haben sinnvolle Wertebereiche. Auf Vocals und Streichern konnte ich mit dem RNC1773 sehr gut arbeiten und das Ergebnis macht total Spass. Bei den richtigen Einstellungen (siehe unten) ist der RNC ein cleaner Kompressor, der seinen Dienst vorzüglich verrichtet. Vor allem der Super Nice Modus macht auf Vocals eine richtig tolle Figur. Da kommt der Sänger richtig nach vorne, ohne dass es zu pumpen anfängt oder unnatürlich klingt.

    Zunächst aber ein paar "klinische" Tests:
    Das Gerät hat kein nennenswertes Eigenrauschen. Selbst bei voll aufgedrehtem MakeUp Gain bleibt der Output im Rahmen der Wandlergenauigkeit stumm.

    Möchte man sehr geringe GR Werte haben, zeigt sich ein Problem mit der LED Anzeige: Die Lämpchen können nur an oder aus. GR-Werte kleiner als 2 können deshalb nicht aufgelöst werden. Von vielen anderen Geräten (beispielsweise RME) kenne ich es so, dass die LEDs auch einige Zwischenstufen anzeigen können.

    Der RNC1773 wird ja häufig als sehr clean bezeichnet. Mein Vergleich ist da der Cubase 5.5 Compressor, der ohne Verzerrung oder IMD arbeitet.
    Getestet habe ich hierfür Sinussignale mit verschiedenen Frequenzen. Die Attack und Releasezeiten waren auf die kürzesten Werte eingestellt (0.2ms und 0.5s). Die Ratio beträgt 6:1 und der Threshold wurde so gewählt, dass 6dB GR angezeigt werden.
    RNC_900Hz_Thresh+10dB_6to1_Att0.2_Rel0.05_ZeroGain_6dBGR.png RNC_200Hz_Thresh+10dB_6to1_Att0.2_Rel0.05_ZeroGain_6dBGR.png RNC_90Hz_Thresh+10dB_6to1_Att0.2_Rel0.05_ZeroGain_6dBGR.png
    Bei 900Hz ergibt sich der erwartete Frequenzverlauf, bei niedrigeren Werten zeigt sich jedoch, dass bei ungeraden Vielfachen der Eingangsfrequenz (odd distortion) Verzerrungen aufteten. Der Grund hierfür ist einleuchtend: Die Pegelreduktion folgt direkt dem Verlauf der Hüllkurve des Eingangssignals, was keine Kompression sondern eine Verzerrung ist. Erhöht man die Werte für Attack und Release, wird die Verzerrung weniger.
    Interessanterweise zeigt der Cubase Compressor dieses Verhalten nicht.
    Eine kurze Recherche hat ergeben, dass eine Lösung ist, bei tieffrequenten Signalen diese in der DAW zu splitten, durch einen Hochpass zu schicken und dann auf den SideChain Eingang zu schicken.


    Der erste Hörtest soll also ein Bass sein!
    Das Signal stammt aus dem Internet und zwar von hier.
    https://soundcloud.com/laguna_999/sets/fmr-audio-rnc-bass

    Enthalten ist das unkomprimierte Signal sowie eine moderate Kompression und eine Kompression im Super Nice modus. Ebenfalls gibt es auch ein Negativbeispiel, dass das oben gezeigte Phänomen bei zu kurzen Zeitkonstanten sehr deutlich aufzeigt.

    Test auf Drums
    Bei der Entwicklung des Punchliner habe ich diesen immer sehr gerne auf Drums getestet. Das möchte ich euch hier auch vorführen. Und zwar am Beispiel der NY oder Parallelkompression. Da kann der RNC nämlich einen netten Trick, wie hier gelesen:
    Möchte man besonders harte Kompression, geht man von der DAW mit einem Mono Signal in den linken Eingang des RNC. Den Ausgang des Linken Kanals gibt man in den Eingang des Rechten und von dessen Ausgang geht man zurück in die DAW. Dadurch sind besonder knallige und Punchige Sounds möglich.


    Das funktioniert richtig gut und gibt den Drums ordentlich Druck und Puch.
    https://soundcloud.com/laguna_999/sets/rnc-drumstest

    Fazit:
    Der FMR Audio RNC1773 ist ein richtig tolles, platzsparendes Gerät. Für den Preis bietet er grundsolide Funktionen und einen sehr guten Klang.
    Abzüge gibt es in der B-Note. Auffallend ist hier: GR Meter nur mit binären LEDs, Verzerrung bei basslastigen Signalen, Stromkabel.
    Die unsymmetrische Verkabelung sehe ich nicht als Negativpunkt an, da ich damit keine Probleme hatte.
    Ebenso hat mich der fehlende Dual Mono Modus nicht weiter gestört. Meistens sind es ja doch Stereogruppen, die man mit gleichen Einstellungen komprimieren möchte. Für 1/3 von 1HE ist das schon sehr gut.

    Das sind allerdings nur Kleinigkeiten, die den sehr positiven Gesamteindruck, gerade angesichts des grandiosen Preis Leistungs Verhältnisses, nicht schmälern. Von mir gibt es deshalb eine klare Kaufempfehlung. :great:

    So Far...
    Laguna
     

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    Erstellt: 16.02.16   #2
    Ich hab den RNC schon seit vielen Jahren. Er war früher mal eine Zeit lang in einschlägigen Ami-Foren recht angesagt. Ich hab meinen damals noch direkt vom Hersteller bestellt. Das ist übrigens ein sehr hilfsbereiter netter Mensch!

    Ich mag an dem Gerät besonders, dass man ein gutes Gefühl für die Einstellwerte bekommt, denn man hört sehr schnell und direkt, was jeder Knopf macht. Und er ist sehr vielseitig. Ein richtiges Arbeitstier.
    Das Prinzip, den Steuerkreis mit einem Mikrocontroller zu übernehmen, kennt man ja auch vom Distressor. Und da hat sich ja nun auch noch keiner am allzu "digitalen" Klang gestört. Der Signalpfad bleibt ja analog.

    Dass Steckernetzteil ist natürlich lästig, hat aber elektrisch große Vorteile.
     
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  3. hairmetal81

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    Erstellt: 16.02.16   #3
    Schönes Review! :)


    Im Netz gefunden:
    Mit der passenden Rackblende (von "Funk Logic") lässt sich übrigens auch die biedere "Labor-Optik" etwas abmildern.


    [​IMG]



    :hat:
     
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  4. Laguna

    Laguna Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.02.16   #4
    Das ist mir ebenfalls sehr positiv aufgefallen.
    Der RNC ist ja eines meiner ersten outboard-Geräte. Vielleicht liegt es auch daran, aber es ist einfach was komplett anderes, mit der Maus auf einer GUI, oder an echten Drehreglern zu werkeln. :great:


    Das stimmt. Ich wollte auch nicht vermitteln, dass das Gerät schlecht klingt, ganz im Gegenteil. Er verrichtet seine Arbeit als Kompressor sehr amtlich, wenn man mal von der Behandlung von basslastigen Signalen absieht. Ob das durch den digitalen Teil der Schaltung verursacht wird, kann ich nicht sagen. Ich wage es aber zu bezweifeln, da rein digitale Kompressoren, wie z.B. der Cubase Kompressor kein solches Verhalten zeigen. Insofern ist das halt eine Eigenheit des Geräts, die man halt kennen sollte. :nix:

    @hairmetal81 Funklogic wird ja auch auf der FMR Seite sehr offensichtlich erwähnt. Hässlich finde ich die originale Frontplatte nicht. Ist halt zweckdienlich. Wobei ich das Gerät jetzt nicht wegen der Optik gekauft hätte. :o
    Aber Bedienoberflächen sind ja eh immer schwierig.

    So Far...
    Laguna
     
  5. hairmetal81

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    Erstellt: 17.02.16   #5
    ...ist mir nichtmal aufgefallen... :guilty:
     
  6. Reflex

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    Erstellt: 17.02.16   #6
    @Laguna

    Hast du den FNC auch auf dem Mixbus ausprobiert?
    Meinst du, dass er sich als Summenkompressor gut eignet?

    Wie würdest du ihn generall klanglich gegenüber Plug-ins beurteilen, lohnt sich die Anschaffung?
     
  7. Laguna

    Laguna Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.02.16   #7
    Hi,

    Auf dem Mixbus habe ich ihn auch ausprobiert. Da liefert er solide Arbeit. Spass macht das vor allem auch im Super Nice Modus. Abzüge gibts wahrscheinlich bei basslastigen Goa-Sachen oder so. :D Das habe ich aber nicht explizit ausprobiert.
    Hörbeispiele kann ich morgen Abend gerne noch liefern.

    Bei der klangliche Einschätzung kommt es natürlich auf deine Erwartungen an. Wie schauen die denn aus? Wenn du eine 1176-Charaktersau suchst, ist der RNC1773 wohl nicht das was du möchtest. Dann muss man wohl da in ein Hardware-Gerät investieren oder sich einen der vielen digitalen Versionen suchen.
    Verglichen mit dem Cubase 5.5 Compressor ist er definitiv vielseitiger. Zum einen wegen größerer Bereiche bei den Zeitskalen, zum anderen wegen dem Super Nice und megasquash Modus. Damit hat man schon eine größere Palette an Sounds bereit.
    Mit dem Klanghelm DC8C, der ja sowas wie eine universelle Allzweckwaffe ist, braucht man den RNC1773 natürlich auch nicht vergleichen. Da muss man sich nur die Anzahl der einstellbaren Parameter anschauen. ;)
    Dafür drehe ich am Klanghelm deutlich länger rum, während ich beim RNC1773 meist recht schnell gefunden habe, was ich will.

    Auch ob es sich "lohnt" ist natürlich eine Frage. Gerade bei Outboard ist ja oft nicht nur das Gerät selber, sondern auch noch die passende Wandlung anzuschaffen. Ich habe den Glücklichen Fall, dass ich 8 AD und DA Wandlungen frei habe. Den RNC habe ich ebenfalls gebraucht in der Bucht abgegriffen. Insofern kann ich auf jeden Fall sagen, dass es sich für mich gelohnt hat, da ich jetzt ziemlich einfach und schnell Zugriff auf zwei neue Sounds in der Palette habe. Die hätte ich anders sicherlich auch hinbekommen, jedoch deutlich länger dafür Regler schubsen müssen.

    Vielleicht magst du genauer spezifizieren, was deine klanglichen Vorstellungen sind, wie du das Gerät gerne einsetzen würdest und was dein Preisrahmen ist. Dann kann ich dir glaube ich eher sagen, ob der RNC1773 was für dich ist. :)

    So Far...
    Laguna
     
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  8. Laguna

    Laguna Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.02.16   #8
    Hi,

    So, ich bin euch ja noch die Mixbus Kompression schuldig. Der Ausschnitt ist aus dem gleichen Projekt wie die Drumsamples.
    Als Einstellungen habe ich gewählt: Ratio: 4:1, Attack 2.0, Release 0.05.
    Der Threshold ist so gewählt, dass ich gerade unter dem 6dB GR Lämpchen bin, dieses also gerade noch nicht aufleuchtet. MakeUp Gain wurde so gewählt, dass die Pegel ungefähr gleich bleiben.

    Die Einstellungen sind etwas "härter" als ich sie normalerweise auf einer Summe wählen würde. So wird aber hoffentlich deutlich, wie das Gerät arbeitet. Dadurch verlieren aber natürlich die Drums etwas an punch.

    https://soundcloud.com/laguna_999/sets/rnc-mixbus-test

    So Far...
    Laguna
     
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  9. Reflex

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    Erstellt: 21.02.16   #9
    Also ich suche ein Gerät v.a. für den Mixbus.
    Weiß nicht, ob da der FMR geeignet wäre, oder doch relativ leicht durch ein Plug-in ersetzt werden kann.
    Wahrscheinlich muss man in höheren Preisregionen fischen.
    Ich finde den neuen Drawmer 1978 recht interessant. Nicht wirklich billig, aber auf jeden Fall im leistbaren Rahmen.
     
  10. Laguna

    Laguna Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.02.16   #10
    Auf dem Mixbus liefert der RNC solide Arbeit, vor allem im Super Nice Modus. Ob das dann DER Sound ist, den du suchst.... :nix:

    Andererseits kann man die Geräte recht günstig auf Ebay abgreifen und dann bei Nichtgefallen quasi ohne Wertverlust wieder veräußern. Vielleicht ist es für dich ja auch interessant mehrere Geräte gegeneinander zu testen (fände ich persönlich sehr spannend). Dann würde ich den RNC auf jenden Fall mit in die engere Auswahl aufnehmen. :great:

    So Far...
    Laguna
     
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  11. Laguna

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    Erstellt: 23.02.16   #11
    Hi,

    Ich hab mich dran erinnert, dass ich irgendwann 2012 mal den plugin alliance vertigo vsc2 Kompressor als Plugin gekauft habe. Das ist (als analoges Gerät) ja eine der Referenzen als Mixbus Kompressor.
    Den habe ich jetzt mal gegen den RNC1773 antreten lassen und muss sagen, dass der VSC2 da auch einen amtlichen Job macht. Gerade bei der Summe, wo ich eher geringe GR Werte haben möchte, ist das ungenaue Metering beim RNC1773 ein Problem.
    Klanglich gehen die beiden Kompressoren natürlich in verschiedene Richtungen.

    Der VSC ist schon echt nice, aber frisst halt auch massiv CPU-Power. :nix:

    So Far...
    Laguna
     
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